DE672368C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Aufrechterhalten der hoechstmoeglichen Spannung von zur Speisung von elektrischen Gasreinigungs- oder Gaspruefapparaten dienenden Hochspannungsgleichstroemen - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Aufrechterhalten der hoechstmoeglichen Spannung von zur Speisung von elektrischen Gasreinigungs- oder Gaspruefapparaten dienenden Hochspannungsgleichstroemen

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DE672368C
DE672368C DES105263D DES0105263D DE672368C DE 672368 C DE672368 C DE 672368C DE S105263 D DES105263 D DE S105263D DE S0105263 D DES0105263 D DE S0105263D DE 672368 C DE672368 C DE 672368C
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shaft
electromagnet
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rotation
gear
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DES105263D
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English (en)
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Hans Hoefler
Franz Josef Mosch
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques
    • B03C3/68Control systems therefor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum selbsttätigen Aufrechterhalten der höchstmöglichen Spannung von zur Speisung von elektrischen Gasreinigungs- oder Gasprüfapparaten dienenden Hochspannungsgleichströmen Das Patent 644 756 zeigt ein Verfahren zur selbsttätigen Aufrechterhaltung der höchstmöglichen Spännung von zur Speisung von elektrischen Gasreinigungs- oder Gasprüfapparaten dienenden Hochspannungsgleichströmen, bei dein durch Einschalten eines Gebeschalters zunächst der Hochspannungserzeuger selbsttätig in Betrieb gesetzt und dann die Spannung selbsttätig auf die geeignete Höhe eingeregelt wird, und zwar wird die selbsttätige Regelung der Spannung hierbei in der Weise vorgenommen, daß die Spannung durch einen geeigneten Regler zunächst bis an die überschlagsgrenze herangeführt, dann bei 1-Einsetzen derÜberschläge durch eine hierfür empfindliche Ansprechvorrichtung um ein geringes unter die Überschlagsgrenze herabgesetzt und nach Ablauf einer durch den Zeitgeber abgemessenen Zeitspanne allmählich wieder bis zum Einsetzen von neuen Überschlägen aufwärts geregelt wird. Es ist ferner eine zur Ausübung dieses Verfahrens dieiiencle Regelvorrichtung bekanntgeü-orden, lu#i welcher die Kontaktwelle des Regelwider-Standes von einem durchlaufenden Motor angetrieben und über eine die Drehrichtung der ILontaktwelle nach Bedarf umkehrende, elektromechanische SchaltVorrichtun- gesteuert wird. Im folgenden wird nun eine für den vorliegenden Zweck besonders vorteilhafte Ausbilciucih der elektromechanischen Schaltvorrichtun-T gezeigt.
  • Erfindungsgemäß ist die elektromechanische. Vorrichtung so ausgebildet, daß sie aus einem im Drehsinn durch die Ansprechvorrichtung umsteuerbaren, den durchlaufenden Motor und die Kontaktwelle in beiden Drehrichtungen kraftschlüssig verbindenden Zwischengetriebe besteht. Hierdurch wird der große Vorteil erreicht, daß zum Herauf- und HerunterregelnclesRegel@N"iclei"stan;les nur einverhältnismäßig- kleiner -Motor erforderlich ist, während bei den bisherigen Ausführungen die Antriebsteile nicht kraftschlüssig sind und durch den die Heraufregelung der Spannung bewirkenden Motor außerdem für die Rückwärtsbewe-ting der Antriebsteile eine Feder geSpallIlt \\"tl'(len muß, so (Maß (las Aiiti'icl)3-aggregat entsprechend stärker bemessen werden muß.
  • Besonders vorteilhaft ist es ferner, die Einrichtung so zu treffen, daß im Zwischengetriebe zwei in der einen oder der anderen Drehrichtung wirkende, hierbei durch Elektromagnete ein- und ausschaltbare Gesperre vorgesehen sind. Eine solcheVorrichtung ergibt eine besonders einfache Ausführung, die verhältnismäßig billig herzustellen ist.
  • In der Fig. i ist ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einrichtung schematisch dargestellt.
