DE233183C - - Google Patents
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- DE233183C DE233183C DENDAT233183D DE233183DA DE233183C DE 233183 C DE233183 C DE 233183C DE NDAT233183 D DENDAT233183 D DE NDAT233183D DE 233183D A DE233183D A DE 233183DA DE 233183 C DE233183 C DE 233183C
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- pliers
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43D—MACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
- A43D13/00—Machines for pulling-over the uppers when loosely laid upon the last and tacking the toe end
Landscapes
- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 233183 -KLASSE 71c. GRUPPE
Zusatz zum Patente 204659 vom 24. Dezember 1905.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1908 ab. Längste Dauer: 23. Dezember 1920.
Bei der Maschine gemäß dem Hauptpatent 204659 sind die Zweekenführungen mit Überschiebern
verbunden. Diese Anordnung der Zweekenführungen ist mangelhaft. Zur guten
Führung der Zwecken ist es nämlich erforder-· lieh, daß sie bis zum vollständigen Eindringen in
das Schuhwerk mit ihren Köpfen in ihren Behältern gleiten und sich dadurch nicht verbiegen können. Überdies muß das Oberleder
an der Nagelungsstelle an die Brandsohle angedrückt werden. Diesen Erfordernissen können
die mit Überschiebern verbundenen Zweekenführungen nicht genügen, weil die Überschieber, unbeachtet der sich ändernden
Form und Größe des bearbeiteten, auf der Sohlenstütze aufruhenden Schuhwerks, bei
ihrer Einwärtsbewegung stets dieselbe bogenförmige Bahn beschreiben und deshalb nicht
immer das Oberleder aii der Befestigungsstelle,
an die Brandsohle andrücken bzw. das während des Nageins durch die Nägel gegen die Brandsohle
gestoßene Oberleder nicht immer berühren. Zur Vermeidung dieser Mangel sind
gemäß vorliegender Erfindung die Zwecken-
a5 und Treiberführungen mit den Zwickzangen
vereinigt und werden mit diesen von unten so gegen die Brandsohle geführt, daß sie während
des Nageins am Oberleder anliegen und letzteres gegen die Brandsohle haltpri. ■ "
Da die Spitzenzange 'sicl| im wesentlichen
von den Seitenzangen der Maschine nicht unterscheidet, so ist in der Zeichnung die Erfindung
nur in Verbindung mit den Seitenzangen dargestellt worden.
Fig. ι der Zeichnung entspricht der Fig. 11
des Hauptpatents und zeigt die Maschine teilweise im Schnitt· von vorn gesehen.
Fig. 2 zeigt die Büchse i.
Fig. 3 bis 5 veranschaulichen die auf das Werkstück einwirkenden Teile in verschiedenen Arbeitsperioden
der Maschine.
Im Maschinenständer 1 ist die Welle 2 gelagert,
die die Kurvenscheibe 15 trägt. In der Nut 16 der Scheibe 15 spielt die Rolle 53 des
Zangen-Spannrahmens a. Die Zangen bestehen aus einem festen Maulteil f und einem beweglichen
Maulteil g Und sind in Zangenträgern β in senkrechter Richtung verschiebbar angeordnet.
