DE296644C - - Google Patents

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DE296644C
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concrete
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pile
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/38Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
    • E02D5/44Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds with enlarged footing or enlargements at the bottom of the pile
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/38Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds
    • E02D5/385Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making by use of mould-pipes or other moulds with removal of the outer mould-pipes
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/66Mould-pipes or other moulds
    • E02D5/665Mould-pipes or other moulds for making piles
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
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    • E02D5/72Pile shoes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein Vortreibpfahl zur Herstellung von Betonpfählen. Das Wesen der Neuerung besteht darin, daß mit dem falzartig sich auf einen Vorsprung des Mantelrohrfußes legenden, stopfbüchsenartig abgedichteten hohlen Fuß des Vortreibkerns eine Spitze durch Draht oder ähnliche Haltevorrichtungen wasserdicht verbunden ist, die vor dem Einbringen des Betons gelöst werden.
.ίο In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand näher veranschaulicht.
Fig. ι stellt den eingerammten Vortreibpfahl mit ungelöster Spitze dar. In Fig. 2 ist die Spitze gelöst. Fig. 3 zeigt den fertigen Betonpfahl. Fig. 4 und 5 stellen das untere Ende des Vortreibpfahles im Querschnitt in größerem Maßstabe dar. Fig. 6 und 7 veranschaulichen in das Mantelrohr eingesetzte Schutzhüllenstreifen. Wie ersichtlich, besteht der Vortreibpfahl aus dem Mantelrohr b, dem hohlen Vortreibkern ä und der Spitze e. Der Fuß c des Vortreibkerns d setzt sich mit einem pfalzartigen Vorsprung auf einen Vorsprung des Mantelrohres b und nimmt dadurch letzteres beim Eintreiben mit. Gegen den unteren' Rand des Vortreibkernfußes c legt sich die Spitze e unter Einschaltung einer abdichtenden Zwischenschicht k aus öl oder Talg. Die Spitze e wird gehalten durch einen Draht f, der oben in einem Querstab g angeschlossen ist, der in Nuten h des Vortreibkernfußes c lagert. Die Fuge zwischen dem Fuße c des Vortreibkerns und dem Fuß des Mantelrohres b wird zweckmäßig durch öl oder Talg abgedichtet.
Ist der Vortreibpfahl, wie in Fig. 1 dargestellt, eingerammt, so schließt er das Pfahlinnere wasserdicht ab.
Das Einbringen des Betons kann nun erfolgen. Es wird zunächst ein Trichter r mit beliebig langem unteren Rohre s in den Mantel des Vortreibkerns d eingelassen. Das Rohr s des Trichters r hat an seinem unteren Ende einen Auflagering t, und setzt sich dieser Auflagering auf den Vorsprung des Fußes c des Vortreibkerns d (Fig. 5). Alsdann wird ein Stampfer u, welcher an seinem Fuße einen kegelförmigen, lösbaren Ansatz ν besitzt, mittels einer Stange w in den Trichter r eingelassen, bis der Ansatz ν auf dem Quereisen g aufsitzt, und dann wird mittels eines kräftigen Stoßes des Stampfers das Quereisen g mit dem Draht oder Drahtseil f nach unten durchgestoßen (Fig. 5).
Mit diesem Vorgang ist die Spitze e von dem Fuße c insofern gelöst, als der Zusammenhalt durch f und g nicht mehr besteht. Indessen ist der Fuß c durch das Zusammenpressen der Dichtung k mit der Spitze e auch noch nach der Lösung des Drahtes f und des Quereisens g wasserdicht verbunden.
Es kann nunmehr mit dem Ausbetonieren begonnen werden.
Je nach Andrang des Grundwassers wird eine mehr oder weniger feuchte Mischung von Beton durch den Trichter r nach Entfernung des Stampfers u, ν in den Hohlraum p des Vortreibkernfußes c in Schichten von etwa 20 cm eingefüllt.
Von dem Stampfer u (Fig. 5) wird der Ansatz » abgeschraubt, und der vorher eingelassene Beton wird mittels des Stampfers u
