DE47397C - Dampferzeuger für Kleinmotoren - Google Patents

Dampferzeuger für Kleinmotoren

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DE47397C
DE47397C DENDAT47397D DE47397DA DE47397C DE 47397 C DE47397 C DE 47397C DE NDAT47397 D DENDAT47397 D DE NDAT47397D DE 47397D A DE47397D A DE 47397DA DE 47397 C DE47397 C DE 47397C
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DE
Germany
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lamp
steam generator
room
steam
oil
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Application number
DENDAT47397D
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English (en)
Original Assignee
B. ANDORFF in Opalenitza, Posen
Publication of DE47397C publication Critical patent/DE47397C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B1/00Methods of steam generation characterised by form of heating method
    • F22B1/22Methods of steam generation characterised by form of heating method using combustion under pressure substantially exceeding atmospheric pressure
    • F22B1/26Steam boilers of submerged-flame type, i.e. the flame being surrounded by, or impinging on, the water to be vaporised

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei vorliegendem Dampferzeuger sollen minderwerthige OeIe als ■ Brennmaterial benutzt werden. Es giebt im Handel Oelsorten, die nur zum Schmieren oder ihres Säuregehaltes wegen nur zur Gasfabrikation verwendet werden können. Dieses sind hauptsächlich OeIe, welche bei der Petroleumraffination gewonnen werden, sowie die .Paraffinöle, das Fuselöl u. s. w. Während man nun die flüchtigen Bestandtheile, welche bei der Raffination des Rohpetroleums abfallen, schon mehrfach als Brennmaterial für Maschinen benutzt hat, sind diese billigeren OeIe bisher nicht zu derartigen Zwecken verwendet. Während aber die Betriebskosten für die bekannten Petroleummotoren, bei denen Petroleumnaphta durch einen Luftstrom verdampft und das Gemenge durch eine Spiritusflamme zur Explosion gebracht wird, ungefähr pro Stunde und Pferdekraft 0,45 Mark betragen, sollen dieselben bei dem Gebrauch der minderwerthigen OeIe noch nicht einmal die Hälfte ausmachen. Diese Kosten lassen sich noch bedeutend durch eine rationelle Verbrennung vermindern, und der Erfinder hat bei der Construction seines Dampferzeugers hauptsächlich darauf sein Augenmerk gerichtet. Von der Erfahrung ausgehend, dafs die zur Verwendung kommenden OeIe zur Verbrennung durch Explosion nicht tauglich sind, mufste er eine gewöhnliche langsame Verbrennung erzielen, was er durch Anwendung eines Gebläses erreichte; ferner mufste er die Verbrennung in einem geschlossenen Räume vornehmen, um so die geringen Betriebskosten noch mehr zu verringern.
In beiliegenden Zeichnungen zeigt:
Fig. ι einen Verticalschnitt durch den Dampferzeuger nach Linie A-B, Fig. 3,
Fig. 2 einen Verticalschnitt nach Linie C-D,
Fig· 3, Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie E-F, Fig. ι und 2,
Fig. 4 die Gesammtanordnung des Dampferzeugers mit der Maschine;
Fig. 5 und 6 zeigen Details in vergröfsertem Mafsstabe, und zwar
Fig. 5 die Regenerativgaslampe im Schnitt nach Linie G-H, Fig. 3,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie J-K, Fig. 3, durch die Lampe und das Oelbassin.
In dem Kessel a, welcher aus drei Räumen besteht, befindet sich die Regenerativgaslampe b, Fig. ι und 5. Dieselbe besteht aus einem 4 cm weiten Rohr c, an welches eine zweitheilige Kugel d angelöthet ist. Der obere Theil der Kugel endet in ein 4 cm langes, 2 cm weites Rohr e. Innerhalb des Rohres c befindet. sich ein 6 mm weites Rohr f, durch welches comprimirte Luft in die Flamme geblasen wird. Das Rohr f verengt sich oben bis auf Y4 mm Durchmesser. In dem Rohre c ist in einer blechernen Hülse g ein Docht h angeordnet, welcher das OeI aus dem Gefäfs i aufsaugt und nach der Kugel bringt. Um ein Höher- und Tieferstellen des Dochtes vornehmen zu können, ist die Hülse g mit einem Arm k versehen, der mit einer Stange / verbunden ist, die vom Regulator der Maschine auf- und abwärts bewegt wird. Um das OeI in der Lampe nicht über eine bestimmte Höhe
