DE39607C - Vorrichtung zum Heizen der Lokomotivkessel mit Petroleum - Google Patents
Vorrichtung zum Heizen der Lokomotivkessel mit PetroleumInfo
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- DE39607C DE39607C DENDAT39607D DE39607DA DE39607C DE 39607 C DE39607 C DE 39607C DE NDAT39607 D DENDAT39607 D DE NDAT39607D DE 39607D A DE39607D A DE 39607DA DE 39607 C DE39607 C DE 39607C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- F23D99/002—Burners specially adapted for specific applications
- F23D99/004—Burners specially adapted for specific applications for use in particular heating operations
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D2206/00—Burners for specific applications
- F23D2206/0005—Liquid fuel burners adapted for use in locomotives
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Spray-Type Burners (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1886 ab.
A ist die Feuerkiste eines Lokomotivkessels, B eine mit Wasserkühlung versehene und in
■der Feuerkiste angebrachte Feuerbrücke, um die Flamme abzulenken und, wie in Fig. 1
durch Pfeile angedeutet, direct in die Kesselröhren zu leiten. C C sind die Hauptbrenner,
welche direct zum Betriebe der Lokomotive dienen, D D die mehrcylindrischen Erhitzer
und E E Nebenbrenner, welche unter den Erhitzern liegen, um letztere zu erwärmen. Alle
diese Vorrichtungen sind unter der mit Wasserkühlung versehenen Feuerbrücke über einander
liegend angebracht,' und zwar so, dafs die Hauptbrenner C C über und die Nebenbrenner
E E unter den Erhitzern liegen. Die Erhitzer bestehen aus einer Serie von Cylindern oder
Behältern c, welche horizontal neben einander liegen und an ihren beiden Enden mit Kammern
d versehen sind, die durch zahlreiche in c angebrachte Röhren e mit einander verbunden
sind. Die verschiedenen Erhitzer sind unter einander durch Rohre f (s. Fig. 5) verbunden.
Die Brenner C C, Fig. 4, und E E bestehen aus parallel neben einander liegenden äufseren
Cylindern h, die an ihren gegenüberliegenden Enden mit einander verbunden und mit Brenneröffnungen
ζ versehen sind. In jedem Cylinder h, Fig. 6, befindet sich eine perforirte längliche
Röhre k, die durch die ganze Länge von h hindurchreicht und durch Kniestücke Z mit den
benachbarten Röhren k verbunden ist.
F ist eine Mischkammer für den Wasserdampf und das OeI oder dessen Dämpfe und
m eine Röhre, welche das eine Ende der Erhitzer D mit F verbindet, um die Dämpfe in
die Erhitzer zu leiten; η ist eine Röhre, welche die Erhitzer mit dem einen Ende eines aus
einer Schlangenröhre G gebildeten Ueberhitzers verbindet (s. Fig. 1 und 3); am anderen Ende
des letzteren tritt durch ein Rohr 0 aus dem Dome des Kessels Wasserdampf ein, dessen
Zutritt mittelst eines an der Aufsenwand des Kessels angebrachten Handgriffes r durch einen
Hahn ρ controlirt wird. Der Ueberhitzer G befindet sich in einer am vorderen Ende des
Kessels angebrachten Rauchkammer H, in welchem ein Nebenbrenner / behufs stärkerer Erwärmung
von G oder um beim Beginn des Betriebes die Schlangenröhre G zu erhitzen
angebracht ist. J ist eine perforirte Düse, welche im oberen Theil der Rauchkammer H
oder im Schornsteine K der Maschine sitzt und durch welche hindurch Wasserdampf aus
der Röhre 0 in den Schornstein geblasen wird, so dafs ein Ansaugen in der Kammer H hervorgerufen
wird, um den Luftzug in A zu fördern. Der Tender hat im Innern ein OeI-reservoir
L, um die Erhitzer D mit Hülfe der Mischkammer F speisen zu können, sowie
ferner noch einen äufseren Wasserbehälter M, um den Kessel mit Wasser zu versehen. Das
OeI wird durch eine Röhre s aus dem Behälter L in die Mischkammer F geleitet. Die
Röhre s ist an ihrem oberen Ende mit einem kugelförmigen Behälter ί verbunden, der sich
am Boden des Oelbehälters in einer vorderen Ecke desselben befindet. Die Mündung des
Rohres s in den Raum t kann durch den Kegel eines Ventils u geschlossen werden, welcher
mit einem Schraubengewinde versehen sein kann, so dafs mittelst eines Rades ν der
Eintritt des Oeles aus dem Räume t in die Röhre s regulirt wird.
