DE239409C - - Google Patents

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DE239409C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/005Fuel supply using air or gas pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■KLASSE .4». GRUPPE
AKTIEBOLAGET PYRO in STOCKHOLM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Februar 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung hat zürn Gegenstand Vorrichtungen in Kochern, Lampen und dergleichen Erhitzungs- oder Beleuchtungsapparaten zur Erzeugung von Druck auf die Brennflüssigkeit und automatischer Zündung der. Nutzflamme.
Bei den bisher bekannten Kochern und Beleuchtungsapparaten dieser Art hat man gewöhnlich die Zündung, d. h. die Inbetrieb-Setzung des Apparates, dadurch bewirkt, daß eine dazu geeignete Zündflüssigkeit in einen um den Brenner oder den Vergaser herum angeordneten Behälter hineingegossen und zwecks Erhitzung des Brennerrohres oder Vergasers angesteckt worden ist. Die Zündung der Erhitzungs- oder. Beleuchtungsflamme selbst (die Hauptflamme) ist indes damit nicht bewirkt worden, sondern man hat warten müssen, bis die erwähnte Zündflüssigkeit verbrannt und der Vergaser genügend erhitzt worden ist, um die eigentliche Brennflüssigkeit zu vergasen, worauf man ein zweckmäßig angeordnetes,, Ventil geöffnet hat, um die vergaste Brennflüssigkeit ausströmen zu lassen, die dann mit einer besonderen Zündvorrichtung angesteckt worden ist. . Dieses Verfahren ist indessen sehr zeitraubend, da eine Zeit von 2 bis 3 Minuten oder mehr dafür nötig ist, so daß der Bedienende in seiner Arbeit dadurch unnötig lange behindert wird, oder wenn es sich z. B. um Straßenbeleuchtung handelt, wo eine große Anzahl in Entfernung voneinander angeordneter Lampen in verhältnismäßig kurzer Zeit angesteckt werden soll, eine große Anzahl von Angestellten für die Zündung der Lampen nötig ist, da dieselben bei jeder Lampe warten müssen, bis der Vergaser genügend erhitzt worden ist. Läßt man nämlich den Brennstoff in den Brenner zu früh hinauf strömen, d.h. ehe dieser warm. genug geworden ist, so findet keine Zündung statt, und es wird ein sehr unangenehmer Dunst entwickelt. ·
Nach der vorliegenden Erfindung wird dagegen die Zündung der Erhitzungs- oder Beleuchtungsflamme selbst (der Hauptflamme) zum rechten Zeitpunkt durch die Zündflamme selbsttätig, d. h. ohne daß besondere Handhabungen seitens des Bedienenden vorgenommen zu werden brauchen, bewirkt.
Zu diesem Zweck und zur Erzielung des erforderlichen Druckes im Brennstoffbehälter in selbsttätiger Weise, d. h. ohne Benutzung von Pumpen oder ähnlichen bisher angewandten Vorrichtungen, ist nach vorliegender Erfindung zwischen der im Brennflüssigkeitsbehälter vorhahdenen Brennflüssigkeit und dem Brenner ein sowohl mit dem Brennflüssigkeitsbehälter als auch mit der Zündschale in Verbindung stehender Behälter für eine leicht verdampfbare, als Druckerzeuger dienende Flüssigkeit derart angeordnet, daß der durch das Vergasen des Druckorzeugers unter der Einwirkung der Wärme der Zündflamme erzeugte Druck die Brennflüssigkeit in den Brenner erst dann hinaufdrückt, nachdem dieser genügend erhitzt worden ist, aber vor dem Er-
löschen der Zündflamme, so daß die vergaste Brennflüssigkeit von der Zündflamme angesteckt wird.
Die Arbeiter brauchen also nicht, nachdem die Zündflamme einmal angesteckt worden ist, bei dem Apparate zu bleiben, um die für die Zündung der Haüptflamme geeignete Zeit abzuwarten, sondern können sofort nach dem Anstecken der Zündflamme den Apparat verlassen und erforderlichenfalls mit der Zündung anderer Apparate fortfahren.
Die beiliegende -Zeichnung stellt als Beispiele in senkrechten Schnitten zwei Ausführungsformen der Erfindung dar.
Die Erfindung wird zuerst unter Hin Weisung auf Fig. ι beschrieben.
α bezeichnet den Bremsflüssigkeitsbehälter, b den Brenner, c die in bekannter Weise angeordnete .Zündschale, d die gebräuchliche Füll-Öffnung für die Brennflüssigkeit, e das zum Brenner führende Steigerohr. h ist der Behälter für den druckerzeugenden Stoff, welcher nach der durch Fig. 1 veranschaulichten Ausführungsform einerseits durch das Steigerohr k mit dem Brennstoffbehälter kommuniziert und andererseits durch einen Kanal s, der mittels eines Schraubventils p abgesperrt werden kann, in abschließbarer Verbindung mit der Zündschale steht, deren obere Kante niedriger an-
30. geordnet ist als die obere Mündung des Rohres k.
