DE727407C - Rollfoerderrost fuer Industrieoefen - Google Patents

Rollfoerderrost fuer Industrieoefen

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Publication number
DE727407C
DE727407C DEB188564D DEB0188564D DE727407C DE 727407 C DE727407 C DE 727407C DE B188564 D DEB188564 D DE B188564D DE B0188564 D DEB0188564 D DE B0188564D DE 727407 C DE727407 C DE 727407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
partial
grate
grids
rollers
roller conveyor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB188564D
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BBC BROWN BOVERI and CIE
BBC Brown Boveri AG Germany
Original Assignee
BBC BROWN BOVERI and CIE
Brown Boveri und Cie AG Germany
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BBC BROWN BOVERI and CIE, Brown Boveri und Cie AG Germany filed Critical BBC BROWN BOVERI and CIE
Priority to DEB188564D priority Critical patent/DE727407C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727407C publication Critical patent/DE727407C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B9/00Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity
    • F27B9/14Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment
    • F27B9/20Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path
    • F27B9/24Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor
    • F27B9/2407Furnaces through which the charge is moved mechanically, e.g. of tunnel type; Similar furnaces in which the charge moves by gravity characterised by the path of the charge during treatment; characterised by the means by which the charge is moved during treatment the charge moving in a substantially straight path being carried by a conveyor the conveyor being constituted by rollers (roller hearth furnace)

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rollers For Roller Conveyors For Transfer (AREA)
  • Tunnel Furnaces (AREA)

