DE33148C - Heiz-Cylinder - Google Patents

Heiz-Cylinder

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DE33148C
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Germany
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cylinder
air
reduction
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flame
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DENDAT33148D
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BRUNO Freiherr VON STEINAECKER in Lauban
Publication of DE33148C publication Critical patent/DE33148C/de
Active legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0058Reflectors, cover glasses, chimneys; Smoke-removing devices; Preheaters
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um die Reduction der Kohlensäure CO2, d. h. die Zurückführung der verbrannten Gase in Kohlenoxydgas C O, zu ermöglichen, ist das wesentlichste Erfordernifs., ohne welches die Zurückführung verbrannter Gase in brennbare überhaupt nicht ausgeführt werden kann, dafs der Luftzutritt zur Flamme regulirbar ist.
Ein solcher Heiz-Cylinder ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt. Durch die Anordnungvon drei parallel laufenden Cylindern, von denen a7 der innere, b7 der mittlere und c7 der äufsere Cylinder ist, welche in bestimmten Zwischenräumen derartig über einander angeordnet sind, dafs zum wesentlichen Unterschiede mit anderen ähnlichen Cylindern die Luft unten bei d7, d. h. unterhalb der Flamme, in den äufseren Zuführungskanal e7 eintritt und von unten zunächst nach oben in diesem entlang streicht und dann erst in den Zwischenkanal g 7 von oben nach unten fällt, bevor sie die Flamme berührt, und von dieser in dem eigentlichen Cylinder α7 wiederum mit nach oben fortgerissen wird, wird nicht blos die Reductionsfähigkeit der verbrannten. Feuergase erzielt, sondern gleichzeitig auch die Vorwärmung der Brennluft durch die Abhitze der Flamme.
Die Cylinder erhalten je nach der Form der Flamme bezw. des Brennens entsprechende Form, rund, oval, halbrund u. s. f., und können aufserhalb und innerhalb der Flammen angebracht werden. Solche Heiz-Cylinder können sowohl aus einzelnen Theilen, die beim Gebrauch über einander geschoben oder geschraubt werden, oder aus einem Stück construirt sein.
Die kalte Luft tritt unten in den äufseren Cylinder, und wird der Zutritt an der Eintrittsstelle bei d7 regulirt. Dieser regulirbare Zutritt der Luft in die zur Vorwärmung derselben dienenden Kanäle ist in Verbindung mit der dargestellten Heiz-Cylinderconstruction eines der wesentlichsten Unterscheidungsmerkmale von bisher bekannten ähnlichen Brennereinrichtungen. Durch das Aufsteigen der Luft in den Raum e7, alsdann durch das Abwärtsfliefsen derselben in den Raum g7 wird sie durch die Abhitze der Flamme vermittelst des inneren Cylinders α7, an dessen Wandung sie sich abwärts bewegt, stark erhitzt und infolge ihrer Ausdehnung (durch die Hitze) durch den äufseren Cylinder stark geprefst, und erhält hierdurch gleichzeitig von selbst die Wirkung eines kleinen Heifswindgebläseapparates, wodurch sie eine hellere Flamme erzeugt. Die erhitzte Luft tritt von beiden Seiten, sowohl von der äufseren als auch von der inneren Seite, der Flamme zu.
Die durch die Cylinderwandungen c7 b7 und a7 gebildeten Räume e7 und g7 können mit einer Anzahl kleinerer Röhren t7, im Querschnitt des Cylinders dargestellt, oder Auskästelungen versehen sein, welche den Zweck haben, die durchgehende Luft noch intensiver zu. erhitzen.
Die auf diese Weise entstandene verbrannte Feuerluft, wenn sie den mittleren Cylinder a7 verläfst, ist reductionsfähig, weil infolge der am Heiz-Cylinder bei d7 angebrachten Luftzutrittsregulirungsvorrichtung nur so viel Luft zur Flamme zugelassen werden kann, dafs die

Claims (2)

verbrannten Gase aus CO"1 bestehen, also keinen Ueberschufs an Sauerstoff enthalten. Die Reduction der Kohlensäure in Kohlenoxydgas geht leichter vor sich, wenn der verbrannten Luft (also der aus C O2 bestehenden Kohlensäure) Dämpfe beigemischt werden, so dafs diese sich mit ihr verbinden bezw. die Kohlensäure sich in den Dämpfen auflöst. Zu diesem Zwecke ist unter der Flamme bei z7 ein Wasserbassin angeordnet, das, um continuirlich gespeist zu werden, mit einem aufserhalb des Cylinders angebrachten Wasserbassin in Verbindung steht und behufs starker oder schwacher Dampfbildung, für den Fall, dafs die Flamme bald stark, bald schwach gebrannt wird, hoch und niedrig geschraubt werden kann. Die so gewonnene Feuerluft kann mittelst eines Unterwindgebläseapparates oder eines Gasreservoirs bei s7 abgesaugt, um später einem besonderen Reductionsverfahren unterzogen zu werden, weil es Feuerluft ist, die nur aus CO-besteht. Soll die Reduction der Kohlensäure in dem auf der Zeichnung dargestellten Apparat ausgeführt werden, so ist ein zweiter Unterwindsgebläseapparat und ein zweites Gasreservoir erforderlich, welches aus dem bereits mit verbrannter Luft gefüllten Reservoir, diese (also CO2) in den oberen Cylinder bei der s7 entgegengesetzten Stelle ss eindrückt. Der obere Cylinder hat mit dem unteren keine directe Verbindung, sondern communicirt nur mittelst der Gasbehälter, von denen, wie bereits erwähnt, der eine aus dem unteren Cylinder C O2 saugt, der andere in bezw. durch den oberen Cylinder, in welchem sich über η7. die Reductionsstoffe befinden, die verbrannten Gase drückt, welche bei r7 als Brenngase den Cylinder verlassen, um anderweitig wieder verbrannt zu werden. n7 ist ein an einen Ring ο7 gespanntes Drahtgeflecht, auf welchem die die Reduction bewirkenden Stoffe aufgelegt werden, z. B. Holzkohle, Eisenfeilspäne, in den oberen Schichten Raseneisenstein, Kalk. Um die für die Reduction der Gase erforderliche Hitze zu erzeugen, läfst sich der Ring ο7 in dem Cylinder auf- und abbewegen, damit der Reductionsstoff dem heifsen Cylinder a7 genähert oder entfernt werden kann. Endlich kann zum wesentlichen Unterschiede von anderen Cylindern, um mit einem geringen Luftquantum eine gröfsere Wirkung zu erzielen, das Untere Ende des Cylinders bei d7 mit einem Unterwindgebläseapparat oder- einem Luftreservoir in Verbindung gesetzt werden, um die Luft unter Druck der Flamme zuzuführen. In diesem Falle ist bei h7 die für die Flamme nöthige Regulirbarkeit des Luftzutritts. PateνT-Ansprüche: An einem Brenner mit regulirbarer Heifsluftzuführung:
1. Die Anordnung eines Wasserdampfgefäfses bei z'7, zum Zweck, Wasserdämpfe mit den Verbrennungsgasen zu mischen.
2. Die Anordnung eines Reductionscylinders q7, um mittelst darin befindlicher, auf dem Diaphragma n7 angeordneter Reductionsmittel eine Reduction der mit Wasserdampf gemengten Kohlensäuire zu Kohlenoxyd zu bewirken.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT33148D Heiz-Cylinder Active DE33148C (de)

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