DE229792C - Wanderrost mit querliegenden, um ihre längsachse schwingbaren rostkörpern - Google Patents
Wanderrost mit querliegenden, um ihre längsachse schwingbaren rostkörpernInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H11/00—Travelling-grates
- F23H11/04—Travelling-grates with the bars pivoted at one side
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
# PATENTSCHRIFT
- Jig 229792 KLASSE 24/. GRUPPE
FRANZ HOF in FRANKFURT a. M.
Die Erfindung erstreckt sich auf einen Wanderrost mit querliegenden, um ihre Längsachse
schwingenden Rostkörpern, zwischen welchen umlaufende Walzen oder Rollen von rundem
5 oder unrundem Querschnitt so eingebaut sind, daß sie gemeinsam mit ersteren die Rostfläche
bilden.
Je nachdem, ob für die Walzen oder Rollen solche von rundem oder unrundem Querschnitt
ίο gewählt oder diese zentrisch oder exzentrisch
gelagert werden, wird den Rostkörpern eine besondere Schwingbewegung erteilt oder nicht.
Die Erfindung bezweckt, dem Brennstoff auf
dem Rost eine gewisse Eigenbewegung zu geben und erforderlichenfalls den Rostkörpern eine
für die Rostreinigung und Luftzuführung vorteilhafte schwingende Bewegung zu erteilen.
Zu diesem Zweck sind in den Gliedern der Führungsketten zwischen den einzelnen schwingbar
gelagerten Roststäben Walzen oder auf eine Achse aufgeschobene Walzenscheiben bzw. Rollen
von rundem oder unrundem Querschnitt gelagert, die zugleich Schwingstücke für die
Rostkörper bilden können. Am Ende ihrer Achse besitzen die Walzen, Walzenscheiben
oder Rollen besondere Antriebsrädchen, die in festliegende gezahnte Triebstangen eingreifen.
Infolgedessen werden die Zwischenwalzen bei der Fortbewegung der Ketten gleichzeitig in
Drehung versetzt, und die Roststäbe, welche mit ihren zu den Walzen passend ausgebildeten
Seitenflächen sich an diese anlegen, müssen bei exzentrischer Lagerung der Zwischenwalzen
ebenfalls in Bewegung geraten und um ihre Achse schwingen. Der auf ihnen liegende Brennstoff
erhält also eine Eigenbewegung, und die Kohlen- wie auch etwaige feste Schlackenschichten
werden gebrochen, so daß durch die entstandenen freien Spalte die Luft leichter zur Brennschicht treten, die Verbrennung vollständiger
werden und die Rostfläche reiner gehalten werden kann. Die Roststäbe können wie die Walzen zentrisch oder exzentrisch gelagert
sein, und die Eührungsketten mit den zu Lagern ausgebildeten Kettengliedern können
am Ende der Roststab- oder Walzenachsen oder über die Rostbreite verteilt· angebracht
sein. Die ebenfalls Rostkörper bildenden Zwischenwalzen bzw. Schwingstücke erhalten vorteilhaft
in Richtung der Rostbewegung verlaufende Luftspalte.
Die Zeichnung veranschaulicht einige Aus- ' führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch einen Rostteil
mit zentrisch gelagerten Zwischenwalzen und Roststäben.
Fig. 2 ist ein Längsschnitt durch einen Rostteil mit exzentrisch gelagerten Zwischenwalzen
und zentrisch' gelagerten Roststäben.
Fig. 3 ist ein Längsschnitt durch einen Rostteil mit teilweise zentrisch und teilweise
exzentrisch gelagerten Zwischenwalzen und exzentrisch gelagerten Roststäben.
Fig. 4 ist ein Grundriß der Einrichtung nach Fig. 2.
Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch einen Rostkörper, der am Ende in den Ketten gelagert ist.
Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch eine Zwischenwalze, die innerhalb der Rostbreite gelagert
ist, zu welchem Zweck die Kettenglieder mit erhöhten Lagerköpfen versehen sind.
Fig. 7 ist ein Querschnitt durch einige sol-
eher Rostkörper und Kettenglieder im vergrößerten Maßstab.
