DE230427C - - Google Patents

Info

Publication number
DE230427C
DE230427C DENDAT230427D DE230427DA DE230427C DE 230427 C DE230427 C DE 230427C DE NDAT230427 D DENDAT230427 D DE NDAT230427D DE 230427D A DE230427D A DE 230427DA DE 230427 C DE230427 C DE 230427C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
lever
rod
spring
arm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT230427D
Other languages
English (en)
Publication of DE230427C publication Critical patent/DE230427C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D69/00Shoe-nailing machines
    • A43D69/02Shoe-nailing machines using ready-made nails

Landscapes

  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
■- JVr 230427 KLASSE 71c. GRUPPE 38.
V. St. A.
Maschine zum Einschlagen von Befestigungsmitteln. '
Patentiert Im Deutschen Reiche vom 23. April 1909 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Maschinen zum Eintreiben von Befestigungsmitteln, und besonders solche Ataschincn, die geeignet sind, Befestigungsmittel in.den Absatzteil der Sohlen und in die Absätze von Schuhen oder Stiefeln einzutreiben.
Maschinen dieser Art sind gewöhnlich mit Werkslückträgern in der Form von sogenannten Hörnern oder Leistenträgern versehen, und ίο die vorliegende Erfindung betrifft besonders die Vorrichtung, mittels deren die nötigen Veränderungen der gegenseitigen Stellung eines solchen Werkstückträgers und der Vorrichtung zur Eintreibung der Befestigungsmittel bewirkt werden und die Zahl der einzutreibenden Befestigungsmittel bestimmt wird. ·
In den beiliegenden Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Längsschnitt und teilweiscr Aufriß des unteren Teiles der Maschine.
Fig. 2 ist eine vergrößerte Einzeldarstellung, teilweise im Schnitt.
Fig. 3 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Teil des Maschinenkopfes, wobei die Antriebsscheibe und Kupplung im Schnitt dargestellt sind.
Fig. 4 ist ein rechtsseitiger Aufriß der in Fig. 3 gezeigten Teile und bildet eine'Ansicht 3°· des hinteren Teiles der Maschine. '
Fig. 5 ist ein wagerechter Schnitt nach der punktierten Linie 5-5 der Fig. 1 und zeigt eine Anordnung der als Trethebel dargestellten Reguliervorrichtung.
Fig. 6 ist eine schematische Ansicht eines Teiles der den Werkstückträger beherrschenden Vorrichtung, teihveise im senkrechten Schnitt, nach der punktierten Linie 6-6 der
Fig. 3- . ·
Fig. 7 ist eine einzelne Rückansicht der Zählvorrichtung zur Vorherbestimmung der Anzahl der einzutreibenden Befestigungsmittel.
Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht und zeigt die Teile so eingestellt, daß fortlaufendes Eintreiben gestattet ist, unbeeinflußt von der Zählvorrichtung.
Fig. 9 und 10 sind Einzeldarstellungen im Schnitt.
Fig. 11 ist eine Einzeldarstellung im Schnitt in größerem Maßstabe und zeigt die Verbindüngen der Zählvorrichtung mit der Zcigeblattvorrichtung zur Veränderung der Anzahl der einzutreibenden Befestigungsmittel einer gegebenen Gruppe.
Fig. 12 ist eine Vorderansicht des Zeigerblattes.
Fig. 13 ist eine Einzeldarstellung im Schnitt nach der punktierten Linie 13-13 der Fig. 11.
Fig. 14 ist eine Einzeldarstellung, und
Fig. 15 ist eine Vorderansicht und zeigt bcsonders eine Form der Vorrichtung zum Eintreiben der Befestigungsmittel, welche von der Antriebswelle betätigt wird.
Wie zuerst in Fig. 1 bis 4 einschließlich gezeigt ist, unterstützt in dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel die Säule 1 an ihrem oberen Ende den Maschinenkopf 2 und ist mit der üblichen Gegenhaltplatte für das Werkstück
versehen. Für die Zwecke der vorliegenden Erfindung kann dieser Kopf der irgendeiner Maschine zum Eintreiben von Nägeln bei der Herstellung von Schuhwerk sein. Solch eine Maschine ist in dem amerikanischen Patent Nr. 490624 vom 24. Januar 1893 beschrieben, auf welches Bezug genommen werden kann, falls eine eingehende Beschreibung einer solchen Maschine erwünscht sein sollte. Für die
ίο vorliegende Erfindung genügt es, festzustellen, daß die Maschine so gebaut ist, daß sie einen Nagel oder ein Befestigungsmittel bei jeder Drehung der Hauptwelle eintreibt, wobei die Zeitdauer der Betätigung der Maschine die An-
15- zahl der eingetriebenen Befestigungsmittel bestimmt und die Maschine angehalten werden muß, um das Eintreiben der Befestigungsmittel zu unterbrechen.
Wie besonders in Fig. 2 und 3 gezeigt, ist der Maschinenkopf 2 mit der üblichen Hauptwelle 3 verschen, welche an ihrem äußeren Ende mit einer Reibungskupplung 4 versehen ist, die durch den senkrecht beweglichen Keil 8 auf der Schieberstange 10 geregelt \vird.
a5 Diese Keilstange 10 (Fig. 4) hängt durch die Konsole 12 herab, die sich nach rückwärts, von der Maschinensäule erstreckt. Unterhalb dieser Konsole 12 ist die Keilstangc von einer Spiralfeder 13 umgeben, die mit ihrem unteren Ende gegen eine Mutter 14 auf dem unteren Ende der Stange drückt und in der Normalstellung bestrebt ist, die Keilstange niederzudrücken und die Maschine anzuhalten.
Gerade unterhalb des Keiles 8 ist die Keilstange (Fig'. 4) mit einem seitlichen Einschnitt .versehen, welcher das Ende eines Armes 15 zur Regelung einer Hemmvorrichtung aufnimmt; diese letztere kann von beliebiger Bauart sein und wird hier durch das Bremsrad 19 und die Bremsschuhe 18 und 20 gebildet.
Wenn der Keil 8 durch seine Feder niedergedrückt ist, um die Kupplung auszurücken, wird der Arm 15 (Fig. 4) bewegt, damit die Bremsvorrichtung die Maschine anhält. Wenn der Keil gehoben ist, um die Maschine anzulassen, so wird die entgegengesetzte Bewegung des Armes 15 die Bremsvorrichtung ausrücken. Zur Regelung des Keiles 8 ist seine abwärtsgerichtete Stange 10 oberhalb der Konsole 12 (Fig. 4) von einer Muffe 22 umgeben, die an ihrem oberen Ende mit einem Flansch 23 versehen ist. Unmittelbar über dieser Muffe ist ein Kragen 24 an der Stange 10 befestigt.
In der Normalstellung steht unterhalb des Flansches 23 der Muffe das obere Ende einer Hcbklaue 25, deren unteres Ende bei 26 mit
. dem oberen Ende einer Trittstange 27 drehbar verzapft ist und von einer Fedor 28 (Fig. 4) beeinflußt wird. Das untere Ende dieser Trittstange ist (Fig. 1) mit dem unteren Ende eines Trethebels 29 verbunden, der bei 30 drehbar ist, wobei eine Feder 33 an der Trittstange dazu dient, diese niederzudrücken und den Trethebel zu heben, nachdem letzterer vom Fuß freigegeben ist.
