DE212957C - - Google Patents
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- DE212957C DE212957C DENDAT212957D DE212957DA DE212957C DE 212957 C DE212957 C DE 212957C DE NDAT212957 D DENDAT212957 D DE NDAT212957D DE 212957D A DE212957D A DE 212957DA DE 212957 C DE212957 C DE 212957C
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- Germany
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- switch
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
- B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
- B61L3/14—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control to cut-off the power supply to traction motors of electrically-propelled vehicles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
fs 212957 KLASSE 20«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Fahrstraßensicherung für elektrisch betriebene Hängebahnen,
bei der von der Verriegelungsvorrichtung· der betreffenden Weiche ein elektrischer
Schalter zwangläufig gesteuert wird, der die unterbrochenen Fahrstrecken sowie die zugehörigen
Weichenstränge stromlos macht.
Die Erfindung besteht darin, daß die Stellungen des Schalters durch verschieden tiefe,
ίο den einzelnen Stellungen der Weiche entsprechende Aussparungen in der Riegelschiene
bestimmt werden. Hierdurch werden Zusammenstöße oder Entgleisungen vermieden, weil
• durch die Unterbrechung des Fahrstromes zur Blockierung der Strecke die Wagen auf dieser
Strecke stehen bleiben und weil ferner schon durch die geringste Öffnung der Weiche der
Fahrstrom unterbrochen wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungbeispiels der Erfindung an einer Weiche für einen
Haupt- und einen Nebenstrang einer mit Drehstrom betriebenen Hängebahn in
Fig. ι schematisch dargestellt, .
Fig. 2 bis 4 zeigen Einzelteile der neuen Einrichtung in verschiedenen Betriebsstellungen.
Fig. ι schematisch dargestellt, .
Fig. 2 bis 4 zeigen Einzelteile der neuen Einrichtung in verschiedenen Betriebsstellungen.
A und B ist das durch eine Weiche unterbrochene feste Hauptgleis, von dem der feste
Nebenstrang C abzweigt. D und E sind an einem Wagen F zu einem starren, parallel zu
sich selbst verschiebbaren Ganzen vereinigte Gleisstücke, die in den Endstellungen des
Wagens F entweder die Streckenteile A und B oder A und C miteinander verbinden. Der
Wagen F wird in beiden Endstellungen durch eine an seinem Stützgerüst G drehbar gelagerte
Klinke α gesperrt, die unter dem Einfluß einer geeigneten Belastung ständig auf einer am
Wagen F sitzenden Schiene b aufliegt und in Schlußlage in Aussparungen s1 oder s2 der
Schiene (Fig. 3 und 4) eingreift, die den Endstellungen der Weichenzungen D und E entsprechen.
Wie aus Fig. 3 und 4 ersichtlich ist, sind diese Aussparungen verschieden tief und zum selbsttätigen Einfallen der Klinke a
entsprechend breit bemessen.
Zum Verfahren der Weiche wird die über ihren Drehpunkt hinaus verlängerte Klinke a
durch einen Kettenzug e aus der betreffenden Aussparung herausgezogen.
Die Klinke α ist durch eine Stange f mit
einem Schalter c verbunden, durch den unmittelbar vor der Weiche befindliche Stücke
der Schleifleitung, sowie die Schleifleitung auf der Weiche selbst abgeschaltet werden können.
Dies wird dadurch erreicht, daß bei Gleichstrom ein Strang, bei Drehstrom zwei Stränge
der Schleifleitung ein gewisses Stück von der Weiche entfernt durch Streckenisolatoren d
von der übrigen Schleifleitung getrennt sind. Diese abgetrennten Strecken sind derart mit
dem Schalter c verbunden, daß sie nur dann Strom erhalten, wenn die Klinke α in eine
der auf der Schiene b befindlichen Aussparungen s1, s2 eingefallen ist, d. h. wenn das eine
der am Wagen F befestigten Laufbahnstücke D oder E dem Ende der Laufbahn A genau
gegenübersteht. Die Anordnung der Kontakte auf der Walze des Schalters c ist ferner so
getroffen, daß, wenn die Hauptgleisteile A und B durch die Weichenzunge miteinander
verbunden sind, sowohl die Abzweigung C als
auch die Weichenzunge E stromlos sind. Hierdurch ist es ausgeschlossen, daß eine auf der
Abzweigung C laufende Katze von dieser abstürzen kann. In derselben Weise sind die
Schleifleitungen der Weichenzunge D und des Hauptgleisabschnittes B stromlos, wenn die
Gleisteile A und C durch die Weichenzunge E miteinander verbunden sind, so daß eine auf
dem Gleisteil B ankommende Katze nicht bis
ίο an dessen Ende fahren und abstürzen kann.
Selbstverständlich kann zur Sperrung des
Wagens F statt einer Klinke und Schiene mit verschieden tiefen Aussparungen auch ein mit
der Schaltwalze verbundener Stift, der in Löcher verschiedener Tiefe am Rahmen des
Wagens greifen kann, verwendet werden. Ferner können die Klinke α am Wagen und
die entsprechenden Aussparungen am Stützgerüst des Wagens angeordnet sein.
ao Beim Umstellen der Weiche, d. h. beim
Verfahren des Wagens F, hat die Klinke a die
in Fig. 2 gezeichnete Stellung. Der Schalter c steht auf Null und alle Gleisteile A, B, C, D
und E sind stromlos. Die Stellung der Klinke nach Fig. 3 entspricht der in Fig. 1 gezeichneten
Stellung des Wagens, d. h. die Hauptgleisteile A und B sind durch die Weichenzunge
D miteinander verbunden, die Abzweigung C und die Weichenzunge E sind stromlos.
Die Fig. 4 zeigt die Stellung der Klinke a, wenn der Hauptgleisteil A durch die Weichenzunge
E mit der Abzweigung C verbunden ist. In dieser Stellung sind der Hauptgleisteil B
und die Weichenzunge D stromlos.
Anstatt nur für eine, kann die Weiche auch für zwei oder mehrere Abzweigungen eingerichtet
werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Fahrstraßensicherung für elektrisch betriebene Hängebahnen, bei der von der Verriegelungsvorrichtung der betreffenden Weiche ein elektrischer Schalter zwangläufig gesteuert wird, der die unterbrochenen Fahrstrecken, sowie die zugehörigen Weichenstränge stromlos macht, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellungen des Schalters durch verschieden tiefe, den einzelnen Stellungen der Weiche entsprechende Aussparungen (Einschnitte, Löcher) oder Anschläge an der Riegelschiene oder am Wagen bestimmt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE212957C true DE212957C (de) |
Family
ID=474654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT212957D Active DE212957C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE212957C (de) |
-
0
- DE DENDAT212957D patent/DE212957C/de active Active
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