  • i ist der Widerstand, durch den die Spannungshöhe des durch einen Elektrofilter oder Gasprüfapparat hindurchgellenden Hochspannungsstromes geregelt wird. Zur Größenänderung des Widerstandes i dient der Kontaktarlil z, der auf der Kontaktwelle 3 radial befestigt ist. Durch Drehung der Kontaktwelle 3 in der einen oder anderen ltichtung wird der Widerstand grölier oder kleiner gemacht. Auf der Kontaktwelle 3 sind null die beiden Klinkenräder 4. und 5 angeordnet, deren Lautkränze mit entgegengesetzter Verzahnung versehen sind. Zur Bewegung der beiden Klinkenrüder d. und 5 dienen die Klinken 6 und 7, die an den auf der Kontaktwelle 3 drehbar gelagerten Schwinghebeln 5 und 9 angebracht sind. Diese Schwinglieber werden voll den, Elektromotor io über die Kurbeln i i und 12 und die Stangen 13 und i.l. 1i1 ständige hin und her gehende Schwingversetzt. Die beiden Klinken 6 und 7 sind als Winkelhebel ausgebildet und werden durch die Wirkung der beiden Zugfedern 15 und 16 auf die zugehörigen Klinkenräder d. und 5 Heruntergedrückt. Die Klinken 6 und 7 stellen ferner unter der Einwirkung der beiden Elektromagnete 17 und 18, mittels deren die Klinken von den Klinkenrädern abgehoben werden können.
  • Die Einrichtung ist nun so getroffen, daß entweder der Magnet 17 oder 18 unter Strom steht. Solange der Elektromagnet 17 eingeschaltet und der.Elektromagnet iS ausgeschaltet ist, wird das Klinkenrad 5 und damit die Kontaktwelle 3 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gedreht und infolgedessen 'die Größe des Widerstandes i beispielsweise immer mehr verkleinert. Infolgedessen steigt die Spannung in der Gasstrecke an, bis ein Überschlag erfolgt. In diesem Augenblick wird durch eine hierfür empfindliche Anspreclivorrichtung, beispielsweise einen Spannungsmesser, dessen Anzeigebereich durch Niedrigst- und Höchstkontakte begrenzt ist, der Elektromagnet 17 ausgeschaltet und dafür der Elektromagnet 18 einrieschaltet. hifol-edessen kommt die Klinke 7 außer Eingriff, während die Klinke 6 sich voll (lern Elektroinagnetell17 loslöst und mit den, Klinkenrad 4. in Eingriff kommt. Das liat zur Folge; daß nunmehr die I.%'-ontalctwelle 3 in entgegengesetzter Richtung, also im Sinne des Uhrzeigers, gedreht und infolgedessen leer Widerstand i vergrößert und die Spannung heruntergesetzt wird. Bei Erreichen eines gewissen Tiefpunktes der Spannung wird durch den \iedrigstkontakt des Spannungsmessers der Elektromagnet 17 wieder eingeschaltet und der Elektromagnet iS ausgeschaltet, so daß wieder der Anfangszustand erreicht ist, NN-clnach die Kontaktwelle 3 wieder im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers gedreht und infolgedessen der Widerstand r verkleinert und somit die Spannung in dzr Gasstrecke erhöht %wird. Das langsame Herauf- und schnelle Herunterregeln der Spannung kann durch eine in der Zeichnung nicht dargestellte, an den Kurbeln ii und 1:2 angebrachte V erstellvorrichtung erreicht werden. durch welche die Länge der Kurbeln verscliiedcn einstellbar ist.
  • Eine weitere Vereinfachung der '\'orriciitung (vgl. Fig. :2) kann ferner dadurch erzielwerden, daß die beiden Klinken der Gesperre all einer Welle befestigt sind, die von nur einem einzigen 1?lektromagneten gegen die Wirkung einerZugfeder inDrelischwingungen versetzt wird. Dabei ist zweckmäßig all den beiden Gesperren eine Vorrichtung zum Abdecken einiger Gesperrezähne vorgesehen. : o daß auch hier, wie bereits oben beschrieben, ic nach Bedarf das Herauf- und Herunterregeln der Spannung verschieden schnell eingestellt werden kann.
  • In der Fig. z bezeichnet ?1 wieder den Regelwiderstand für den durch den Gasreinigungsapparat hindurchgehenden Hochspannungsstrom. Die Größe des Widerstande., wird durch die Bewegung des Kontaktarmes 2a verändert, der auf der Welle 23 radial befestigt ist. Auf der Welle @3 sind wieder (lic beiden Klinkenräder 24 und 25 angebracht, die voll den beiden Klinken 26 und 27 gesteuert werden. Die beiden Ii1inken 26 ulld 2; sind ihrerseitsander@Ne11e:2S radial befestigt. die all delle Schwinghebel 29 um ihre Achse drehbar gelagert ist. Dieser Schwinghebel -9 wird in teer gleichen Weise wie bei Fit-. 1 voll dein Elektromotor 3o über eil, Zwischengetriebe 31 von der Kurbel 32 über die Stau;;.; 33 in ständig hin und her gehende Schwilirbewegung versetzt. all dein oberen Ende du, Scli"wingliebels 29 ist ein Elektromagnet 3 angebracht, der voll dein hier nicht besollderS gezeichneten Impulsrelais gesteuert wird.
