DE23153C - Verfahren zur Befreiung des Fuselöls von üblem Geruch und Wassergehalt - Google Patents

Verfahren zur Befreiung des Fuselöls von üblem Geruch und Wassergehalt

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DE23153C
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fusel oil
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petroleum ether
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J. K. FlELD in Lancaster Tower Battersea Park, Grafschaft Surrey, England
Publication of DE23153C publication Critical patent/DE23153C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D3/00Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
    • B01D3/001Processes specially adapted for distillation or rectification of fermented solutions

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Disinfection, Sterilisation Or Deodorisation Of Air (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. December 1882 ab.
Die Erfindung hat den Zweck, das Fuselöl von üblem Geruch sowie von dem in demselben enthaltenen Wasser zu befreien.
Es wird hierzu zuerst auf die gewöhnliche Weise destillirt, und es werden ungefähr 90 pCt. des erhaltenen Oeles, von den letzten ι ο pCt. getrennt, gesammelt. Dieses, d. h. ersteres Product, wird alsdann mit Petroleumäther (-Geist), dessen Siedepunkt stets unter dem des Fuselöles liegen mufs, gemengt, in Verhältnissen, welche je nach dem Siedepunkt des Fusels variiren können. In der Praxis giebt ein Gemenge von 7 Theilen Fuselöl auf 4 Theile Petroleumäther und ein Gemenge von gleichen Theilen beider ein gutes Resultat.
Diese Mischung wird tüchtig zusammengerührt, und um die Wirkung zu beschleunigen, kann dieselbe schwach durch Dampf in einem geschlossenen Gefäfs gewärmt werden. Nachdem sie nun auf kurze Zeit gestanden hat, scheidet sich das in dem Fuselöl enthaltene Wasser unten ab und wird von dem Behälter abgezogen.
Die Mischung von Fuselöl und Petroleumäther (-Geist) wird dann auf bekannte Weise derart destillirt, dafs zuerst das Petroleum abdestillirt wird, und dafs derjenige Theil des Fuselöles, der bei einer Temperatur um etwas über den Siedepunkt des Petroleums abgeht, besonders für sich gesammelt wird.
Der übrige Theil des Fuselöles wird sich alsdann als ein geruchloses, wasserfreies Product erweisen. Sollte dasselbe jedoch noch einen geringen Geruch oder Wassergehalt haben, so kann damit obige Procedur noch einmal vorgenommen werden.
Der chemische Procefs, welcher obigem Verfahren zu Grunde liegt, ist folgender:
Fuselöl besteht gewöhnlich aus Amylalkohol, Butylalkohol und Propylalkohol mit Wasser verbunden, und der Zweck des obigen Verfahrens ist, den reinen Amylalkohol getrennt von den anderen Alkoholen und dem Wasser zu erhalten.
Durch den Zusatz von Petroleumäther, dessen Siedepunkt nicht viel über 1000C. sein sollte, wird der Amylalkohol vollständig darin aufgelöst, und es werden die Butyl- und Propylalkohole sowie auch der Wassergehalt "davon getrennt und können somit abgezogen werden, wonach der Petroleumäther von dem Amylalkohol, wie beschrieben, wieder getrennt wird.
Patεnt-Anspruch:
Das beschriebene Verfahren zum Desinficiren und Freimachen von Wasser des Fuselöles durch Beimischung von Petroleumäther (-Geist) und, nach Abscheidung der wässerigen und übelriechenden Bestandteile, die Wiederabscheidung des Petroleumäthers von dem Fuselöl durch fractionelle Destillation.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    PATENTSCHRIFT
    KLASSE 6: Bier, Branntwein, Wein, Essig und Hefe.
    JOHN KINGSFORD FIELD in LANCASTER TOWER (Battersea Park, Grafschaft Surrey, England).
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