Wie in' Fig. 4 gezeigt, ist das obere Ende der Kcilstange mit einer auch in Fig. 3 und 6 gezeigten Rolle 36 versehen, die über einer Hubscheibe 37 an der Hauptwelle liegt. Die Form dieser Hubscheibe ist derart, daß, wenn der Keil einmal gehoben ist, um die Maschine anzulassen, anfängliche Drehung der Hauptwelle diese Hubfläche unter die Rolle 36 bringt und letztere dadurch noch ein wenig mehr hebt, so daß genügend Reibungseingriff zwischen den Kupplungsgliedern gesichert ist, um nachher die Rolle und den Keil in ihrer gehobenen Stellung zu erhalten, bis die Welle im wesentlichen eine Umdrehung vollendet hat, Worauf der tiefste Teil der Hubscheibe eine Stellung unterhalb dieser Rolle einnimmt, und erst dann, und nicht früher, ist es möglich, den Keil zwecks Anhaftens der Maschine niederzudrücken. Der Zweck ist, stets eine volle Umdrehung der Hauptwelle zu erzwingen, wenn sie einmal eine Drehung begonnen hat, damit ein im ',Vorschieben oder Formen begriffenes Befestigungsmittel vollständig vorgeschoben oder geformt werden kann, ehe die Maschine zum Stillstand kommt, da es unmöglich ist, die Maschine anzuhalten, wenn ein Befestigungsmittel teilweise vorgeschoben, geformt oder eingetrieben ist.
Wenn daher der Arbeiter den Trethebel niederdrückt und die Anlaßklaue 25 hebt, um die Maschine anzulassen, λνεηη nur ein einziges Befestigungsmittel eingetrieben werden soll, kann er sofort seinen Trethebel loslassen und gestatten, daß die Klaue sich senkt, wobei der Keil in seiner gehobenen Stellung durch seine 10c Hubfiächc 37 versperrt bleibt, um die Drehung der Welle und das Eintreiben des Befestigungsmittels zu vollenden, worauf der Keil durch clio beschriebene Bremsvorrichtung angehalten wird. Das Bremsrad 19 (Fig. 6) ist an seiner Vorderfläche mit einer Kurvennut 38 versehen, in welcher sich ein an einem kurzen Arm 39 vorgesehener Rollzapfen bewegt; der Arm 39 ist an dem einen Ende einer kurzen, im Maschinenkopf angeordneten wagerechten Welle 40 befestigt. An ihrem entgegengesetzten Ende ist die Welle 40 mit einem zweiarmigen Hebel 41 verschen, dessen abwärtsgerichteter Arm mit einem in einen Schlitz 42 eintretenden Zapfen versehen ist, welcher Schlitz in einem bei 44 an der Maschinensäule drehbaren Winkelhebel vorgesehen ist. Der abwärtsgerichtete Arm dieses Winkelhebcls steht vor einem Stift 46 an der Anlaßklinke 25. Zu Beginn der Drehung der Hauptwelle wird der Winkelhebel gedreht, um die Anlaßklinke 25 unter dem Flansch 23 fortzuschwingen, wie in Fig. 7
und 8 gezeigt, so daß, wenn der Arbeiter seinen Trethebel niedergedrückt halten sollte, die Anlaßklinkc selbsttätig außer Eingriff mit der Flanschmuffc gebracht wird, damit der von ihr unterstützte Keil am Ende der ersten Umdrehung der Welle sich senken kann/und es dadurch unmöglich gemacht wird, mehr als ein einziges eingetriebenes Befestigungsmittel zu erhalten, gleichviel wie lange der Trethebel niedergcdrückt wird. Diese Einrichtung ist vorteilhaft bei sogenannter Einzclnagelarbeit, wo es nötig ist, Befestigungsmittel einzeln in verschiedenen Stellungen einzutreiben, wobei das AVerkstück zwischen dem Eintreiben aufeinanderfolgcnder Befestigungsmittel vorgeschoben wird. Der Werkstückträger ist (Fig. 1) in der Form eines Hornes 47 dargestellt. Dieses Horn ist abnehmbar auf dem oberen Ende einer Slützstangc 48 angeordnet, welche senkrecht gleitend in einem zu diesem Zweck vorgesehenen Teil der Maschinensäule angeordnet ist. In der dargestellten Bauart ist diese Stützstangc mit einer Mutter 49 versehen, die auf eine die Stange 48 umgebende Feder 50 gestützt ist, deren unteres Ende gegen einen Kopf 51 drückt, der am unteren Ende der die Feder 50 und die Stange 48 umgebenden Muffe 52 angeordnet ist. Diese Muffe ist an ihrem oberen Ende durch eine Verschlußschraube 53 verschlossen, die auch als Führer für die Stange dient, und gegen die untere Seite dieser Verschlußschraube ist ein Bremskragen 53* gepreßt, der an der Stange befestigt ist und dazu dient, die federbelastcte Aufwärtsbewegung des Hornes mit Bezug auf die Muffe zu begrenzen. Heben der Muffe 52 dient auch dazu, lnittcls der Feder 50 die Stange 48 und das das Werkstück stützende Horn und dadurch das Werkstück gegen die Gegenhaltplatte der Maschinc zu heben. Wenn das Werkstück auf die Gegenhaltplatte trifft, so preßt weiteres Heben der Muffe die Feder 50 zusammen, welche ihrerseits das Werkstück fest gegen dh Gegenhaltplatte preßt, damit es das durch dieselbe get.riebcne Befestigungsmittel aufnimmt. Wenn die Muffe gesenkt wird, gibt sie zuerst die Feder 50 frei und läßt das Horn 47 fallen.
Die Mutter 49 ist an ihrem Umfang mit Löchern zur Aufnahme eines durch eine öffnung in der Muffe eingeschalteten Stiftes versehen, wodurch die Mutter gedreht werden kann zwecks Änderung der normalen Spannung der Feder 50. Um Drehung der Muffe 52 zu verhindern, ist der Kopf 51 (Fig. 1) an sei-Her Vorderseite geschlitzt zur Aufnahme der Führungsschraube 54.
Das Horn und die die Feder tragende Muffe sind in der Ruhelage in ihrer niedrigsten Stellung, so daß zwischen dem Horn und der darüber befindlichen Gegenhaltplatte genügend Raum für die Entfernung und Einschiebung des Werkstückes vorhanden ist. Es wird daher notwendig, nachdem das Werkstück auf das Horn gesetzt worden ist, letzteres zu heben, damit es das Werkstück gegen die Gegenhaltplatte bringt, ehe der erste Nagel eingetrieben wird. Dies wird durch eine Einstellvorrichtung bewirkt, welche in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung die Muffe 52 und dadurch mittels der darin enthaltenen Fcder das Horn und das Werkstück hebt.
Wie in Fig. t gezeigt, ist der Muffenkopf 51 mit Rollen 55 versehen, die auf der Hubfläche 56 am oberen gegabelten Ende des Hebels 57 ruhen, welch letzterer bei 58 innerhalb und auf 7S der Säule drehbar ist. Die Hubfläche 56 dieses Hebels 57 bildet eine allmählich ansteigende, hebende Fläche, die an ihrem oberen Ende in einem beinahe konzentrischen gehobenen Teil 58X endet, hinter welchem ein Anschlag 59 liegt, der verhindert, daß die Rollen von der Hubfläche herabgleiten; an ihrem unteren Ende geht diese Fläche in im wesentlichen konzentrische Lager 60 über, um die Rollen.55 und das Horn in ihrer gesenkten Stellung zu unter-. stützen.
