DE627392C - Mustergetriebe fuer Kettenwirkmaschinen - Google Patents
Mustergetriebe fuer KettenwirkmaschinenInfo
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- DE627392C DE627392C DEW93612D DEW0093612D DE627392C DE 627392 C DE627392 C DE 627392C DE W93612 D DEW93612 D DE W93612D DE W0093612 D DEW0093612 D DE W0093612D DE 627392 C DE627392 C DE 627392C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B27/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B27/10—Devices for supplying, feeding, or guiding threads to needles
- D04B27/24—Thread guide bar assemblies
- D04B27/26—Shogging devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
- Mustergetriebe für Kettenwirkmaschinen Die Erfindung betrifft ein Mustergetriebe für Kettenwirkmaschinen mit zwangsläufiger Verschiebung der Lochnadelmaschinen, welches besonders für schnellaufende Maschinen geeignet ist.
- Wenn die Lege- und Seitwärtsbewegung der Lochnadelmascbinen durch unter Federwirkung stehende Rollenriegel erfolgt, so ist es nötig, die Maschinenfedern sehr straff anzuspannen, damit die Lochnadelmaschinen den Bewegungen bei hoher Arbeitsgeschwindigkeit folgen können. Trotzdem konnten die durch die Schnelligkeit der Bewegung eintretenden Schäden nicht vollständig verhindert werden.
- Das Mustergetriebe ist besonders für Waren, wie Halb- undDoppeltrikot, ;geeignet, d. h. für Waren, bei welchen nur eine kurze Seitwürtsverschiebung der Lochnadelmaschinen erfolgt. Sollen die Maschinen für Waren, bei welchen große Seitwärtsverschiebungen der Lochnadelmaschinen nötig sind, verwendet werden, läßt sich das Mustergetriebe leicht entfernen, um durch ein übliches Mustergetriebe ersetzt zu werden.
- Es ist schon in Vorschlag.gebrachtworden, die Lochnadelmaschinen durch sich gegenseitig ergänzende Spiegelscheiben zu steuern. Diese Spiegelscheiben wirkten auf die Lochnadelmaschine von beiden Seiten; sie werden von einer gemeinsamen Welle aus angetrieben. Es ist auch bereits bekannt, die Vorrichtung zum Verschieben der Lochnadelmaschinen zwangsläufig arbeiten zu lassen und dabei die Vorrichtung nur an der einen Seite der Maschine anzuordnen.
- Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Seitwärtsbewegung jeder Lochnadelmaschine durch je zwei am Maschinengestell gelagerte Spiegelscheiben erfolgt, welche auf Rollenhalter wirken, die an schwenkbar aufgehängten Kästen befestigt sind, die durch Züge mit den Lochnadelmaschinen verbunden sind. Hierbei sind die Kästen, in welche die Spiegelscheiben laufen, gleichzeitig als Ölbehälter ausgebildet. Die Rollenhalter sind am Kasten verstellbar angeordnet. Die Kästen nebst den Rollen sind mittels ihrer Antriebswellen und Verbindungsstäbe und zweier Lagerböcke zu einem Ganzen verbunden, das geschlossen aus den üblichen Getriebelagern herausgenommen und eingelegt werden kann. Dadurch, daß die Getriebeteile in einem Kasten angeordnet sind, der als Ölbehälter verwendet wird, laufen die Musterräder und Antriebsrollen dauernd in-01 und sind so vor Abnutzung geschützt.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in einer Ausführungsform als Beispiel dargestellt.
- Es zeigen: Abb. i einen Schnitt nach I-I der Abb. 3 in Richtung des Pfeiles x, Abb. 2 einen Schnitt nach II-II der Abb. 3 in Richtung des Pfeiles y, Abb.3 eine Seitenansicht, Abb. 4 einen Schnitt nach IV-IV der Abb. i in Richtung des Pfeiles z.
- In den Getriebeböcken i ist in bekannter Weise eine Welle z gelagert, welche ein Schneckenrad 3 trägt, welches mit einer Schnecke 4 in Eingriff steht, die durch Räderübersetzung von der Hauptwelle aus angetrieben wird.
- In den Getriebeblöcken i sind in Zapfen 5 zwei Böcke oder Träger 6 gelagert, die durch zwei Wellen 7, 8 und eine in abwärts gerichteten Armen 9 gelagerte Welle io verbunden sind. In den Trägern 6 sind zwei Wellen i i, ia gelagert, auf welchen in Eingriff stehende Zahnräder 13, 14 befestigt sind. Ein lose auf die Welle io aufgeschobenes Zahnrad 15 steht einerseits mit dem Zahnrad 13, andererseits mit einem auf der Welle - befestigten Zahnrad 16 in Eingriff.
- Auf den Verbindungswellen 7, 8 sitzen lose schwenkbar Trägerhebel i7, 18, durch welche je ein Kasten i9 getragen wird. Die Seitenwände der Kästen sind mit Öffnungen 20 versehen, durch welche 'die Wellen ii, i2 hindurchgehen. Diese Öffnungen sind so@ groß, daß sie eine seitliche Bewegung der Kästen ermöglichen. Auf den Wellen i i, i2 sitzen innerhalb jedes Kastens Spiegel- oder Musterräder 21,.22.
- An den .oberen Seiten der Kästen i9 sind Lagerböckchen 23 angebracht, in welchen Kreuzscharniergelenke 24 angeordnet .sind, welche durch Züge 25 ebenfalls durch Kreuzscharniergelenke 26 mit der Lochnadelmaschine 27 in Verbindung stehen.
