DE228670C - - Google Patents

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DE228670C
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pedals
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/14Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KS 228670 KLASSE 2Oi. GRUPPE
in DORTMUND.
Zusatz zum Patente 210745 vom 12. Juli 1908.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. November 1909 ab. Längste Dauer: 11. Juli 1923.
Die Zugdeckungseinrichtung für elektrisch betriebene Hängebahnen nach Patent 210745 läßt sich dadurch verbessern, daß die zum Abheben des Stromabnehmers dienenden Pedale von einem vorbeifahrenden Wagen zwangläufig gesenkt und in dieser Stellung so lange durch eine Sperre festgehalten werden, ■ bis diese durch denselben Wagen elektrisch ausgelöst wird.
In Fig. ι und 2 sind die einzelnen Teile . dieser Anordnung in größerem Maßstab und in Fig. 3 die Gesamtordnung der Anlage dargestellt.
Die Speiseleitung ist mit a, b, die Pedale sind mit P, P1, P2, die Laufwerke mit L1, L2, L3 und die Stromabnehmer mit s bezeichnet.
Neben der Fahrtleitung, die hier ebenfalls als Speiseleitung dient, sind Teilleitungen cc1, dd1, ee1, ff1 usw. angeordnet. An den Enden der Teilleitungen sind Elektromagnete m, m1, m2, die durch ihren Anker g einen Riegel h beeinflussen, vorhanden. Die Pedale P, P1, P2 sind mit Lenkern k, k1 so verbunden, daß sie auf und ab schwingen ■ können.
Außer diesen Lenkern erhält jedes Pedal einen schwingenden Arm η, der mit einem der Lenker, hier mit dem Lenker k, verbunden ist, so daß, wenn dieser Arm η bewegt wird, sich das Pedal mitbewegt. An den Laufwerken sind die Stromabnehmer so angeordnet, daß diese auf ihrer Weiterfahrt eine Feder q be-
rühren und dadurch den Strom durch die Leitungen cc1, dd1, ee1, ff1 nach den Elektromagneten m, m1, m2 usw. leiten können. Außerdem haben die Laufwerke einen festen Anschlag o.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Befindet sich ein Wagen am Ausgang einer Blockstrecke in Bewegung, z. B. der Wagen L1 (Fig. 3), was nur geschehen kann, wenn das Pedal P durch den voreilenden Wagen in seine unwirksame (obere) Stellung gebracht worden ist, so wird der Wagen L1 bei seiner Weiterfahrt mit seinem Anschlag 0 den Mitnehmer η so weit bewegen, daß der Lenker k sich über den Riegel h legt. Dieser Riegel wird infolge seiner schrägen Fläche durch den Lenker k zunächst zurückgedrückt und durch eine äußere Kraft, z. B. durch eine Feder, wieder in seine ursprüngliche Lage gebracht, so daß der Lenker k nicht ohne weiteres in seine gewöhnliche obere Stellung (Fig. 1) gelangen kann. Dadurch wird das Pedal P von seiner Lage nach Fig. 1 in die der Fig. 2 zwangläufig übergeführt und stellt so für den nächsten Wagen, z. B. den Wagen L2, die Sicherung her. Kommt dann der Wagen L1 mit seinem Stromabnehmer s auf die Schleiffeder q, so erhält der zurückliegende Elektromagnet m1 über die Blockleitung ee1 Strom. Der Anker g und mit ihm der Riegel h werden angezogen, so daß der Lenker k frei wird

Claims (1)

  1. und dabei entweder durch das Eigengewicht oder durch eine äußere Kraft das Pedal P1 hochschwingen läßt. Der Wagen L2 kann sich nun weiterbewegen.
    Durch die Anordnung der Federkontakte q ist es nicht nötig, die Blockleitung ständig unter Strom zu halten.
    Es ist selbstverständlich, daß auf diese
    Weise ein als auch mehrere Pedale zugleich
    ίο freigegeben werden können, ebenso, daß der Riegel h durch einen Drahtzug mechanisch ausgelöst werden kann.
    PateNT-AνSPRUcH :
    Zugdeckungseinrichtung für elektrisch betriebene Hängebahnen nach Patent 210745, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Abheben der Stromabnehmer dienenden Pedale (P) von dem vorbeifahrenden Wagen zwangläufig gesenkt und in dieser Stellung durch eine Sperre (h) festgehalten werden, die nachher durch denselben Wagen elektrisch oder mechanisch ausgelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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