Der Hebel 57 wird mittels einer Verbindungsstange, die an dem genannten Hebel und an dem aufrechten Arm des bei 63 drehbaren Winkclhebels 62 angelenkt, ist, von rechts nach links geschwungen (Fig. 1), um die Muffe und dadurch das Horn zu heben. Der wagerechte Arm dieses Winkelhebels 62 ist mit dem unteren Ende einer Hubstange 64 verbunden, welche sich nach oben erstreckt (Fig. 4) und an ihrem oberen Ende mit dem freien Arm eines Hebels 65 verbunden ist. Dieser Hebel (Fig. 6) ist bei 66 an dem Gestell verzapft und an seinem entgegengesetzten Ende mit einer Rolle 67 versehen, die in einer Nut 68 auf der Hauptwelle läuft.
Wenn die Maschine in Gang gesetzt ist, so hebt die anfängliche Drehung der Hauptwelle mittels dieser Nut 68 die Stange 64 und stößt dadurch mittels des Winkelhcbels 62 und der Verbindungsstange 61 (Fig. 1) den Hebel 57 vorwärts, damit er das Horn hebt und das Werkstück gegen die Gegcnhaltcplatte gehalten wird, bereit zum Eintreiben des ersten Befcstigungsmittels.
Zur Begrenzung des Vorwärtsschwunges des Hebels 57 ist das obere Ende des Winkelhcbels 62 mit einer Haltcstange 69 verbunden, welche an ihrem hinteren Ende mit einem Kopf 70 versehen ist, der mit einem nachgiebigen cdcr irgendeinem sonstigen auf der Säule vorgesehenen Anschlag 71 in Berührung treten , kann. Die Anhaltestellung kann beliebig verändert werden durch verstellbare Verbindung der Haltcstange selbst mit einer mit Schraubengcwinde versehenen Kiemmuffe 72 auf dem Winkclhcbel 62.
Um den Hebel 57 in seiner vorderen Stcl-■ hing und das Horn gehoben zu halten, ist der Hebel mit einem Finger 73 versehen, der in der Normalslellung vor einer bei 75 an der Säule drehbaren Stütze steht. Eine Feder 76 ist bestrebt, diese Stütze von dem Finger fortzuziehen ; dieser kann aber vorwärts darunter geschwungen werden, um den Hebel in seiner das Horn hebenden Stellung zu halten, mittels eines mit dem aufrechten Arm des AVinkelhcbels 62 verbundenen Drückers JJ, der von dem Hebel 62 vorwärts geschwungen wird, wenn letzterer sich bewegt, um den Hebel 57 vorwärts zu schwingen.
Der in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung verwendete Drücker JJ ist in Fig. 2 einzeln dargestellt. Er begreift zwei teleskopische Teile 78 und 79; der Teil 78 trägt an seinem vorderen Ende die Rolle 80, um die Stütze 74 zu I)CWCgCn, und das Glied 79 ist mit dem Winkelhcbcl 62 verbunden.
Das innere tclcskopische Glied 78 ist ■ mit einer Hülse zwecks Aufnahme einer Feder 81 versehen, welch letztere an ihrem entgegengesetzten Ende gegen einen Block 82 gestützt ist, welcher in der Hülse nahe dem offenen Ende derselben angeordnet ist und gegabelt ist, um einen Stift 83 rittlings zu umfassen, der sich quer durch das Ende dieses Hülsenteiles erstreckt.
Die Enden des Stiftes 83 erstrecken sich durch das äußere teleskopische Glied 79, welches bei 84 zu diesem Zweck geschlitzt ist, damit das eine der telcskopischcn Glieder innerhalb des anderen bewegt werden kann, um die wirksame Länge der Verbindung unter der Wirkung der eingeschlossenen Feder 81 zu verändern.
Die vorstehenden Enden des Stiftes 83 liegen über dem oberen knaggenförmigen Ende 85 (Fig. 1) eines Schneppers 86, der nahe seinem oberen Ende geschlitzt ist, um einen Führungsstift 87 an der Säule aufzunehmen, und an seinem unteren Ende mit dem freien Ende eines Hebels 88 verbunden ist, der bei 89 an der Maschincnsäulc drehbar ist. Der Hebel 88 ist zwischen seinem Ende mittels eines abwärtsgerichteten Lenkers 90 mit dem Trethebel 29 Verbunden.
Das obere Ende 85 des Schneppers 86 ist gegabelt, um den Drücker Jj rittlings aufzunehmen, und ist oben rechts mit geneigten Flächen 91 versehen. In der normalen !,agc der Teile stehen die vorragenden Enden des Stiftes 8t, hinter oder unter den oberen Enden dieser geneigten Flächen 91, wobei das Vorderende des Drückers JJ auf einer an der Säule befestigten Stütze 93 ruht. Der Drücker JJ wird vorzugsweise nachgiebig mittels einer Feder 94 abwärts gegen diese Stütze gezogen.
Wenn der Trethebel abwärts gedrückt wird, um die Maschine anzulassen, wird die Auslösevorrichtung 86 in ähnlicher Weise niedergedrückt, und in dem Augenblick, wo die Maschine sich in Bewegung setzt, bewirkt Drehung der Hauptwelle durch die Hubflächc 68 (Fig. 6) ein Heben der Stange 64, um den ,Winkelhcbcl 62 vorwärts zu schnellen (Fig. 1) und dadurch den Hebel 57 in ähnlicher Weise, vorwärts zu schwingen, um das Horn zu heben und zu gleicher Zeit durch den Drücker Jj die Stütze 74 in ihre Stellung unterhalb des Fingers 73 zu stoßen, wodurch der Hebel 57 in seiner das Horn gehoben haltenden Stellung versperrt wird. '
Es ist ersichtlich, daß die Stütze 74 nicht eher unter den Finger 73 geschwungen werden kann, als bis der Hebel 57 in eine im wesentlichen senkrechte Lage gebracht worden ist, und aus diesem Grunde ist der Drücker telcskopisch hergestellt, wie bereits beschrieben, damit er sich zusammenziehen oder verkürzen kann, bis das Ende des Fingers das obere Ende der Stütze verläßt, worauf die zusammengepreßte Feder des Drückers sich ausdehnt und die Stütze unter den Finger schwingt, damit sie den Hebel 57 unterstützt.
Die Teile bleiben in dieser Lage mit gehobenem Horn so lange, wie der Arbeiter seinen Fuß auf dem Trethebel hält. Bei Einzelnagelarbeit veranlaßt der erste Teil der Drehung der Hauptwelle, daß die Anlaßklinke 25 auf der Stange 27 (Fig. 4) nach außen geschwungen wird, und am Ende dieser ersten Umdrehung gestattet die Hubfläche 37, daß die Stange 10 sich senkt und die Maschine anhält. Durch Nie- · derhalten des Trethebels hält aber der Arbeiter das Horn noch in gehobener Stellung, l bis die Maschine zum Stillstand gebracht worden ist und er sicher ist, daß das Befestigungsmittel vollständig eingetrieben ist. Darauf läßt er den Trethebel wieder frei und läßt ihn unter der Wirkung seiner Feder 33 (Fig. 1) steigen, wobei er in ähnlicher Weise die Auslösevorrichtung 86 hebt, damit diese an den übergreifenden Enden des Stiftes 83 angreift, um dadurch das vordere Ende des Drückers JJ zu heben. Hierdurch wird die Stütze 74 freigegeben, welche schnell durch ihre Feder 76 rückwärts gezogen wird, um den Hebel 57 freizugeben. Der Hebel 57 wird seinerseits durch das Gewicht der Stange 64 und der mit dieser verbundenen Teile in seine ursprüngliche Stellung zurückgedrängt, so daß die Senkung des Homes' mittels des Trethebels durch den Arbeiter geregelt wird.