- In den Kästen i9 sind Rollenhalter 28, 29 gelagert, deren Rollen 30, 31 an- die Spiegelräder 2i, 22 anliegen. Die Rollenhalter werden durch Schrauben 32, 33 festgehalten. Der Rollenhalter 29 kann durch eine Stellschraube 34 verstellt werden.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Von der Haupt-#velle aus werden über Schnecke 4, Schneckenrad 3, Zahnräder 16, 15 die Zahnräder 13, 14 angetrieben. Durch die auf den die Zahnräder 1z, 13 tragenden Wellen sitzenden Spiegelräder 21, 22 werden die beiden Kästen i9 längsseitig hin und her bewegt. Diese Bewegung erfolgt, wie Abb. 2 zeigt, durch die. entsprechend geformten Musterräder zwangsläufig.
- Durch diese Bewegung der Kästen werden die an diese in den Lagerböcken 23 angelenkten Züge 25 und durch diese die Lochnadelmaschinen 27 seitlich bewegt.
- In den Kästen i9 kann Öl eingefüllt werden, so daß die Musterräder und die Antriebsrollen dauernd in Öl laufen und diese Teile vor Abnutzung schützen.
- Die durch die Wellen 7, 8, io verbundenen Träger 6 mit allen in diesen "Trägern und auf den Wellen gelagerten Teilen bilden ein geschlossenes Ganzes, das durch die Zapfen 5 in den üblichen Getriebelagern sitzt und geschlossen aus diesen herausgenommen werden kann. Es ist dann ohne weiteres möglich; die üblichen Musterräder einzusetzen, wenn solche für besondere Musterungen statt der beschriebenen Vorrichtung verwendet werden sollen.
- Durch die Schrauben 32, 33 werden die Rollenhalter 28, 29 so gehalten, daß deren Rollen mit den Spiegelrädern 21,:2?, in Berührung stehen. Um eine Nachstellung zu ermöglichen, ist hinter Halter 29 die erwähnte Stellschraube 34 angeordnet, durch welche der Halter nach Lösen der Schraube 33 verstellt werden kann.
- Die vorwärts treibenden wie die rückwärts treibenden Spiegelscheiben oder Musterräder können auch auf einer Welle gemeinschaftlich angeordnet werden.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mustergetriebe für Kettenwirkmaschinen mit zwangsläufiger Verschiebung der Lochnadeltnaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitw ärtsbewegung jeder Lochnadelmaschine durch je zwei am Maschinengestell gelagert-- Spiegelscheiben erfolgt, welche auf Rollen wirken, deren Halter an einem schwenkbar aufgehängten Kasten befestigt sind, der durch einen Zug mit seiner Lochnadelmaschine verbunden ist.
- 2. Mustergetriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die K=isten auch die Spiegelscheiben umschließen und gIeichzeitig als Ölbehälter ausgebildet sind.
- 3. Mustergetriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollenhalter am Kasten verstellbar angeordnet sind.
- 4. Mustergetriebe nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen nebst den Rollen mittels ihrer Antriebswellen .(ü, 12) und Verbindungsstäbe (7, 8) und zweier Lagerböcke (6) zu einem Ganzen verbunden sind, das geschlossen aus den üblichen Getriebelagern herausgenommen und eingelegt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW93612D DE627392C (de) | 1934-02-08 | 1934-02-08 | Mustergetriebe fuer Kettenwirkmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW93612D DE627392C (de) | 1934-02-08 | 1934-02-08 | Mustergetriebe fuer Kettenwirkmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE627392C true DE627392C (de) | 1936-03-14 |
Family
ID=7613924
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW93612D Expired DE627392C (de) | 1934-02-08 | 1934-02-08 | Mustergetriebe fuer Kettenwirkmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE627392C (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2425744A (en) * | 1944-12-29 | 1947-08-19 | Lambach Fritz | Cam and roller lubricating means for warp knitting machines |
| US2427007A (en) * | 1944-11-30 | 1947-09-09 | Lambach Fritz | Warp knitting machine |
| US2427394A (en) * | 1946-08-22 | 1947-09-16 | American Viscose Corp | Warp knitting machine |
| US2427395A (en) * | 1946-08-22 | 1947-09-16 | Aveco Inc | Warp knitting machine |
| US2699052A (en) * | 1953-01-21 | 1955-01-11 | Liebrandt Karl | Warp knitting machine |
| DE1236118B (de) * | 1959-07-17 | 1967-03-09 | Besmer Teppichfabrik Mertens K | Kettenwirkmaschine, insbesondere Raschelmaschine, zur Herstellung von Schlingenflorware |
-
1934
- 1934-02-08 DE DEW93612D patent/DE627392C/de not_active Expired
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2427007A (en) * | 1944-11-30 | 1947-09-09 | Lambach Fritz | Warp knitting machine |
| US2425744A (en) * | 1944-12-29 | 1947-08-19 | Lambach Fritz | Cam and roller lubricating means for warp knitting machines |
| US2427394A (en) * | 1946-08-22 | 1947-09-16 | American Viscose Corp | Warp knitting machine |
| US2427395A (en) * | 1946-08-22 | 1947-09-16 | Aveco Inc | Warp knitting machine |
| US2699052A (en) * | 1953-01-21 | 1955-01-11 | Liebrandt Karl | Warp knitting machine |
| DE1236118B (de) * | 1959-07-17 | 1967-03-09 | Besmer Teppichfabrik Mertens K | Kettenwirkmaschine, insbesondere Raschelmaschine, zur Herstellung von Schlingenflorware |
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