DE623603C - - Google Patents
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. DEZEMBER 1935
30. DEZEMBER 1935
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21 c GRUPPE
Zugvorrichtung für Drehschalter
Zusatz zum Patent 611
Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. November 1931 ab
Das Hauptpatent hat angefangen am 19. März 1931.
Die Erfindung betrifft eine unabhängig von der Schalterkappe auf der Achse, eines gewöhnlichen
Drehschalters anzubringende Zugvorrichtung mit in einem lose um die
Schalterachse drehbaren Gehäuse angeordnetem Schaltwerk nach Patent 611 193. Bei
den im Hauptpatent dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen ist im Zugwerksgehäuse
auf der Nabe eines Schalträdchens eine besondere, unter dem Einfluß einer Rückzugfeder stehende, den Mitnehmer für
das Schalträdchen tragende Rolle gelagert, um die das Zugorgan teilweise herumgeführt
ist. Dag Zugorgan kommt dabei am Ende der Schalterachse zu liegen, so daß diese stark
auf Biegung beansprucht wird.
Die Erfindung beseitigt diese Mängel und
besteht darin, daß die zum Zurückziehen des Mitnehmers und des Zugorgans dienende
Feder aus einer vorteilhaft, einen etwas größeren Durchmesser als das Schalträdchen aufweisenden
Drehfeder besteht, die mit ihrem einen Ende am Gehäuse abgestüzt ist, während an ihrem anderen Ende der Mitnehmer
und das Zugorgan so angeordnet und befestigt sind, daß der Mitnehmer im Ruhezustand
der Rückdrehfeder durch diese außer Eingriff mit der Verzahnung des Schalträdchens
gehalten ist. Bei einer solchen Ausführung kommt die besondere Zugrolle in Fortfall. Dadurch wird die Zugvorrichtung
vereinfacht und außerdem erreicht, daß der Angriffspunkt des Zugorgans näher als bisher
an die nächste Lagerstelle der Schalterachse gerückt werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. ι bis 4 ein erstes Ausführungsbeispiel
des Erfindungsgegenstandes in vergrößertem Maß stäbe. Dabei zeigen:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 2,
Fig. 2 einen senkrechten Schnitt nach der Linie B-B der Fig. 1,
Fig. 3 und 4 eine Einzelheit, nämlich den Mitnehmer in einer Seitenansicht und in einer
Ansicht von dem in Fig. 3 linken Ende;
Fig. 5 zeigt eine etwas abgeänderte Ausführungsform des Schalträdchens und des
Mitnehmers in Seitenansicht,
Fig. 6 eine abgeänderte Form des den Mitnehmer tragenden Federendes.
10 ist die aus der Schalterkappe herausragende
Achse eines gewöhnlichen Drehschalters, deren Endteil, wie bekannt, mit' zwei
seitlichen Abflachungen sowie mit einem Gewindezapfen versehen ist. Auf dem abgeflachten
Ende der Achse 10 sitzt undrehbar ein Rädchen 11 aus Isolierstoff, das an seinem
Mantel eine Ringnut 12 enthält, an derem Grunde sich eine Schaltradverzahnung 13 be-.