Beim praktischen Gebrauch wird bei Einzelnagclarbcit der Arbeiter gewöhnlich den Trethebel niederdrücken, um die Maschine anzulassen, und wird der Geschwindigkeit Wegen diesen Trethebel sofort wieder freigeben, ohne zu warten, bis die Maschine die erste Umdre-
Innig der Hauptwelle vollendet, nach deren Vollendung die Maschine anhält, da der Kcilblock 8 unter der Wirkung der Feder 13 sinkt. Das tatsächliche Freigeben und Senken des Homes wird verschoben bis nach der Freigabe des Trethebels, weil, nachdem der Drücker J~J gehoben ist, um die Stütze 74 freizugeben, eine bestimmbare Zeitdauer erforderlich ist, um die Stütze 74 unter dem Finger des Hebels 57 hervorzuziehen; auch um letzteren unter dem das Werkstück stützenden Horn hervorzuziehen und das Horn zu senken, wobei dieser Aufschub genügend ist, um das vollständige Eintreiben des Befcstigungsmittels zu erzielen, ehe das Horn sich senkt, so daß die Teile auf diese Weise in ihrer Betätigung eine Vorrichtung zum Aufschieben des Niederdrückens des Hörnes bilden.
Bei einem großen Teil der Arbeit an S,chuhwerk ist es erforderlich, daß das Eintreiben von Befcstignngsniitteln gruppenweise geschieht, z. B. in einer Anzahl, die sich vollständig um den Absatz erstreckt, von einer Frontecke desselben zur anderen, was gewöhnlich »fortlaufcndcs« Nageln genannt wird, oder in einer Anzahl von genügender Größe, so daß sie sich iiur um den äußeren gebogenen Teil des Absatzes erstreckt, wo die größte Abnutzung stattfindet. In jedem Fall war es erforderlich, nachdem der Trethebel einmal niedergedrückt war, um die Maschine anzulassen, daß der Arbeiter diesen Trethebel genügend lange niederhält, damit die Maschine- die erforderliche Anzahl von Befestigungsmittel!! in schneller Folge eintreibt. Während dieser Zeit muß das Horn in gehobener Stellung bleiben, außer wenn es periodisch ein wenig niedergedrückt werden muß, um den Vorschub des Werkstückes zwischen dem'Eintreiben aufeinander folgender Nägel zu gestatten. Bei Maschinen dieser Art wird gewöhnlich eine Ahle als Vorschubvorrichtung verwendet, der eine Querbewegung erteilt wird, während sie sich im Werkstück befindet, um letzteres vorzuschieben, worauf ' 45 sie zurückgezogen und das Befestigungsmittel in das Ahlcnloch eingetrieben wird. Das in regelmäßigen Zeitabschnitten wiederkehrende Niederdrücken des Horncs zum Vorschieben findet gewöhnlich statt, wenn die Ahle eingeschoben wird, damit letztere das Werkstück ohne Widerstand vorschieben kann, worauf das Horn wieder im wesentlichen gleichzeitig" mit dem Zurückziehen der Ahle gehoben wird, um das Einführen des Nagels zu gestatten. Dieses regelmäßig wiederkehrende Niederdrücken des Homes für den Vorschub muß selbsttätig geschehen, um mit der Geschwindigkeit der Maschine Schritt zu halten, und dies geschieht in dem vorliegenden Avisführungsbeispiel der Erfindung (Fig. t) dadurch, daß die das Horn stützende Stange 48 mit einer abwärts gerichteten Verlängerung' oder Greifstange 95 verschen ist, die vorzugsweise viereckigen Querschnitt-hat und so angeordnet ist, daß sie in Lagern 96 der Säule gleiten kann. Zwischen *>5 diesen Lagern nimmt diese Greifstange den Greifarm 97 auf, welcher mit einer Öffnung versehen ist, deren Wände auf gegenüberliegende Greifflächen der Greifstange passen, aber in der Normalstellung ' etwas mehr als der Durchmesser der Stange beträgt, voneinander entfernt sind. Zwischen diesen Greifarm 97 und das untere Lager 96 ist eine Feder 98 geschaltet, welche dazu dient, den Greifarm in der Normalstellung in seiner oberen wagerechten Stellung in Berührung mit der unteren Seite des oberen Lagers 96 zu halten. Wenn das vorstehende Ende des Greifarmes 97 niedergedrückt wird, kippt es zuerst mit Bezug auf die Greifstange 95, worauf weiteres Niederdrücken 8» des Armes die Stange und das mit ihr verbundene Horn gleichfalls niederdrückt, um das Werkstück für den Vorschub freizugeben. Die- , ses Niederdrücken des Greiferarmes wird hierin mittels eines Hcbels99 (Fig. i) bewirkt, der bei 100 drehbar ist, und dessen hinteres Ende mittels einer Stange 101 (Fig. 4) mit ■dem gesclilitzten Arm des zweiarmigen Hebels 41 (Fig. 6) verbunden ist, der, wie bereits erwähnt, durch die Hubfläche 38 der Hauptwelle bewegt wird* Bei jeder Drehung der Hauptwelle wird dieser zweiarmige Hebel geschwungen, um ein periodisches Niederdrücken des Hebels 99 (Fig. 1) und des Hornes stets in dem Augenblick zu bewirken, wenn die Ahle oder die sonstige Vorschubvorrichtung das Werkstück vorschiebt.
Das Emporheben des Hornes 47 ist natürlich veränderlich, je nach der Dicke des zwischen dasselbe und die darüber befindliche Gegenhalteplatte geschobenen Werkstückes; je dünner das Werkstück, um so höher wird das Horn gehoben. Dieser Veränderung wird durch die Feder 50 Rechnung" getragen. ,
Die gehobene Stellung des Hornes kann sich nach jedem Vorschub des Werkstückes verändern, entsprechend der veränderlichen Dicke des Werkstückes, aber die Greifvorrichtung 97 fängt die Greifstange 96, gleichviel wo sie sie findet, und drückt sie um eine gegebene Strecke nieder für den Vorschub, worauf sie sie wieder freigibt und gestattet, daß sie, sich mit dem Horn hebt, um auf das Werkstück, ungeachtet der Dicke desselben, in seiner neuen Lage zu treffen.
Damit die erste Drehung der Hauptwelle die Maschine nicht am Ende der Drehung anhält, ' wenn fortgesetztes oder Gruppennageln erwünscht ist, ist eine im folgenden beschriebene Vorrichtung angeordnet, und diese Vorrichtung kann hierin so eingestellt werden, daß sie gerade eine vorherbestimmte Anzahl von
Nägeln eintreiben läßt, nach deren Eintreiben sie die Maschine anhält, wodurch das Eintreiben von mehr als der gewünschten Anzahl von Nägeln in einer gegebenen Gruppe verhindert wird. Diese Vorrichtung soll der Bequemlichkeit wegen als Zählvorrichtung oder Zähler bezeichnet werden, da sie für gruppenweises Nageln dient und in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel der Erfindung auch für »fortgesetztes« Nageln verwendet wird, obwohl die Erfindung nicht auf diesen Gebrauch der Vorrichtung beschränkt ist.
Die Stange io (Fig. 4) ist unmittelbar über der Konsole 12 mit einem festen Kragen 102 verseilen, der, wenn diese Stange gehoben ist, um die Maschine anzulassen, genügend weit über die Konsole 12 gehoben wird, damit ein Finger 103 (Fig. 8) darunter geschoben werden kann. Dieser Finger ragt seitlich von einer wagerecht gleitenden Stange 104 (Fig. 10) hervor, die in Lagern 105 auf der Säule angeordnet ist, von welchen nur eines in den Fig. 7 und 8 gezeigt ist.
