DE133256C - - Google Patents
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- DE133256C DE133256C DENDAT133256D DE133256DA DE133256C DE 133256 C DE133256 C DE 133256C DE NDAT133256 D DENDAT133256 D DE NDAT133256D DE 133256D A DE133256D A DE 133256DA DE 133256 C DE133256 C DE 133256C
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- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R11/00—Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
- G01R11/30—Dynamo-electric motor meters
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- General Physics & Mathematics (AREA)
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- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung dient dem Zweck, bei den bekannten Motor-Elektrizitätszählern
mit Kommutator bezw. Collector den eigentlichen Mefsapparat bezw. Motor von den durch
den Antrieb des Kommutators und des Zählwerkes verursachten Reibungen und daraus sich
ergebenden Arbeitsleistungen gänzlich zu entlasten und die durch die Veränderlichkeit besagter
Arbeitsleistungen bedingten Fehler in den Angaben solcher Zähler gänzlich zu beseitigen.
Der Motor soll nur Arbeit an die reibungslose magnetische Bremsvorrichtung leisten und im
übrigen nur die im allgemeinen äufserst geringe und nahezu constante, daher nicht störende
eigene Lagerreibung zu überwinden haben, wobei seine Angaben stets proportional der
durch ihn geleiteten elektrischen Energie, also proportional der in dem betreifenden Stromkreise
verbrauchten Energie bleiben können.
Dieser Zweck wird nun in folgender Weise erreicht:
Der gesondert gelagerte Kommutator 3 (Fig. 1) und damit auch das Zählwerk 13 werden durch
den concentrisch zum Kommutator gelagerten, jedoch nicht starr mit demselben verbundenen
Anker 1 nicht direct angetrieben, sondern mittelst eines elektromagnetischen Relais (Fig. 2),
und zwar periodisch, z. B. jeweils nach Zurücklegung eines etwa der Kommutatortheilung entsprechenden
Drehungswinkels durch den Anker. Die leitende Verbindung zwischen Kommutator und Anker ist natürlicherweise biegsam, z. B.
aus dünnen Metalllitzen. Die Wicklungsart des Ankers ι kann eine beliebige sein, dementsprechend
die Theilung des Kommutators bezw. des Schaltrades 6.
Zur Vermittlung der Drehungen des Ankers auf dem Kommutator dient, wie bereits erwähnt,
ein einfaches Relais (Fig. 2), bestehend z. B. aus einem mit bifilarer Wicklung versehenen
Elektromagneten 14, welcher einen drehbar gelagerten Anker 15 und mittelst an
letzterem drehbar befestigter Schaltklinke 16 das auf der Achse 21 des Kommutators 3 befestigte
Schaltrad 6 in Bewegung setzen kann, während das Zurückholen des Relaisankers 15 und
gleichzeitig das Andrücken der Schaltklinke durch eine Abreifsfeder 20 erfolgt. Das
Schaltrad 6 wird durch die Sperrklinke 17 festgehalten bezw. am Rückwärtsdrehen verhindert.
Behufs Einleitung der Thätigkeit des Relais befindet sich am Anker 1 ein mit demselben
starr, jedoch isolirt verbundener Contactarm 7, der durch eine biegsame Leitung mit dem auf
dem Kommutator befindlichen oberen Schleifring 11 und mittelst Schleifbürste 12 mit einem
Ende der einen Hälfte der Bifilarwicklung des Relais in leitender Verbindung steht. Ferner
befindet sich starr und leitend am unteren Schleifringe 9 des Kommutators befestigt ebenfalls
ein Contactarm 8, der durch die Bürste 10 mit dem anderen Ende derselben Hälfte der
Wicklung des Relais in Verbindung steht, so dafs also, wenn die beiden Contactarme sich
berühren, die erwähnte Wicklungshälfte des Relais-Elektromagneten kurzgeschlossen und
letzterer durch die verbleibende Wirkung der anderen Wicklungshälfte thätig wird und den
Kommutator um einen Zahn vorwärts schaltet.
Da die Berührung der beiden Contactarme zufolge Vorwärtsdrehens des Contactarmes 8
sofort aufhören, also keine genügende Thätigkeit des Relais stattfinden würde, sind den
Claims (3)
1. Ein Motorzähler mit gesondert gelagertem
Kommutator, dadurch gekennzeichnet, dafs sowohl am Kommutator, als auch an dem
eigentlichen Zähleranker Contactarme angebracht sind, bei deren gegenseitiger Berührung
der Kommutator jeweils um einen der Wicklung des Ankers bezw. der Theilung des Kommutators entsprechenden
Winkel vorwärts gedreht wird durch Vermittlung der sich zufolge des Contactes ä'ufsernden Kraftwirkung eines elektromagnetischen
Relais auf den Kommutator.
2. Eine Ausfuhrungsform des Kommutators für den in Anspruch 1 gekennzeichneten
Motorzähler, dadurch gekennzeichnet, dafs die den Kommutator zusammenpressenden Metallringe gleichzeitig als Schleifringe behufs
Zuführung des Stromes an die beiden Contactarme dienen.
3. Eine Ausführungsform des in Anspruch 1
gekennzeichneten Motorzählers, gekennzeichnet durch zwei besondere Contacte am Relais, welche sofort nach Einleitung der
Bewegung des Relais zufolge Stromschlusses der am Zählermotor befindlichen Contactarme
diesen Stromschlufs jeweils so lange aufrecht halten, bis die nothwendige Bewegung
des Relais vollführt ist, so dafs letzteres also zwangläufig wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE133256C true DE133256C (de) |
Family
ID=401473
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT133256D Active DE133256C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE133256C (de) |
-
0
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