findet. Das Schalträdchen ii is-t von einem
im wesentlichen dosenförmigen Gehäuse 14 aus Isolierstoff umschlossen, das nach hinten
durch eine mittels einer Schraube 15 gehal-S
tene Blechplatte 16 abgeschlossen ist. Das Gehäuse 14 besitzt einen nach unten gerichteten
Ansatz 17, der einen Führungskanal 18 enthält. Es ist auf der Schalterachse 10 drehbar
angeordnet und mittels eirier in einer Höhlung der Gehäusedecke angeordneten
Mutter 19 gehalten, die auf den Gewindezapfen der Achse 10 aufgeschraubt ist. Zwischen
dem Schalträdchen 11 und dem Mantel des Gehäuses 14 ist eine das Rädchen umgebende,
aus Draht gewundene Drehfeder 20 von etwas größerem Durchmesser als das
Schalträdchen angeordnet. Diese Feder weist im Beispiel zwei Windungen auf, ihre Windungszahl
könnte natürlich auch eine andere sein. Die Feder 20 hat im Gehäuse 14 nur
ein verhältnismäßig geringes Spiel, so daß sie sich nicht verlagern kann. Das eine Ende
der Feder ist am Gehäuse abgestützt, indem das abgebogene Ende 21 hinter einen radialen
Vorsprung 22 des Gehäusemantels greift. Am anderen Ende der Feder 20 sind ein Mitnehmer
für das Schalträdchen 11 sowie ein biegsames Zugorgan 23 befestigt. Der Mit-
- nehmer besteht aus einer mit einem zahnartigen Vorsprung 24 versehenen Blechplatte
25, die auf der einen Seite des Zahnes 24 zu einer die Feder 20 hinter ihrem abgebogenen
Ende 26 umgreifenden Hülse 27 gebogen ist, während sie auf der anderen Seite des Zahnes
24 ein Befestigungsauge 28 für das Zugorgän 23 bildet (Fig. 3 und 4). Der Mitnehmer ist
mit dem Zahn 24 in der Nut des Schalträdchens geführt und dadurch gegen · seitliches
' Verschieben gesichert. Das beispielsweise aus einem Kettchen bestehende Zugorgan 23 ist
vom Auge 28 aus über einen Teil des Schalträdchens 11 zum Kanal 18 geführt und tritt
am unteren Ende des Gehäuseansatzes 17 aus dem Kanal 18 heraus. Es weist an seinem
äußeren Ende einen Ring 29 auf, an dem eine beliebig lange Zugkordel o. dgl. befestigt werden
kann.
Der Mitnehmer 24, 25 ist, wie ersichtlich, am Federende so angebracht, daß er in der
Ruhestellung der Feder 20, wobei deren abgebogenes Ende 26 sich ebenfalls gegen den
Vorsprung 22 des Gehäusemantels legt, nicht in die Verzahnung 13 des Schalträdchens 11
- eingreifen und das Führungsgehäuse 11 frei
um die Schalterachse 10 gedreht und dadurch in die jeweilige Zugrichtung eingestellt werden
kann. Wird an der Kette 23 gezogen, dann wird durch den Zug zunächst das den Mitnehmer tragende Federende etwas nach
innen gebogen, so daß der Mitnehmerzahn 24 zum Eingriff in die Verzahnung 13 des Rädchens
11 kommt und dieses nun vom Zugorgan mitgenommen werden kann. Durch den
Zug an der Kette 23 wird das Schalträdchen 11 um beispielsweise 900 in der Pfeilrichtung χ
(Fig. 1) gedreht und damit der Schalter aus der Einschaltstellung in die Ausschaltstellung·
oder umgekehrt bewegt. Beim Schaltvorgang wird die Drehfeder 20 gespannt, und diese
Feder bewegt dann beim Nachlassen des Zuges oder beim Loslassen der Kette 23 den
Mitnehmer sowie die Kette mit Bezug auf das Gehäuse 14 in ihre Ausgangsstellung zurück.
Dabei .wird der Mitnehmerzahn 24 dadurch, daß das ihn tragende Federende sich
beim Nachlassen des Zuges wieder nach außen spreizt, sofort aus der Verzahnung des
Schaltrades gelöst, so daß das Gehäuse wieder frei drehbar ist. Das Gehäuse 14 kann sich
also, wenn es für den Schaltvorgang oder auch nach plötzlichem Loslassen der Kette 23
durch die Feder 20 verdreht worden war, unter Wirkung des Gewichts des seitlichen
Ansatzes 17 und der an der Kette 23 befestigten Zugkordel o. dgl, wieder in die für die
Ruhelage vorgeschriebene senkrechte Stellung zurückdrehen.
