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Tragbare Kleinfeuerung, insbesondere für Haushaltungszwecke. Die mit
der günstigen Brennstoffausnutzung beim Betriebe großindustrieller Gaserzeugeranlagen
erzielten Vorteile sind allgemein bekannt.
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Die Erfindung betrifft eine Nutzbarmachung dieser Betriebsart für
Kleinbetriebe, und zwar insbesondere für Haushaltungszwecke. Dieses Ziel wird erreicht
durch Schaffung tragbarer Feuerungen, die mittels an sich bekannter Zuführung von
durch die Feuerung selbst erzeugtem Dampf zum Brennstoff nach Art der Großgaserzeugerarbeiten
und deren Gase eine unmittelbare Verwendung an der Verbrauchsstelle dadurch erfahren,
daß die Heizflammen durch Zuströmen der umgebenden Luft zu den aus dem oben offenen
Gaserzeuger ausströmenden Gasen gebildet werden.
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Die Tragbarkeit und die unmittelbare Verwertung der Gase sind die
'.Merkmale, die den bekannten Großgenerator für die Zwecke des Kleinbetriebes geeignet
und andererseits die großen Vorteile der wirtschaftlichen Ausnutzung der angewandten
Brennstoffe auch dem Kleinbetriebe zugänglich machen.
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In den Abbildungen sind einzelne Ausführungen der Erfindung beispielsweise
verkörpert.
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Bei der in Abb. i gezeigten Ausführung besteht die Koch- und Heizvorrichtung
aus einem aus feuerbeständigem Stoff hergestellten, den kleinen Gaserzeugerschacht
bildenden Rohre 0 von etwa ioo bis 150 mm Höhe und 6o mm Durchmesser, in welches
ein Hohlrost a eingebaut ist, unter welchem ein nach unten oder seitlich ausnehmbarer
Ascherkasten t angeordnet ist. Der Hohlrost a steht einerseits mit einem mittels
Luftpumpe d unter Druck setzbaren Wasserbehälter h, anderseits mit einem in die
Dampfdüse b endigenden Rohre 3 in Verbindung, dessen Durchflußquerschnitt durch
ein Ventil g- veränderbar ist. Das Schachtrohr 0 wird von einer ringförmigen Kammer
n umfaßt, welche unten durch Kanäle 6 mit dem Aschenfall t und oben mit einem Rohre
5 in Verbindung steht, welches oberhalb der Dampfdüse b endet und daselbst eine
verstellbare Fangdüse c trägt. Das Kochgefäß m ruht auf einem oberhalb der Schachtmündung
angeordneten Tragrost q, so daß die Flammen, das Gefäß m umspülend, aus dem Schachte
0 austreten können. Zur Inbetriebsetzung dieses Kochers wird das Schacht-; rohr
0 zum Beispiel mit zerkleinerter Holzkohle von 8 bis io mm Korngröße beschickt,
die zum Anheizen mit einer geringen Menge Spiritus befeuchtet und entzündet wird.
Wenn der Verdampfer n genügend heiß- ist, so setzt man das VC assergefäß
h mittels der Luftpumpe d
unter Druck und öffnet nach und nach das
Ventil g.
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Der im Hohlrost a erzeugte Dampf tritt in
einer durch
den Luftdruck im Wasserbehälter lt und das Ventil ä geregelten Menge aus der Düse
b aus, reißt beim Übertritte in die Fangdüse c Luft mit und strömt in den Kasten
st, in welchem Erhitzung des Dampfluftgemenges stattfindet, das sodann durch die
Kanäle 6 in den Aschenfall und von dort zum Brennstoff gelangt. Das Dampfluftgemisch
in Berührung mit dem glühenden Brennstoff bildet, wenn die Brennstoffschicht etwa
6 bis io mm stark ist, Kohlenoxyd und Wasserstoff, welche Gase an der Mündung des
Schachtes in freier Luft eine Heizflamme bilden, die unmittelbar -nach Art der üblichen
Spiritus- und Petroleumkocher zu Kochzwecken verwendet werden kann.