Die Gleitstange (Fig. 8) ist mit einem festen Kragen 106 versehen, gegen welchen eine verhältnismäßig leichte Feder 107 gestützt ist, die die Gleitstange umgibt und an ihrem entgegengesetzten Ende gegen einen losen Kragen 108 drückt, der sich ebenfalls an dieser Gleitstange befindet, wobei diese Feder in der Ruhelage zusammengepreßt ist. Zwischen dem festen und dem losen Kragen ist eine weitere stärkere Feder 109 eingeschaltet, welche die leichtere Feder 107 umgibt und kürzer ist als diese; die stärkere Feder wird nur zu gewissen Zeiten gebraucht, wenn die leichtere Fedet zusammengedrückt ist.
Hinter dem beweglichen Kragen 108 steht das Ende des senkrechten Armes eines Winkelhcbels' 110, der am Knie mit einem Schlitz 111 versehen ist zwecks Aufnahme einer Schraube 112, die auf einer an der Säule befestigten Konsole angeordnet ist.
Der wagerechte Arm des Winkelhebels ist mit einer Vertiefung versehen zur Aufnahme eines in dem Hebel 114 nahe dem Ende desselben vorgesehenen Stiftes 113; der Hebel 114 ist bei 115 ebenfalls auf der oben erwähnten Konsole drehbar. Dieser Hebel 114 ist einzeln in Fig. 14 dargestellt, aber von der entgegengesetzten oder Vorderseite desselben gesehen. Unter dem geschlitzten Knie des Winkelhebels 110 liegt ein sich nach der Seite erstreckender Arm 116, der auf dem oberen Ende einer Hebestange 117 befestigt ist, die (Fig. 1) hinter der Säule abwärts reicht, von einer Feder II7X (Fig. I) gesenkt wird und an ihrem unteren Ende mit dem langen Arm eines Hebels 118 verbunden ist. Dieser Hebel ist bei 119 an der Säule drehbar, und sein kürzerer Arm ist durch einen Lenker 120 mit einem zweiten Trethebel Τ2ΐ verbunden. Dieser Trethebel ist, wie dargestellt, an demselben Punkt 30 drehbar wie der Anlaßtrcthcbel und (Fig. 5) erstreckt sich nach außen bis an flic Vorderseite der Maschine, im wesentlichen parallel mit dem Anlaßtrethebcl, wobei sein äußeres Ende hcrumgebogen ist, um das Trittende des Anlaßhebels zu umfassen, so daß die Trittenden der beiden Hebel nebeneinander stehen, mit ihrer Vorderseite der Maschine zugewendet, in Bereitstellung für den Absatz des Schuhes des Arbeiters. ".
Wenn der Anlaßtrethebel allein niedergedrückt wird, wird die Maschine in Gang gcsetzt und hält selbsttätig an, nachdem das erste Befestigungsmittel eingetrieben ist, wic^bercits beschrieben. Wenn aber der Arbeiter seinen Fuf.5 ein wenig nach rechts schwingt, so daß er beide Trethebel gleichzeitig niederdrückt, hebt der zweite Trethebel T2i die Stange 117 (Fig.4) und dadurch, mittels des oberen lindes (Fig. 8) des Armes 116, auch das Knie des Winkelhcbels 110, und veranlaßt auf diese Weise diesen Hebel, um den Stift 113 als Drehpunkt zu schwingen, damit sein oberes Ende nach rechts schwingt und dabei die leichte Feder 107 zusammendrückt und mittels der stärkeren Feder die Gleitstangc 104 nach rechts stößt. Dabei trifft er indessen auf Widerstand, 9c weil der Finger 103 gegen die Seite des Flansches 102 drückt, wie in Fig. 4 gezeigt, und dadurch wird auch die stärkere Feder zusammengepreßt. Gleichzeitig mit dem Heben der Stange 117 wurde auch die von dem Anlaß- 95· hebel bewegte Anlaßstange 27 gehoben, wobei ihre Klaue 25 (Fig. 4) die mit Flanschen versehene Muffe 22 und die Stange iO hebt, um die Maschine anzulassen, und in dem Augenblick, wenn der Kragen 102 an der Stange 10 über den Finger 103 gehoben ist, wird letzterer mittels der Feder sofort zwischen den Kragen und die Konsole 12 geschnellt, -wie in Fig. 8 und 10 zu sehen. Hierdurch wird die Stange 10 in ihrer gehobenen Stellung gehalten, um die Betätigung der Maschine für das aufeinanderfolgende Eintreiben einer .Gruppe von Nägeln in Gang zu halten, denn trotzdem die Hebeklaue 25 während der ersten Drehung der Welle ausgerückt wird, genau wie bei Einzelnagelarbeit, und die geflanschte Muffe 22 frei-, gibt, indem sie der letzteren gestattet, hinter die Klaue zu fallen, bleibt doch die Stange 10 selbst durch den Finger 103 unterstützt und hält die Maschine in Gang.
Wenn die gewünschte Anzahl von Nägeln eingetrieben ist, gibt der Arbeiter die beiden Trethebel frei, wobei Herabfallen des Anlaßkeiles 8 durch die Hubfiächc37 verhindert wird, bis das letzte Befestigungsmittel vollständig eingetrieben ist; der Trethebel 121 hebt sich unmittelbar nach seiner Freigabe und läßt sei-
neu Arm ii6 (Fig. 8) fallen. Dies gibt den Finger 103 frei, welcher sofort (mittels einer später zu beschreibenden Feder) in seine ursprüngliche Stellung nach links zurückgedreht wird, wobei die Stange 10 freigegeben wird, so daß sie fällt und die Maschine am Ende einer vollständigen Umdrehung der Welle anhält.
Auf diese Weise kann der Arbeiter durch Niederdrücken des Anlaßhcbcls allein Nägel einzeln und in jeder gewünschten Entfernung voneinander eintreiben, um welche der Arbeiter das Werkstück vorschiebt, oder der Arbeiter kann durch Niederdrücken der beiden Trethebel Nägel in fortlaufenden Reihen oder in unbestimmter Anzahl eintreiben, welche Hindurch die Zeitdauer bestimmt wird, während welcher beide Trethebel niedergedrückt gehalten werden. Dieses einzelne Eintreiben oder in fortgesetzter Reihe kann abwechseln dadurch, daß zuerst der Anlaßtrethcbel allein und dann beide Trethebel zusammen niedergedrückt werden, so daß die Nägel einzeln, z. B' an den Ecken der Absätze und in einer Reihe oder unbestimmten Anzahl, eingetrieben werden, z. B.
um den äußeren hinteren Teil des Absatzes herumlaufend.
Meistens wird die im vorstehenden beschriebene Vorrichtung genügen, da man sich auf die Geschicklichkeit des Arbeiters beim Anhalten der Maschine nach dem Eintreiben der gewünschten Anzahl Nägel in einer Reihe verlassen kann. Es könnte indessen vorkommen, daß ein neuer oder ein fahrlässiger Arbeiter mehr als die gewünschte Anzahl von Nägeln in einer Reihe eintreibt, wodurch Nägel verschwendet werden, und um dies zu verhindern, und auch um Gleichmäßigkeit der Arbeit zu sichern, ist die Zählvorrichtung angeordnet, wie in folgendem beschrieben werden soll.
