DE293018C - - Google Patents

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DE293018C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D11/00Burners using a direct spraying action of liquid droplets or vaporised liquid into the combustion space
    • F23D11/36Details
    • F23D11/44Preheating devices; Vaporising devices
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D2900/00Special features of, or arrangements for burners using fluid fuels or solid fuels suspended in a carrier gas
    • F23D2900/3102Preheating devices; Starting devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE Ag. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. April 1914 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anheizen von Petroleumkochern und anderen ähnlichen, mit Dampfbrennern versehenen Erhitzungs- oder Beleuchtungsapparaten, ohne daß, wie sonst gebräuchlich, zu der ersten Erhitzung des Vergasers die Verwendung eines anderen Brennstoffes als des zum Betriebe dienenden Petroleums, z. B. von Spiritus, nötig ist, was mit vielen Übelständen verbunden wäre. Die Einrichtung besitzt in bekannter Weise eine Leitung, mittels deren die Vergaserdüse mit dem Druckluftraum des Brennstoffbehälters in unmittelbare Verbindung gesetzt werden kann zwecks Ausdrückens
!5 von Druckluft . durch die' Düse, wobei diese Druckluft dazu dient, die Verbrennung des zum Anheizen verwendeten Betriebsbrennstoffes zu beschleunigen, welcher ohne diese Anfachung eine rußende Flamme geben würde.
Die Luftleitung kann dabei durch- ein Ventil vom Druckluftraum des Brennstoffbehälters abgeschlossen werden.
Die Erfindung verfolgt den Zweck, diesem Ventil eine einfache und bequem zu bedienende Ausbildung zu geben, und besteht zu diesem Zwecke darin, daß die Luftleitung in den Einfüllstutzen des Brennstoffbehälters hinaufragt, in dessen Deckel eine Membran o. dgl. angebracht ist, die mit ihren Rändern am Deckel abdichtet und mittels einer durch den Deckel eingeschraubten Schraube oder einer anderen Druckvorrichtung gegen die Mündung des in den Stutzen aufragenden Rohres gedrückt werden kann, so daß es vom 'Druckluftraum des Behälters abgesperrt wird.
Beiliegende Zeichnung zeigt einen nach der Erfindung angeordneten Petroleumkocher in senkrechtem Längsschnitt.
Nach der Zeichnung ist 1 der beim Petroleumkocher übliche Brennstoffbehälter, der mit einer Luftpumpe 2 und einem Einfüllstutzen 3 für den Brennstoff versehen ist. In das vom Behälter ι nach dem Vergaser 5 führende Brennstoffsteigrohr 4 mündet ein Rohr 6 ein, das mit dem oberhalb der Flüssigkeitsoberfläche im Behälter vorhandenen Luftraum 7 in absperrbarer Verbindung ist. Diese Anordnung des Rohres 6 ist so ausgeführt, daß das Rohr mit einem Zweige 8 in den Einfüllstutzen 3 hinaufragt, wo der Rohrzweig infolge seiner geringen Weite für die Einfüllung des Brennstoffes nicht hinderlich wird. Gegen das mit einer geeigneten Sitzfläche 9 versehene obere Ende des Rohrzweiges 8 kann, um das Rohr 6 abzusperren, eine in dem Stutzendeckel 10 angebrachte Membran 11 angedrückt werden, die mittels einer durch den Deckel 10 eingeschraubten Schraube 12 nach unten bewegt werden kann und an ihren Rändern abdichtend festgehalten ist. In der Wandung des Einfüllstutzens 3
ist in üblicher Weise das Schraubenventil 13 angebracht, mittels welches der Druck im Behälter ι aufgehoben werden kann. Um die Düse 14 des Vergasers 5 ist ein schalenförmiger Teil 15 angeordnet, in welchem der aus dem Behälter 1 durch die Düse 14 aufgedrückte Brennstoff sich sammeln kann. Die Schale. 15 ist in der in der Zeichnung gezeigten Weise mit einem oberen Boden versehen, in dem öffnungen 16 ausgespart sind, durch welche die Außenluft durch die Schale 15 hindurch aufwärts strömen kann.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist die folgende:
Vor dem. Anheizen werden das Ventil 13 und der Rohrzweig 8 durch Niederschrauben der Schraube 12 geschlossen. Mittels der Luftpumpe 2 wird zunächst aus dem Behälter 1 eine Quantität Brennstoff (Petroleum) durch das Rohr 4 hinauf gedrückt, die dann durch die Düse 14 ausströmt und sich in der Schale 15 sammelt. Dieser Brennstoff wird angezündet. Darauf wird die Schraube 12 aufgeschraubt, so daß das Rohr 6 mit dem Luftraum 7 des Behälters 1 in Verbindung kommt. Die Luftpumpe 2 wird nun wieder betätigt, wobei Luft aus dem Lufträume 7 durch den Rohrzweig 8 und das Rohr 6 in das Rohr 4, von da durch den Vergaser und durch die Düse 14 hinausgepreßt wird. Der so ausgepreßte Luftstrahl mischt sich mit den brennenden Gasen des um die Düse vorhandenen Brennstoffes und wirkt kräftig einsaugend auf die Außenluft, so daß sich diese mit den brennenden Gasen reichlich mischt, wodurch eine lebhafte und vollkommen rauchfreie Verbrennung stattfindet und der Vergaser kräftig erhitzt wird.
Während diese Verbrennung noch vor sich geht, wird der Rohrzweig 8 abgesperrt und die Pumpe 2 in Tätigkeit gesetzt, wobei Brennstoff aus clem Behälter 1 zum Vergaser aufgedrückt, dort vergast und in Form von Gas durch die Düse 14 ausgepreßt und angezündet wird, worauf der Kocher in üblicher Weise weiterbrennt.
Bei der Verwendung dieses Brenners kann *5 man auch in bequemer Weise die. Größe der für die Zündung erforderlichen Brennstoffmenge bemessen. Dies geschieht so, daß, nachdem man mittels der Pumpe 2 Brennstoff in die Brennerkrone aufgepreßt hat, das Ventil 12 geöffnet wird, wobei Druckluft durch das Rohr 6 in die Brennerkrone aufströmt und die in dieser vorhandene Brennstoffmenge herauspreßt, die sich dann in der Schale 15 sammelt, welche gegebenenfalls mit einem Docht o. dgl. versehen ist. '

Claims (1)

  1. Patent-An S PRU c H.Vorrichtung zum Anheizen von Petroleumkochern und anderen Heiz- oder von Leuchtvorrichtungen mit Dampfbrenner, dessen Vergaserdüse durch eine Leitung mit dem Druckluftraum des Brennstoffbehälters in unmittelbare Verbindung gesetzt werden kann, um durch die aus der Düse austretende Druckluft die Anheizfiamme anzufachen, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftleitung (6) in den Einfüllstutzen (3) des Brennstoffbehälters (1) hinaufragt, in dessen Deckel (10) eine biegsame Platte (11) mit den Rändern abdichtend eingefügt ist, die mittels einer im Deckel geführten Schraube (12) oder eines anderen Druckmittels gegen die Mündung (9) des in den Stutzen aufragenden Rohres gedrückt werden kann, so daß es vom Druckluftraum (7) des Behälters abgesperrt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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