DE23917C - Verfahren zur Beseitigung der Gyp£" ausschlage bei Verblendsteinen und Terrakotte!1' - Google Patents

Verfahren zur Beseitigung der Gyp£" ausschlage bei Verblendsteinen und Terrakotte!1'

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DE23917C
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Germany
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gypsum
terracotta
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procedure
ammonia
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DENDAT23917D
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A. eckhart in Nieder-Ullersdorf bei Hani>" dorf, Reg.-Bez. Liegnitz, und W. olschewsky in Berlin N., Kesselstr. 25 part. Vom 13. Janui»r 1883 ab
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/02Preparing or treating the raw materials individually or as batches
    • C04B33/04Clay; Kaolin
    • C04B33/06Rendering lime harmless
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B11/00Calcium sulfate cements
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B33/00Clay-wares
    • C04B33/30Drying methods

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  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
AUG. ECKHART
Thone, welche einen mehr oder minder beträchtlichen Gehalt an Gyps aufweisen, zeigen bei ihrer Verarbeitung bekanntlich die unangenehme Erscheinung, dafs das die Plasticität des Thones hervorrufende Wasser sich mit Gyps sättigt, denselben beim Trocknen an die Oberfläche führt und ihn sodann beim Verdunsten zurückläfst. Nach dem Brennen treten .diese weifsen Verfärbungen in einer so unangenehmen Weise hervor, dafs an eine Verarbeitung gypshaltigen Thones zu Verblendsteinen und Terracotten gar nicht zu denken ist. Um diesen Uebelstand zu beseitigen, setzen wir dem Thon im Verfolg der Vorbereitung oder zu dem Zeitpunkte, wo er in die Strangpresse gelangt, Wasser zu, welches mit kohlensaurem Ammoniak (Hirschhornsalz) gesättigt ist, und zwar setzen wir von dieser Lösung so viel zu, dafs die im Thon gelöste Gypsmenge durch das kohlensaure Ammoniak einerseits vollständig zersetzt wird, und dafs andererseits noch ein Uebers'chufs davon vorhanden bleibt. Durch diesen Zusatz wird der im Thon gelöste Gyps vollständig in kohlensauren Kalk umgewandelt. Das sich nebenbei bildende schwefelsaure Ammoniak und der Ueberschufs 'an kohlensaurem Ammoniak, welch letzteres imitier noch dazu dient, etwa späterhin noch aufgelöste Gypsmengen sofort zu zersetzen, bleiben im Wasser gelöst und werden beim Trocknen an die Oberfläche der Verblendsteine und Terracotten geführt, woselbst sie sich anhäufen. Da diese Salze aber beim Erhitzen vollständig verflüchtigt werden, so resultirt nach dem Brennen eine vollkommen reine Oberfläche.
Aufser dem kohlensauren Ammoniak kann man auch noch andere löslichen Stoffe verwenden. Dieselben müssen derart beschaffen sein, dafs sie einerseits den Kalk in eine vollständig unlösliche Verbindung überführen und andererseits selbst flüchtig sind. Solche Stoffe sind z. B. noch Oxalsäure, oxalsaures Ammoniak u. s. w.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Unschädlichmachung des Gypses im Thon dadurch, dafs man letzterem im Verlauf der Vorbereitung oder zu dem Zeitpunkte, wo er in die Strangpresse gelangt, Wasser zusetzt, welches Stoffe gelöst enthält, die einerseits den Kalk in eine vollständig unlösliche Verbindung überführen, andererseits aber in der Hitze flüchtig sind. Solche Stoffe sind: kohlensaures Ammoniak, Oxalsäure und oxalsaures Ammoniak.
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