Wie in Fig. 8 bis 10 gezeigt, wird das linke Ende des Hebels 114 während des »fortgesetzten« Nageins durch das Ende eines Armes 122 niedergedrückt gehalten, der auf dem Ende einer wagerechten Welle 123 (Fig. 11) be-
festigt ist. Dieser Arm 122 ist an seinem Ende (Fig. it) mit einem abgerundeten Ende oder Stift 124 versehen, der, wenn der Arm in die geeignete Stellung gedreht ist, mit einer oder der anderen einer Reihe von Öffnungen oder Vertiefungen 125 eines lose auf der Welle· 123 angeordneten Sperrades eingreifen kann. Die Nabe dieses Rades ist von einer Wickel- oder Uhrfeder 127 umgeben (Fig. 13), die mit ihrem äußeren Ende ah dem Rad und mit ihrem inneren linde an dem festen Lager 128 befestigt ist, welches die Nabe dieses Rades umgibt und durch dieselbe eine genügende Stütze für jenes Ende der Welle 123 bildet. Wenn das Rad durch die Schiebklaue 133 nach rechts gedreht (Fig. 8) wird, dient es dazu, diese Feder aufzuwinden, welch letztere das Rad in seine ursprüngliche Stellung zurückdreht, wenn es freigegeben wird.
Auf dem linken vorderen Ende der Welle 123 (Fig. 11) ist ein mit einem Zifferblatt 130 (Fig. 12) versehener Knauf 129 befestigt; das Zifferblatt ist entsprechend den Öffnungen oder Vertiefungen des Sperrades eingestellt und kann in verschiedene Stellungen mit Bezug auf einen festen Zeiger 131 gedreht werden. Zwisehen dein Zifferblattcndc des Knaufes und dem angrenzenden Lager für die Welle ist eine Feder 132 eingeschaltet, welche die Welle in der Normalstcllung vorwärts drückt, um den Vorsprung 124 auf dem Arm 122 an seinem entgegengesetzten Ende in Berührung mit der Fläche des Sperrades oder in einer der Vertiefungen 125 zu halten. Durch Rückwärtsdrücken des Knaufes und seiner Welle in der Richtung der Achse wird der Arm 122 frei, so daß er in jede gewünschte Stellung gedreht werden kann, und wenn er freigegeben ist, wird er sofort in Eingriff mit dein Sperrad springen.
Zur Drehung des Sperrades ist über dcmsclben eine Schicbklauc 133 vorgesehen, die einen Teil eines Lenkers 134 bildet. Dieser Lenker hängt von dem unteren Ende eines Klauenträgerarmes 135 herab, welcher seinerseits (Fig. 4) von einem U - förmigen, bei 137 auf einer geeigneten Stütze drehbar angeordneten Hebel 136 herabhängt. Das obere Ende dieses Hebels ist mit einer Rolle 138 versehen, die auf derselben Hubflächc 37 läuft, welche das Herabfallen der Keilstange 10 zwecks Anhaltens der Maschine regelt. Bei jeder Drehung der Hauptwelle wird die Schiebklaue 133 nach innen geschwungen, damit sie mit einem Zahn des Sperrades in Eingriff kommt und das Sperrad um die Länge eines Zahnes vorwärts schiebt (Fig. 7). Die Schiebklauc wird mittels einer Feder 139 (Fig. 4) auf die Sperrzähnc niedergedrückt.
Die Stellung des Lenkers 134, welcher die Schiebklaue trägt, wird, je nachdem er die Klaue außer oder in Eingriff mit ihrer Zahnscheibe halten soll, gehoben oder gesenkt durch einen in dem Ende desselben vorgesehenen Stift 141, welcher in einen Schlitz 142 in dem oberen Ende einer Stützstange 143 eintritt. Diese Stange erstreckt sich abwärts und ist an ihrem unteren Ende wiederum geschlitzt zur Aufnahme eines Stiftes 144, der in einem Ende eines Hebels 145 vorgesehen ist, der bei 115 auf demselben Stützpunkt wie der bereits beschricbenc Hebel 114 drehbar ist. Das äußere Ende dieses Hebels 145 ist durch einen abwärts gerichteten Lenker 146 mit dem Arm 116 auf der bereits erwähnten Hebestange 117 verbunden.
Wenn der Trethebel 121 ungestört in seiner iao gehobenen Stellung bleibt, ist der Arm 116 auf der Hebestange 117 niedergedrückt, die mittels
des Hebels 145 von ihm bewegte Stange 143 und der die Schiebklaue tragende Lenker 134 also gehoben. Der Arm 116 hält die Klaue 133 außer Eingriff mit ihrem Sperrad und verhindcrt daher jegliche Drehung des Rades. Wenn . indessen der Trethebel 121 niedergedrückt ist, wenn der Zähler in geeigneter Weise eingestellt ist, wie späterhin beschrieben wird, so veranlaßt das HeI)CiI des Armes 116, daß die Stange 143 sich senkt und dadurch die Klaue 133 in wirksamen Eingriff mit dem Sperrad hinabbringt.
Auf der Fläche des Sperrades 126 (Fig. 4) ist ein Stift 147 befestigt, welcher in der Normalstcllung vor dem oberen Ende eines kurzen Hebels 148 steht, dessen unteres Ende mit der wagerecht gleitenden Stange 104 an einem Punkt zwischen dem festen Kragen 106 und der Nabe des Fingers 103 in Eingriff steht.
Der Drehpunkt dieses Hebels 148 ist ein Stift 149, der in den unteren linden zweier in Lagern 151 auf dem Zälilerarm vorgesehener Schlitze 150 gelagert ist. Die Nabe dieses Hebels 148 (Fig. 9) zwischen den Lagern 151 ist mit einer Lagerfläche 152 versehen, gegen die der Kopf eines Glcitstiftes 153 drückt, dessen Schenkel von einer Feder 154 umgeben ist, die in einer verstellbaren, ebenfalls in dem Gestell angeordneten Muffe 155 gelagert ist. Diese Feder 154 hält den Drehzapfen 149 in der Normalstellung am Boden der Schlitze 150.
Bei der Beschreibung des fortgesetzten Nagclns war erwähnt worden, daß die Gleitstange 104 und der Finger 103 bei der Beendi-
35. gung des »fortgesetzten« Nageins durch eine später zu beschreibende Feder nach links zurückgedreht wurden; diese Feder ist die soeben beschriebene Feder 154. Als die Schieberstange nach rechts gestoßen wurde, damit der Finger 103 unter dem Zapfen 102 auf der Keilwelle hindurchgehen konnte, wurde das untere Ende des Hebels 148 natürlich dementsprechend nach rechts geschwungen, und da das obere Ende dieses Hebels sich in der Ruhelage gegen den Stift 147 des Sperrades stützt, so wurde dadurch der Drehstift 149 in seinen Schlitzen aufwärts gedrängt, wobei er die Feder 154 zusammendrückt, und diese Feder veranlaßte nach Freigabe der Gleitstange 104, daß diese letztere in ihre Stellung nach links zurückkehrte. Für »fortgesetztes« Nageln kann . der Arm 122 auf dem Ende der Zählerwelle 123 in seiner Stellung (Fig. 8) bleiben, wobei er das äußere Ende des Hebels 114 herabdrückt und das innere Ende des Hebels die Stange 143 hebt und dadurch die Schiebklaue 133 von dem Sperrad abhebt und Betätigung des letzteren verhindert, wobei das Anhalten der Maschine vollständig durch den Trethebel 121 beherrscht wird. Für Gruppennageln indessen, Avobei die Gruppe nur eine vorherbestimmte Anzahl von Nägeln enthalten soll, wird dieser Arm 122 nach oben gedreht (Fig. 4 und'7), und sein abgerundeter Stift 124 wird mit irgendeiner der Vertiefungen 125 in Eingriff gebracht, cntsprechend der Anzahl der Nägel, welche die Gruppe enthalten soll. Hierdurch wird der Hebel 114 freigegeben, worauf eine mit dem inneren Ende desselben verbundene Feder 156 (Fig. 8) den Hebel dreht, so daß das innere rechte Ende desselben sich senkt, wodurch die Klaue 133 fällt und in Eingriff mit dem Sperrad kommt. Wenn dieser Hebel 114 freigegeben ist und sich in der angegebenen Weise bewegt, wird der Stift 113 an seinem äußeren Ende in seine Stellung in Fig. 7 gehoben, wobei der Stift sich in einem Schlitz 157 in dem Arm 116 der Hebestange bewegt. Auf der Vorderseite des Hebels 114 (Fig., 14) ist eine Sperrklaue 158 gebildet, welche, wenn der Hebel unter dem Einfluß seincr Feder 156 gedreht wird, gegen das Sperrrad gehoben wird, um rücksclircitendc Bewegung desselben zu verhindern, wenn es vorwärts gedreht wird.