Die Zangenträger sind mit wagerechten Zapfen 33 im Gestell drehbar gelagert. Das
Maulteil f der Zange sitzt an einem Führungsblock h, der mit der Büchse i ih dem Zangenträger
gleitet. Unterhalb des Führungsklotzes h ist eine Feder 45 eingelegt, die das Aufwärtsgehen
desselben bewirkt. Die Büchse i ist unten mit einer Stellmutter 86 versehen, durch die
die Höchstlage der Zange bestimmt wird. Die
bewegliche Zangenbacke g trägt ein Zahnsegment,
das in die Zähne einer Zange 47 eingreift. Letztere ist durch die Büchse i hindurchgeführt
und durch die mit Kugelgelenken versehene Zwischenstange 48 mit einem Stell-
(2. Auflage, ausgegeben am 24. August 1912.J
Claims (1)
- bolzen 49 verbunden. Der Bolzen 4g geht durch den Zangen-Spannrahmen a, der im Gestell der Maschine auf und ab geführt wird und somit. die Stangen 48 hebt oder abwärts zieht. Dieser5. Zug ist durch die auf die Bolzen 49 gesteckte Feder 51 elastisch gemacht. Die feststehenden Zangenbacken f besitzen Zweckenhalter 84, die die Zwecken- und Treiberführungen 85 aufnehmen und die über die Zangenbacken ragen.ίο Die Nageltreiber 64 sind in den Blöcken 65 befestigt, die durch die Druckstangen 67 mit dem unter Federspannung stehenden Nagel-Eintreibrahmen c verbunden sind. Beim Eintreten der Rolle 70 in die Ausnehmung 18 der Kurvenscheibe 15 werden die Nagelvorrichtungen emporgeschnellt. In einer an der Hinterseite der Kurvenscheibe 15 befindlichen Nut wird ferner : die Rolle 57 der Rahmenplatte b1 des Zangen-Schwingrahmens b geführt, der. sich mit Rollen 59 gegen die Keilflächen 60 der Zangenträger e anlegt, um beim Aufwärtsgehen letztere eiriwärtszuschwingen. Die Zangen träger sind oben mit Platten k versehen, auf denen die Puffer 79 aufruhen.Der Leisten mit dem lose daraufgelegten Oberleder und der Brandsohle wird auf die Leistenstütze 20 gestellt, die ungefähr in der Ebene der Zangenspitzen sich befindet. Nachdem das Oberleder in die offenen Zangen eingeführt worden ist, wird die Maschine in Gang gesetzt. Zunächst bewegt sich der Zangen-Spannrahmen α abwärts, um die Zangen zu schließen und sie dann gegen die Wirkung der Federn 45 anzuziehen (Fig. 3). Sobald die Zangen in der untersten Lage angelangt sind, beginnt die Aufwärtsbewegung des Zangen-Schwingrahmens b. In dem Maße, wie die Zangenträger einwärtsschwingen (Fig. 4), gehen die Zangen in geschlossenem und gespanntem Zustand aufwärts. Die Kurven der Scheibe 15 sind derart ausgebildet, daß im Augenblicke, in dem der Zangen-Schwingrahmen b seine, höchste Lage erreicht, auch die Zangen ihre höchste Lage einnehmen, wenn die Maschine leer geht, wenn also kein Schuh in sie eingeführt ist. Sobald aber das Schuhwerk in bekannter Weise auf der Sohlenstütze 20 festgehalten wird, können die Zangen ihre Aufwärtsbewegung nur so weit fortsetzen, bis sie die überragenden Zweckenhalter 84 gegen das Werkstück stoßen (Fig. 5). Nach dem Auftreffen der Zweckenhalter 84 auf das Werkstück bewirkt die weitere Aufwärtsbewegung des Zangen-Spannrahmens lediglich ein Aufgehen der Zangenbacken g. Gleichzeitig mit oder unmittelbar nach dem öffnen der Zangen treten die Nagelvorrichtungen in Tätigkeit, um das durch die Zweckenhalter 84 an die Brandsohle angedrückte Oberleder durch Zwecken zu befestigen. Ein Zurückweichen des gespannten Oberleders, wenn das Öffnen der Zangen vor dem Nageln erfolgt, ist nicht zu befürchten, da das Oberleder durch die Puffer 79 daran verhindert wird. Nach dem Nageln und öffnen der Zangen wird der Schuh aus der Maschine entfernt und die Zangenträger in ihre Anfangslage zurückgeführt.Pats nt-Anspruch:Leistenmaschine zum Spannen des Oberleders über einem aufrechtstehenden Leisten und zur Befestigung des Oberleders an der Brandsohle gemäß dem Patent 204659, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwecken- und 'Tr eiber führungen mit den den Oberlederrand ]5 festhaltenden Zwickzangen vereinigt sind und mit den letzteren von unten gegen die Brandsohle auftreffen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233183C true DE233183C (de) |
Family
ID=493142
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233183D Active DE233183C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233183C (de) |
-
0
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