Fig. 8 ist ein Längsschnitt durch einen Wanderschrägrost mit zentrisch gelagerten Zwischenwalzen.
Fig. 9 ist ein aus einzelnen unabhängigen
Querstücken zusammengesetzter Roststab im Querschnitt und
Fig. io eine unrunde Walze zur Hervorbringung der Rostkörperschwingbewegungen.
Fig. io eine unrunde Walze zur Hervorbringung der Rostkörperschwingbewegungen.
Der neue Wanderrost besteht in bekannter Weise aus den Führungsketten, in deren Gliedern
α die Roststäbe b lose und schwingbar . um ihre Achsen c und die Zwischenwalzen d
fest auf den Achsen e gelagert sind, und zwar so, daß zwischen je zwei Roststäben eine Zwischenwalze
zu liegen kommt. Die Walzen können von rundem oder unrundem Querschnitt (Fig. 10), aus einem oder mehreren einzeln und
versetzt zueinander auf die Achse e aufgeschobenen Teilen oder Scheiben bestehen. Liegen
die einzeln auf die Achse c aufgeschobenen scheibenartigen Rostkörper versetzt zueinander,
so kann man unabhängige Kippbewegungen der einzelnen Rostkörperscheiben, die den
Scheiben der Zwischenwalzen gegenüberliegen, herbeiführen (Fig. 9). Die Seitenflächen der
Roststäbe sind zu den Zwischenwalzen passend ausgebildet, und die letzteren können vorteilhaft
über die Rostkörper etwas hervorstehen. Die Schwingungen selbst werden hervorgerufen
durch die drehenden Bewegungen der passend gestalteten oder gelagerten Zwischenwalzen.
Zur Hervorbringung dieser Drehbewegungen sitzen auf den Enden der Walzenachsen β besondere
Antriebszahnrädchen h (Fig. 2, 5 und 6), welche in festgelagerte gezahnte Triebstangen i
und i1 eingreifen und bei der Fortbewegung der Ketten in Umdrehung geraten.
Die zu Lagern ausgebildeten Kettenglieder k (Fig. 5, 6 und 7) sind zwecks bequemer Auswechslung
der einzelnen Rostteile erhöht und vorteilhaft mit abnehmbaren Lager köpf en versehen
(Fig. 7).
In Fig. ι ist ein Rost mit zentrisch gelagerten Zwischenwalzen und Roststäben dargestellt.
Bei der Wanderung des Rostes in der . Richtung des Pfeiles 1 werden die Zwischenwalzen
d durch Eingreifen ihrer Zahnrädchen h in die Triebstange i in Drehung versetzt, und
zwar in Richtung des Pfeiles 2, so daß der Brennstoff eine zusätzliche Eigenbewegung erhält. Zu-'
gleich erfolgt eine Lockerung der ganzen Brennstoffschicht, und das Festbacken von Schlacke
o. dgl. wird verhütet, so daß die Luft bequem zur Brennschicht gelangen und infolgedessen
eine lebhaftere Verbrennung erfolgen kann. In manchen Fällen kann es angezeigt sein,
am hinteren Rostteil eine Stauung des Brenn-
6.0 stoffes herbeizuführen, zu welchem Zweck eine zweite Triebstange i1 mit zu derjenigen des
vorderen Rostteiles umgekehrter Zahnrichtung vorgesehen ist. Sobald die Zwischenwalzen,
am hinteren Teil des Rostes angelangt, mit ihren Zahnrädchen in die zweite Triebstange i1
eingreifen, beginnen sie sich in der Richtung des Pfeiles 3, also umgekehrt^wie vorher, zu
drehen. Zweckmäßig kann es auch sein, die Eigenbewegung der Rostkörper durch die Zwischenwalzen
eine Strecke weit ganz zu unterbrechen. Dies wird dadurch erreicht, daß man
die Triebstangen i oder i1 nicht durchlaufen
läßt, so daß die Antriebsrädchen der Zwischenwalzen auf einem Teil ihres Weges nicht mit
ihnen in Eingriff stehen. .