Um zu verhindern, daß die Schalterachse 10 um einen größeren Betrag gedreht wird..
als für die Ausführung eines Schaltvorganges erforderlich ist, kann die Bewegung von Mitnehmer
und Kette durch Anschläge begrenzt sein. Im Beispiel ist zu dem Zwecke in die Kette 23 ein größeres und stärkeres Glied 42
eingefügt, das am Ende des Schaltvorganges an eine durch Verjüngung des unteren Endes
des Führungskanals 18 gebildete Schulter 43 anschlägt. Man könnte aber auch am Mantel
des Gehäuses 14 im Bewegungsbereich des umgebogenen Federendes 26 einen Anschlag
zur Begrenzung des Schaltbetrages anordnen. Bei der abgeänderten Ausführung nach
Fig. 5 liegt das Befestigungsauge 28 für die Kette 23 in einer anderen Ebene als der Zahn
24 des Mitnehmers, indem diese beiden Teile auf entgegengesetzten Seiten der das Feder- #
ende umschließenden Hülse 27 liegen. Dabei ist das Schalträdchen 11 etwas verbreitert
und mit einer besonderen Führungsnut 32 für die Kette 23 versehen. Das hat den Vorteil, no
daß die Kette nicht mit der Verzahnung 13 des Schalträdchens 11 in Berührung kommt.
Das am Mitnehmer befestigte Zugorgan könnte statt aus einer Kette auch aus einem
dünnen Drahtseil bestehen. In diesem Falle kann am Mitnehmer 24, 25 zur Befestigung
des Drahtseiles^eine zweite Hülse angeformt sein. - *\
Statt den Mitnehmer und das Befestigungsauge für das Zugorgan aus einer Blechplatte
herzustellen, könnten diese Teile auch unmittelbar durch das Ende 26 der Zugfeder 20
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gebildet sein,, indem das Federende zunächst
zu einem Auge für die Befestigung des Zugorgans 23 und dann zur Bildung eines Mitnehmerzahnes
einwärts gebogen ist.
Das freie Ende der Feder 20 kann zur Bildung des Mitnehmers und zur Befestigung des Zugorgans vorteilhaft seitwärts abgebogen sein. In diesem Falle kann das Schalträdchen insofern vereinfacht werden, als es keine Nut mehr zu enthalten braucht. Ein Beispiel hierfür ist in den Fig. 6 bis 8 dargestellt, dabei zeigen:
Das freie Ende der Feder 20 kann zur Bildung des Mitnehmers und zur Befestigung des Zugorgans vorteilhaft seitwärts abgebogen sein. In diesem Falle kann das Schalträdchen insofern vereinfacht werden, als es keine Nut mehr zu enthalten braucht. Ein Beispiel hierfür ist in den Fig. 6 bis 8 dargestellt, dabei zeigen:
Fig. 6 einen senkrechen Schnitt nach der Linie C-C der Fig. 7,
Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach der Linie D-D der Fig. 6 und
Fig. 8 eine Ansicht der Drehfeder und des Schalträdchens von oben.
Das Schalträdchen 11 ist glatt zylindrisch
Das Schalträdchen 11 ist glatt zylindrisch
üo gestaltet und an seinem der Decke des Gehäuses
14 zugekehrten Ende mit einem Flansch oder Kranz 130 versehen, der die
Schaltverzahnung aufweist. Die Drehfeder 20, welche beispielsweise nur eine Windung
besitzt, aber natürlich auch mehrere Win-, düngen aufweisen kann, umgibt den zylindrischen
Teil des Schalträdchens 11. Das nach außen abgebogene Ende 21 der Feder 20 ist
dadurch festgelegt, daß es in einen Ausschnitt 2,2 des Mantels des Gehäuses 14 eingreift.
Das andere Ende 24° ist seitwärts, nämlich
nach der Gehäusedecke hin, abgebogen und besitzt eine solche Länge, daß es den Zahnkranz
i3a des Schalträdchens 11 übergreift
und so unmittelbar als Mitnehmer für dieses Rädchen dienen kann. Die als Zugorgan dienende
Kette 23 legt sich um den zylindrischen Teil des Schalträdchens. Sie ist mit ihrem
Endglied auf das umgebogene Federende 24°
gesteckt und darauf durch einen ebenfalls auf das Federende gesteckten kleinen Blechring
30 gesichert, der an der Feder dadurch gehalten ist, daß am Ring 30 vorgesehene Lappen
31 um den dem Ende 24" benachbarten
Teil der Feder 20 hülsenförmig herumgebogen sind. Im Ruhezustand stützt sich das als
, Mitnehmer dienende Federende 24° gegen einen durch einen Vorsprung der Gehäusedecke
gebildeten Anschlag 33. Der Mitnehmer 24° liegt dann außerhalb des Kopfkreises
des Zahnkranzes 13°, steht also mit dem Schalträdchen nicht im Eingriff. Wird an
der Kette 23 gezogen, dann wird der dem Mitnehmer 24° benachbarte Teil der Feder 20
zunächst etwas einwärts gebogen und dadurch der Mitnehmer zum Eingriff in die Verzahnung
des Rädchens 11 gebracht, so daß durch den weiteren Zug an der Kette das Schalträdchen
und damit die Schalterachse 10 gedreht werden. Hört nach Ausführung des
Schaltvorganges der Zug an der Kette 23 auf, dann entspannt sich die Feder 20, was ähnlich
wie im Beispiel nach Fig. 1 bis 3 zur Folge hat, daß der Mitnehmer 24° wieder aus der
Verzahnung des Schalträdchens 11 heraustritt und in die gezeichnete Ausgangsstellung
zurückkehrt, wobei die Kette 23 in das Führungsgehäuse 14 zurückgezogen wird. Wie
ersichtlich, ist diese Ausführungsform besonders einfach.
