DE228909C - - Google Patents

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DE228909C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H33/00Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
    • F16H33/02Rotary transmissions with mechanical accumulators, e.g. weights, springs, intermittently-connected flywheels
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H2706/00Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wind Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47h. GRUPPE
LEWIS JOHN RING in EMERSON, V. St. A.
Kurbeldrehungen von Windrädern.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. April 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Einrichtung zum Aufspeichern und gleichmäßigen Übertragen der stoßweisen Kurbeldrehungen bei Windrädern o. dgl. Derartige Einrichtungen zur Vermeidung der Stöße bei Übertragung -von Kurbeldrehungen sind an sich bekannt. So hat man beispielsweise bei Windrädern eine gleichmäßigere Übertragung erzielt durch Verbindung' der Kurbel mit einem zeitweise auslösenden Schaltwerk oder einem Gewichtsaufzug mit zeitweiser Auslösung. Demgegenüber wird der Erfindung gemäß die Aufspeicherung und stetig gleichmäßige Kraftübertragung bei Windrädern erzielt durch mehrere unabhängig voneinander wirkende und durch regelbar abgefederte Schalthebel aufziehbare Federwerke, die, sich unabhängig nachspannend, die Kraft fortlaufend weiterleiten.
In den Zeichnungen ist
Fig. ι eine Draufsicht einer derartigen Einrichtung, welche mit der Kurbel einer Windmühle verbunden ist,
Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Darstellung nach Fig. 1, wobei einige Teile weggebrochen sind.
Fig. 3 gibt eine Stirnansicht.
Hiernach ruht die ganze Einrichtung auf einer Grundplatte 1, auf der sich Lagerböcke 2 und 3 erheben für die Federwerke, und die die Kraft weiterleitende gemeinsame Welle 7. Eine Stütze 4 dient zur Lagerung eines Schwinghebels, der in geeigneter Weise mit dem Windrad verbunden ist. Die seitlichen Lagerböcke 2, die beliebig geformt sein können, werden durch Verbindungsstangen 5 und 6 verstrebt. Die Hauptwelle 7 läuft parallel zur Achse der Federwerke und ist lose gelagert (Fig. 1 und 3), sie kann die empfangene Kraft durch Vermittlung einer Riemscheibe Ja 0. dgl. weiterleiten. Die Welle trägt gleitbare Kupplungsmuffen 8, die in üblicher Weise mittels Hebel 10 aus- oder eingerückt die Kraft von den Kettenrädern 12 und ihren freilaufenden Muffen 11 durch die Keile 9 auf die Welle 7 übertragen können.
Jedes Federwerk ruht auf seiner Welle 13 in den Lagerböcken 2 und 3, und zwar laufen die Kettenräder 14, deren Bewegung durch die Kette 15 auf die Kupplungsmuffen übergeleitet wird, lose auf ihrer Welle 13. Fest mit den Rädern 14 verbunden, aber ebenfalls auf den Wellen 13 freilaufend, ist je ein Trommelgehäuse 16, an dessen Umfange bei 17, wie in einem Uhrwerk, das eine Ende einer Spiralfeder 18 angelenkt, während das entgegengesetzte Ende an der zugehörigen Welle 13 befestigt ist. An der Seite des Trommelgehäuses 16, aber ebenfalls lose, ruht auf jeder Welle 13 ein großes Sperrad 19, neben dem ein kleines Sperrad 20 angeordnet und auf der Welle verkeilt ist. Das große Sperrad trägt eine unter Federdruck stehende Klinke 21, die in das kleine Sperrad 20 eingreift und letzteres dreht, wenn das große Sperrad in der in Fig. 3 angedeuteten Pfeilrichtung bewegt wird. Eine Rückwärtsbewegung des Sperrades 19 wird durch die unter Federdruck stehende Sperrklinke 22 verhindert,. die an der Verbindungsstange 5 gelagert ist.
Jedem Schaltwerk zugehörig ist auf seiner
Welle 13 ein Schwinghebel 23 verzapft, der durch eine gegenüber einer Höchstspannung nachgiebige Zugstange 27 mit dem Schwinghebel 31 verbunden ist, der seinerseits seine Bewegung von der Kurbel oder dem Windrad 32 erhält. Der Hebel 23 überträgt seine Schwingbewegung in der bei Schaltwerken üblichen Weise durch eine federnde Klinke 24, die in die Zähne des großen Sperrades 19 eingreift.
Man erkennt, daß jeder Hebel 23 an seinem Ende mit einer Führung 26 ausgerüstet ist, durch die das untere Ende der Zugstange 27 hindurchgeht. Zwischen dem Hebel 23 und einem Bund 29 der Stange 27 ist eine Schraubenfeder 28 eingeschaltet, die das Bestreben hat, die Stange aus dem Führungsblock herauszuziehen, woran sie durch die Mutter 30 gehindert wird, welche gleichzeitig gestattet, die Federspannung zu regeln.
Wird der Hebel 31 in Schwingung versetzt, so müssen die Hebel 23 abwechselnd ihre niedergehende Bewegung durch die Sperräder 19 und 20 auf die Welle 13 übertragen, so daß jeweils eine der Federn 18 aufgezogen ;wird, während die andere, deren Hebel gleichzeitig nach oben geht und deren Welle in Ruhe bleibt, sich abwickelt und nicht aufgezogen wird. Die Federwerke werden also unabhängig voneinander ihre Kraft auf die Hauptwelle übertragen, von der sie gleichmäßig fortlaufend auf irgendwelche Maschine oder Vorrichtung übergeleitet wird. Die einzelnen Federwerke, in denen die Kraft sich aufspeichert, werden sich ebenso unabhängig voneinander nachspannen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Aufspeicherung und gleichmäßigen Übertragung der stoßweisen Kurbeldrehungen von Windrädern, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Windrad und der die Triebkraft weiterleitenden Welle (7) mehrere unabhängig voneinander wirkende und durch regelbar abgefederte Schalthebel (27) aufziehbare Federwerke eingeschaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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