DE363686C - Alarmsicherung fuer Tueren u. dgl. - Google Patents
Alarmsicherung fuer Tueren u. dgl.Info
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- DE363686C DE363686C DEH86733D DEH0086733D DE363686C DE 363686 C DE363686 C DE 363686C DE H86733 D DEH86733 D DE H86733D DE H0086733 D DEH0086733 D DE H0086733D DE 363686 C DE363686 C DE 363686C
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- bracket
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B15/00—Identifying, scaring or incapacitating burglars, thieves or intruders, e.g. by explosives
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Burglar Alarm Systems (AREA)
Description
(HSo733
Die Erfindung bezieht sich auf eine Alarmsicherung für Türen u. dgl., bei welcher ein
unter Federeinfluß stehender Drehbügel vorgesehen ist, der einen in das Schlüsselloch
ragenden Schlagstift besitzt, welcher bei dem durch das Einführen des Schlüssels veranlaßten
Umschnellen des Drehbügels ein akustisches Signal auslöst, z. B. eine Platzpatrone
entzündet, eine elektrische Alarmglocke einschaltet usw.
Diese bekannten Alarmsicherungen sind von außen nicht einstellbar, so daß man sie
gerade für den wichtigsten Fall, d. h. zur Sicherung des Raumes bei seinem Verlassen,
nicht verwenden kann.
Es sind nun zwar andere Alarmsicherungen für Türen u. dgl. bekannt, die von außen eingestellt
werden können, doch arbeiten diese Sicherungen nicht mit einem umschnellenden Drehbügel, sondern mit achsial verschiebbaren
Stiften, die sich als nicht zuverlässig erwiesen haben.
Zweck der Erfindung ist, die Drehbügelalarmsicherungen so auszugestalten, daß sie
auch von außen eingestellt werden können. Erfindungsgemäß wird dies durch ein auf
den Drehbügel einwirkendes, durch d.ie Türfüllung nach außen ragendes Zugorgan erreicht,
mit welchem der Schlagstift des Drehbügels in und aus dem Bereich des in das Schlüsselloch eingeführten Schlüssels gebracht
werden kann.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes
in Abb. 1 in der Draufsicht und in- Abb. 2 in
der Vorderansicht dargestellt.
Auf der Innenseite eines Tür- ο. dgl. Flügels α, der ein Steck- o. dgl. Schloß b mit
durchgehendem Schlüsselloch c enthält, ist die an sich bekannte Sicherung angebracht. Diese
besteht aus einer seitlich vom Schloß b befestigten
Platte d, einem auf ihr drehbar angebrachten,
unter Einfluß einer Feder e stehenden umklappbaren Bügel/ mit einem
nahe seinem freien Ende angeordneten, im Bereiche des Schlüsselloches c befindlichen
Schlagstift g und aus am anderen Ende der Platte d angeordneten Kontaktklemmen h, die
an eine Alarmglocke oder an einen anderen Signalapparat angeschlossen sind, sowie einer
Platzpatrone i o. dgl., die in der Bahn des Schlagstiftes g liegt.
Neben dem Drehlager k des Bügels f ist ein Zapfen I befestigt, der als Drehlager für einen
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doppelarmigen, zweckmäßig sichelförmigen Schwinghebel m, η dient, dessen längerer
Arm m sich gegen den Bügel f anlegt und dessen kürzerer Arm η gegen die Platte d gerichtet
ist. Am Ende des Schwinghebelarmes m ist ein Stift ο etwa mittels eines
Ringes p gelenkig eingehängt, welcher Stift ο in die Türfüllung α hineinragt, die zu diesem
Zweck mit einer Bohrung r versehen ist. Der ίο Stift ο trägt am freien Ende eine aufschraubbare
Verlängerung ^ und ist nur so lang gehalten, daß er ohne diese aus der Türfüllung
nicht herausragt, sondern genügend weit zurücksteht, um von außen nicht sofort gesehen
werden zu können.
An der Platte d ist ein Winkel t angeordnet oder aus ihr herausgestanzt, in welchen
der Bügel f einschwingt. Die Innenseiten des Winkelausschnittes u sind mit zwei entsprechend
weit auseinanderstehenden Kerben ν, w versehen (Abb. 1), in welche die
Schenkel des Drehbügels f einschnappen können.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise der Alarmsicherung ist folgende:
Wenn der von außen abgesperrte Raum gesichert werden soll, so wird vor dem Aufmachen
der Türe zunächst der Drehbügel / vom Rauminnern aus so eingestellt, daß er in
der vorderen Kerbe ν des Winkels t liegt, wie in Abb. 1 mit vollen Linien eingezeichnet.