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Bei Verwendung üblen Geruch erzeugenden Brennstoffes oder wenn man
die verbrannten Gase ableiten will, ist die Ausführung nach Abb.2 zu wählen, bei
der die Feuergase in eine oberhalb des Schachtes angeordnete, mit dem Hauskamin
in Verbindung stehende Kappe v geleitet werden, auf welcher die Kochgefäße aufruhen
und die mit einer regelbaren Öffnung r für den Zutritt der Zweitluft ausgestattet
ist; sie unterscheidet sich von der vorbeschriebenen auch dadurch, daß der Rost
fehlt. Die Erzeugung des v% asserdampfes erfolgt durch ein im Schachte 0 angeordnetes
senkrechtes Rohr zs, welches an tiefster und höchster Stelle mit dem die Mischkammer
n umschließenden ringförmigen Wasserbehälter k durch Rohre io und ii in Verbindung
steht, von welchen das untere (io) mit einem den Wasserzufluß regelnden Ventile
s ausgestaltet ist. Der Wasserzufluß erfolgt durch hydrostatischen Druck, doch kann
das m assergefäß k ebenso wie im vorbeschriebenen Falle auch mit einer Luftpumpe
ausgestattet werden oder offen in entsprechender Höhe über dem Verdampfer angeordnet
sein. Der im Rohre u erzeugte Dampf strömt durch die regelbare Düse b aus und reißt
eine durch Verstellung der Fangdüse c veränderbare Luftmenge mit, das so erzeugte
Dämpfluftgemisch wird in der Kammer n vorgewärmt und strömt durch die Kanäle 6 in
den Schacht 0, welcher an den Mündungen dieser Kanäle mit einer Rille z dreieckigen
Querschnittes versehen ist, die das Gemisch verteilt und die Öffnungen frei hält.
Die an der oberen Öffnung des Gaserzeugers ausströmenden brennenden Gase werden
durch Zuführung von Zweitluft vollkommen verbrannt, heizen das auf der Kappe v stehende
Gefäß m und ziehen sodann durch das Rohr x in den Hauskamin ab, nachdem
sie etwa ihre Wärme noch an Bratröhre, Heizröhre usw. abgegeben haben.
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Bei Verwendung schlecht verkokter oder rohen Teer abscheidender Heizmittel
ist es notwendig, die Entgasungsstoffe vor ihrer Verwendung durch glühende Brennstoffschichten
zu leiten, um sie in leicht oder geruchlos verbrennende Gase umzuwandeln; zu diesem
Zwecke muß das den künstlichen Zug bewirkende Dampfluftgemisch im Zwerggaserzeuger
von oben nach abwärts geleitet, werden. Die in diesem Falle nahe der Sohle entstehenden
Gase bilden an einer daselbst angeordneten Austrittsöffnung die Heizflamme.
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Eine derartige Ausführung ist mit Weglassung der zur Erzeugung des
Dampfluftgemisches dienenden Hilfsmittel, welche nach Abb. i oder z ausgeführt werden
können, in Abb.3 dargestellt. Das Dampfluftgemisch strömt durch den hochliegenden
Ringkanal _i4 und die radialen Kanäle 13 in das Schachtrohr 0, durchzieht die Brennstoffsäule
von oben nach abwärts, die brennbaren Gase treten an den unten angeordneten Öffnungen
i2 in den Sammelkanal i und von diesem in den an den Hauskamin angeschlossenen,
mit Zweitluftöffnungen versehenen Kasten v, auf welchem die Kochgefäße aufruhen;
zur Entfernung der Schlacke sind an tiefster Stelle des Schachtrohres 0 verschließbare
Öffnungen y angeordnet: An Stelle des Dampfstrahlgebläses kann auch ein Luftstrahlgebläse
treten. Die beschriebenen Heizeinrichtungen können durch Verminderung des künstlichen
Zuges oder durch Anschluß an den Hauskamin -dauernd in Glut erhalten werden. Wird
eine Heizflamme benötigt, so gibt man den Schächtchen verstärkten künstlichen Zug.
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Die in Abb. 3 dargestellte Ausführung eignet sich besonders als Dauerbrandgaserzeuger
im Haushalt, weil der obere Teil des Schachtes als Brennstoffbehälter 0' ausgebildet
ist, aus dem der Brennstoff in den Vergasungsabschnitt sinkt. Diese Ausführung gestattet
auch, die Vergasung ebenso wie in Abb. i und -- von unten nach oben zu leiten.