DE59508C - Feuerungsanlage für schwere Kohlenwasserstoffe - Google Patents

Feuerungsanlage für schwere Kohlenwasserstoffe

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DE59508C
DE59508C DENDAT59508D DE59508DA DE59508C DE 59508 C DE59508 C DE 59508C DE NDAT59508 D DENDAT59508 D DE NDAT59508D DE 59508D A DE59508D A DE 59508DA DE 59508 C DE59508 C DE 59508C
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DENDAT59508D
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J. P. SWIFT in Woods Holl, Grafschaft Barnstable, Mass., V. St. A
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 24: ■ Feuerungsanlagen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine Feuerungsanlage, bei welcher schwere Kohlenwasserstoffe, besonders Rohpetroleum, als Brennmaterial zur Lieferung von Wärme für Dampferzeugung oder andere Zwecke verwendet werden.
In beiliegender Zeichnung ist eine derartige Anlage in · Fig. 1 in Vorderansicht und in Fig. 2 im Längenschnitte dargestellt. Fig. 3 zeigt die Feuerungsanlage in Verbindung mit einem Dampfkessel bekannter Art.
Der eigentliche Heizraum A besitzt einen Boden B von vortheilhaft trogförmiger Gestalt. Der Boden des Troges oder Behälters JB kann mit Asbest, Mineralwolle oder anderem für derartige Zwecke gebräuchlichen feuerbeständigen Material bedeckt sein. Der flüssige Brennstoff wird durch eine passende Zuführung wie bei C dargestellt, in den Trog B geleitet, woselbst er auf irgend eine bekannte Weise entzündet werden kann. Der zur Verbrennung erforderliche Sauerstoff wird dem Heizraume durch eine Oeffnung α zugeführt, welche vortheilhaft mit einem verstellbaren Verschlufs versehen ist. Die durch Verbrennung des Brennstoffes im Heizraume entwickelten Dämpfe und Gase werden durch die in der Heizkammer angeordnete, vortheilhaft kreisrunde Abzugsöffnung D ihrem Heizzwecke zugeführt.
Um eine möglichst vollkommene Verbrennung der erwähnten Dämpfe und Gase zu bewirken, ist in dem Heizraume ein Rohr E angebracht, dessen äufseres Ende mit der Aufsenluft oder einer Sauerstoffquelle in Verbindung steht, und dessen inneres Ende in dem Heizraume gegenüber der Abzugöffnung D in zum Abzug der Dämpfe und Gase genügender Entfernung von letzterer mündet. Durch das Rohr E strömt ein Luftstrahl mitten in die dem Heizraum entweichenden Dämpfe, so dafs letztere mit dem eindringenden Sauerstoff in innige Berührung gelangen.
An die Abzugsöffnung -D anschliefsend, ist ein Rohr F angebracht, welches dazu dient, den Sauerstoff und die Kohlenwasserstoffdämpfe zusammenzuhalten und mit einander zu vermischen, bis sie an die Stelle gelangen, an welcher sie ihre Arbeit verrichten sollen, z. B., wie in Fig. 3 dargestellt, in die Feuerbüchse eines gewöhnlichen horizontalen Röhrenkessels.
Der beschriebene Apparat erfüllt, wie Versuche ergeben haben, seinen Zweck in sehr befriedigender Weise, leidet jedoch an dem Uebelstande, dafs sich Kohlentheilchen in Form von Rufs an dem Rande der Abzugsöffnung D und an der Wandung des Rohres F absetzen. Diese Ablagerungen können jedoch verhindert werden.
Um das Ansetzen von Rufs an dem Rande der Abzugsöffnung zu verhüten, ordnet man vortheilhaft Rohre G an, welche an einem Ende mit der Aufsenluft in Verbindung stehen und deren andere Enden so ausmünden, dafs die durch die Rohre einströmende Luft an die Aufsenseite der im Heizraume entwickelten Dampfmasse gelangt, so dafs diese ringförmig zwischen dem durch das Rohr E eindringen-
den Luftstrahl und dem durch die Rohre G eindringenden Luftmantel austritt. Zur Verhinderung der Rufsablagerung im Rohre F kann in der Nähe der Abzugsöffnung B ebenfalls ein Lufteinlafsrohr angeordnet sein, wie bei H dargestellt. Die verschiedenen Lufteinlafsöffnungen werden mit passenden verstellbaren Schiebern oder Verschlüssen zur Regelung der Luftmenge versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Heizapparat für flüssige Brennstoffe, bei welchem letztere auf dem flachen Behälter B in dem Raum A nur unvollständig verbrennen, und die sich entwickelnden Dämpfe das Luftzuführungsrohr E erwärmen und sich mit der durch letzteres eintretenden Luft in dem Austrittskanal D F mischen, welcher in den zu heizenden Raum mündet, wo die vollständige Verbrennung der Dämpfe vor sich geht.
    2. Bei dem unter i. gekennzeichneten Apparat zur Verhütung der Rufsabsetzung in dem Kanal D F die Luftzuführung aufser durch das mittlere Rohr E durch einen den Raum A umgebenden Raum G und nöthigenfalls durch eine oder mehrere Offnungen H in der Seitenwand des Mischkanals, um eine lebhaftere Vermischung der Gase und Dämpfe zu erzielen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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