DE36826C - Vorrichtung zum Brennen flüssiger Kohlenwasserstoffe - Google Patents
Vorrichtung zum Brennen flüssiger KohlenwasserstoffeInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C99/00—Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
-
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23C—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN A CARRIER GAS OR AIR
- F23C2700/00—Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
- F23C2700/02—Combustion apparatus using liquid fuel
- F23C2700/023—Combustion apparatus using liquid fuel without pre-vaporising means
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. Januar 1886 ab.
Die Vorrichtung hat folgende Construction:
In dem Feuerraum des Dampfkessels ist eine Verbrennungskammer aus feuerfesten Ziegeln,
mit Oeffnungen zum Durchschlagen der Flammen oder Feuergase versehen, eingebaut. In
diese Kammer wird ein Strahl von flüssigem Kohlenwasserstoff mittelst eines Dampfstrahles
oder eines erhitzten Luftstrahles eingeführt. Zugleich wird die für die Verbrennung nöthige
Luft in der Nähe des Injectors eingelassen. In gewissen Fällen wird das Gemisch von Dampf
und Kohlenwasserstoff,, ehe die Verbrennung stattfindet, entweder mit oder ohne Luft erhitzt.
Der Apparat ist in der Zeichnung an einem Lokomotivkessel angebracht dargestellt.
In die Feuerbüchse A ist die Verbrennungskammer C, die oben ' offen sein kann und
aufserdem mit Seitenöffnungen D versehen ist, eingebaut. G ist der Injector und E die zum
Ueberhitzen dienende Schlangenröhre, die unten in der Kammer angebracht und oben durch
einen Schieber oder Schild El gegen allzugrofse
Hitze geschützt ist. Zu Anfang wird dieser Schieber (der aus feuerfesten Ziegeln
hergestellt oder ein mit feuerfesten Ziegeln bekleidetes Eisen sein kann) ganz entfernt. Die
Röhre E wird durch die Röhre F, welche mit dem Injector G in Verbindung steht, mit Wasser
oder Dampf gespeist. Durch H fliefst dem Injector Kohlenwasserstoff zu. Der Luftzuflufs
wird durch eine Klappe / regulirt.
Bei der Construction Fig. 2 ist aufser den oben genannten Theilen noch eine Retortenröhre J aus feuerfestem Material angebracht,
durch welche der Dampf- und Kohlenwasserstoffstrahl mit oder ohne Luft hindurchgetrieben
und somit vor der Verbrennung erhitzt wird. Die Röhre F steht mit dem Wasser- oder
Dampfraume des Kessels sowohl als auch mit einem Druckbehälter in Verbindung. Diese
Verbindungen sind mit Abschlufshähnen versehen. Die Röhre H für den Kohlenwasserstoff,
die mit einem Regulirhahn versehen ist, steht mit dem betreffenden Behälter in Verbindung.
Um den Apparat in Gang zu bringen, werden zuerst alle Hähne oder Ventile geschlossen
und alsdann ein Holzfeuer auf der Schlangenröhre E angezündet. . Wenn diese genügend
erhitzt worden ist, wird der Wasserhahn etwas geöffnet, worauf der entstehende Dampf durch
den Injector G ausströmt. Sobald man nun den Hahn der Röhre H öffnet, strömt der
Kohlenwasserstoff in den Injector, wird durch den Dampfstrahl in die Kammer C getrieben
und kann hier angezündet werden. Die Flammen schlagen durch die Oeffnungen der Kammer
und fahren durch die Röhren und Kanäle des Kessels. Wenn nun hierdurch im Kessel genügend
Dampfdruck erzeugt worden ist, so kann die Röhre E mit dessen Wasser- oder
Dampfraum in Verbindung gesetzt und die Verbindung mit dem Behälter abgeschlossen
werden.
Der Luftzuflufs ; durch und um die Röhre J,
Fig. 2, kann durch einen Schieber K regulirt werden. ■
Der Wasserbehälter ist geschlossen und wird durch eine Pumpe unter Druck gespeist, so
dafs beim Oeffnen des Hahnes in dem Speiserohr das Wasser durch den Luftdruck im Behälter
in die Röhre E getrieben wird.
Wenn der Apparat auf Seeschiffen angewendet wird, wo frisches Wasser sparsam verwendet
werden mufs, so wird statt des Wassers oder Dampfes zum Eintreiben des Kohlenwasserstoffes
comprimirte und erhitzte Luft verwendet.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Apparat zum Brennen von flüssigen Kohlenwasserstoffen innerhalb eines Feuerraumes, dessen Wände durch Wassercirculation oder sonstwie einer Kühlung ausgesetzt sind, bestehend in der Anordnung einer in den Feuerraum eingebrachten, mehr oder weniger geschlossenen Verbrennungskammer aus feuerfesten Steinen, aus welcher die Flamme durch verhältnifsmä'fsig kleine Oeffnungen in den Heizraum tritt, und wobei ferner die zur Ueberhitzung des Dampfes dienende Schlangenröhre unten in besagter Kammer angebracht und durch einen Schieber gegen zu grofse Erhitzung geschützt ist.In Combination mit dem unter ι. beschriebenen Apparat die Anwendung einer in den Feuerraum hineinragenden Retorte J, in welche der gemischte Strom einfiiefst, damit derselbe mehr oder weniger erhitzt wird, ehe er in den Feuerraum tritt und verbrannt wird.Hierzu ι Blatt .Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE36826C true DE36826C (de) |
Family
ID=312617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT36826D Expired - Lifetime DE36826C (de) | Vorrichtung zum Brennen flüssiger Kohlenwasserstoffe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE36826C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE907918C (de) * | 1951-01-19 | 1954-03-29 | Karl Alb | Dampfstrahl-Zerstaeuberbrenner |
-
0
- DE DENDAT36826D patent/DE36826C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE907918C (de) * | 1951-01-19 | 1954-03-29 | Karl Alb | Dampfstrahl-Zerstaeuberbrenner |
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