DE237010C - - Google Patents

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DE237010C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/66Mould-pipes or other moulds
    • E02D5/665Mould-pipes or other moulds for making piles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/38Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
    • E02D5/385Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds with removal of the outer mould-pipes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Placing Or Removing Of Piles Or Sheet Piles, Or Accessories Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von Beton oder Eisenbetonpfählen im Erdreich mittels eines Vortreibrohres, und zwar besteht das Wesen der Erfindung darin, daß während des Kämmens im Vortreibrohr ein durch die Haube des Vortreibrohres und den Rammbär hindurchgeführter Erdbohrer oder Stampfer arbeitet.
ίο In der Zeichnung zeigen Fig. ι und 2 den Vorgang des Rammens und Bohrens; Fig. 3 und 4 zeigen das Hochwinden des Vortreibrohres und das Stampfen des Betons; Fig. 5 und 6 zeigen in Querschnitt und Teilansicht Einzelheiten des Vortreibrohres.
An einem etwa 5 m hohen Rammgerüst O wird ein etwa 3 m langes Rohr E, das unten offen und verstärkt ist; mittels einer Rammhaube A und eines Rammbären R in den Boden gerammt, deren Durchbohrungen gleich dem lichten Durchmesser des Rohres sind. Je nach dem Durchmesser des Rohres kann hierbei Hand- oder Dampfbetrieb angewandt werden. Die Rammhaube A und der Rammbär R werden durch je zwei Arme f zwischen zwei Führungsschienen am Rammgerüst zwangläufig geführt. Am Kopfe des Rammgerüstes befinden sich drei Rollen -F, von denen die beiden äußeren zum Bewegen des Bären R dienen, während über die mittlere das Seil des Bohrers B geführt wird, der durch Rammbär und Rammhaube hindurch den Boden aus dem Vortreibrohr E in demselben Maße aushebt, wie das Rohr durch das Rammen in den Boden eingetrieben wird. Die gleichzeitige Ausführung der Ramm- und Bohrarbeit hat nicht nur den Vorteil, daß man über die durchrammten Bodenarten genau unterrichtet ist und etwaige Hindernisse, wie Steine und Wurzeln,. beseitigen kann, sondern auch den Vorzug, daß durch Ausheben des Bodens die Reibung des Rohres am inneren Erdkern vermindert und dadurch die Rammarbeit bedeutend erleichtert wird. Genügt die Länge des Eintreibrohres für den herzustellenden Pfahl nicht, so kann es durch Ansatzstücke beliebig verlängert werden. ■ Die Verbindung der einzelnen Teile erfolgt zug- und druckfest ohne Verkleinerung der lichten Öffnung dadurch, daß an den Rohrabschnitten Laschen I angebracht werden, die von die Laschen / umgreifenden Platten d unter Anwendung der diese auseinanderpressenden Keile k und beide umschließender Schellenbänder b umklammert werden (Fig. 5 und 6).
Ist die Ramm- und Bohrarbeit beendet, so erfolgt die Herstellung des Pfahles durch allmähliches Herausziehen des Eintreibrohres und gleichzeitiges Einstampfen von Beton. Das Herausziehen geschieht mittels der beiden vorher zum Rammen benutzten Drahtseile durch eine am Rammgestell befindliche Winde w, nachdem die Drahtseile vom Bären gelöst und an den Führungsarmen der Rammhaube befestigt worden sind. Das Füllen des Hohlraumes mit Beton wird durch die Durchbohrungen von Rammbär und Rammhaube hindurch von einer Arbeitsbühne mittels eines
Trichters bewerkstelligt. Das Stampfen geschieht mit Hilfe der mittleren Rolle von der Arbeitsbühne aus, nachdem an Stelle des Bohrers B ein Stampfer S getreten ist.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Betonoder Eisenbeton pfählen im Erdreich mittels eines Vortreibrohres, dadurch gekennzeichnet, dai3 im Vortreibrohr nacheinander ein durch die Rammhaube (A) und den Rammbär (R) hindurchgeführter Erdbohrer (B) und Stampfer (S) während des Rammens und Betonierens arbeitet.
  2. 2. Vortreibrohr, das aus mehreren Abschnitten zusammengesetzt ist, zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, gekennzeichnet dadurch, daß an den Rohrabschnitten Laschen (I) angebracht sind, die von letztere umgreifenden Platten (d) unter Anwendung der diese ausein ander pressenden Keile (k) ■ und beide umschließender Schellenbänder (b) umklammert werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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