DE235124C - - Google Patents

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DE235124C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C1/00Winding mechanical clocks electrically
    • G04C1/04Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement
    • G04C1/06Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs
    • G04C1/062Winding mechanical clocks electrically by electric motors with rotating or with reciprocating movement winding-up springs by oscillating movement

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 836. GRUPPE
MAX FUSS in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juni 1910 ab.
Die Erfindung betrifft eine Stromschlußvorrichtung für Uhren und Triebwerke mit elektrischem Aufzug und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Ein- und Ausschalten des Aufzugsmagneten oder Motors durch einen in Form eines Sperrades ausgebildeten Schaltstern erfolgt, welcher zum Teil voneinander isolierte, zum Teil miteinander verbundene Kontaktflächen besitzt, die einen festen und
ίο einen beweglichen Kontakt je nach der Schaltstellung miteinander verbinden oder unterbrechen. Gegen Rückdrehung ist der als Sperrad ausgebildete Schaltstern durch den festen Kontakt selbst gesichert und wird durch den beweglichen Kontakt bei dessen Bewegung mitgenommen.
Fig. ι zeigt den Uhrenaufzug vollständig mit Aufzugsmagnet, während die Fig. 2, 3 und 4 die verschiedenen Stellungen des · Magnetankers und des Schaltsternes wiedergeben.
In der Fig. 1 ist 1 der Aufzugsmagnet mit seinem Z-förmigen drehbaren Anker 2, welcher die Vorschubklinke 3 trägt. Die feste Sperrklinke 4 ist an einem Pol des Magneten 1 isoliert angeschraubt. Der auf der Ankerwelle drehbar gelagerte Schaltstern 5 aus Isoliermaterial trägt zu beiden Seiten die voneinander isolierten Verbindungsringe 6 und auf seinen Zahnflanken die Kontaktflächen 7, von denen je drei durch Stege und Verbindungsringe 6 abwechselnd miteinander verbunden sind. Die Schraubenfeder 8 dient als Triebfeder und vermittelt die Stromzuführung von der Batterie zur Vorschubklinke 3.
Fig. ι zeigt die Triebfeder gespannt, welche mittels der am Anker 2 angeordneten Vorschubklinke 3 den Schaltstern 5 und hierdurch das Uhrwerk antreibt. Die Vorschubklinke 3 und die Sperrklinke 4 liegen hierbei auf Kontaktflächen 7, welche voneinander isoliert sind; der Stromkreis ist infolgedessen unterbrochen. Beim Ablauf des Uhrwerkes dreht sich der Anker 2 mit der Vorschubklinke 3 und dem Schaltstern 5 im Sinne des Uhrzeigers, während die Sperrklinke 4 stillsteht. Fig. 2 zeigt eine Drehung etwa um 300. Bei weiterer Drehung des Schaltsternes 5 nach Fig. 3 fällt die Sperrklinke 4 auf eine Zahnflanke, deren Kontaktfläche durch den Verbindungsring 6 mit derjenigen Kontaktfläche leitend verbunden ist, auf welcher die Vorschubklinke 3 aufliegt. Dadurch ist der Stromkreis der Batterie über Feder 8, Vorschubklinke 3, Kontaktflächen 7, Verbindungsring 6, Sperrhaken 4 und Magnetwicklung geschlossen; der Z-Anker wird von dem Magneten entgegen dem Sinne des Uhrzeigers gedreht, wobei die an dem Anker angeordnete Vorschubklinke 3 über die Kontaktfläche gleitet, bis diese Klinke auf eine andere, von der ersten isolierte Kontaktfläche gelangt, wie in Fig. 4 dargestellt. Jetzt ist der Stromkreis wieder unterbrochen, und da die Triebfeder gleichzeitig mit der. Bewegung des Ankers, gespannt wurde, so wieder-■holt sich der oben geschilderte Vorgang.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Stromschlußvorrichtung mit fortlaufend gedrehtem Schaltstern für Uhren und Triebwerke mit elektrischem Aufzug, dadurch gekennzeichnet, daß alle Zahnflanken des Schaltsternes mit Kontaktflächen versehen sind, die abwechselnd miteinander in Verbindung stehen, und die den stromzuführenden Klinken gegenüber eine derartige Stellung zueinander einnehmen, daß sie bei der Stromschlußstellung auf miteinander verbundenen Zahnflanken aufliegen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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