  • Wenn der Eleljtrolllal;net 34 voll dein Illlpulsrelais unter Strom gesetzt wird. zieht die Wirkung einer Zugfeder 3,5 cleli Anker 36 all, der all der @@'elle 28, radial befestigt ist. Solange der Elektromagnet 34 nicht unter Strom steht, zieht die Feder 35 den Anker 36 ab, und es wird infolgedessen die Klinke 27 finit dem Klinkenrad 24 in Eingriff gebracht und dadurch die Spannung in dem Gasreiniger erhöht. Erfolgt nun ein Überschlag in dem Gasreiniger, so wird der Elektromagnet 34 erregt und zieht den Anker 36 an, der nun die Welle 28 so weit dreht, claß die Klinke 27 von dem Klinkenrad 2.1. abgehoben und die Klinke 26 mit dem Klinkenrad 25 in Eingriff gebracht wird. Dadurch wird erreicht, daß die Umlaufrichtung des Kontakthebels 22 des Regelwiderstandes 2a umgekehrt wird. über den Gesperrerädern 24 und 25 sind Abdeckungen 37 und 38 vorgesehen, durch die mehrere Zähne und Rasten abgedeckt werden können. Diese Vorrichtung dient dazu, j e nach Bedarf beim Auf- oder Abwärtsregeln durch verschiedene Einstellung der Abdeckungen eine oder mehrere Klinkenrasten für den Eingriff der Klinke zu sperren und so den Schaltweg des Kontaktliebels für den Einzelhub zu verkleinern.
  • Bei den beschriebenen Anordnungen erfolgt das Ab- und Aufwärtsregeln der Spannung mit der gleichen Geschwindigkeit des Schwinghebels. Will inan die Klinkenrastenabdeckungen vermeiden und trotzdem ein langsames Aufwärts- und schnelles Abwärtsregeln der Spannung erzielen, so kann dies dadurch erreicht werden (vgl. hierzu Fig. 3), daß der Schwinghebel wahlweise über zwei mit verschiedenen Geschwindigkeiten hin und her gehende, mit ihm z. B. durch einen Elektromagneten abwechselnd kuppelbare Gestänge finit dein I4lotorvorgelege verbunden ist.
  • In der Fig. 3 ist 41 wieder ein Schwinghebel, der durch die an seinem oberen Ende angebrachte Klinke 42 (las Klinkenrad 43, das den Regelwiderstand bewegt, in der vorbeschriebenen Weise antreibt. Der Schwinghebel wird wieder von einem Motor 44 über ein Vorgelege 45 angetrieben, das eine Welle .16 in die gewünschte Drehzahl versetzt und über eine Kurbel 47 und die Stange 48 den Hebel 41 in Schwingbewegung bringt. Von der Welle 46 wird nun über die beiden Zahnräder 49 und 5o die Welle 51 in schnelleren Umlauf versetzt. An dieser Welle 51 sitzt ebenfalls eine Kurbel 52, welche die Stange 53 hin und her bewegt. Die beiden Stangen 48 und j3 sind nun miteinander durch ein Quergelenk 54 verbunden, das oben in einen Magnetanker 55 übergeht, der zu dein Elektroniagneten 56 gehört. Die beiden Stangen 48 und 55 laufen ferner an ihren freien Enden in Haken aus, von denen der eine nach oben, der andere nach unten geöffnet ist, so daß, wenn der Magnetanker 5 5 von dein Magneten 56 angezogen wird, der Haken der unteren Stange .18 mit dem am unteren Ende des Schwingliebels 41 sitzenden Querstab 57 in Eingriff kommt, wobei der Haken der oberen Stange 53 außer Eingriff bleibt. Wird dagegen der Elektromagnet 56, der von dem Impulsrelais gesteuert wird, wieder stromlos, so löst sich die untere Stange 48 von dem Querstab 57 ab und dafür kommt die obere Stange 53 mit dem Querstab 57 in Eingriff. In diesem Falle wird dann infolge der größeren Drehzahl der Antriebswelle 5 1 der Schwinghebel 41 in schnellere Schwingbewegung versetzt und dadurch ein schnelleres Herunterregeln der Spannung in dem Gasreiniger bewirkt. Auch hier läßt sich durch Ändern der Kurbellängen die Größe des Schwinghebelausschlages regeln.