Hierbei befindet sich das Ende des Schlagstiftes g außerhalb des Türflügels, so daß es
vom in das Schlüsselloch c eingeführten Schlüssel nicht berührt wird. Das Zugorgan 0
befindet sich in der Bohrung r, und seine aufgeschraubte Verlängerung s ragt aus der Türfüllung
heraus. j Nach dem Absperren der Türe und nach ί Abziehen des Schlüssels zieht man den Drehbügel
mit Hilfe des Zugorganes o, s näher an die Türe heran, so daß er in die rückwärtige
Kerbe ze/ einschnappt und die strichpunktiert
eingezeichnete Stellung einnimmt. Dadurch gelangt das Ende des Schlagstiftes g in das
Schlüsselloch c bzw. in den Bereich des etwa eingeführten Schlüssels. Die Stiftverlängerung
ί wird abgeschraubt, so daß der Stift 0
von außen nicht sichtbar ist.
Versucht nun jemand, die Türe unberechtigt zu öffnen, so stößt der zumeist heftig und ohne besondere Vorsicht eingeführte Schlüssel gegen den Schlagstift g und drückt diesen so stark zurück, daß er nicht nur aus der Kerbe w ausschnappt, sondern auch die Kerben überspringt. Damit wird der Drehbügel ausgelöst und freigegeben, wobei der Doppelhebel m, η genügend weit ausschwingt, um den Drehbügel beim Umschnellen nicht zu hindern, der Schlagstift g schnellt unter dem Einflüsse der Feder e gegen die Platzpatrone i, während das Ende des Drehbügels / die Kontaktklemmen h miteinander verbindet, wodurch die Alarmsignale veranlaßt werden.
Versucht nun jemand, die Türe unberechtigt zu öffnen, so stößt der zumeist heftig und ohne besondere Vorsicht eingeführte Schlüssel gegen den Schlagstift g und drückt diesen so stark zurück, daß er nicht nur aus der Kerbe w ausschnappt, sondern auch die Kerben überspringt. Damit wird der Drehbügel ausgelöst und freigegeben, wobei der Doppelhebel m, η genügend weit ausschwingt, um den Drehbügel beim Umschnellen nicht zu hindern, der Schlagstift g schnellt unter dem Einflüsse der Feder e gegen die Platzpatrone i, während das Ende des Drehbügels / die Kontaktklemmen h miteinander verbindet, wodurch die Alarmsignale veranlaßt werden.
Soll dagegen die Türe von einer dazu berechtigten Person geöffnet werden, so schraubt
diese zunächst den Verlängerungsstift j am Stifte 0 an. Durch geringes Zurückschieben
des Stiftes 0, s wird der Schwinghebelarm m
vom Drehbügel entfernt, so daß dieser unter der Einwirkung der Feder e aus der Kerbe w
herausgedrückt wird, um in die Kerbe ν einzuschnappen, da ein weiteres Vorschnellen des
Drehbügels durch den vom Zugorgan 0, s festgehaltenen Schwinghebelarm m verhindert
wird. Das Ende des Schlagstiftes g ist somit wieder aus dem Bereiche des Schlüssels gerückt,
wie in Abb. 1 mit vollen Linien dargestellt ist. Nunmehr kann das Schloß abgesperrt
werden, ohne daß die Alarmsicherung in Tätigkeit treten kann.
Man kann dann den Drehbügel in der Kerben belassen oder ihn vom Rauminnern
aus bei Nichtgebrauch, ζ. Β. durch einen Schub- oder Drehriegel, gesondert sichern.
Claims (2)
1. Alarmsicherung für Türen u. dgl., die von außen eingestellt werden kann, mit
einem unter Federeinfluß stehenden Drehbügel, der bei seiner Freigabe umschnellt
und mittels eines in das Schlüsselloch eingreifenden
Schlagstiftes akustische Signale auslöst, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schlagstift (g) des Drehbügels (/) mittels eines auf diesen einwirkenden, durch die
Türfüllung nach außen ragenden Zugorganes (0) in und aus dem Bereich des in das Schlüsselloch (c) eingeführten
Schlüssels gebracht werden kann.
2. Eine Ausführungsform der Alarmsicherung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Drehbügel (f) in einem mit zwei hintereinanderliegenden Kerben (v, w) versehenen Winkel (i) geführt
und vor dem Drehbügel ein doppelarmiger Schwinghebel {m, n) angeordnet
ist, dessen einer gegen den Drehbügel anliegender Arm (») einen durch die Türfüllung
nach außen ragenden, zweiteiligen Schraubstift {0, s) trägt, mit welchem der
Drehbügel in die durch die Kerben (v, w) bedingten Stellungen gebracht werden
kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH86733D DE363686C (de) | 1921-08-19 | 1921-08-19 | Alarmsicherung fuer Tueren u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH86733D DE363686C (de) | 1921-08-19 | 1921-08-19 | Alarmsicherung fuer Tueren u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE363686C true DE363686C (de) | 1922-11-11 |
Family
ID=7164766
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH86733D Expired DE363686C (de) | 1921-08-19 | 1921-08-19 | Alarmsicherung fuer Tueren u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE363686C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4771724A (en) * | 1987-06-18 | 1988-09-20 | American Cyanamid Company | Remote activation of a chemiluminescent lightstick |
-
1921
- 1921-08-19 DE DEH86733D patent/DE363686C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4771724A (en) * | 1987-06-18 | 1988-09-20 | American Cyanamid Company | Remote activation of a chemiluminescent lightstick |
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