Das Beispiel nach Fig. 7 bis 9 könnte dahin abgeändert werden, daß das Ende 24" der
Feder 20 bevor es zur Bildung des .Mitnehmers seitwärts abgebogen wird, zunächst
zu einem Befestigungsauge für die Kette 23 gebogen wird, so daß der Blechteil 30, 31
fortfällt.
An Stelle einer schraubenförmig gewundenen Drehfeder aus Draht kann auch eine
spiralförmig gewundene Blattfeder (d. h. eine Art Uhrfeder) verwendet werden. Eine solche
Feder wird zweckmäßig um den verzahnten Teil des Schalträdchens herum angeordnet
und mit ihrem äußeren Ende am Gehäuse befestigt, während am inneren Ende sich
einerseits der Mitnehmer befindet und anderseits das Zugorgan befestigt wird. Die
Fig. 9 bis 11 zeigen ein Ausführungsbeispiel einer solchen Federanordnung. Dabei ist
Fig. 9 ein senkrechter Schnitt nach der Linie E-B der Fig. 10,
Fig. 10 ein senkrechter Schnitt nach der Linie F-F der Fig. 9 und
Fig. 11 ein waagerechter Schnitt nach der
Linie G-G der Fig. 10.
Das zylindrische Schalträdchen 11 weist ähnlich wie im Beispiel nach Fig. 6 bis 8 auf
der einen Hälfte einen die Verzahnung tragenden Kranz 13« auf: Um den verzahnten
Teil herum ist eine spiralförmig gebogene Blattfeder 20" angeordnet, die mit ihrem
äußeren Ende am Führungsgehäuse 14 dadurch festgelegt ist, daß das hakenförmig
gebogene Federende 21° in einen entsprechenden
Ausschnitt 32° der Gehäusewandung eingreift.
Am inneren Ende 22° der Feder 20s ist ein Verstärkungsplättchen angenietet, das
einerseits zur Bildung eines zahn- oder klinkenartigen Mitnehmers 24" etwas einwärts
gebogen ist, anderseits einen seitlichen Lappen 28" trägt, der als Auge zur Befestigung des
um den glatten Teil des Schalträdchens 11 gelegten Zugkettchens 23 dient. Die Feder
2oa liegt im entspannten Zustand am Mantel des Führungsgehäuses 14 an, wobei der Mitnehmer
24" sich außerhalb der Zähne des Schalträdchens befindet. Sie ist in seitlicher
Richtung einerseits an der das Gehäuse 14 abschließenden Blechplatte 16 anderseits an vorspringenden
Teilen 34, 35 des Gehäusemantels geführt. Wird an der Kette 23 gezogen, dann
wird das den Mitnehmer 24" tragende Feder-
ende einwärts gebogen, so daß der Mitnehmer mit der Verzahnung des Schalträdchens ii in
Eingriff kommt, worauf das Schalträdchen mitgenommen wird. Dabei. wird die Feder
20° gespannt, die dann beim Nachlassen des Zuges oder Loslassen der Kette 23 sich wieder
entspannt und dadurch den Mitnehmer 24°
aus der Verzahnung aushebt sowie Mitnehmer und Kette 23 in die Ausgangsstellung ίο zurückführt. Die Rückdrehung des Mitnehmers
kann durch Anschlag an den Vorsprung 34 begrenzt werden. - Notwendig ist
dies bei der gezeichneten Anordnung des Mitnehmers am inneren Ende der Spiralfeder
jedoch nicht, weil hier eine selbsttätige Begrenzung der Rückdrehung schon dadurch
stattfindet, daß die äußere Federwirkung sich an den Gehäusemantel und die inneren Windungen
an die äußeren Federwindungen anlegen.