  • Eine solche Anordnung kann noch dadurch. verbessert werden (vgl. hierzu Fig. 4.), daß die Drehbewegung der Klinkenwelle, durch welche die eine oder die andere Klinke in Eingriff mit dem zugehörigen Gesperrerad gebracht wird, unter Fortfall des am Schwingliebel sitzenden Elektromagneten durch eine zwischen der Klinkenwelle und einem Teil ihres elektromagnetisch gesteuerten Gestängeantriebes eingeschaltete Hebelvorrichtung in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Einschaltbewegung des Antriebsgestänges für den Antriebshebel der Klinken gesteuert wird.
  • Die hierfür in Fig. 4 als Ausführungsbeispiel dargestellte Vorrichtung stimmt im wesentlichen mit der in Fig.3 dargestellten überein. Es ist aber an Stelle des nach Fig. 3 am Schwinghebel sitzenden Elektromagneten von der oberen Stange 53 eine Stange 58 senkrecht nach oben geführt, die an einem an der Klinkenwelle 59 sitzenden radialen Hebel 6o angelenkt ist und die Klinkenwelle in der gewünschten Weise steuert. Die Klinkenwelle kann gegebenenfalls auch durch den Magneten 55, 56 unmittelbar gesteuert werden. In all den vorhergehenden Ausführungen können statt der Kurbeln auch Kurvenscheiben verwendet werden.
  • In manchen Fällen kann es auch vorteilhaft sein, die Vorrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung in der Weise einzurichten, daß das Zwischengetriebe zwischen der Kontaktwelle und' dem Antriebsmotor als ein in der Drehrichtung umschaltbares Umlaufgetriebe, z. B. als Planetenrad- oder Kegelraddifferentialgetriebe, ausgebildet ist. Das hat insbesondere den Vorteil, daß die Antriebsteile stets in Verbindung bleiben.
  • Die Fig. 5 zeigt hierfür ein Ausführungsbeispiel in schematischer Darstellung. Hierin ist 61 ein die Regelvorrichtung antreibender Elektromotor, der z. B. über einen Ketten-oder Seilantrieb 62 die Vorgelegewelle 63 ständig in Drehung versetzt. Auf der Welle 6.3 sind die beiden Zahnräder 64. und 65 befestigt. Zwischen diesen beiden Zahnrädern sind auf der Welle 63 die beiden Scheiben 66 und 67 und in diesen die beiden Planetenräder 68 und 69 drehbar gelagert. Das Planetenrad 68 steht nun mit dem Zahnrad 64 unmittelbar, das andere Planetenrad 69 dagegen über ein zwischengeschaltetes, gleichfalls auf der Scheibe 67 gelagertes Zwischenrad 70 in Eingriff, so daß infolgedessen das Planetenrad 68 die umgekehrte Drehrichtung wie das Planetenrad 69 hat. Diese beiden Planetenräder 68 und 69 stehen andererseits mit den Innenverzahnungen 71 und 72 der beiden Zahnräder 73 und 74 in Eingriff, die auf den beiden auf der Vorgelegewelle 63 drehbar gelagerten Hohlwellenstücken 75 bzw. 76- befestigt sind. Die beiden Hohlwellenstücke 75 und 76 sind durch die beiden Seilkettenantriebe o. dgl. 7 7 und 7 8 mit der Kontaktwelle 79 verbunden, an der der Kontakthebel So des feststehenden Regelwiderstandes 8i befestigt ist.