steigen zu lassen, ist in einem mit der Lampe communicirenden Gefäfs m ein automatisches Absperrventil angeordnet, welches das OeI-zuflufsrohr η bei bestimmter Höhe schliefst. Das Absperrventil besteht aus einem mit einer Hohlkugel ο versehenen Hahn p.
Der zweite Raum des Kessels steht oben mit dem ersten in Verbindung; in diesen führt von oben ein Rohr q, durch welches Wasser in den Kessel geleitet wird. In dem Räume sind abwechselnd rechts und links eine Anzahl Platten r angebracht, so dafs das Wasser einen möglichst weiten Weg in dem Kessel zurücklegen mufs. In dem unteren Theile dieses Raumes ist ein ähnliches Ventil t wie im OeI-gefäfs angebracht, welches bei einer bestimmten Wassermenge geöffnet wird und das Wasser abfliefsen lä'fst.
Der dritte Raum des Kessels dient als Dampfsammler; er steht durch die Oeffhung s mit dem vorigen Räume in Verbindung und durch eine Rohrleitung u mit dem Dampfcylinder. Neben dem Kessel befindet sich der Behälter ν für die comprimirte Luft und der Oelbehälter w. Ersterer ist durch ein Rohr f mit der Lampe verbunden, während durch ein von dem Rohre f abgeleitetes Rohr χ comprimirte Luft auch direct in den Kessel geschafft werden kann. Vermittelst eines zweiten Rohres y steht der Behälter für comprimirte Luft mit dem Oelgefäfse n> in Verbindung, um durch Ueberdruck das OeI in den Kessel zu schaffen. Der Kessel α besitzt eine Oeffhung ^, verschliefsbar durch eine Platte α1, die mit Schraube und Bügel luftdicht an den Flantsch bl geprefst wird, wobei zwischen Flantschen und Platte ein Asbestring eingelegt wird.
Die Wirkungsweise des Apparates ist nun folgende: Man öffnet den Kessel, nachdem der Oelbehälter mit OeI gefüllt ist, und zündet den Docht mit einer Spiritusflamme an. Sobald die Lampe entzündet ist, beginnt die Gasentwickelung, indem unverbrannte Gase und Rufs aus der Lampe austreten. Dieselben werden so lange mittelst einer Spirituslampe verbrannt, bis sie selbst ruhig brennen und der Brenner der Lampe sich auf die nöthige Temperatur erwärmt hat. Hierauf schliefst man die Thür, bläst Luft durch die Lampe, so dafs eine vollständige" Verbrennung stattfindet, und dreht das Schwungrad einige Male herum, bis die Maschine von selbst läuft. Die heifsen Verbrennungsgase gehen nun in den zweiten Raum des Kessels, wo sie mit dem Wasser, welches über die Platten r rinnt, in Berührung kommen. Hierbei wird das Wasser verdampft; der Dampf mischt sich mit den Gasen und strömt duixh die Oeffnung s zum Dampfsammler, während das überflüssige Wasser automatisch abgeleitet und zu dem Behälter C1 geführt wird, aus welchem es durch die Pumpe Cl1 in den Kessel gepumpt wird. Dampf und Verbrennungsgase gehen dann aus dem Dampfsammler zum Cylinder der Maschine, wo sie zur Wirkung gelangen.
Die Gesammtanordnung der Maschine ist so getroffen, dafs der Kessel auf einem Gestell befestigt ist, während der Dampfcylinder ex , die Luftpumpe J1 und die Speisepumpe Cl1 auf einer gemeinschaftlichen Fundamentplatte stehen.

Claims (2)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    ι . Dampferzeuger für Kleinkraftmaschinen, geheizt mit minderwerthigen Oelen mittelst einer Regenerativlampe bei geschlossener Feuerung unter Zuführung geprefster Luft, und bestehend aus drei Räumen, nämlich dem ersten, die Lampe: aufnehmenden Raum zur Verbrennung des Brennmaterials, dem zweiten, speciell zur Dampferzeugung dienenden Raum, in welchem das über Cascaden fliefsende Wasser mit den Verbrennungsgasen in directe Berührung kommt, und dem zur Dampfsammlung dienenden dritten Raum, zum Zwecke, die verwendeten OeIe durch die geschlossene Feuerung so viel als möglich auszunutzen.
  2. 2. An dem unter !..gekennzeichneten Dampferzeuger die besondere Construction der Regenerativgaslampe, gekennzeichnet durch das in dem weiteren Rohr c angeordnete engere Rohr/, die den Docht aufnehmende Hülse g, welche vom Regulator der Maschine beeinflufst wird, sowie das in dem Gefäfs m angeordnete automatische Absperrventil.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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