DE100403C - - Google Patents

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DE100403C
DE100403C DENDAT100403D DE100403DA DE100403C DE 100403 C DE100403 C DE 100403C DE NDAT100403 D DENDAT100403 D DE NDAT100403D DE 100403D A DE100403D A DE 100403DA DE 100403 C DE100403 C DE 100403C
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minute drum
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/20Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets
    • G04B19/207Indicating by numbered bands, drums, discs, or sheets by means of bands

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)

Description

4mm
Ϊ -KLASSE 83: Uhren.
Die vorliegende Erfindung betrifft mechanische Zeilanzeiger von derjenigen bekannten Art, in welchen die Stunden und Minuten durch Zahlen angegeben werden, die durch eine Oeffnung oder Oeffnungen in der Vorderwandung des Apparatgehäuses sichtbar sind und zur richtigen Zeit durch die schrittweise Drehbewegung von Rädern oder Trommeln gewechselt werden. Drei derartige Trommeln sind gewöhnlich auf einer !gemeinsamen Welle angeordnet, von welchen Trommeln eine die Einer der Minuten, eine andere die Zehner der Minuten und eine dritte die Stunden angiebt. Die Zahlen befinden sich entweder auf den genannten Trommeln oder Rädern selbst oder auf Bändern, welche über die Trommeln oder Räder geführt sind.
Der neue Zeitanzeiger ist dadurch gekennzeichnet, dafs diese Trommeln oder Räder, die durch besondere Triebwerke. getrieben werden, auf besonderen Wellen in gleicher Richtung angeordnet sind und sich um eine gemeinsame Achse unabhängig 'von -einander drehen können. Gegen ungewollte Drehung werden die Räder oderi'T-npj^nxj»^ trennte Klinken gesichert, welche in richtigen Zeilpunkten ausgelöst werden. Die Klinke der Minutentrommel wird durch eine besondere Auslösevorrichtung ausgelöst, die Klinke der Minutenzehnertrommel durch die Minuteneinertrommel und die der Stundenlrommel durch die Minuten·^ zehnertrommel. Die Auslösung der Klinke der Minuteneinertrommel zur rechten Zeit geschieht durch einen Hammer, der plötzlich auf einen Ring oder eine Mutter auf einem Stabe einwirkt, der mit der Klinke in Verbindung steht. Dieser Hammer ist auf dem Anker eines Elektromagneten angebracht, dessen Strom durch, ein Gehwerk in richtigen Zeitpunkten geöffnet und geschlossen wiifd·
Fig. ι der Zeichnung zeigj e|rje yordcre Ansicht des heuen Zeilanzeigers m|t einzelnen Theilen entfernt oder abgebrochen, und Fig. 2 zeigt .eine Seitenansicht davon. 'p"ig. j, ist eine schaubildliche Darstellung der Klinkenwelle nebst Klinken und Lagerungen in Verbindung mit Rädern oder Trommeln, welch letztere in punktirten Linien gezeigt sind. Fig. 4 zeigt die Ansicht einer elektromagnetischen Auslösevorrichtung. Fig. 5 zeigt einen Theil der Fig. 1 im gröfseren Mafsstabe und Fig.. 6 eine1 ähnliche Ansicht wie Fig. 2 mit' !einzelnen Theilen entfernt. Fig. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie x-% und Figv § einerj solchen nach x1 - xl der ffig. 5 riacji'' recrjis'-gesehen, Fig. 9 einen solchen nach der Linje"['x-x, ,nach links ' gesehen^ und Fig. 10 ' nacn ■ der' Linie X3-^2'^ler Figj 5 nach rechts gesehen,', in demseiben^.Miifsstabe'-^ie ;t Fig."'6v;-"'Figi;*!'ir': ;zeigt einen Thurm mit dem neuen Zeitanzeiger.
Fig. 12 zeigt die vordere Ansicht einer Abart des neuen Zeitanzeigers, bei welchem endlose Bänder zur Anwendung kommen. ,Fig. 13 ist die Seitenansicht derselben, Fig. 14 ein Grundrifs der durchlochten Tragtrommel mit deren Kettenrädern und Wellen, Fig. 15 eine obere Ansicht der durchlochten Leittrommeln mit den Kettenrädern und Wellen und Fig. 16