Man könnte die Spiralblattfeder auch mit ihrem inneren Ende am Gehäuse befestigen
und den Mitnehmer am äußeren Federende anbringen. In diesem Falle wird die Feder
seitlich des Zahnkranzes I3a angeordnet und
mit einem seitlichen Mitnehmer versehen.
An Stelle des in den bisher beschriebenen Beispielen angewandten Kettchens könnte
man auch ein bandförmiges Zugorgan anordnen, das ohne Gefahr einer Beschädigung oder Abnutzung der Schaltzähne über den
verzahnten Teil des Schalträdchens geführt werden kann. Bei Anordnung eines bandförmigen
Zugorgans gelangt vorteilhaft eine Drehfeder aus Draht zur Anwendung, die _ seitlich des Zahnkranzes des Rädchens liegt
und deren eines Ende zur Bildung eines Mitnehmers und zur Befestigung des Zugorgans
nach dem Zahnkranz hin abgebogen ist. Ein Beispiel hierfür zeigen die Fig. 12 und 13.
Dabei ist Fig. 12 ein senkrechter Schnitt nach der Linie H-H der Fig. 13 und Fig. 13
eine Ansicht von der Rückseite bei abgenommener Deckplatte.
Das neben dem Zahnkranz 13" einen zylindrischen
Teil aufweisende Schalträdchen ist umgekehrt wie in den Beispielen nach Fig. 7 bis 8 und 9 bis 11 so angeordnet, daß sein
verzahnter Teil 13° der das Gehäuse 14 nach
hinten abschließenden Blechplatte 16 zugekehrt ist. Rings um den zylindrischen Teil
des Rädchens 11 liegt die aus schraubenförmig
gewundenem Draht bestehende Drehfeder 20, die mehrere Windungen aufweist und im entspannten
Zustand mit diesen Windungen am Mantel des Gehäuses 14 anliegen kann. Die
Feder 20 ist mit ihrem einen Ende am Gehäuse festgelegt, indem das umgebogene Federende 21 in einen Ausschnitt 32 der
So Gehäusewandung eingreift. Das andere Ende der Feder ist nach hinten, nämlich nach dem
Zahnkranz 13° hin abgebogen, und zwar so,
daß dadurch ein U-förmiger Bügel 36, 37 gebildet ist, dessen Mittelteil geneigt zur Kopflinie
des Zahnkranzes I3a steht. An dem der
Feder benachbarten Schenkel 36 des Bügels ist ein Band 230 befestigt, z. B. in der Weise,
daß es zu einer den Schenkel 36 umgreifenden Schlaufe gebogen ist. Das Band 23° läuft um
den Zahnkranz 13" des Schalträdchens 11
herum, zu dem im Ansatz 17 des Gehäuses 14
ausgesparten Führungskanal 18, aus dem es am unteren Ende des Ansatzes 17 heraustritt.
Der andere freie Schenkel 37 des U-Bügels bildet den Mitnehmer für das Schalträdchen.
Er liegt im Ruhezustand der Feder 20 außerhalb des Kopfkreises des Zahnkranzes 13", so
daß das Gehäuse mit der Feder frei um das Schalträdchen drehbar ist. Wird am Band 23°
gezogen/dann wird das den Mitnehmer tragende Federende durch das Band etwas einwärts
gebogen, so daß der Mitnehmer 37 in die Verzahnung 13" eingreift, worauf das
Rädchen 11 mitgenommen wird, wie dies schon mit Bezug auf die anderen Beispiele
beschrieben wurde. Beim Aufhören des Zuges kehrt der Mitnehmer infolge der Entspannung
der Feder 20 in die gezeichnete Ausgangsstellung zurück.