Um den Apparat in Gang zu setzen, wird '■ das Ventil ρ geöffnet und Zündflüssigkeit, z. B. Spiritus, in die Schale c gegossen, bis sie bis zu einer bestimmten Marke gefüllt ist. Hier- i bei wird auch der Behälter h von der Zünd- \ flüssigkeit gefüllt.
, : Das Schraubventil p wird hierauf züge- ■ schlossen und die Zündflüssigkeit in der Schale c i angezündet. Die brennende Zündflüssigkeit er- ; wärmt nun den ganzen Brenner b und außerdem die im Raum h befindliche, den Druck erzeugende Zündflüssigkeit, welche dabei Dämpfe abgibt. Diese Dämpfe strömen durch „das : Rohr k in den oberhalb der Brennflüssigkeitsfläche befindlichen Raum des Brennflüssigkeitsbehälters α unter Erhöhung des Druckes in demselben hinein. Dies bewirkt, daß Brennflüssigkeit durch das Steigerohr e in den Brenner b hinaufgepreßt wird, welcher bei geeigneter Abmessung und Anordnung der verschies denen Teile nun genügend erhitzt worden ist, um die in demselben aufsteigende Brennflüssigkeit vergasen bzw. verdampfen zu können. Die hierbei erzeugten Gase oder Dämpfe strömen durch das Mundstück des Brenners aus und werden durch den noch brennenden Rest der in die Zündschale" c zugelassenen Zündflüssigkeitsmenge angezündet.
Nachdem der Brenner einmal angezündet worden ist, ist die beim Verbrennen der Brennflüssigkeit entwickelte Wärme ausreichend, um die für das Erhalten des Druckes erforderliche Wärme — sowohl durch Vermittlung des Steigerohrs e wie durch die übrigen naheliegenden Metallteile — der im Behälter h noch verbleibenden Zündflüssigkeit zuzuführen.
Nach der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Druckbehälter h unmittelbar oberhalb des Brennflüssigkeitsbehälters α angebracht und umschließt das Steigerohr e. Oberhalb des Behälters h befindet sich die Zündschale c, in ' welche eine aufsteigende Wand des Behälters h führt, welche mit einer Öffnung s versehen ist, die durch die Schraube p geschlossen werden kann.
Zur Verbindung zwischen den Behältern h und« dient die Öffnung k', welche gleichzeitig als Sitz für das Ventil I ausgebildet ist. Diese Ventilanordnung k', I, m bietet eine Sicherheit dafür, daß Dämpfe aus dem Behälter h in den Behälter α nicht eher eintreten können, als ein vorausbestimmter Überdruck im Behälter h vorhanden ist. Hierdurch wird vermieden, daß Brennflüssigkeit in das Brennerrohr zu früh aufgepreßt wird, was bei Verwendung zu leichtflüchtiger druckerzeugender Stoffe oder zu schwerflüchtiger Brennstoffe erforderlich sein kann.
Das Ventil I wird nämlich erst dann geöffnet, wenn sich im Behälter h ein so starker Druck entwickelt hat, daß derselbe imstande ist, den Druck der erwähnten, auf das Ventil wirkenden Feder zu überwinden, wobei Gase unter Druck aus dem Behälter h in den Behälter α strömen und Brennflüssigkeit aus letz-, terem in den Brenner hinaufpressen.
Zur Regelung und Löschung der Flamme dient das Ventil 0, durch welches man Gase aus dem Behälter α ausströmen lassen kann.
Der Behälter h kann offenbar in verschiedener Weise angeordnet sein, ohne daß man von dem Gedanken der Erfindung abweicht, und man kann auch mehrere solche druckerzeugende Stoffe enthaltende Behälter in einem Apparate verwenden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Zünden von Heizbzw. Beleuchtungsapparaten, denen der flüssige Brennstoff durch den Druck einer verdampfenden Flüssigkeit zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der im Innern des Brennstoffbehälters angebrachte Behälter für die Druckflüssigkeit durch eine verschließbare Öffnung mit der Zündschale in Verbindung steht, und daß beide so bemessen und so zueinander angeordnet sind, daß der durch das Vergasen des Druckerzeugers unter der Einwirkung der Wärme der Zündflamme erzeugte Druck die Brennflüssigkeit in den Brenner erst dann hinaufdrückt, nachdem dieser genügend er-
    hitzt worden ist, a-ber vor dem Erlöschen der Zündflamme, so daß die vergaste Brenhfiüssigkeit von der Zündflamme angesteckt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in der Verbindung zwischen dem Behälter für den Druckerzeuger und dem Brennstoffbehälter eine selbsttätig wirkende Ventilvorrichtung (k', I, m) angeordnet ist, die sich erst öffnet, wenn ein vorausbestimmter Druck in dem Behälter (K) vorhanden ist.
    Hierzu r Blatt Zeichnungen.
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