DE822366C - Schlagwerkzeug fuer Duebelloecher - Google Patents

Schlagwerkzeug fuer Duebelloecher

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Publication number
DE822366C
DE822366C DEK3004A DEK0003004A DE822366C DE 822366 C DE822366 C DE 822366C DE K3004 A DEK3004 A DE K3004A DE K0003004 A DEK0003004 A DE K0003004A DE 822366 C DE822366 C DE 822366C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
dowel holes
shaft
handle
striking
Prior art date
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Expired
Application number
DEK3004A
Other languages
English (en)
Inventor
Valentin Retterath
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EIBES KERB KONUS GmbH
Original Assignee
EIBES KERB KONUS GmbH
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Filing date
Publication date
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Priority to DEK3004A priority Critical patent/DE822366C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE822366C publication Critical patent/DE822366C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D1/00Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials
    • B25D1/16Hand hammers; Hammer heads of special shape or materials having the impacting head in the form of a sleeve slidable on a shaft, e.g. hammers for driving a valve or draw-off tube into a barrel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

  • Schlagwerkzeug für Dübellöcher Die Erfindung betrifft ein Schlagwerkzeug für Dübellöcher.
  • Es ist bekannt, Dübellöcher mit dem Steinmeißel und Handhammer herzustellen. Ungeübte Personen ziehen sich hierbei in den meisten Fällen leicht erliebliche Verletzungen zu. Außerdem ist es dabei schwierig, ein einigermaßen sauberes und maßhaltiges Loch zu erzielen. Dies trifft besonders bei hartem Gestein zu.
  • Die Erfindung behebt diese Mängel. Es ist auch für den Nichtfachmann möglich, eine relativ genaue l',olirung ohne besondere Geschicklichkeit und vor allem in verhältnismäßig kurzer Zeit herzustellen.
  • Gemäß der Erfindung ist der das Werkzeug, wie beispielsweise einen Steinmeißel, aufnehmende Werkzeughalter zu einem Schaft verlängert. Auf diesem Schaft ist ein Schlagkörper längsverschiebbar geführt, der auf den Werkzeughalter aufgeschlagen werden kann. Außerdem besitzt der Schaft an seinem freien Ende einen Handgriff, um das gesamte Werkzeug absatzweise zu drehen. Die Werkzeuge sind in dem Werkzeughalter leicht auswechselbar, so daß Werkzeuge mit verschiedenen Durchmessern zur Herstellung verschieden großer Löcher verwendet werden können.
  • Das notwendige Versetzen des Werkzeuges durch ein willkürliches Drehen des Schaftes mittels des Handgriffes kann auch automatisch durchgeführt werden. Dann wird der Schaft des Werkzeuges im Handgriff drehbar untergebracht, und es sind Schaltglieder vorgesehen, die bei jedem Hub des Schlagkörpers den Schaft selbsttätig um einen bestimmten Winkel drehen. Die erwähnten Schaltglieder können als Klinken oder Ratschen ausgebildet sein und werden im Bereich des Handgriffes angeordnet.
  • Es bestehen grundsätzlich zwei Möglichkeiten für die Betätigung der Schaltglieder. Entweder können sie durch die den Handgriff umfassende Hand oder von dem zurückgehenden Schlagkörper betätigt werden. Auf diese Weise erfolgt nach jedem Arbeitsvorgang des Schlagkörpers selbsttätig die Verdrehung um ein gewisses Maß.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Ansicht des Schlagwerkzeuges, Fig. 2 eine Ansicht des Oberteils des Schlagwerkzeuges mit der automatischen Schalteinrichtung, Fig. 3 eine Ansicht in Richtung A auf Fig. 2.
  • i ist der Werkzeughalter, der mit einer konischen Bohrung 2 versehen ist. In diese können Werkzeuge verschiedenen Durchmessers eingeführt werden. Als derartige Werkzeuge kommen vor allem Steinmeißel 3 in Frage. Der Werkzeughalter i ist zu einem Schaft 4 verlängert, der an seinem rückwärtigen Ende einen Handgriff 5 zum Erfassen des gesamten Werkzeuges trägt. Außerdem ist auf dem Schaft 4 ein Schlagkörper 6 verschiebbar gelagert. Dieser Schlagkörper 6 kann in der Pfeilrichtung 7 auf dem Schaft hin und her geschoben werden.
