DE25643C - Apparat zum Messen der in sekundären Batterien aufgespeicherten Stromenergie - Google Patents
Apparat zum Messen der in sekundären Batterien aufgespeicherten StromenergieInfo
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- G01R—MEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
- G01R31/00—Arrangements for testing electric properties; Arrangements for locating electric faults; Arrangements for electrical testing characterised by what is being tested not provided for elsewhere
- G01R31/36—Arrangements for testing, measuring or monitoring the electrical condition of accumulators or electric batteries, e.g. capacity or state of charge [SoC]
- G01R31/382—Arrangements for monitoring battery or accumulator variables, e.g. SoC
- G01R31/3828—Arrangements for monitoring battery or accumulator variables, e.g. SoC using current integration
- G01R31/3832—Arrangements for monitoring battery or accumulator variables, e.g. SoC using current integration without measurement of battery voltage
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat für die automatische Messung, Angabe
oder Aufzeichnung der Quantität elektrischer Energie, welche zur Ladung der secundären
Batterien aufgewendet wird, wenn der Ladungsstrom in unregelmäfsigen Intervallen und für
unregelmäßige Zeitperioden benutzt wird.
Die vorliegende Einrichtung ist speciell anwendbar für ein System, welches verschiedene
secundäre Batterien enthält, die in Intervallen geladen werden, während die einzelnen Batterien
in verschiedenem Mafse von Zeit zu Zeit oder continuirlich ausgenutzt oder entladen werden.
Es wird jede Batterie eines Systems mit einer automatischen Einrichtung zum Aus- und Einschalten
des Ladungsstromes versehen, welche Apparate so eingerichtet, angeordnet und elektrisch
verbunden sind, dafs, wenn eine Batterie völlig geladen ist, der Strom aus der Batterie
in eine andere Leitung oder in eine andere zu ladende Batterie geführt wird. Mit einem solchen
automatischen Strommanipulator wird ein Zeitmesser derart combinirt, dafs, während der
Ladungsstrom die Batterie ladet, die Zeitdauer seiner Thätigkeit registrirt wird; wenn jedoch
die Batterie völlig geladen ist oder der Ladungsstrom aufhört, so wird auch der Zeitregistrirmechanismus
mit dem Registriren anhalten oder gänzlich stehen bleiben. Da nun die Stärke des Ladungsstromes bekannt und stets annähernd
constant ist, so sind alle Daten vorhanden, welche nöthig sind, um die Quantität
elektrischer Energie zu bestimmen, die für die Ladung jeder Batterie eines Systems vieler
Batterien während einer gewissen Zeitdauer zwischen den Beobachtungen des Registrirapparates,
z. B. während eines Monats aufgewendet worden ist.
Ferner ist die Quantität Energie, welche zum Laden der secundären Batterie erforderlich ist,
ein genaues Mafs für die Quantität Energie, welche der Batterie seit der vorhergehenden
Zeit der Ladung (wenngleich im Ueberschufs) entzogen wurde.
Diese Entnahme von Energie aus der Batterie zwischen oder zwischen und während der
Ladungsperioden kann natürlich einem kleinen oder grofsen Theil der ganzen Capacität der
Batterie entsprechen, und kann schnell oder langsam erfolgen, continuirlich oder intermittirend,
je nach dem Zweck, für den die Entladung benutzt wird.
Als Einheit der elektrischen Energie, welche aus einer secundären Batterie entnommen wird
(wie dies durch die zum Laden verwendete Energie angegeben wird), soll ein Strom von
ι Ampere und 1 Volts elektromotorischer Kraft angesehen werden, der eine Stunde lang thätig
ist. Die elektromotorische Kraft einer Zelle einer secundären Batterie aus Bleielementen ist
eher gröfser als 2 Volts. Der Ladungsstrom mufs daher eine gröfsere elektromotorische Kraft
besitzen, da der Entladungsstrom eine etwas geringere elektromotorische Kraft besitzt und
unter gewöhnlichen Umständen der Entladung annähernd 2 Volts entspricht. Multiplicirt man
daher zweimal die Anzahl der Zellen einer Batterie, die Stärke des Ladungsstromes in Amperes
und die Anzahl der Stunden, während welcher er gewirkt hat, so erhält man annähernd
die Zahl der von der Batterie verbrauchten elektrischen Energieeinheiten.