Claims (1)
- P ist ein Reservoir, in dem ein Dampfvorrath mitgeführt werden kann und im Bedarfsfalle durch eine Röhre a1 in den Mischapparat F geleitet wird und der Zutritt zu demselben durch ein Ventil ö1 regulirt; c1, Fig. i, ist ein Ventil, um den Zuflufs des Oeles durch die Röhre s in den Mischapparat Fzu reguliren; d1, Fig. 3, ist ein an einer Seitenthür e1 angebrachtes Ventil, um beim Ingangsetzen der Maschine den Zutritt von Dampf zu den Erhitzern zu reguliren. / ist eine Röhre, durch welche der Dampf aus den mehrcylindrischen Erhitzern D durch Seitenröhren und Ventile g1 hl zu den Brennern C und E über und unter den Erhitzern geleitet wird, wobei das Ventil gl den Zuflufs zu den Brennern C regulirt und das Ventil h\ welches durch einen in der Zeichnung nicht dargestellten Hebel in Thätigkeit gesetzt werden kann, den Zuflufs zu den Brennern E. Die mit einem Ventil A:1 versehene Röhre i1 dient zur Vergröfserung der Ausströmungsgeschwindigkeit durch die Oeffnungen in den Brennern und zur Förderung der Verbrennung, Fig. 4.Die Construction im Innern der mehrcylindrischen Erhitzer ist besser aus der Fig. 5 ersichtlich, obschon die Anordnung der Leitungsröhren in1/1, sowie η und e1 etwas von der in Fig. 3 veranschaulichten verschieden ist, so circuliren die Dämpfe doch in derselben Weise, wie durch Pfeile angedeutet ist.Der Erhitzer enthält eine oder mehrere äufsere Kammern, in denen die von dem Mischäpparate kommenden combinirten Wasser- und Oeldämpfe von aufsen durch die unteren Brenner E und von innen durch den durch die Röhren e circulirenden Dampf erhitzt werden; an ihren gegenüberliegenden Enden stehen die Röhren e mit den Dampfkammern d in Verbindung. Eines der Kopfstücke a2, in welchem in jeden Cylinder c die Röhren e eingepafst sind, ist dampfdicht an den Cylinder angeschweifst oder sonstwie befestigt. Das andere Kopfstück α3, in welchem in jeden Cylinder c die anderen Enden der Röhren e eingepafst sind, ist kolbenähnlich construirt und an seiner Peripherie mit einer eine Liderung bildenden Metallfeder versehen, so dafs eine dichte, aber verschiebbare Verbindung mit dem Innern des Cylinders hergestellt wird. Diese Construction dient dazu, um eine etwaige Ungleichheit in der Ausdehnung und Zusammenziehung der inneren und äufseren Röhren oder der Cylinder und der Röhren auszugleichen, Fig. 5. Fig. 7 stellt eine abgeänderte Construction eines Erhitzers dar, bei welchem jeder Cylinder oder Behälter c nur eine Dampfröhre e hat.Nachdem im Kessel sich Dampf entwickelt hat, wird das Ventil ρ der Röhre 0 geöffnet, so dafs der Wasserdampf zu und durch den Ueberhitzer G, sowie durch alle Theile des Apparates strömen kann, wo dies wünschenswerth erscheint, wie z. B. durch die Dampfröhren in dem Erhitzer und in den Brennern. Wenn die Erhitzer und die anderen Theile gründlich erwärmt sind, so werden die den Wasserdampf und das OeI in den Mischapparat F führenden Ventile geöffnet und von F dann die Mischung von OeI- und Wasserdampf in die Gaskammern des Erhitzers geleitet, während der Wasserdampf ebenfalls auch in alle Röhren- und Dampfräume des Erhitzers eingelassen wird. Der vom Dampfdome ausströmende Wasserdampf tritt durch die Röhre η in den Erhitzer; das aus dem Oelreservoir kommende OeI gelangt zuerst durch die Röhren 5 in den Mischapparat F und dann im dampfförmigen Zustande und, mit dem Wasserdampf vermischt, durch die Röhre m in die Gaskammern des Erhitzers, von wo der Dampf durch die Röhren im Erhitzer und die an der Aufsenseite desselben angebrachten Brenner E bis auf einen hohen Grad erhitzt und nach· den Brennern C und E geleitet wird. Wenn so der Dampf hinreichend entzündbar geworden ist, so dafs derselbe leicht brennt, was durch Oeffnen der den Dampf zu den Brennern führenden Ventile und durch Anzünden des den Brennern entströmenden Dampfes constatirt werden kann, so kann durch ein passendes Einstellen der Ventile ein beständiges Durchströmen von Dampf gesichert und die Intensität und Qualität der Flammen mittelst des durch die Röhren k in die Brenner eintretenden Dampfes regulirt werden. Der Abdampf kann aus den Cylindern der Maschinen durch Anbringung einer einfachen Vorrichtung wieder condensirt und zum Erhitzen des Wassers und des Oeles in dem Tender benutzt werden.Patent-Ansρruch:Bei Lokomotivkesselfeuerungen zur Erzeugung und Benutzung von Heizgasen, welche aus einem Gemisch von Wasserdampf und Petroleum bestehen, die Combination eines gleichzeitig vom Petroleumtender und vom Dampfkessel gespeisten Mischapparates F mit den durch Hülfsbrenner E erwärmten Erhitzern D (Fig. 5) und den Heizbrennern C (Fig. 4), welch letztere (D C E) in der FeuerbUchse der Lokomotive in der durch Fig. 1 dargestellten Anordnung gelagert sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE39607C true DE39607C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=315226
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT39607D Expired DE39607C (de) | Vorrichtung zum Heizen der Lokomotivkessel mit Petroleum |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE39607C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6612472B1 (en) * | 1998-12-09 | 2003-09-02 | La Rue Distributors, Inc. | Carrying bags and storage compartments for headwear |
-
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- DE DENDAT39607D patent/DE39607C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6612472B1 (en) * | 1998-12-09 | 2003-09-02 | La Rue Distributors, Inc. | Carrying bags and storage compartments for headwear |
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