DE237986C - - Google Patents

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DE237986C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/70Other constructional features of yarn-winding machines
    • B65H54/74Driving arrangements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Winding Of Webs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 237986 KLASSE 76 d. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. August 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken des Spuldorns für selbsttätige Spulmaschinen mit in der Antriebswelle liegendem, radial verstellbarem Kupplungsglied.
Es ist bekannt, Spuldornwellen durch achsiales Verschieben der Welle selbst mit dem Antriebszahnrad in Eingriff zu bringen. Die Spuldornwelle steht in diesem Fall unter der
ίο Einwirkung einer Druckfeder, was den Nachteil hat, daß das Einkuppeln unter dem vollen Druck der Feder erfolgt und daher die Kupplung bei der hohen Umlaufsgeschwindigkeit des Antriebszahnrades sehr stark schlägt.
Weiter ist es bekannt, die Kupplungsklinke in einem achsial verschiebbaren Teil der Antriebswelle zu lagern und sie durch Einstellen des verschiebbaren Teiles mit auf der Welle sitzenden Zahnrädern in Eingriff zu bringen.
Eine solche Einrichtung eignet sich in solchen Fällen, in denen mehrere auf einer Welle sitzende Zahnräder abwechselnd mit der Welle gekuppelt werden sollen, wie bei Werkzeugmaschinen. Für eine Maschine, bei der nur ein Antriebszahnrad zu kuppeln ist, wäre eine solche Vorrichtung unnötig vielteilig, da kein Grund vorliegt, die Kupplungsklinke als Ganzes zu verschieben.
Nach vorliegender Erfindung wird eine radial wirkende Sperrklinke in der Spuldornwelle um einen festen Drehpunkt gelagert, und zwar so, daß sie für gewöhnlich eingerückt ist und
■ mittels eines in der Spuldornwelle achsial verschiebbaren Stiftes ausgerückt werden kann.
In dem Antriebszahnrad ist als Anschlag für die Klinke ein in bekannter Weise federnd ausgebildeter Stift vorgesehen. Diese Vorrichtung hat den erwähnten bekannten Vorrichtungen gegenüber die Vorzüge, daß die Kupplung beim Einrücken nicht unter Federdruck steht, und daß durch die feste Lagerung der Klinke gegenüber der Kupplung, bei der die Klinke nicht als Ganzes verschiebbar ist, eine wesentliche Vereinfachung erzielt wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes dargestellt.
Fig. ι ist eine Außenansicht einer mit dem Erfindungsgegenstand ausgerüsteten Spulmaschine.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch die Kupplungsvorrichtung.
Fig. 3 ist eine Ansicht der Spuldornwelle, und
Fig. 4 und 5 sind Querschnitte nach der Linie A-A der Fig. 2, und zwar Fig. 4 bei eingerückter und Fig. 5 bei ausgerückter Kupplung.
In den Köpfen α und b einer selbsttätigen Spulmaschine ist eine Spuldornwelle c drehbar gelagert, welche am vorderen Ende den Spuldorn d trägt; am hinteren Ende hat sie eine achsiale abgesetzte Bohrung e, welche in einen durchgehenden Schlitz f im Mittelstück der Welle ausmündet. In diesem 'Schlitz ist um einen Stift g eine doppelarmige Klinke h schwingbar, auf deren vorderem Arm von unten eine Blattfeder i anliegt, so daß der Kopf k der Klinke h aus' dem Schlitz f gehoben wird, bis die Klinke an einen im Schlitz stehengelassenen Quersteg m anschlägt. In der Bohrung e liegt eine Schraubenfeder η, durch welche eine an einem Ende verstärkte
Stange ο gesteckt ist. Das verstärkte Ende der Stange ο ist am Umfang genutet. Ihre Spitze greift unter das Ende der Klinke h. In die Nut am Kopf der Stange ο ragt das Ende einer als Anschlag für die Stange ο dienenden Stellschraube j>, welche in einer auf das Ende der Spuldornwelle c gesetzten Büchse gehalten wird. Zwischen den beiden Köpfen a und b sitzt auf der Spuldornwelle c lose ein
ίο Antriebszahnrad q, dessen Nabe auf einer Seite eine Ausdrehung r aufweist, in welche der Riegelkopf k ragt. In der Nabe des Zahnrades q ist ein Stift s verschiebbar gelagert, dessen inneres Ende in die Ausdrehung r ragt.
Der Stift wird mittels einer Blattfeder t in seiner Lagerung gehalten. Die Teile nehmen die in den Fig. 2 und 4 gezeichnete Stellung ein, wenn die Spuldornwelle mit dem Antriebszahnrad gekuppelt ist. Das Antriebszahnrad dreht sich in der Richtung des Pfeiles .(Fig. 4). Stift s schlägt gegen den Kopf k der Klinke h an, und die Spuldornwelle wird vom Antriebszahnrad mitgenommen. Wenn eine Spule fertiggestellt ist, wird die Stange 0 durch einen auf ihren Kopf wirkenden Maschinenteil nach links verschoben und dadurch der hintere Arm der Klinke h gehoben, so daß der Riegelkopf k in den Schlitz f zurücktritt (strichpunktierte Lage Fig. 2) und damit aus dem Bereiche des Stiftes s gelangt. Das Antriebsrad läuft jetzt leer auf der Spuldornwelle. Ist der Spuldorn zur Wicklung einer neuen Spule bereit, so wird die Stange 0 freigegeben, gleitet unter der Wirkung der Feder η nach rückwärts und gibt den hinteren Arm der Klinke k zur Rückwärtsbewegung frei. Der Riegelkopf k tritt wieder aus dem Schlitz f aus und gelangt in den Bereich des Stiftes.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Ein- und Ausrücken
    des Spuldorns für selbsttätige Spulmaschinen mit in der Antriebswelle liegendem, radial verstellbarem Kupplungsglied, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Kupplungsgliedes fest gelagert ist und das Kupplungsglied durch achsial wirkende Organe ausgerückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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