  • Bei 82 ist nun ein Hebel 83 gelagert, dessen unteres Ende gabelförmig ausgebildet ist und dessen oberes Ende in den Magnetanker 84 ausläuft, das von dem Elektromagneten 85 gegen die Wirkung einer Zugfeder 86 angezogen wird. Statt der Feder kann auch ein zweiter Elektromagnet Verwendung finden. Solange der Elektromagnet 85 nicht unter Strom steht, legt sich die eine der beiden Gabelzinken des Hebels 83 an die Scheibe 66 an und bremst diese fest. Infolgedessen steht auch das Lager des Planetenrades 68 fest, und es wird daher das Zahnrad 73 über die Zahnräder 64 und 68 in Drehbe-,vegung versetzt und die Kontaktwelle 79 dabei langsam so gedreht, daß der feststehende Widerstand St ausgeschaltet wird und somit die Spannung in der Gasstrecke ansteigt. Der Elektromagnet 85 wird nun im Falle eines überschlages von einer nicht besonders dargestellten Ansprechvorrichtung unter Strom gesetzt und zieht infolgedessen das Ankerstück 84 an. Dadurch wird der Bremshebel 83 von der Scheibe 66 gelöst und nunmehr die Scheibe 67 stillgesetzt. Die Folge davon ist, daß nunmehr das Zahnrad 74 umgekehrt zur Drehrichtung des Zahnrades 73 in Umlauf gebracht wird und daher auch die Kontaktwelle 79 in entgegengesetztem Drehsinne umläuft. Das Übersetzungsverhältnis der Zahnräder 65, 6g, 70 und 72 zwischen dein Hohlwellenstück 76 und der Kontaktwelle 79 kann ohne weiteres so gewählt werden, daß die Kontaktwelle 79 sehr rasch zurückgedreht und somit der eingeschaltete Teil des Widerstandes 8i vergrößert und damit die Spannung sehr rasch heruntergesetzt werden. Wenn der tiefste Punkt der Spannung erreicht ist, so wird durch die Einwirkung der Ansprechvorrichtung der Elektromagnet 85 wieder ausgeschaltet und infolgedessen der ursprüngliche Zustand wiederhergestellt, bei dem nur die Scheibe 66 abgebremst ist und infolgedessen der Widerstand 81 wieder allmählich fortschreitend ausgeschaltet und damit die Spannung erhöht wird. Bei Eintritt eines überschlages wiederholt sich dann dasselbe Spiel.
  • Eine günstige Anordnung ergibt sich auch dann, wenn. wie die Fig.6 zeigt, das Zwischengetriebe zwischen der Kontaktwelle und dem Antriebsmotor als Kegelscheibenwendekupplung mit durch Elektromagnete bewegten Schaltgliedern ausgebildet ist.
  • Der Antriebsmotor gi treibt hier über ein Vorgelege 92 eine Hohlwelle 93 an, die auf einer Welle 94 drehbar gelagert ist. Auf der Hohlwelle 93 sind zwei Kegelscheiben 9.5 und 96 angebracht, die durch Längsverschiebung der Hohlwelle 93 in mit entsprechenden Vertiefungen versehene Kränze der beiden Scheiben 97 oder 98 eingedrückt werden können, so daß eine von ihnen mitgenommen wird. Die Scheibe 97 ist dabei auf der Welle 9.4 starr befestigt, während die Scheibe 98 auf der Welle 94 drehbar gelagert ist und über Zwischenzahnräder 99 und ioo die auf der Welle 94 sitzende Scheibe ioi in umgekehrte Drehrichtung wie die Scheibe 97 versetzt. Die Längsverschiebung der Hohlwelle 93 wird durch einen bei rot gelagerten doppelarmigen Hebel 103 bewirkt, dessen unteres Ende gabelförmig ausläuft und an dessen oberen Ende ein Magnetanker io4 sitzt, der seinerseits von dem Elektromagneten 105 gegen die Wirkung einer Zugfeder io6 angezogen wird. Der Elektromagnet 105 wird in der schon oben beschriebenen Weise von dem Impuls relais des Gasreinigers gesteuert. Je nachdem nun die Scheibe 97 oder 98 mit der Hohlwelle gekuppelt ist, kommt die Welle 94 in der einen oder anderen Drehrichtung in Bewegung und steuert so den mit ihr verbundenen Kontaktarm des Regelwiderstandes io7 in der gewünschten Weise.
  • Eine weitere brauchbare Ausführung ergibt sich, wenn das Zwischengetriebe als ein mittels zweier elektromagnetischer Kupplungen umschaltbares Wechselgetriebe ausgebildet ist. Der Aufbau einer solchen Vorrichtung ist besonders einfach.
  • Ein Ausführungsbeispiel hierfür ist in der Fig.7 dargestellt. Eine solche Vorrichtung stimmt mit der in Fig. 6 dargestellten auch in ihrer Arbeitsweise im großen und ganzen überein. Nur wird hier die Verbindung des einen oder anderen der beiden Hohlwellenstücke mit der Vorgelegewelle, auf der sie drehbar gelagert sind, durch elektromagnetische Kupplungen hergestellt, wie dies aus der Fig. 7 ohne weiteres ersichtlich ist. Um die Drehrichtung zwischen dem einen Zwischenwellenstück io8 und der Kontaktwelle iog umkehrbar einzurichten, ist dann noch, wie Fig.7 zeigt, :ein besonderes Zwischenvorgelegeiio mit beliebiger Übersetzung je nach gewünschterRegelgeschwindigkeitvorgesehen.