Description

  • Rollförderrost für Industrieöfen Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollförderrost für Industrieöfen, der aus zwei ineinan Hergesetzten, gegenläufig ,auf angenähert rechteckiger Bahn beweglichen Teilrosten besteht, auf denen das Gut in dex Forthewegungsebene keine Veränderung der Höhenlage erleidet.
  • Es sind bereits eine Reihe von För.der:einrichtungen zur Förderung des Gutes durch Industrieöfen bekanntgeworden, bei denen die Roste sich abwechselnd so bewegen, daß das Gut einmal von clean einen Rost, einmal von einem anderen und in den Zwischenräumen des ersten Rostes liegenden Rost getragen wird, wo bereits die Aufgabe gelöst wird, das Gut so zu fördern, daß es seine Höhenlage im Raum nicht ändert. Bei einer bekannten Ausführung wird die Hinundhexbewegung der Roste sowie die Aufundabbewe#gung durch ein exzenterartiges Gebilde erzwungen, welches m einem ,geschlossienm, starr mit dem einen Rost verbundenen Rahmen läuft. Vor allen Dingen ist hierbei der Ein-und Ausbau der einzelnen Roste bzw. Tragbalken. nicht ohne weiteres möglich, da die Wellen, - die zu jenen Exzentern gehören, und andere Teile der Bewegungseinrichtung derart durch in sich ,geschlossene Teile der Tragbalkenhindurclhgreifen, daß ein Herausnehmen derselben nicht möglich ist.
  • Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch behoben, daß die Teilroste frei auf zwei oder mehreren für stetig gegenläufigen Antrieb eingerichteten Walzenpaaren aufliegen, von denen das eine die Vorwärtsbewegung jeweils eines belasteten Teilrostes und das andere die Rückwärtsbewegung jeweils des anderen umbelasteten Teilrostes in einer tiefer gelegenen Ebene bewirkt als die, in der die Vorwärtsbewegung des anderen Teilrostes @erfolgt.
  • Hierdurch ist es möglich, die einzelnen Roste von ihren Antriebswalzen .abzuheben und aus dem Ofen herauszunehmen, so daß auf diese Weise etwa notwendige Reparaturen schnell und bequem durchgeführt werden können und außerdem im Betrieb die Gefahr des Eintretens von Verklemmungen vermindert wird. Die Roste sind im Ofen so gelagert, daß sie abwechselnd von zylindrischen Walzen oder solchen mit einer Anzahl von Exzenternocken getragen werden, mit Hilfe derer jeder Rost von unten her gehoben wird. Dabei sind die zylindrischen Walzen im Ofen etwas tiefer angeordnet als die exzentrischen Nockenwalzen. Die tiefere Läge kann vorteilhaft .auch dadurch ersetzt werden, daß den zylindrischen Rückführungswalzen ein kleinerer Halbmesser gegeben wird .als der größte Halbmesser der exzentrischen Förderwalzen, so daß alle Walzen etwa auf gleicher Höhe gelagert sein können.
  • Die zylindrischen und exzentrischen Walzen laufen stetig in jeweils zueinander entgegengesetzter Richtung um, wobei die exzentrischen Nockenwalzenpaare die Förderroste bis zu einer gewissen. Höhe anheben und diese befähigen, das Gut zu tragen und vorwärts zu bewegen, während die zylindrischen Walzen lediglich der Rückführung des jeweils vom Gut :entlasteten Rostes in seine Ausgangslage dienen. Diese Rückführung des betreffenden Rostes erfolgt in einer tiefer gelegenen Ebene als die Vorwärtsbewegung des zweiten, das Gut tragenden Rostes.
  • Ein Ausführungsheispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt die Fig. i einen Längsschnitt durch einen mit dem erfindungsgemäßen Rollförderrost versehenen Durchgangsofen, während die Fig.2 einen Querschnitt nach der LinieA-B und die Fig.3 einen Querschnitt nach der Linie C-D, der Fig. i wiedergibt. Der Durchgangsofen i besitzt an seinen Stirnseiten 2 die B.eschickun,gs- und Entnahmeöffnungen. Dias Gut wird bei der Beschickung auf dem Rost abgesetzt, welcher aus zwei Teilrosten 4. und 5 besteht. Von den beiden Teilrosten wird stets der eine in der Förderrichtung, der andere in der dazu gegenläufigen Bewegung in einer tiefer liegenden Ebene bewegt. Die Roste 4, 5 ruhen ihrerseits auf Walzen 3, 6, deren Achsen im Ofen quer zur Förderrichtung eingebaut sind. Die eingezeichneten, im Uhrzeigersinn sich drehenden Walzen 3 wirken als Tragwalzen, welche den jeweils oben b .efindlichen und mit dem Gut beladenen Rost in der Förderrichtung fortführen. Die Tragwalzen bestehen aus aneinandergereihten, gegeneinander um i8o" versetzten. Nocken teilen, von denen die eine Gruppe dem eirnen Teilrost, die andere Gruppe dem anderen Teilrost zugeordnet ist. Jeder N ockenteil bildet ein zur Achse konzentrisch liegendes halbkreisförmiges Kreisbo;-enstück, welches an ein näher der Achse verlaufendes Kurvenstück kontinuierlich anschließt, wie dies in Fig. i angegeben ist. Die entgegen dem Uhrzeigersinn laufenden zylindrischen Walzen 6 besitzen hingegen, konstanten Durchmesser (Fig.3) und bewirken die auf der tiefer liegenden Ebene stattfindende Rückwärtsbewegung des betreffenden Teilrostes. Das Ofengut wird demnach zunächst von dem oberen Teilrost ¢ waagerecht nach rechts befördert, solange dieser Teilrost auf dem halbkreisförmigen Teil der Nockenscheiben 3 ruht. In einem gewissen Zeitmoment sind beide Teilroste auf ,gleicher Höhe, und das Gut ruht auf beiden Rosten. Darauf sinkt der Rost, welcher das Gut .getragen hat, .ab und wird auf den Walzen 6 zurückbefördert, während der nach oben ,gekommene Teilrost nunmehr die Förderung des' Gutes in der eben beschriebenen Weise übernimmt. In Fig. i ist eine mittlere Stellung der Teilroste angegeben, wobei aus Gründen der übersichtlichkeit die Teilroste in der Längsrichtung etwas versetzt eingezeichnet sind. Gleitende Relativbe-#vegung zwischen den Rosten und dem Ofengut lassen. sich also leicht vermeiden, da die Bahn eines Rostes während eines ganzen Umlaufes desselben nahezu rechteckig gemacht werden kann. Ferner werden auch gleitende Bewegungen zwischen den Rosten und den Förderwalzen. verhindert, wenn die Abwälzwege auf den Rücklaufwalzen und den Nockenteilen gleich oder angenähert gleich gewählt sind. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, den Durchmesser der Rückförderwalzen. kleiner als den ,größten Wälzdurchmesser und größer als den geringsten Durchmesser der Nockenwalzen zu nehmen und die Rückförderwalzen mit etwas höherer Drehzahl :anzutreiben .als die Nockenwalzen. Falls es erforderlich sein sollte, kann auf den Nockenscheiben und den Rückförderwalzen noch eine Verzahnung vorgesehen sein, welche .die Roste zwangsläufig mit sich nimmt.
  • Die Teilroste 4 und 5 bestehen am besten aus .einzelnen auswechselbaren Stäben, von denen einige durch Querverbinder untereinander befestigt sind, wobei die restlichen Stäbe lose, jedoch unverschieblich in die Querverbinder eingesetzt sind. Eine Auswechslung des gesamten Rostes bereitet dann keinerlei Schwierigkeiten, und es ist daher leicht möglich, die Roste jeweils der Gutform anzupassen, ohne daß viel Zeit für diese Arbeiten verlorengeht. Man wird also je nach der Gutform die Roste durch an sich bekannte Mittel, wie Abstützungen u. dgl., so ,gestalten, daß das Gut :auf den Rosten keine ungewollte Lagerveränderung erleiden kann.
  • Die äußerst geringe Bauhöhe für den gesamten Antrieb der Roste und die zur Verwendung kommenden robusten Antriebselemente @erlauben in hohen Öfen mehrere Roste bzw. Förderbahnen übereinander anzuordnen. In langen Öfen bereitetes ,anderseits keine Schwierigkeit, mehrere für sich angetriebene Raste hintereinander anzubringen, wobei das Gut vorn einer Förderbahn auf die nächstfolgende übergeben wird. Der beschriebene Antrieb hat zudem den Vorteil, daß empfindliche Teile, wie Lager, Schmierstellen usw., ohne weiteres außerhalb des Ofenraumes angebracht -,verden dürfen, so daß eine hohe Betriebssicherheit und geringe Unterhaltungskosten sichergestellt sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Rollförderrost für Industrieöfen, bestehend aus zwei ineinanderg esetzten, gegenläufig auf .angenähert rechteckiger Bahn beweglichem. Teilrosten, auf denen das Gut in der Fortbewegungsebene keine Veränderung der Höhenlage erleidet, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilroste (4, 5) frei auf zwei oder mehreren für stetig gegenläufigen Antrieb eingerichteten Walzenpaaren aufliegen, von denen das eine (3) die Vorwärtsbewegung jeweils eines belasteten Teilrostes und das andere- (6) die Rückwärtsbewegung jeweils des anderen unbelasteten Teilrostes m einer tiefer gelegenen Ebene bewirkt als die, in der die Vorwärtsbewegung des .anderen Teilrostes erfolgt. z. Rollförderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß - für die Vorwärtsbewegung der jeweils belastetenTeil.-roste (4, 5) auf ,gemeinsamen Wellen nebeneinander mehrere exzentrische Nackenscheiben (3) abwechselnd um 18o° gegeneinander versetzt aufgereiht sind, deren. größere Hälfte halbkreis- und deren kleinere Hälfte flach ellipsenförmig ausgebildet ist, während für die Rückwärtsbewegung - der jeweilsentlasteten Teilroste (4,5) zylindrische Walzen (6) vorgesehen sind. ' 3. Rollförderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Rü.ckförderwalzen (6) kleiner als der größte und größer .als der kleinste Durchmesser der Nockenwalzen (3) ist. 4. Rollförderrost nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Roste (4, 5) selbst aus Stäben bestehen, die auswechselbar ein,gerichtet sind, indem einige wenige Stäbe durch Querverbinder untereinander befestigt und die übrigen Stäbe lose, je- doch urverschiebbar in die Querverbinder eingesetzt sind.
DEB188564D 1939-09-07 1939-09-07 Rollfoerderrost fuer Industrieoefen Expired DE727407C (de)

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DE727407C true DE727407C (de) 1942-11-02

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DE (1) DE727407C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176773B (de) * 1954-03-29 1964-08-27 Deutsche Edelstahlwerke Ag Vorrichtung zum Hindurchfoerdern von Werk-stuecken durch einen Induktor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176773B (de) * 1954-03-29 1964-08-27 Deutsche Edelstahlwerke Ag Vorrichtung zum Hindurchfoerdern von Werk-stuecken durch einen Induktor

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