Bei der Herstellung des Apparates kann man irgend welchen bekannten Zeitmesser benutzen,
der so eingerichtet ist, dafs er nur dann die Zeit registrirt, wenn der Ladungsstrom in der
Batterie thätig ist. Zu diesem Behufe kann die Zeitmefseinrichtung stehen bleiben, wenn der
Ladungsstrom in der Batterie unterbrochen wird, oder derselbe kann weiter gehen, während nur
der Registrirmechanismus angehalten wird. Ferner kann die Zeitmefseinrichtung, z. B. ein gewöhnliches
Uhrwerk, durch eine Feder oder ein Gewicht betrieben werden und so eingerichtet sein, dafs sie nur in Thätigkeit ist, wenn der
Ladungsstrom in der Batterie thätig ist; oder sie kann durch den Ladungsstrom mittelst eines Magnetes
oder einer anderen passenden Einrichtung getrieben werden, somit nur dann in Thätigkeit
sein, wenn die Batterie geladen wird. In jedem Falle ist das Uhrwerk mit einer Reihe von
Zifferblättern zu versehen, so dafs die Registrirung von Stunden in passender Anzahl vorgenommen
werden kann.
Obschon in folgendem nur ein einfaches ■Schiffsuhrwerk beschrieben werden soll, so kann
man dennoch natürlicherweise jede bekannte Art ■ von Zeitmefsapparaten anwenden, ohne
irgendwie aufserhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung herauszutreten.
Auf den Zeichnungen veranschaulicht Fig. ι einen automatischen Strommanipulator zum
Laden von secundären Batterien, combinirt mit einem Zeitregistrirapparat. Fig. 2 zeigt den
durch den Ladungsstrom selbst betriebenen Zeitregistrirapparat.
Der in Fig. 1 dargestellte automatische Strommanipulator
für secundäre Batterien ist so eingerichtet und angeordnet, dafs, während die secundäre Batterie B mit dem Ladungsstrom
verbunden ist, der Hebel E gehoben und in der gezeichneten Stellung durch den Elektromagnet
C gehalten wird; ist aber die Batterie B völlig geladen oder wird der Ladungsstrom in
der Haupt- oder Ladungsleitung unterbrochen, so fällt der Hebel E um ein gewisses Mafs.
Das Abfallen des Hebels E vom Elektromagnet C bei eintretender vollendeter Ladung
der Batterie B wird durch folgende Anordnung erreicht.
Der Anker E des Elektromagnetes C ist nur um b drehbar, mit verschiebbarem Gewicht d,
nach abwärts gehenden Haken q und Contactspitze e versehen. Der Haken q greift in einen
eben solchen nach oben gerichteten, um p drehbaren Hebel /, der ebenfalls mit einem
Belastungsgewicht r und einer Contactspitze f versehen ist. Aufserdem besitzt Hebel / noch
einen von f isolirten Doppelcontact i. Der Contact / ist mit der Leitung a1 durch einen
biegsamen Draht verbunden, während der Doppelcontact i nachgiebig mit dem einen Ende des
Widerstandes L verbunden ist, dessen anderes Ende mit der Leitung a3 zusammenhängt. Der
Contactspitze f gegenüber ist der feste Contact g angeordnet, der mit der Leitung a2 verbunden
ist und eine Begrenzung der Aufwärtsbewegung des Hebels / und somit des Hebels E
infolge des Hakens q bildet.
Die Begrenzung der Abwärtsbewegung des Hebels / und somit des Hebels E bildet der i
gegenüber angeordnete feste Contact h, der durch die Leitung F mit «8 verbunden ist.
In eine Nebenleitung der Ladungsleitung, welche von der Leitung ν ν1, ganzen Batterie B
oder einem Theil derselben, Leitungen «2 und v2,
gebildet wird, ist der Elektromagnet R von hohem Widerstände eingeschaltet. Der Magnet R
ist mit dem um W drehbaren Anker S versehen, welcher, wenn er durch den Magnet R
gehoben wird, mit dem adjustirten Contact χ in Berührung kommt. Letzterer steht mit der
Leitung a* in Verbindung, während ein adjustirbarer
Anschlag^ die Abwärtsbewegung des Hebels begrenzt.
Die Ladung der Batterie B geschieht nun durch einen Strom, welcher vom Generator
durch die Leitungen a a1, Contacte/",§·, Leitungen
a2 H nach der Batterie B, von hier
durch H\ Leitung «3, Elektromagnet C und
Leitung «4 zurück nach dem Generator fliefst.
Der Elektromagnet C wird durch den Strom erregt und hält seinen Anker E in der gezeichneten
Lage.
AVährend nun die Batterie B geladen wird, verbleibt die Differenz der Potentiale ihrer Enden
oder zwischen irgend zwei Punkten der Batterie nahezu constant. Wird jedoch die Ladung der
Batterie völlig beendet, so entwickeln sich freie Gase aus ihren Elementen und die Differenz
der elektrischen Potentiale zwischen zwei Punkten der Batterie nimmt gleichzeitig bedeutend zu.