nun kräftig gestampft. Sobald der Beton die halbe Höhe des Hohlraumes ft erreicht hat, wird man nochmals eine Schicht Beton einbringen, denselben jedoch vorerst nicht stamp-'5 fen, sondern zuerst mittels einer Bohrrohrklemme den Vortreibkern d um 10 bis 15 cm hochziehen. Der Vortreibkernfuß c löst sich infolgedessen von der Spitze e ab, und der bereits vorher eingestampfte Beton wie auch der nachgefüllte Beton wird nun mittels des Stampfers u kräftig gestampft, so daß der Beton seitlich unter dem Fuß c austritt (siehe Fig. 2). Dieser Vorgang wird immer wiederholt, wobei nur darauf zu achten ist, daß die Betoneinfüllung niemals tiefer als Ansatz X des Mantelrohres b zu stehen kommt. Der Vortreibkern d wird nun, wenn sein Fuß c mit seiner unteren Fläche die Höhe bei X (Fig. 2) erreicht hat, ganz herausgenommen.
Man wird nun in das Mantelrohr b weiteren Beton einbringen und mittels eines größeren Stampfers fest nach unten stampfen. Bevor man nun das Mantelrohr b zieht, muß man dasselbe stets zuerst auf eine bestimmte Höhe mit Beton gefüllt haben. Alsdann wird dasselbe um 20 bis 15 cm gezogen, und der vorher eingebrachte Beton wird wieder längere Zeit festgestampft, bis man einen beliebig starken und hohen Wulst (Fig. 2 und 3) erreicht hat. Alsdann wird ruckweise abwechselnd, wie bekannt, schichtenweise Beton eingebracht, das äußere Rohr b gezogen, der Beton gestampft, wieder Beton eingebracht, das Rohr b gezogen usw., bis der Pfahl bis zur Oberkante der Erdoberfläche ausgestampft ist. Um das Rohr b, nachdem der Beton eingestampft ist, leicht herausziehen zu können, ist der Hohlraum ft des Fußes c nach oben kegelartig verjüngt (Fig. 2).
Soll der Pfahl bewehrt werden, so kann die Bewehrung, nachdem der Fuß des Pfahles fertig betoniert und vorher das Mantelrohr b herausgenommen ist, eingesetzt werden, während die Ausbetonierung des Pfahles genau in derselben Weise erfolgt wie angeführt.
Ist es erforderlich, wegen betonzerstörender
Wasserschichten den Pfahl außen zu schützen, so geschieht dies in folgender Weise: Man teilt eine Schutzhülle etwa in vier gleiche Teile derart, daß diese an den Stoßen sich überlappen. Man legt nunmehr um die einzubringende Eisenbewehrung, welche in Fig. 6 und 7 mit y bezeichnet ist, diese Schutzschicht von Dachpappe o. dgl. in meterhohen oder auch höheren Streifen ζ herum, nachdem sie mittels dünner Gummiringe oder leicht zerreißbarer Papierstreifen q umschnürt sind. Nachdem nun die Bewehrung y mit der Schutzhülle ζ in das Mantelrohr b eingelassen und der Pfahl alsdann mit Beton ausgefüllt und der Beton festgestampft wird, dehnen sich die Gummibänder oder Papierstreifen q durch den inneren Druck des Betons aus, oder die Papierstreifen zerreißen und die einzelnen Teile der Schutzhülle ζ werden durch den eingebrachten Beton ringsum fest an das Erdreich gepreßt. An den Stoßen der Schutzhülle greifen alsdann die überlappten Enden übereinander, so daß ringsum eine Abdichtung erfolgt. Die Schutzschicht kann aber auch statt aus vier Einzelheiten aus einem Stück mit genügender Überlappung hergestellt werden.
Die Pfahlspitze kann rund und auch vieleckig hergestellt werden, wie auch die Spitze e mit dem Fuße c statt durch das Quereisen g und Draht f durch eine Spindel mit Schraube 0. dgl. verbunden werden kann.

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Vortreibpfahl zur Herstellung von Betonpfählen, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (e) mit dem falzartig sich auf einen Vorsprung des Fußes (a) des Mantelrohres (b) legenden, stopfbüchsenartig abgedichteten hohlen Fuß (c) des Vortreibkerns (d) durch Draht (/) oder ähnliche Haltevorrichtungen wasserdicht verbunden ist, die vor dem Einbringen des Betons gelöst werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum (ft) des Vortreibkernfußes (c) sich nach oben kegelartig verjüngt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stampfer (u, v), dessen unterer Teil (υ) abschraubbar ist, sowohl die Verbindung {f, g) zwischen Vortreibkernfuß (c) und Spitze (e) löst als auch den Beton im Hohlraum (ft) des Vortreibkernfußes feststampft.
4. Vorrichtung für Betonpfähle, die mittels eines Vortreibpfahles nach Anspruch 1 bis 3 hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß in das Mantelrohr (b) sich überlappende Schutzstreifen (z) eingesetzt sind, um die Gummiringe oder leicht zerreißbare Papierstreifen (q) herumgelegt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT296644D Active DE296644C (de)

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