  • Während bei der Ausführung gemäß Fig. i der Handgriff 5 fest mit dem Schaft 4 verbunden ist, ist bei den Ausführungen gemäß Fig. 2 und 3 der Handgriff 5 drehbar auf dem Schaft 4 gelagert. Damit kann sich der Schaft 4 frei in dem von der Hand zu erfassenden Griff 5 drehen. Auf dem Schaft 4 ist fest aufgebracht ein Sperrad B. In dessen Zähne greift eine, unter der Wirkung einer Feder 9 stehende Sperrklinke io. Die Sperrklinke io sitzt wiederum an einem nach den Fig. 2 und 3 gebogenen Hebel i i. Der Hebel i i ist um den Bolzen 12 am Handgriff 5 drehbar gelagert. Eine Feder 13 drückt den Hebel i i in die Stellung gemäß Fig. 2 zurück. Der Schlagkörper 6 besitzt an seinem oberen Rand eine Wulst 14. Diese Wulst 14 kann mit einer Nase 15 an dem Hebel i i zusammenarbeiten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Das Werkzeug wird mit einer Hand unter Benutzung des Handgriffes 5 senkrecht gegen die zu bohrende Wandfläche gedrückt. Dann wird mit der anderen Hand der Schlagkörper 6 in der Pfeilrichtung 7 hin und hergeschoben, wobei er bei jedem Hub einmal auf den Werkzeughalter i trifft. Dabei wird vor jedem neuen Schubschlag der Schaft 4 durch Drehen des Handgriffes 5 etwas gedreht. Auf diese Weise wird mit dem Meißel 3 eine verhältnismäßig glatte Bohrung erzielt.
  • Diese relativ genaue Bohrung ist besonders geeignet für die Verwendung der verschiedenen Spezialdübel ohne Dübelmasse. Es kann aber auch unter Verwendung einer Dübelpaste der zu befestigende Teil wie Nagel, Schraube, Haken usw. in die entstandene Bohrung eingebettet werden.
  • Die Einrichtung nach den Fig. 2 und 3 arbeitet folgendermaßen Beim Zurückgehen des Schlagkörpers 6 tritt die Wulst 14 gegen die Nase 15 des Winkelhebels i i und verdreht diesen entgegen der Wirkung der Feder 13 um den Bolzen 12 (Fig. 2). Damit schaltet die abgefederte Klinke io das Klinkenrad 8 um einen Zahn weiter, so daß der Meißel in diesem Augenblick in seinem Umfang etwas weiter verdreht wird. Sobald der Schlagkörper 6 in der Pfeilrichtung 7 wieder gegen den Werkzeughalter i verschoben wird, drückt die Feder 13 den Winkelhebel i i in seine Ausgangslage zurück. Die Sperrklinke io tritt aus dem Zahn des Sperrades 8 heraus und schnappt hinter den nächsten Zahn des Sperrades B. Beim nächsten Rückhub des Schlagkörpers 6 werden das Sperrad 8 und damit der Schaft 4 und das Werkzeug 3 um ein entsprechendes Stück weiter verdreht.
  • Die Anordnung kann auch so ausgebildet sein, daß der Winkelhebel io nicht mit dem Schlagkörper 6 zusammenarbeitet sondern von der den Handgriff 5 umfassenden Hand jeweils betätigt wird, sobald der Schlagkörper 6 den Werkzeuglialter i freigegeben hat, d. h. das Werkzeug 3 entlastet ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schlagwerkzeug für Dübellöcher, dadurch gekennzeichnet, daß der das Werkzeug (Steinmeißel) (3) aufnehmende Werkzeughalter (i) zu einem Schaft (4) verlängert ist, auf dem ein auf den Werkzeughalter (i) aufschlagbarer Schlagkörper (6) längs verschiebbar geführt ist.
  2. 2. Schlagwerkzeug für Dübellöcher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) des Werkzeughalters (i) mit einem Handgriff (5) zum Erfassen des Werkzeuges und zum Drehen des Schaftes (4) ausgestattet ist.
  3. 3. Schlagwerkzeug für Dübellöcher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Werkzeug (3) in dem Werkzeughalter (i) leicht auswechselbar ist.
  4. 4. Schlagwerkzeug für Dübellöcher nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (4) des Werkzeughalters (i) im Handgriff (5) drehbar untergebracht ist und Schaltglieder (8 bis 13) vorgesehen sind, die bei jedem Hub des Schlagkörpers (6) den Schaft (4) um einen bestimmten Winkel verdrehen.
  5. 5. Schlagwerkzeug für Dübellöcher nach An- Spruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB die Schaltglieder (Klinke oder Ratschen) im Bereich des Handgriffes (5) angeordnet sind.
  6. 6. Schlagwerkzeug für Dübellöcher nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB die im Bereich des Handgriffes (5) angeordneten Schaltglieder von dem zurückgehenden Schlagkörper (6) betätigt werden.
  7. 7. Schlagwerkzeug für Dübellöcher nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltglieder durch die den Handgriff (5) umfassende Hand betätigt werden.
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Family

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