Die Anzahl der Elemente der Batterie B, welche den Magnet R zu erregen haben, sowie
der Abstand des Ankers S von dem Pole dieses Magnetes ist nun so geregelt, dafs, während die
Batterie geladen wird, der Magnet R nicht hinreichend erregt wird, um den Anker S anziehen
zu können; steigt aber das Potential der Batterie B bei Beendigung der Ladung, so wird
der hierdurch in die Nebenleitung und nach dem Magnet R abgeleitete Strom im Stande
sein, den Magnet R so weit zu erregen, dafs derselbe seinen Anker ,S1 anziehen kann. Wird
aber der Anker S gehoben, so kommt er mit dem Contact χ in Berührung. In demselben
Augenblick wird aber der Magnet C hierdurch ausgeschaltet, weil der Strom nunmehr den
kürzeren Weg aus Leitung al über Anker S,
Anschlag χ nach Leitung «4 nehmen wird, anstatt
durch die Windungen des Elektromagnetes C zu gehen.
Demgemäfs läfst der Magnet C den Anker E
fallen, dessen Contact e mit dem Doppelcon-
tact zz des Hebels / in Berührung kommt. Hierdurch aber wird der ganze Ladungsstrom
oder ein Theil desselben von der Leitung a1
abgezweigt und direct über e und i durch den Widerstand L nach a3 geleitet. Infolge der
continuirlichen Senkung des Ankers E bewegt sich auch Hebel / nach abwärts, bis der Contact
zwischen g und / unterbrochen und i mit h.. Contact bildet, wodurch alsdann auch der
Widerstand L ausgeschaltet wird und der Strom von a1 über e i h, Leitung F nach Leitung a3
gelangt.
A ist ein Schiffsuhrwerk, das mit einer Reihe von Zifferblättern versehen ist, welche die Anzahl
Stunden registriren, während welcher das Uhrwerk in Thätigkeit ist. Die zum Betriebe
des Uhrwerkes dienende Feder wird von Zeit zu Zeit von Hand aufgezogen, je nachdem es
nothwendig ist. Der Ankerhebel E ist mit einem Draht oder biegsamem Arm F versehen,
der die-Unruhe D des Uhrwerkes A arretirt,
wenn der Hebel E abfällt; wird aber der Hebel E durch den Elektromagnet C angezogen,
so giebt der Arm F die Unruhe frei und das Uhrwerk kommt in Bewegung. Fällt
der Hebel dann wieder ab, so fafst der Arm F die Unruhe und hält auf diese Weise den Gang
des Uhrwerkes an. Wird E wieder gehoben, so wird die Unruhe D nicht nur wieder frei,
sondern die letztere erhält auch gleichzeitig einen kleinen Impuls, so dafs sie wieder in Gang
kommt.
In Fig. 2 ist H ein Schaltrad, welches das erste Rad eines Uhrwerkes bildet, ähnlich dem
in Fig. ι bei A dargestellten. Die Umdrehung dieses Schaltrades treibt das Werk, welches mit
keinem anderen Treibmechanismus versehen ist. Das Schaltrad H wird durch eine Schiebklinke J
in Thätigkeit gesetzt, welche an einer starken, steifen, mit dem Hebel E verbundenen Feder K
angebracht ist.
Wenn der Hebel E fällt, so nimmt die Schiebklinke J die dargestellte Lage ein;
wird der Hebel gehoben, so wird die Feder K gebogen, wie dies in dick ausgezogener Linie
veranschaulicht ist, so dafs dem Schaltrad H eine Tendenz gegeben wird, sich zu drehen,
das damit verbundene Uhrwerk in Thätigkeit kommt und die Zeit registrirt. Die Feder K
treibt das Uhrwerk continuirlich, bis das Schaltrad H einen gewissen Theil seiner Umdrehung
ausgeführt hat und die Klinke J die obere punktirte Lage einnimmt. Bevor diese Lage
erreicht ist, wird die Batterie B aber geladen sein, der Hebel E wird abfallen und die Zeitregistrirung
angehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Das Verfahren, die Menge der in einer secundären Batterie aufgespeicherten Stromenergie dadurch zu messen, dafs man automatisch die Ladungszeit registrirt, während welcher ein Strom von bekannter Stärke in genannter Batterie thätig ist, sowie die Anwendung eines Mechanismus, der ein Uhrwerk beim Beginn der Ladung ein- und beim Ende der Ladung ausschaltet, oder die Anwendung eines von dem Strommanipulator beeinflufsten Mechanismus, der das Uhrwerk während der Ladung treibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE25643C true DE25643C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=302079
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT25643D Expired DE25643C (de) | Apparat zum Messen der in sekundären Batterien aufgespeicherten Stromenergie |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE25643C (de) |
-
0
- DE DENDAT25643D patent/DE25643C/de not_active Expired
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