Wenn der Zählc.rarm 122 z. B. in die in Fig. 4 und 7 angegebene Stellung gedreht ist, und nun beide Trethebel der Maschine niedergedrückt werden, so hebt der Anlaßtrethebel die Keilstange, um die Maschine anzulassen, und der Trethebel 121 wird mittels seines Armes 116 und des Hebels 145 gestatten, daß die Schiebklaue 133 in die Zähne des Rades 126 eingreift.
Die erste Drehung der Maschinenwclle veranlaßt die Klaue 133, das Sperrad um einen Zahn vorzuschieben, welche Bewegung genügt, um den Stift 147 aus seiner in Fig. 8 gezeigten in die in Fig. 7 gezeigte Stellung zu bewegen, wobei er das obere Ende des Hebels 148 freigibt; hierdurch kann die die. Schieberstange ■·. 104 umgebende leichte Feder 107, welche in der Normalstellung zusammengedrückt ist, die Schieberstange 104 nach rechts schnellen, damit sie ihren Finger 103 unter den gehobenen Kragen 102 auf der Keilstange bringt, damit letztere sich nicht senkt und die Maschine am Ende der ersten Umdrehung der Welle anhält. , Bei jeder folgenden Umdrehung der Welle wird das Rad um einen weiteren' Zahn vorgeschoben, bis der Arm 122 das obere Ende des Hebels 148 erreicht, worauf der Vorschub des Sperrrades den Arm 122 veranlaßt, den Hebel 148 so zu drehen, daß er den Finger 103 unter dem Kragen 102 der Keilstange hervorzieht, welch letztere nun von der Hubfläche 37 unterstützt ist, die ihn fallen läßt, um die Maschine am Ende der vollendeten .Umdrehung anzuhalten.
Indem das Ende des Armes 122 an verschiedene Punkte gebracht wird in der Reihenfolge der Senkungen des Sperrrades, wird die Anzahl der Drehungen der Welle und die Zahl der iao Nägel verändert, die eingetrieben werden, ehe dieser Arm den Hebel 148 erreicht und die Ma-
schine anhält, und indem dieser Arm dem Zifferblatt (Fig. 12) entsprechend eingestellt wird, kann die Anzahl der Nägel in jeder gegebenen Gruppe vorher bestimmt verändert werden und die Maschine am. Ende dieser vorher bestimmten Anzahl angehalten werden.
Wenn der Arbeiter die Trethebel freigibt, nachdem die Maschine zum Stillstand gekommeil ist, oder während der letzten Umdrehung der Welle am Ende des Gruppennagelns, senkt sich der Arm 116 (Fig. 7), wobei er die geschlitzte Stange 143 hebt, um die Schiebklaue von dem Sperrad zu entfernen. Zu gleicher Zeit bewegt sich der Schlitz 157 des Armes 116 schnell abwärts bis auf den Stift 113 und senkt den Hebel 114, um die Sperrklaue ebenfalls von dem Sperrad zu entfernen, worauf die Uhrfeder am Vordcrendc desselben, welche während der Drehung des Sperrades aufgewunden ist, dieses in seine normale Stellung zurückdreht, d. h. in Bereitstellung für die Regelung einer neuen Gruppe von Nägeln.
Wenn der Zählapparat in der eben beschriebenen Weise in Tätigkeit ist, konnte der Hebel ~25 148, nachdem das Sperrad um einen Zahn gedreht wurde, damit sein Stift 147 das obere Ende des Hebels 148 freigibt, sich frei um seinen Drehstift 149 drehen, und die leichte Feder 107 genügte dann, um diesen Hebel zu drehen und den Finger 103 unter den Kragen 102 der Keilstange zu schieben, um den Keil gehoben zu halten, so daß die Maschine weiter laufen kann.
Wenn der Zählapparat nicht in Tätigkeit ist,
z. B. wenn die Teile sich in der in Fig. 8 gezeigten Stellung befinden für »fortgesetztes« Nageln, findet kein Vorschub des Sperrades statt, um den Stift 147 vor dem Hebel 148 zu entfernen, und in diesem Fall kann die Schieberstange nur durch Drohen des Hebels um den Stift 147 bewegt werden, um den Finger 103 unter die Kcilstange zubringen, d. h. daß die Feder τ54 nachgeben muß, und sie wird hierzu veranlaßt durch Heben des Armes 116, wodurch der Winkelhebel 110 veranlaßt wird, um den Stift 113 zu schwingen und mittels der Feder 109 den Finger 103 in seine Stellung zu schieben, wobei die Feder 109, da sie stärker ist als die Muffenfeder 154, die letztere veranlaßt, nachzugeben, um die beschriebene Bewegung zu gestatten.
Wie in Fig. 10 gezeigt, gleitet das äußere Ende des Fingers 103 unter eine überhängende Führung 160, welche in den anderen Zeichnungen weggebrochen ist.
Wenn der Zählapparat in Tätigkeit ist und der Arbeiter während des EintreiVens einer vorherbestimmten Anzahl von Nägeln den Trethebel 121 freigibt und den Arm 116 sinken läßt, werden sowohl die Schieb- wie auch die Spcrrklaue von dem Sperrad entfernt, und 65
70
75
80
letzteres springt schnell in seine Normalstellung zurück, wobei es den Hebel 148 durch den gegen das Hubflächencnde des Hebels stoßenden Stift 147 bei seiner Rückkehrbewegung ablenkt, wodurch der Finger 103 zurückgezogen und die Maschine angehalten wird. Der Arbeiter kann daher die Maschine in jedem Augenblick anhalten, sowohl wenn er den Zählapparat beim Nageln benutzt, als auch beim »fortgesetzten« Nageln. Beim »fortgesetzten« Nageln bleibt die Maschine allerdings so lange in Gang, wie die Trethebel niedergedrückt sind, während beim Gruppennageln die Maschine selbsttätig zum Stillstand kommt, nachdem die vollständige Anzahl eingetrieben ist, selbst wenn der Arbeiter die Trethebel niedergedrückt hält.
■ Wenn bei Anwendung des Zählapparates beide Trethebel, niedergedrückt und augenblicklich wieder freigegeben werden, so wird nur ein einzelner Nagel eingetrieben, weil die Rückkehr der Trethebel und der mit ihnen verbundenen Teile Freigabe des Sperrades und seine sofortige Rückkehr in normale Stellung verursacht, nachdem der erste Nagel eingetrieben ist. Bei der Anwendung des Zählapparates können daher Nägel einzeln oder nacheinander in Gruppen einer vorher bestimmten Anzahl eingetrieben werden, je nach der Zeitdauer des Niederdrückens des Trethebels 121. Beim gewöhnlichen Gebrauch wird indes vorzugsweise nur der Anlaßhebel für Einzelnageln verwendet.