  • In manchen Fällen kann bei dieser Einrichtung die Anordnung noch dadurch vereinfacht werden (vgl. hierzu Fig. 8), daß die eine der beiden elektromagnetischen Kupplungen durch eine Rückdruckfeder i i i ersetzt ist. Es dürfte die Wirkungsweise dieser Vorrichtung aus der schematischen Darstellung ohne weiteres verständlich sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens zur selbsttätigen Aufrechterhaltung der höchstmöglichen Spannung von zur Speisung von elektrischen Gasreinigungs- oder Gasprüfapparaten dienenden Hochspannungsgleichströmen nach Patent 644 756, durch welche die Kontaktwelle des Regelwiderstandes von einem durchlaufenden Motor angetrieben und über eine die Drehrichtung der Kontaktwelle nach Bedarf umkehrende elektromechanische Schaltvorrichtung gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromechanische Schaltvorrichtung aus einem im Drehsinn durch die Ansprechvorrichtung umsteuerbaren, den durchlaufenden Motor (1o, 30, 44, 61, 90 und die Kontaktwelle (3, 23, 79, 94, 109) in beiden Drehrichtungen kraftschlüssig verbindenden Zwischengetriebe besteht.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß im Zwischengetriebe zwei in der einen oder der anderen Drehrichtung wirkende, hierbei durch Elektromagnete (17, 18, 34, 56) ein- und ausschaltbare Gesperre vorgesehen sind (Fig. i bis 4).
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Klinken (26, 27, 42) der Gesperre an einer Welle (28) befestigt sind, die von nur einem Elektromagneten (34) gegen die Wirkung einer Zugfeder (35) in Drehschwingungen versetzt wird (Fig. 2 und 3).
  4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen oder an beiden Gesperren eine Vorrichtung (37, 38) zum Abdecken einiger Gesperrezähne vorgesehen ist (Fig. 2).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Antrieb der Gesperre dienende Schwinghebel (41) abwechselnd über zwei mit verschiedenen Geschwindigkeiten hin und her gehende, mit ihm z. B. durch einen Elektromagneten (56) abwechselnd kuppelbare Gestänge (4b, 53) mit dem Motorvorgelege (45) verbunden ist (Fig. 3).
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch' gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Klinkenwelle (59), durch welche die eine oder die andere Klinke in Eingriff mit dem zugehörigen Gesperrerad gebracht wird, unter Fortfall des am Schwinghebel sitzenden Elektromagneten durch eine zwischen der Klinkenwelle und einem Teil ihres elektromagnetisch gesteuerten Gestängeantriebes eingeschaltete Hebelverbindung (58, 6o) in zwangsläufiger Abhängigkeit von der Einschaltbewegung des Antriebsgesperres für den Antriebshebel der Klinken gesteuert wird (Fig. 4)-7. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe zwischen der Kontaktwelle (79) und dein Antriebsmotor (61) als ein in der Drehrichtung umschaltbares Umlaufgetriebe, z. B. als Planetenrad- oder Kegelräderdifferentialgetriebe, ausgebildet ist (Fig. 5). Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe zwischen der Kontaktwelle (94) und dein Antriebsmotor (9i) als Kegelscheibenwendekupplung (93-98) mit durch einen Elektromagneten (io5) bewegten Schaltgliedern ausgebildet ist (Fig. 6). g. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Zwischengetriebe als ein mittels zweier elektromagnetischer Kupplungen umschaltbares Wechselgetriebe ausgebildet ist (Fig.7). io. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der beiden elektromagnetischen Kupplungen durch eine Rückdruckfeder ersetzt ist (Fig. S).
DES105263D 1932-07-01 1932-07-01 Vorrichtung zum selbsttaetigen Aufrechterhalten der hoechstmoeglichen Spannung von zur Speisung von elektrischen Gasreinigungs- oder Gaspruefapparaten dienenden Hochspannungsgleichstroemen Expired DE672368C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1061752B (de) * 1953-03-19 1959-07-23 Elex Ag Automatische Spannungsregelung an Elektrofiltern

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