DE238575C - - Google Patents

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DE238575C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41KSTAMPS; STAMPING OR NUMBERING APPARATUS OR DEVICES
    • B41K1/00Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor
    • B41K1/08Portable hand-operated devices without means for supporting or locating the articles to be stamped, i.e. hand stamps; Inking devices or other accessories therefor with a flat stamping surface and changeable characters

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  • Manufacture Or Reproduction Of Printing Formes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15/*. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. April 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Numerieren oder Signieren von Baumstämmen, Kisten o. dgl. und besteht im wesentlichen darin, daß Zahlen, Buchstaben 5 oder beliebige andere Zeichen tragende Numerierstempel in der Weise drehbar auf einer Spindel aufgereiht sind, daß die verschiedenen Zeichen, aus denen die gewünschte Nummer oder Signatur bestehen soll, nacheinander
ίο gegen den zu numerierenden Gegenstand geschlagen werden können. Eine derartige Vorrichtung ist sehr handlich und hat den Vorzug einer großen Übersichtlichkeit.
Bei bekannten Numeriervorrichtungen werden die eine mehrstellige Nummer bildenden Zahlen oder Zeichen vor dem Einschlagen zusammengestellt. Dies birgt aber den Nachteil, daß das richtige Treffen der mit der jeweiligen Nummer zu versehenden Stelle wegen der großen wirksamen Fläche sehr erschwert wird. Außerdem ist in einem solchen Fall erforderlich, daß diese Stelle eben ist, da sonst tiefer liegende Teile der Einwirkung der dort auftreffenden Zahl entzogen werden, so daß dann die Nummer undeutlich wiedergegeben wird. Bei Verwendung vorliegender Vorrichtung wird es im Gegensatz hierzu nicht erforderlich sein, soviel Sorgfalt auf ein vorheriges Glätten der betreffenden Stelle zu legen, da die einzelnen Zeichen der Nummer getrennt eingeschlagen werden. Es können also auch ziemlich unebene Flächen gezeichnet werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt.
Drehbar auf der hohlen Spindel α sitzen zwölf Nummern- und Signierstempel b1 bis ö12. In den Stempelfuß c ist unten in bekannter Weise die Zahl oder das Zeichen hervortretend eingeschnitten, das durch den betreffenden Stempel eingeschlagen werden soll, und der Kopf d oder eine beliebige andere Stelle des Stempels ist mit dem gleichen Zeichen versehen, das leicht sichtbar als Kennzeichen des betreffenden Stempels dient. Zwischen den einzelnen Stempeln befinden sich Zwischenscheiben e, die eine Reibung zweier benachbarter Stempel aneinander verhindern sollen. Die Stempel b werden in einem Rahmen auf der Spindel gehalten, der aus zwei Begrenzungsscheiben f, f1 und zwei Verbindungsleisten g, g1 besteht. Die Scheibe f1 sitzt fest auf der Spindel a, und die Scheibe f läßt sich auf ihr verschieben. Fortsätze h, h1 der Begrenzungsscheiben f, f1 gehen durch ein Farbkissen i, das durch Flügelschrauben i1 und i2 gegen die unteren Flächen c der Stempel b oder gegen die Zeichen, die sich auf diesen Flächen befinden, gepreßt werden kann. Das obere Ende der Spindel α ist mit »Gewinde versehen, so daß durch Drehung einer Mutter k die Reibung zwischen den Stempeln b und den Zwischenscheiben e in bekannter Weise geregelt werden kann. In das untere Ende der hohlen Spindel α kann in bekannter Weise der Stiel eines Hammerbeiles I geschoben werden, so daß die Spindel gleichzeitig als Tragbehälter des Hammerbeiles zum Glätten der Gegenstände, die gezeichnet werden sollen, dienen kann. Die Zahl oder das Zeichen in dem Stempelfuß c kann in bekannter Weise auch in eine besondere
Platte c12 eingeschnitten sein, die mittels eines schwalbenschwanzförmigen Vorsprunges in eine entsprechende Nut des Stempelfußes c eingreifen kann. Es lassen sich die einzelnen Zeichen dann beliebig auswechseln.
Mit der Vorrichtung wird in folgender Weise gearbeitet:
Die Spindel α wird mit der einen Hand an dem von Stempeln freien Ende festgehalten,
ίο so daß sämtliche Stempel wagerecht liegen und die Verbindungsleiste g berühren und die kennzeichnenden Nummern sichtbar sind. Alsdann wird der Stempel b, mit dem die gewünschte Zahl geschlagen werden soll, um 900 gedreht, so daß er auf die Verbindungsleiste g1 auftrifft. Das Anschlagen kann durch einen Schlag mit der stumpfen Seite des vorher aus der Vorrichtung herausgezogenen Hammerbeiles I auf den Kopf d des Stempels geschehen. Der Stempel wird dann in seine Ruhelage zurückgedreht und ein zweiter um 900 in die Arbeitsstellung gedreht, dessen Zeichen dann neben den ersten Zeichen eingeschlagen wird. Auf diese Weise wird fortgefahren, bis die gewünschte Nummer oder das gewünschte Zeichen vollkommen wiedergegeben ist.
In dem dargestellten Beispiel sind außer den Stempeln mit den Zahlen von 1 bis 9 und o, mit denen sämtliche vorkommenden Nummern geschlagen werden können, noch zwei besondere Stempel δ1 und δ12 vorgesehen, von denen der erstere zum Schlagen eines einfachen Striches und der letztere zum Schlagen eines Monogrammes dienen kann. Es können also mit einer derartigen Vorrichtung sämtliche im Holzhandel vorkommenden Bezeichnungen, z. B. φ_, 3/4, 5/4, 3 -\- 9,
ΊΓ
4 — 3, 22 usw. hergestellt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Numerieren oder_ Signieren von Baumstämmen, Kisten o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß Zahlen, Buchstaben oder beliebige andere Zeichen tragende Numerier- oder Signierstempel in« der Weise drehbar auf einer Spindel aufgereiht sind, daß die verschiedenen Zeichen, aus denen die gewünschte Nummer oder Signatur bestehen soll, nacheinander in den zu numerierenden oder signierenden Gegenstand geschlagen werden können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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