eine schaubildliche Darstellung einer der Tragtrommeln mit dem Band und dem Auslösestab, weichet" die Auslöseklinke bethätigt. Fig. 17 zeigt die Befestigungsweise der Auslösesfäbe mit den Bändern. Fig. 18 ist der Grundrifs einer Versteifung für das Band mit an demselben 'befindlichem Auslösestab. Fig. 19 ist der Grund'rifs einer Versteifung ohne Auslösefinger. Fig. 20 ist eine schaubildliche Darstellung der Klinken -und Wellen', in welcher die Tragtrommeln und die Bänder in punktiiten Linien gezeigt sind. Fig. 21 zeigt einen Theil der Fig. 12 im gröfseren Mafsstabe. Fig. 22 zeigt einen Schnitt nach der Liniey-y der Fig. 21 nach links gesehen, aus welchem die Aiislöseklinken ersichtlich sind,, und Fig. 23 denselben Schnitt nach rechts gesehen, aus welchem die Sperrklinke dei Minuteneinertrommel ersichtlich ist. Fig 24 zeigt einen Schnitt nach der Linie yl -y1 nach links gesehen, Fig. 25 einen solchen nach der Linie y'2-y'2 der Fig. 21 nach lechts -gesehen und die Fig 26 einen solchen nach der Linie y%-y3' Diese letzten fünf Schnitte sind in demselben Mafsstabe gezeichnet wie Fig. 13.
Die Trommeln £> D1 D2 sind je mit einem Triebwerk, ;,wie z. B B B1B0', ausgestattet, welches durch sein Gewicht oder seine Feder beständig auf die Räder einzuwirken bestrebt ist und die genannten Räder dreht, wenn sie ausgelöst werden. Die Zahlen und die Oeffnungen, in denen die Zahlen erscheinen, sind im wesentlichen ebenso, wie sie in der Patentschrift Nr. 100402 beschrieben sind. Das Uebersetzungsverhältnifs der verschiedenen Getriebe entspricht dem Unterschied der von den ver-, schiedenen Trommeln zu machenden "Umdrehungen. Bei den in den Fig. 5 und 11 gezeigten Anordnungen ist Vorkehrung getroffen, die Wellen zum Aufziehen der verschiedenen Gewichte bequem an der Seite des Apparates zu drehen. g
Zum Regeln der Bewegung der Räder oder Trommeln D D1 D2 sind Sperrklinken QQ1Q2 mit belasteten Armen e el e2 auf den Wellen RR1R2 angeordnet; diese Klinken kommen mit Anschlagfingern P auf den Rädern oder Trommeln in Eingriff. Auf den Wellen R1R2 sind ferner Auslöseklinken TT1 befestigt, welche von den Auslösefingern O O1 der Trommeln ü D1 bewegt werden. An der Sperrklinke Q der Minuteneinertrommel D hängt ein Stab oder eine Lenkstange W, Fig. 4 und 5, welche am unteren Ende mit einem einstellbaren Ring oder einer Mutter Y ausgestattet ist. Zum Niederziehen dieses Stabes W zwecks Auslösung der Trommel D dient eine geeignete Auslösevorrichtung, die durch ein Gehwerk oder eine Uhr in Thätigkeit gesetzt wird. Hierzu wird ein Elektromagnet b angewendet, der mit einer bekannten Einrichtung (in der Zeichnung nicht zur Darstellung gebracht) elektrisch verbunden ist, welche den Strom durch ein Controlgehwerk oder eine Uhr einmal in der Minute, schliefst und öffnet. Der Anker dieses Magneten ist mit einem Hebel α verbunden, welcher'eine federnde Verlängerung Z besitzt, an deren äufserstem Ende ein Kopf oder Hammer X befestigt ist. An, diesem Hammer befindet sich-ein Loch oder Schhiz .$,· 'durch den der Stab W ragt, und der genannte Hammer ruht für gewöhnlich um! eine geringe Entfernung über dem Ring oder der Mutter y. Wird der Ankerhebel α durch den Magneten b in die in punktirten Linien (Fig. 4) gezeigte Stellung gehoben und dann wieder freigegeben, so lallt der Hammer .Y infolgeseiner Schwüngkraft unter seine Anfangsstellurig; und schlägt an den Ring oder die Mutter Y an, worauf er sofort wiedei die in \ ollen Linien gezeigte Stellung einnimmt. Infolge der Bewegung des Stabes W giebt die Sperrklinke Q den Sperrfiger P der Trommel D frei, so dafs eine Theildrehung der Trommel ermöglicht wird.
Die genannte Klinke vermag s'ofort in ihre richtige Stellung zurückzukehren und erfafst den nächstfolgenden Sperrfinger P. Um zwangläufig die Rückbewegung der Sperrklinke in ihre- richtige Stellung ;zu sichern, kann ihr Ende e durch den nächstfolgenden Sperrfinger niedergedrückt werden, wenn die genannte Klinke nicht schon anderswie in ihre Grundstellung zurückgekehrt ist.
Um den zeitangebenden Mechanismus von Hand einstellen zu können, sind an einer Seite des Apparates die Wellen RR1 R2 mit Hebeln V versehen. '
Der Mantel der Trommeln besteht bisweilen aus Celluloid oder einem anderen t geeigneten durchsichtigen Material, und elektrische Lichte/ werden, wie dargestellt, angeordnet ,um die Zeitangabe auch bei Nacht ablesen zu können.
