DE236331C - - Google Patents

Info

Publication number
DE236331C
DE236331C DENDAT236331D DE236331DA DE236331C DE 236331 C DE236331 C DE 236331C DE NDAT236331 D DENDAT236331 D DE NDAT236331D DE 236331D A DE236331D A DE 236331DA DE 236331 C DE236331 C DE 236331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lead
oil
white lead
white
paste
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT236331D
Other languages
English (en)
Publication of DE236331C publication Critical patent/DE236331C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09CTREATMENT OF INORGANIC MATERIALS, OTHER THAN FIBROUS FILLERS, TO ENHANCE THEIR PIGMENTING OR FILLING PROPERTIES ; PREPARATION OF CARBON BLACK  ; PREPARATION OF INORGANIC MATERIALS WHICH ARE NO SINGLE CHEMICAL COMPOUNDS AND WHICH ARE MAINLY USED AS PIGMENTS OR FILLERS
    • C09C1/00Treatment of specific inorganic materials other than fibrous fillers; Preparation of carbon black
    • C09C1/14Compounds of lead
    • C09C1/16White lead

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Γϊ 236331 KLASSE 22/. GRUPPE
Es hat sich gezeigt, daß bei gewissen Bleiweißsorten, die durch Fällung aus Bleisalz-. lösung erhalten werden, Schwierigkeiten auftreten, wenn die aus der Filterpresse kommende feuchte Bleiweißpaste mit Öl zu sogenanntem Ölbleiweiß angerieben werden soll. Hierzu wird sogenanntes raffiniertes Leinöl oder ähnliche Öle benutzt, die die Fähigkeit haben, aus der Paste das Wasser zu verdrängen.
ίο Durch Anwendung dieses Öles umgeht man das Trocknen des nassen Bleiweißes vor dem Vermischen mit Öl. Dies stellt in hygienischer Beziehung einen großen Vorzug dar; denn es wird jede Staubentwicklung, die beim Hantieren mit trockenem Bleiweißpulver unvermeidlich ist, hintangehalten. Der zum Anreiben von Kammerbleiweiß erforderliche Ölzusatz beträgt etwa 10 bis 12 Prozent. Das durch Fällen oder ähnliche Operationen entstandene Bleiweiß zeigt nun die Eigenschaft, erheblich größere Mengen Öl zum Anreiben auf die im Handel übliche Konsistenz zu benötigen.
Das ist insofern ein Nachteil, als die Weiter-
. Verarbeitung des mit einem zu hohen Prozentsatz angeriebenen Bleiweißes in den meisten Anwendungsgebieten ausgeschlossen ist. Man hat nun versucht, das Bleiweiß vorher zu trocknen. Hierdurch erlangt es zwar.die Eigenschaft, sich mit normalen Mengen öl zur richtigen Konsistenz zu verbinden, aber es fallen alle hygienischen Vorzüge, welche die nassen (Fällungs-) Verfahren gegenüber dem Kammerverfahren haben, wieder fort.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun,
die genannten Übelstände zu vermeiden und das gefällte Bleiweiß in ein solches zu verwandein, Welches genau so behandelt werden kann wie das Kammerbleiweiß. Das Verfahren besteht darin, daß die aus den Filterpressen kömmende oder sonstwie gewonnene nasse Bleiweißpaste mehrere Stunden hindurch auf eine erhöhte, unterhalb des Siedepunktes des Wassers liegende Temperatur gebracht wird. Hierdurch erlangt die durch Fällung erhaltene Bleiweißpaste die Eigenschaft, sich mit erheblich geringerer Ölmenge wie vor der Behandlung, und zwar mit einer annähernd gleichen Menge wie Kammerbleiweiß ohne vorherige Trocknung anreiben zu lassen.
Von einem anderen bekannten Verfahren, bei dem das bereits mit öl angeriebene Bleiweiß zwecks Entfernung des noch vorhandenen Wassers auf höhere Temperatur erhitzt wird, unterscheidet sich das vorliegende wesentlich dadurch, daß während der Erhitzung keine Entfernung des Wassers, sondern lediglich eine Überführung der feinkristallinischen Anteile der Bleiweißpaste in grobkristallinische Form durch einen in gesättigter wässeriger Lösung vor sich gehenden Kriställisationsvorgang erfolgt. Hierdurch werden auch die Deckkraft des Bleiweißes und seine sonstigen : Eigenschaften verbessert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: 6S
    Verfahren zur Behandlung von durch Fällung erhaltener Bleiweißpaste, dadurch gekennzeichnet, daß diese Paste in nassem Zustande einige Zeit auf einer unterhalb des Siedepunktes des Wassers liegenden Temperatur gehalten wird.
DENDAT236331D Active DE236331C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE236331C true DE236331C (de)

Family

ID=496022

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT236331D Active DE236331C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE236331C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2609705C3 (de) Verfahren zum Entschleimen von Triglyceridölen
DE1767921A1 (de) Verfahren zur Herstellung neuer organischer Eisen (III)-Komplexverbindungen
DE236331C (de)
DE605736C (de) Verfahren zur vollstaendigen Wiederbelebung erschoepfter Bleicherde
DE339919C (de) Verfahren zur Erhoehung der Entfaerbungskraft von Silikaten
DE696602C (de) Verfahren zur Gewinning eines Laktalbumin enthaltenden Gutes aus Molken
DE857116C (de) Verfahren zur Verbesserung der Bindemitteleigenschaften von Sulfitablauge bei der Verwendung in der Giesserei
DE519828C (de) Verfahren zur Gewinnung von OEl aus stark wasserhaltigen Fischstoffen
DE363429C (de) Verfahren zum gleichzeitigen Erzeugen eines eiweissreichen Futters und eines phosphorsaeurereichen Duengemittels bei der Reinigung von Rohsaeften, Abpresswaessern der Zuckerfabrikation und Fruchtwaessern der Staerkefabrikation mittels schwefliger Saeure
DE377977C (de) Verfahren zur Herstellung von reinem Zuckersaft
DE634043C (de) Verfahren zum Bleichen und Entsaeuern fettsaeurehaltiger OEle und Fette
DE631224C (de) Verfahren zur Entfernung oelfremder Begleitstoffe aus OElen und Fetten
DE687851C (de) Verfahren zur Herstellung von Salzen der Alginsaeure aus Algen
DE230586C (de)
DE943271C (de) Verfahren zur Herstellung eines fluessigen Glutenproduktes, insbesondere fuer Nahrungsmittelzwecke
DE377199C (de) Verfahren zur Nutzbarmachung der Endlauge von Kalifabriken
DE743067C (de) Mehrstufiges Verfahren zur Gewinnung von Pektin
DE1049684B (de) Verfahren zur Herstellung eines genußfahigen Protemhvdrolysates aus dem Fischpreßwasser
AT146283B (de) Verfahren zur Herstellung einer sauren, im Mundspeichel und in Wasser löslichen Zahnpaste.
DE595413C (de) Verfahren zum Reinigen und Entsaeuern von pflanzlichen trocknenden OElen fuer die Anstrichtechnik
DE722429C (de) Verfahren zur Herstellung von geruchlich einwandfreien Futtermitteln aus Fischen
DE2025739C (de) Verfahren zur Entschleimung und Alkaliraffination von rohem Glycendol
DE352322C (de) Verfahren zur Beseitigung des muffigen Geruches oder Geschmackes oder der Faeulniskeime von Getreidemehl
DE125993C (de)
DE436889C (de) Verfahren zur Behandlung von Schieferton u. ae.