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Elektrische Nebenuhr.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Nebenuhr für synchron zu betätigende elektrische Uhren.
EMI1.1
zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt : Fig. 1 einen Schnitt nach der Linie x-x der Fig. 2, während in Fig. 2 eine Seitenansicht veranschaulicht ist.
In dem zwischen der Grundplatte 1 und der oberen Deckplatte 2 befindlichen Gestellen 3, 4 ist die das Hauptstirnrad 5 tragende Achse 6 in entsprechend geeigneter Weise gelagert. Ausser dem auf der Achse 6 sitzenden, mit 60 Zähnen versehenen Hauptstirnrade 5 befindet sich auf derselben ein lose drehbarer zweiarmiger Hebel, dessen zwei, einander vollkommen gleiche und parallele Teile 9 und 10 symmetrisch zu dem Stirnrade 5 zu beiden Seiten desselben angeordnet sind. Nahe dem Ende eines jeden Armes ist rechtwinklig zu demselben je ein Fortsatz 11, 12, 13, 14 vorgesehen. Je zwei Fortsätze jedes Hebelarmes sind am Ende durch je einen Anker 15, 16 miteinander verbunden. Am Ende der beiden Hebelarme sind um Zapfen 17 hexw. M drehbar zwei Sperrklinken 19, 20 gelagert, welche in das Stirnrad 5 eingreifen.
Die Sperrklinke 19 ist schräg nach aufwärts gerichtet und wird durch ihr Eigengewicht mit dem Stirnrad 5 in Eingriff gehalten, während die andere, schräg nach abwärts gerichtete Sperrklinke 20 durch ein Gewicht 21 mit demselben in Eingriff gehalten wird. Ein lotrechter, gegabelter Anschlag 22 dient dazu, die Drehbewegung des lebels zu begrenzen.
Die Grundplatte 1, sowie die Deckplatte 2 tragen die beiden gegenständigen Teilelektromagneten 7 und 8, deren Pole den Ankern 15 bezw. 16 gegenüberstehen.
Auf der Achse 6 sitzt ferner ein Sperrad 23, in welches eine Sperrklinke 24 eingreift, zum Zwecke, die Rückwärtsdrehung des Stirnrades 5 zu verhindern.
Die Wirkungsweise der Nebenuhr ist die folgende :
So oft die Spitze des Minutenzeigers der Hauptuhr in Berührung mit einem der nuf dem Zifferblatt derselben vorgesehenen Kontakte kommt, wird der Batteriestrom ge- schlossen, die Elektromagnete 7 und 8 werden magnetisch und ziehen die beiden Anker 1 {j und 16 an. Infolgedessen wird der Hebel 9, 10 gedreht und die Sperrklinken und 20 drehen das Stirnrad 5 um einen Zahn weiter. Kommt nun der Zeiger der Hanptuhr ausser
Berührung mit den erwähnten Kontakten, so dreht sich der Hebel 9, 10 infolge seiner einseitigen Belastung durch das Gewicht 21 wieder zurück, wobei die beiden Sperr- klinken 19, 20 je um einen Zahn weitergreifen.
Dieser Vorgang findet alle Minuten statt und da das Stirnrad 5 eine Anzahl von 60 Zähnen besitzt, macht es in der Stunde eine
Umdrehung.
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