Zwischen der Drehfeder 20 und dem Zahnkranz 13" des Schalträdchens 11 kann eine
Blechringscheibe 38 angeordnet sein, die zur seitlichen Führung des Bandes 23", der Feder
20 und des Mitnehmers dient. Die im übrigen mit ihrem Außenrand am Mantel des Gehäuses
14 anschließende Scheibe 38 ist an einem Teil ihres Randes mit einem Ausschnitt
versehen, durch welchen der etwas längere Schenkel 36 des am Federende angebogenen
Bügels 36, 37 hindurchtritt. Wie ersichtlich, verhindert die Ringscheibe 38 einerseits ein Abrutschen des Bandes 23a vom
Zahnkranz 13° sowie eine seitliche Verlagerung der Drehfeder 20, so daß diese sich nicht
nach hinten über den Zahnkranz 13" des
Schalträdchens schieben kann. Anderseits bewirkt sie auch eine seitliche Führung des
durch den Bügelschenkel 37 gebildeten Mitnehmers, indem dieser mit seinem freien Ende
auf der Ringseheibe 38 gleitet, wodurch eine no
seitliche Bewegung des Mitnehmers beim Spannen (Zudrehen) der Feder verhindert ist.
Die Ausschnittkanten 39, 40 der Ringscheibe dienen gleichzeitig als Anschläge zur Begrenzung
des Hubes des Mitnehmers 37 und des Zugbandes 23", indem der Bügelschenkel
in der Ruhestellung an die Kante 39 und am Ende des Schaltvorganges an die Ausschnittkante
40 anschlägt. Dabei muß natürlich die Ringscheibe 38 gegen Drehung gegenüber dem Gehäuse 14 gesichert sein, was am
einfachsten dadurch erreicht wird, daß die
Scheibe 38 mit einem Randvorsprung 41 in
den Ausschnitt 32 der Gehäusewandung eingreift.
Das Zugband 23° kann aus einem leicht
biegsamen Blechstreifen oder Bandmetall oder aus einem Geflecht aus dünnem Draht bestehen.
Es ist an seinem äußeren Ende mit einem Ring 29 zur Befestigung einer Kordel
o. dgl. versehen. Die Anwendung eines bandförmigen Zugorgans ist auch dann möglich,
wenn das Zugorgan auf einem glatten Teil des Schalträdchens läuft.
Natürlich sind im Rahmen der Erfindung noch mancherlei Abänderungen der gezeichneten
Beispiele sowie andere Ausführungsformen möglich. Für die Erfindung ist es gleichgültig,
ob der Antrieb des Schalters im Uhrzeigersinne (wie in Fig. 12 und 13) oder entgegen
dem Uhrzeiger (wie in den anderen Beispielen) stattfindet.
Claims (15)
- Patentansprüche:i. Unabhängig von der Schalterkappe auf der Achse eines gewöhnlichen Drehschalters anzubringende Zugvorrichtung mit in einem lose um die Schalterachse drehbaren Gehäuse angeordnetem Schaltwerk nach Patent 611 193, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Zurückziehen des Mitnehmers (24, 24" oder 37) für ein auf der Schalterachse undrehbar sitzendes Schalträdchen (11) und des Zugorgans (23 oder 23°) dienende Feder aus einer vorteilhaft einen etwas größeren Durchmesser als das Schalträdchen aufweisenden Drehfeder (20, 20a) besteht, die mit ihrem einen Ende (21, 21") am Gehäuse abgestützt ist, während an ihrem anderen Ende (26) der Mitnehmer und das Zugorgan so angeordnet und befestigt sind, daß der Mitnehmer im Ruhezustand der Rückdrehfeder durch diese außer Eingriff mit der Verzahnung des Schalträdchens -gehalten ist.
- 2. Zugvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehfeder (20) um das Schalträdchen (11) herumgelegt ist.
- 3. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zahnartige Mitnehmer (24) einerseits eine Befestigungshülse (27) für das Ende der Drehfeder (20), anderseits ein Befestigungsauge (28) für das Zugorgan (23) aufweist und alle seine Einzelteile aus einer gemeinsamen Blechplatte (25) gebildet sind (Fig. 3 und 4).
