DE118915C - - Google Patents

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DE118915C
DE118915C DENDAT118915D DE118915DA DE118915C DE 118915 C DE118915 C DE 118915C DE NDAT118915 D DENDAT118915 D DE NDAT118915D DE 118915D A DE118915D A DE 118915DA DE 118915 C DE118915 C DE 118915C
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boiler
spirit
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/026Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Steam Boilers And Waste-Gas Boilers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine ,Dampfkesselanlage, mit welcher bei geringem Gewicht eine grofse Menge Dampf rasch erzeugt werden soll.
Die Erfindung sucht diesen Zweck durch Anwendung eines Galloway ähnlichen Kessels in Verbindung mit einer zweckmäfsig angeordneten Spiritusdampffeuerung zu erreichen. Die Spiritusdämpfe entwickeln sich in einem Generator, in welchem der Spiritus durch die Flamme einer darunter gestellten Lampe und, sobald die Dampfentwickelung im Kessel es ermöglicht, durch den frischen Kesseldampf oder auch durch den Auspuffdampf des Motors erwärmt wird. Der Spiritusdampf wird dann unter dem im Generator vorhandenen Druck nach dem vorderen Theile des Flammrohres geleitet und dort durch eine Vorrichtung zerstreut und entzündet.
In beiliegender Zeichnung ist die Kesselanlage dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι den Längsschnitt der ganzen Anlage,
Fig. 2 den Querschnitt des Flammrohres b und
Fig. 3 eine Ausführungsform des Dampfzerstreuers i.
Der mit ausziehbarem Flammrohre b mit Querröhren bl gebaute und mit Schutzhülle versehene Dampfkessel α ist mit der üblichen Armatur, Wasserstandsglas, Manometer o, Dampfventil, Speiseventil und Sicherheitsventil ausgestattet. Das Flammrohr b ist mittelst eines Stutzrohres c zur. Verbindung mit dem Kamin d an den hinteren und mittelst zweier Ringe ef an den vorderen Kesselboden angeschraubt und aus demselben nach Lösung der Schrauben herausnehmbar. Das Flammrohr ragt mit . dem vorderen Ende aus dem Kessel α heraus. An diesem Ende ist im Rohre unten an seiner Wandung der Brenner g einer (Spiritus-) Lampe befestigt; darüber ist oben in der Rohrwandung eine Oeffnung mit durchlöcherter Kappe h, durch welche beim Brennen der Flamme g1 die entstehenden Gase und Dämpfe entweichen. Der vordere Flammrohrboden ist mit einer Oeffnung versehen , durch welche das mit dem Dampfzerstreuer i versehene Ende der Rohrleitung k durchgeführt ist. Es sind dort geeignete Oeffnungen vorgesehen, die den Luftzutritt in das Innere des Flammrohres ermöglichen.
Der Spiritusdampfgenerator / ist mit einem Wasserstandsglas, Dampfventil m, Speiseventil und einem Manometer η ausgestattet, das zwecks besserer Uebersicht in der Nähe des Dampfkesselmanometers 0 angebracht und mit dem Generator mittelst Rohrleitung ρ verbunden ist. Unter dem Generator ist eine (Spiritus-) Lampe r aufgestellt, welche zum Erwärmen des Generators / dient. Am Boden des Generators / befindet sich eine gewundene Rohrleitung s, welche einerseits mittelst des Rohres if mit dem Dampfraum des Kessels a in Verbindung steht, andererseits in einem Durchlafsventil u ausmündet. Durch diese Rohrleitung ts wird der frische Kesseldampf zum Erwärmen des Spiritus geleitet, der dann durch das Durchlafsventil u entweicht. Das Innere des Generators / ist mit dem im Flammrohre b befindlichen Dampfzerstreuer i durch das Dampfventil m und die Rohrleitung k verbunden. Dieser Dampfzerstreuer i kann

Claims (1)

  1. ζ. B. als ein geschlossenes Rohrende ausgebildet werden, dessen Boden mit kleinen Löchern q versehen ist.
    Der Vorgang ist folgender:
    Man zündet die Lampe r an. Es entwickelt sich im Generator / der Spiritusdampf, und zwar, nachdem das Dampfventil m bisher geschlossen ist, unter gewissem Drucke, welcher allmählich steigt und welcher durch den Manometer η angezeigt wird. Sobald der Druck eine gewisse Höhe erreicht hat, zündet man die Lampe g an und öffnet das Dampfventil m. Der Spiritusdampf strömt aus dem Generator / durch die Rohrleitung k und den Dampfzerstreuer i in das Flammrohr b des Kessels a an der Flamme g1 vorbei, wo er sich entzündet. Es entsteht eine lange, kräftige Flamme, welche die Wandung des Flammrohres b seiner ganzen Länge entlang, sowie auch diejenigen der Querrohre berührt.
    Der entwickelte Dampf kann einerseits vermittelst des Dampfventils und der mit ihm verbundenen Dampfleitung zum Motorbetrieb, andererseits mittelst der Rohrleitung ts zum Erwärmen des Spiritus im Generator / benutzt werden. Sobald dies geschehen ist, löscht man die Lampe r aus.
    PATENτ-Anspruch:
    Dampfkessel mit Spiritusdampfheizung, dadurch gekennzeichnet, dafs aus einem Spiritusdampferzeuger (I), in welchem sich die Spiritusdämpfe anfangs durch äufsere Erwärmung mit Hülfe einer Flamme (r), im weiteren Verlaufe durch innere Erwärmung mit Hülfe des frischen, durch die Röhren (t s) geführten Kesseldampfes entwickeln, eine Rohrleitung (k) in das Kesselflammrohr (b) führt, woselbst die Spiritusdämpfe von einer Flamme (gl) entzündet werden und sich infolge des im Generator (I) herrschenden Druckes und des Luftzuges zu einer das Flammrohr (^ durchziehenden Flamme ausbilden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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