DE50405C - Neuerung an Apparaten zum Er- | zeugen und Verbrennen von Oelgas - Google Patents

Neuerung an Apparaten zum Er- | zeugen und Verbrennen von Oelgas

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DE50405C
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50405D
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English (en)
Original Assignee
LUCIGEN J LIGHT COMPANY LIMITED in London, Page Street ! Works, Westminster
Publication of DE50405C publication Critical patent/DE50405C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D5/00Burners in which liquid fuel evaporates in the combustion space, with or without chemical conversion of evaporated fuel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ventilation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Apparate zum Erzeugen und Verbrennen von Oelgasen, wobei das OeI in einer offenen Pfanne enthalten ist und durch Entzündung auf dessen Oberfläche Gase erzeugt werden, die durch einen mittelst eines Dampfstrahles erzeugten Luftstrom in Gestalt einer Garbe verbrannt werden. Gegenwärtige Neuerungen bestehen im wesentlichen in der Ueberdeckung der Pfanne mit einer Haube, welche auf der einen Seite um ein Scharnier drehbar ist und ein Schlangenröhr enthält, dessen eines Ende durch einen im Scharnier gebildeten Kanal mit einem Wasserzuleitungsrohr, dessen anderes dagegen mit einem Dampfstrahlstutzen verbunden ist, der sich in einer centralen Lufteinlafsöffnung der Pfanne befindet; innerhalb der Schlange befindet sich eine innere, mit Luftlöchern versehene konoidisch geformte Haube, welche oben eine Flammenöffnung hat.
Diese Theile sind alle mit der äufseren Haube so verbunden, dafs das Ganze um das Scharnier drehbar ist, so dafs beim Aufkippen der Haube die Oelpfanne ganz frei bleibt.
Fig. ι auf beiliegender Zeichnung zeigt eine Gesammtansicht des ganzen Apparates, zum Theil im Schnitt, und Fig. 2 zeigt einen Schnitt der Pfanne nebst Haube in gröfserem Mafsstabe.
P ist die Oelpfanne, durch deren Boden eine Oeffnung P1 für den Durchzug der Luft gebildet wird, indem diese Oeffnung durch ein Drehventil P2 regulirt wird. Die Wand der Oeffnung ragt über die normale Oelfläche der Pfanne, indem diese Fläche folgendermafsen constant erhalten wird.
Die Oelpfanne ist seitlich durch eine Röhre O1 mit Abschlufshahn O2 mit einem luftdicht geschlossenen Oelbehälter O verbunden; es ist aber nur ein kleiner Durchgang O 3 in der Pfanne, der den Oelzuflüfs gestattet. Sinkt das Oelniveau in P etwas unterhalb des-Oelstandes in Röhre O1, so kann Luft in letztere durch Oeffnung O 4 eintreten, und indem sie in den Behälter O gelangt, fliefst etwas OeI hieraus in die Pfanne in der bekannten Weise. An der Pfanne ist eine Haube C angebracht, welche um ein Scharnier C1 drehbar ist. Dieses Scharnier ist röhrenförmig mit Stopfbüchse gebildet und mit einer Röhre W1 verbunden, welche mit dem unteren Ende des Wasserbehälters W communicirt. Das röhrenförmige Scharnier ist auf der anderen Seite mit einer Schlange VF2 verbunden, welche am oberen Ende mit einem Blasrohr W3, das mit einem Dampfstrahlstutzen S versehen ist, communicirt. In dem Blasrohr befindet sich ein Schraubenventil, um. den Dampfstrahl reguliren zu können. Innerhalb der Schlange W2 befindet sich eine zweite Haube C2 von konoidischer Form, die mit Löchern C3 zum Durchlassen der Luft versehen ist. Die äufsere Haube C hat oben eine Flammenöffnung C*, durch welche die Flammengarbe emporsteigt, welche von den brennenden Gasen gebildet wird, die von dem OeI in der Pfanne abgegeben werden.
An dem Wasserbehälter W ist eine Handdruckpumpe A. angebracht, vermittels welcher comprimirte Luft in den oberen Theil des Behälters getrieben wird, um das Wasser in die Schlange VF2 hinaufzutreiben. Sollte sonst Wasserdruck vorhanden sein, so kann selbst-
verständlich Behälter W und Pumpe in Wegfall kommen.
Indem nun das in der Pfanne P befindliche OeI in Brand gesetzt wird, wird durch die Hitze Dampf in der Schlange W2 entwickelt; der aus S steigende Dampfstrahl treibt einen Luftstrom durch die Oeffnung, P x, der durch Ventil P2 regulirt wird. Dieser Strom reifst auch einen Strom der von dem OeI abgegebenen Dämpfe mit sich und bildet die Flammengarbe, zu der noch weitere Luft durch die Oeffhungen der Haube C2 tritt.
Der untere Theil der Flamme erhitzt die Pfanne und Haube so, dafs noch mehr OeI verdampft wird, und zugleich wird noch ein entsprechend gröfseres Quantum Dampf erzeugt, so dafs nach kurzer Zeit eine starke Flammengarbe aus der Oeffnung C4 emporschiefst, die entweder zu Beleuchtungs- oder Heizzwecken gebraucht werden kann.
Wenn nöthig, kann die Haube C nebst der Schlange W2, Dampfstrahlstutzen S und der inneren Haube C2 um Scharnier C1 aufgekippt werden, um nach der Pfanne P zu gelangen.

Claims (2)

  1. Patent-Anspruch:
    An Apparaten zum Erzeugen und Verbrennen von Oelgasen, bei welchen das OeI von einem Behälter in eine offene Pfanne fliefst, durch deren centrale Oeffnung ein luftansaugender Dampfstrahl strömt:
    ι. die Anordnung des. den Dampfstrahl erzeugenden, über dem Trichter C2 gelegenen Schlangenrohres W2 derart, dafs dasselbe einerseits durch ein röhrenförmiges Scharnier C1 mit einer Wasserzuleitungsröhre W1 und andererseits durch Rohr WzWi mit dem Dampfstrahlstutzen S verbunden ist, wobei Trichter C2 und Schlangenrohr W2 mit einer diese Theile deckenden, um C1 drehbaren Haube C verbunden sind, so dafs alle drei Theile nebst Stutzen S um Scharnier C1 aufgeklappt werden können, behufs Besichtigung und Reinigung der eingeschlossenen Theile;
  2. 2. die Anwendung einer Oelzuflufsregulirung, bestehend in dem Luftröhrchen O1, durch welches beim Sinken des Oelspiegels in der Pfanne Luft durch O1 nach dem luftdicht geschlossenen Oelbehälter O gelangen kann.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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