DE98933C - - Google Patents

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DE98933C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C99/00Subject-matter not provided for in other groups of this subclass
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23CMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING FLUID FUEL OR SOLID FUEL SUSPENDED IN  A CARRIER GAS OR AIR 
    • F23C2700/00Special arrangements for combustion apparatus using fluent fuel
    • F23C2700/02Combustion apparatus using liquid fuel
    • F23C2700/026Combustion apparatus using liquid fuel with pre-vaporising means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Evaporation-Type Combustion Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
EDUARD FASBENDER in KÖLN. Mineralöl-Gasfeuerung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. März 1897 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Feuerung für Dampfkessel, bei welcher nur aus Mineralöl, vorzugsweise Petroleum, sich bildende Gase, gemischt mit atmosphärischer Luft, zur Verbrennung gelangen und wobei die Zuleitung des Oeles bezw. des Petroleums sowie die Bildung der Gase eine selbsttätige ist.
Fig. ι und 2 zeigen eine solche Feuerung für einen Schiffsdampfkessel. Der Behälter a mit fest aufgeschraubtem Deckel b dient zur Aufnahme und Vergasung des aus dem höher liegenden Gefäfs A kommenden Petroleums. Die Zuflufsmenge des zur Vergasung gelangenden Petroleums wird durch den in das Rohr h eingeschalteten Hahn c geregelt. Der Behälter α wird auf der Bodenplatte d bezw. dem Rost des Feuerrohres m befestigt. Mittelst eines Ventilators wird in die Leitung Z atmosphärische Luft geblasen, welche durch die Mündungsröhrchen e in den Vergasungsraum f gelangt. Die Leitung / wird vorher durch den Feuerraum m geführt, damit die Luft in stark erhitztem Zustande in den Vergasungsraum f eintritt. Der Zugang der atmosphärischen Luft in den Feuerraum m erfolgt durch Oeffnungen, welche in der Verschlufsthür angebracht sind. Die Menge der durch diese Oeffnungen angesaugten Luft wird durch eine Klappe geregelt.
Die obere Fläche des Behälters a, auf welcher der Deckel b aufliegt, ist an ihren Längsseiten mit feinen, rillenartigen Oeffnungen i versehen, welche den Austritt des Gases ermöglichen.
Die Zuleitung des Petroleums erfolgt in ähnlicher Weise wie die Luftzuleitung, dergestalt, dafs dieselbe parallel zum Behälter a durch den Feuerraum m geführt wird und erst an der hinteren Seite bei k in den Behälter einmündet. Die unter dem Behälter α befindliche Schale η dient zum Vorwärmen des im Behälter befindlichen Petroleums.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Nachdem der Behälter α durch Oeffnen der Hähne r und c zum Theil mit Petroleum gefüllt ist, wird der Absperrhahn r wieder geschlossen und die mit brennbarem Stoffe gefüllte untere Schale η entzündet, wodurch das im Behälter befindliche Petroleum erhitzt wird. Das sich infolge dessen bildende Gas strömt nun, indem es sich mit der durch die Röhrchen e eindringenden atmosphärischen Luft mischt, aus den feinen Oeffnungen i und bildet eine an beiden Längsseiten des Behälters gleichmäfsig und stark brennende Flamme, welche die zur Feuerung des Kessels erforderliche Hitze liefert. Hierauf wird der Absperrhahn r geöffnet und fliefst nunmehr das OeI selbstthätig dem Behälter α gleichmäfsig zu, wobei es, weil die Leitung h durch die Flamme oberhalb des Behälters geführt ist, schon in stark erhitztem Zustande in den Behälter bei k eintritt und die Gasbildung ihren regelmäfsigen Fortgang nimmt. Die Erhitzung des Behälters α bis zur Vergasung des darin befindlichen Petroleums erfolgt ununterbrochen durch die von der Flamme erzeugte Hitze.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstthätig wirkende Dampfkesselfeuerung für Mineralöl, vorzugsweise Petroleum, gekennzeichnet durch einen im Feuerraum gelagerten Behälter, welchem das OeI selbstthätig zufliefst
    und dessen Längsseiten oberhalb des OeI-niveaus mit kleinen Oeffnungen zum Austritt des sich bei Erhitzung des Behälters bildenden Gases versehen sind, welches Gas in Vermischung mit ebenfalls zwecks vorheriger Erhitzung durch den Feuerraum geleiteter und in den Behälter mittelst Ventilators eingeblasener atmosphärischer Luft zur Unterhaltung einer gleichmäfsig brennenden, die zum Betriebe des Kessels erforderliche Hitzemenge liefernden Flamme dient, die gleichzeitig das im Behälter befindliche OeI vergast und den innerhalb des Feuerraumes liegenden Theil der OeI- und Luftzuleitung erhitzt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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