Bei der in den Fig. 11 bis 21 gezeigten Abart des Zeitanzeigers kommen endlose Bänder EE1E- zur Anwendung, auf denen die Zahlen aufgetragen sind. Mit Hülfe von Kettenrädern J, die in Löcher HH1I der Bänder und Trommeln eingreifen, werden die' genannten Bänder verhindert, auf den Tragtrommeln D D1 D2 zu gleiten. Um die Bänder sicher zu führen, ist dieselbe Vorrichtung auch bei den Leittrommeln FF1F2 angebracht. Die Bewegung der Trommeln wird, wie oben beschrieben, durch geeignete Auslösevorrichtungen geregelt, welche mit Hülfe des Stabes W auf die Klinke Q der Trommeln D einwirken.
Offenbar können Zahlen von grofsen Abmessungen auf den Bändern angebracht werden, ohne die Abmessungen der Trommel zu vergröfsern; auch ist eine bessere Beleuchtung der Zahlen möglich, da die Lichte/ im Innern
der Bänder unmittelbar hinter den' OefFnungen in der Vorderplatte angebracht werden können.
Bei dieser Anordnung befinden sich die Auslösefinger an den Bändern EE1 der Einernnd Zehnertrommel DD1 (Fig. ιό und 20).
Flache Stäbe O3 aus Stahl oder anderem geeigneten Material (Fig. 19) dienen dazu, die Fläche der Bänder gerade zu halten. Die Durchlochungen H in den Bändern sind mit Oesen H1 ausgestattet, durch welche die Zähne der Kettenräder J greifen, welche bis in die Durchlochungen der Trommeln reichen. Diese Oesen dienen gleichzeitig zum Befestigen der flachen Stäbe an den Bändern (Fig. 17), welche Stäbe O3 zweckmäfsig mit den Auslösefirigern O O1 ausgestattet sind (Fig. 17 und 18).
Die vordere Platte M ist mit Führungen JV verbunden'(welche aus Glas bestehen können), um zu sichern, dafs die Bänder dicht an den Oeffnungeii entlang geführt werden. Die genannten Führungsstäbe und die vordere Platte können vor den Tragtrommeln und Leittrommeln um ein Geringes vorragen, so dafs den Bändern ein gewisser Zug ertheilt wird, der genügt, um die sichtbare Fläche der' Bänder glatt zu halten.' Diese Anordnung eignet sich besonders zur Verwendung in grofsen Thürmen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Ein Zeitanzeiger von der Art, bei der die Stunden und Minuten durch Zahlen angegeben werden, die auf dem Umfange absatzweise sich drehender Trommeln oder auf endlosen, über Trommeln sich bewegenden Bändern angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dafs die durch besondere Triebwerke bewegten Trommeln JDD1D2 unabhängig von einander auf getrennten, in einer Linie hinter einander liegenden Wellen sitzen und gegen Drehung durch getrennte Klinken Qj Q1 Q.2 gesichert sind, die zur rechten Zeit selbsttätig oder zum Zwecke des Stellens von Hand ausgelöst werden, Wobei die Klinke Q. der Minuteneinertrommel D durch eine besondere Auslösevorrichtung, die Klinke Q1 • der Minutenzehnertrommel D1 durch einen ' Aüslösefinger der Minuterie'inertrommel und die Klinke Q2 der Stundentrommel D2 durch die Einwirkung eines Auslösefingers der Minutenzehnertrommel ausgelöst wird.
2. Eine Austührungsfonn des Zeitanzeigers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs die Auslösevorrichtung aus einem Hammer X besteht, der auf einen mit der Klinke (Q) der Minuteneinertrommel verbundenen Ring oder auf eine Mutter Y einwirkt und mit einer Feder Z an dem Anker α eines Elektromagneten b, dessen Stromzuführung durch ein Gehwerk geregelt wird, befestigt ist, um in geeigneten Zwischenräumen angezogen und freigegeben zu werden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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DENDAT100403D Active DE100403C (de)

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DE (1) DE100403C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1146168B (de) * 1956-08-02 1963-03-28 Walter Holzer Schaltuhr

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1146168B (de) * 1956-08-02 1963-03-28 Walter Holzer Schaltuhr

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