Die federbetätigte Rückkehr des Sperrades bringt letzteres stets bis in eine bestimmte normale Stellung infolge eines in Fig. 13 bei i6t dargestellten Sperrstiftes, welcher gegen eine Sperrvorrichtung'162 auf dem Gestell stößt.
In Fig. ι.ς ist eine Form der Vorrichtung zum Eintreiben von Befestigungsmitteln gezeigt, welche Befestigungsmittel eintreibt, die aus einem trichterförmigen Gefäß τ70 geliefert ■ und mittels einer geneigten Rinne 171 zu dem Eintreibpunkt geleitet werden. Der übliche schwingende Kopf B hat eine senkrechte Führung 172 für eine einen Treiber 174 tragende Treiberstange 173 und ist wie üblich mit einem geeigneten Lager für eine Ahlenstange 175 versehen. Eine Strebe 176 ist mit dem oberen uo Ende der Treiberstange verbunden, und ein Hebel 177 ist an der Konsole T78 drehbar verzapft. Eine Wickelfeder 179 ist zwischen dem Hebelarm und einem festen Teil des Gestelles eingeschaltet, um die Stange abwärts zu treiben, wobei eine geeignete Einstellvorrichtung τ8ο die Spannung der Feder regelt. .
Damit die Treiberstange entgegen der Wirkung der Feder 179 gehoben werden kann, ist ein Hebedaumen i8t auf einer auf dem Vorderende der Antriebwellc 3 angeordneten Hubfläche 182 vorgesehen; dieser Hebedaumen 181
90
95

Claims (6)

liebt clic Treiberstange bei jeder Drehung der Welle, wobei sie von dem Hebedaumen 181 hcrabgleiten und unter der Wirkung ihrer Feder das Befestigungsmittel eintreiben kann, wie den Sachverständigen einleuchten wird. Die übliche, an der Seite des Maschincn- . kopfes angeordnete Schwingwelle F ist mit einem nach innen ragenden Arm 183 versehen, der ein Zahnsegment 184 besitzt, das mit auf der Ahlenstange 175 gebildeten Zähnen oder • einer Zahnstange eingreift. Wenn die Nägel aus einem trichterförmigen Behälter geliefert werden, wie in der dargestellten Art der Vorrichtung, ist eine Nageltrennvorrichtung 186 vorgesehen, welche durch eine vorzugsweise mittels Getriebes durch die Hauptantricbwcllc 3 angetriebene Hubfläche 187 bewegt wird. Die Darstellung in Fig. 15 .wird .·zusammen mit der obigen allgemeinen Beschreibung genügen, um den Sachverständigen die Eigentümlichkeit einer Vorrichtung zum Eintreiben von Bcfestigungsniitteln in Verbindung mit den anderen Merkmalen der vorliegenden F.rfindung ohne weitere Erklärung verständlich zu machen. Ρλτεν τ-Ansprüche:
1. Maschine zum Einschlagen von Ucfcstigungsmittcln, bei welcher der Wcrkstückt rager während des Arbeitsganges zum Zweck des Werkstückvorschubes selbsttätig und periodisch, und nach dem Eintreiben des letzten Befestigungsmittels behufs Auswechselns des Werkstückes endgültig gesenkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer vom Arbeiter gesteuerten und unabhängig von der Hauptwelle (3) und der Ausrückvorrichtung (4, 8, 10, 13, 24, 23, 25, 27, 33, 29, 36, 37) arbeitenden Vorrichtung (48, 51, 55, 56, 57, 73, 74, J7, j6, 85, 86, 88, 90, 29) das endgültige Senken des Werkstückträgers (47) beliebig verzögert werden kann, um zu sichern, daß das letzte Befestigungsmittel völlig eingeschlagen wird.
2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine derart eingestellt (129) werden kann, daß sie nach dem Einschlagen jedes einzelnen Befcstigungsmittcls selbsttätig (3,37,36, 13, 10, 8, 4) angehalten wird.
3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch, gekennzeichnet, daß, selbst wenn der Arbeiter bei der angegebenen Einstellung der Maschine es unterläßt, den Trethebel (29), durch dessen Abwärtsdrücken die Maschine ' in Gang gesetzt wird (27, 25, 23, 24, 10, 8,4), wieder in die Höhe steigen zu lassen (33), die Maschine trotzdem durch eine Hilfsvorrichtung (3, 19, 38, 39, 40, 41, 42,
■ 43, 45, 25) nach dem Einschlagen eines einzigen Bcfcstigungsmittels ausgerückt wird.
4 Maschine nach Anspruch 1, dadurch ; gekennzeichnet, daß die Ausrückvorrichtung (4, 8, 10, 13, 24, 23, 25, 27, 33, 29, 36; 37) während einer beliebigen Zeitdauer außer Tätigkeit gehalten werden kann (121, 117, n7x, 116, 110, 10S, 107, 109, 106, 104, 103, 102), so daß eine beliebige Anzahl von Befestigungsmitteln nacheinander ohne Anhalten der Maschine eingeschlagen wird.
5. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine derart eingestellt werden kann (129, 130, 131, 132,' 123, 122, 124, 125, 126, 127, 135, 133, 134, 143), daß eine vorher bestimmte Anzahl von Bcfestigungsniitteln nacheinander ohne Anhalten der Maschine eingeschlagen wird, und daß die Maschine, wenn die gewünschte Anzahl eingeschlagen ist, selbsttätig (122, 148, 106, 104, 103, 102, 13, 10, 8, 4) zum Stillstand kommt.
6. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das endgültige Senken des Werkstückträgers verzögernde Vorrichtung (29,90,88,86,85,77,76,74,·. 73. 57. 56, 55. 51. 48) mehrere Stützen (74, 56) einbegreift, die nacheinander unter dem Werkstückträger (47) hervorgezogen werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT230427D Active DE230427C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE230427C true DE230427C (de)

Family

ID=490640

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT230427D Active DE230427C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE230427C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166045B (de) * 1960-05-12 1964-03-19 United Shoe Machinery Corp Kraftgetriebene Absatzaufnagelmaschine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166045B (de) * 1960-05-12 1964-03-19 United Shoe Machinery Corp Kraftgetriebene Absatzaufnagelmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE230427C (de)
AT51776B (de) Maschine zum Eintreiben von Befestigungsmitteln in Schuhwerk.
DE223192C (de)
DE279442C (de)
DE254354C (de)
DE226065C (de)
DE499416C (de) Selbsttaetige Maschine zum Rollen von Zinkzylindern fuer Elementenbecher
DE514226C (de) Nagelvorrichtung fuer Schuhmaschinen, insbesondere fuer Fersenzwickmaschinen
DE122548C (de)
DE295089C (de)
DE243307C (de)
DE274325C (de)
DE200665C (de)
DE148757C (de)
AT34925B (de) Schuwerknagelmaschine mit einer Vorrichtung zum Abtrennem der Nägel von einem fortlaufenden Streifen.
DE237827C (de)
DE121875C (de)
DE183189C (de)
DE23411C (de) Selbsttätig wirkende Prefsvorrichtung an Papierschneidemaschinen
DE148119C (de)
DE233502C (de)
AT37779B (de) Maschine zum Überspinnen von Ringen, insbesondere von solchen für Zwirnknöpfe.
DE221121C (de)
DE69790C (de) Excenterpresse zur Herstellung beliebiger Gegenstände, besonders zur Herstellung von Abf-ätzen für Schuhe und Stiefel
DE232884C (de)