- 4. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der<5o zahnartige Mitnehmer (24) in einer an ihrem Grunde die Verzahnung (13) aufweisenden Nut (12) des Schalträdchens (11) seitlich geführt ist.
- 5. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zahnartige Mitnehmer (24) und das Befestigungsauge (28) für das Zugorgan (23) in verschiedenen Ebenen angeordnet sind und das Zugorgan außerhalb der die Verzahnung (13) enthaltenden Führungsnut (11) das Rädchen (11) herumgeleitet ist (Fig. 5).
- 6. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (24, 240 oder 37) sowie gegebenenfalls auch das Befestigungsauge (28) für das Zugorgan (23) durch das entsprechend gebogene Ende der Feder (20) gebildet sind.
- 7. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende der Drehfeder (20) zur Bildung des Mitnehmers (24a) seitwärts abgebogen ist und das Schalträdchen (11) zum Eingriff des vom Federende gebildeten Mitnehmers einen frei stehenden Zahnkranz (13°) aufweist (Fig. 6 bis 8 und Fig. 12 und 13).
- 8. Zugvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Zahnkranz (13°) sich an einem Ende des im übrigen zylindrischen Schalträdchens (11) befindet und die Drehfeder (20) rings um den gleichzeitig zur Führung des Zugorgans (23) dienenden zylindrischen Teil des Rädchens angeordnet ist.
- 9. Zugvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan (23) mit seinem Endglied auf das seitwärts gebogene Federende (24") aufgestreift und durch einen auf das Federende aufgesteckten kleinen Blechring (30) gesichert ist, der seinerseits an der Feder (20) durch Lappen (31) gehalten ist, welche um den dem abgebogenen Ende (240) benachbarten Federteil hülsenförmig herumgebogen sind (Fig. 7 und 8).
- 10. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer nach Art einer Uhrfeder gewickelten Spiralblattfeder (2oa) als Drehfeder (Fig. 9 bis 11).
- 11. Zugvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß die den verzahnten Teil des Schalträdchens (11) umgebende Spiralblattfeder (20") mit ihrem äußeren Ende (21") am Gehäuse (14) festgelegt ist, wahrend sich am inneren Ende der Mitnehmer (24") und ein seitliches Befestigungsauge (28°) für das Zugorgan (23) befinden.
- 12. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anord-nung eines aus einem Band bestehenden Zugiorgans (23«) (Fig. 13).
- 13. Zugvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 7 und 12, dadurch, gekennzeichnet, daß am einen Ende der aus Draht bestehenden. Drehfeder (20) ein U-förmiger Bügel (36,' 37) angebogen ist, dessen' einer Schenkel (36) zur Befestigung des Zugbandes (23°) und dessen anderer Schenkel (37) als Mitnehmer dient (Fig. 12 und 13).
- 14. Zugvorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß" zwischen dem Zahnkranz (J3a) des Schalträdchens (11) und der Drehfeder (20) eine zur Führung der Feder (20), des Zugbandes (23°) und des Mitnehmers. (37) dienende Ringscheibe (38) angeordnet ist.
- 15. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung des Mitnehmers (24, 24° oder 37) nicht allein im Rückzugsinne, sondern auch in der Schaltrichtung begrenzt ist.ΐ·6. Zugvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugorgan (23) einen mit einer Verengung (43) des Führungskanals (18) zusammenwirkenden Anschlag (42) zur Begrenzung der Bewegung in der Schaltrichtung enthält.Vj. Zugvorrichtung nach Anspruch 1, 2, 13, 14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Endkanten (39, 40) eines in der Ringscheibe (38) vorgesehenen Ausschnitts im Zusammenwirken mit einem Schenkel (36) des Bügels (36, 37) der Drehfeder (20) zur Begrenzung des Arbeitshubes und der Rückdrehung des Mitnehmers (37) dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Publications (1)
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|---|---|
| DE623603C true DE623603C (de) |
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE623603C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1905081B1 (de) * | 1969-02-01 | 1970-10-22 | Bbc Brown Boveri & Cie | Elektrischer Zugschalter |
-
0
- DE DENDAT623603D patent/DE623603C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1905081B1 (de) * | 1969-02-01 | 1970-10-22 | Bbc Brown Boveri & Cie | Elektrischer Zugschalter |
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