Fig. 2 zeigt einen Rost mit exzentrisch gelagerten Zwischenwalzen und zentrisch gelagerten
Roststäben. Um zu verhüten, daß durch die exzentrische Lagerung Einklemmungen vorkommen, ist die Einrichtung so getroffen,
daß je zwei benachbarte Exzenter um 90 ° versetzt sind. Wenn also ein Rostkörper
sich in seiner, wagerechten Mittellage befindet, schwingen die beiden benachbarten gleichmäßig
aus. In der unteren Rostbahn können sich bei dieser Ausführung die Rostkörper willkürlich
einstellen. Erst beim Überlaufen desjenigen Wenderades, welches sie wieder in die
obere Rostbahn überführt, ist Vorkehrung getroffen, daß sie wieder in die alte Lage zueinander
gelangen. Dies kann auf verschiedene Weise, z. B. durch Einrichtwalzen oder Einrichtgetriebe,
welche oberhalb desjenigen Wenderades angebracht sind, welches die Rostbahn in die obere Gerade überführt, geschehen. Eine
weitere Ausbildung zeigt Fig. 3, bei welcher alle Roststäbe exzentrisch, die Zwischenwalzen aber
abwechselnd zentrisch und exzentrisch gelagert sind. Selbstverständlich kann die beschriebene
Erfindung ohne weiteres auch auf Wanderschrägroste angewendet werden, wie in Fig. 8
angedeutet ist. Werden die Führungsketten, wie in Fig. 7 veranschaulicht, mit erhöhten
Lagerköpfen ausgeführt, so empfiehlt es sich, die Lagerköpfe zwecks bequemer Auswechslung
der einzelnen Rostkörper und Zwischen walzen oder Schwingkörper leicht abnehmbar zu machen.
Claims (6)
- Patent-Ansprüche:ι. Wanderrost mit querliegenden, um ihre Längsachse schwingbaren Rostkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen diesen drehbar gelagerte undurchbrochene oder rostartig ausgebildete Walzen von rundem oder unrundem Querschnitt eingebaut sind, die durch an ihren Enden befestigte, in festliegende Zahnstangen eingreifende Zahnräder in Drehung versetzt werden und dem Brennstoff eine Eigenbewegung auf der Rostfläche erteilen.
- 2. Wanderrost nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbaren Zwischen-walzen exzentrisch gelagert sind und den schwingbaren Rostkörpern eine schwingende Bewegung erteilen.
- 3. Wanderrost nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rostkörper aus einzelnen drehbar auf die Querstangen gereihten Teilen oder Scheiben und die Zwischenwalzen aus einzelnen exzentrischen und gegeneinander versetzten, nicht drehbar auf ihrer Achse sitzenden Teilen oder Scheiben zusammengesetzt sind, so daß die Einzelstücke der Rostkörper unabhängig voneinander Kippbewegungen ausführen.
- 4. Wanderrost nach Anspruch 1, 2 oder 3, gekennzeichnet durch die Anordnung der Zahnstangen, in welche die Zahnräder der Walzen eingreifen, derart, daß sie eine der Drehbewegung im vorderen Rostteil entgegengesetzte Drehung der Walzen bewirken.
- 5. Wanderrost nach! Anspruch 1, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnung der Triebstangen vor dem hinteren Rostteil eine kurze Strecke unterbrochen ist.
- 6. Wanderrost nach Anspruch j, 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Lager der Rostkörper und Zwischenwalzen bildenden Glieder der Tragketten erhöht und mit abnehmbaren Lagerköpfen versehen sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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| DE1910235885D DE235885C (de) | 1909-11-06 | 1910-06-10 | Wanderrost mit querliegenden, um ihre längsachse schwingbaren rostkörpern |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE229792C true DE229792C (de) | 1911-01-10 |
Family
ID=495613
Family Applications (2)
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Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE1910235885D Expired DE235885C (de) | 1909-11-06 | 1910-06-10 | Wanderrost mit querliegenden, um ihre längsachse schwingbaren rostkörpern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE229792C (de) |
-
1909
- 1909-11-06 DE DE1909229792D patent/DE229792C/de not_active Expired
-
1910
- 1910-06-10 DE DE1910235885D patent/DE235885C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE235885C (de) | 1911-11-22 |
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