DE81024C - - Google Patents

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DE81024C
DE81024C DENDAT81024D DE81024DA DE81024C DE 81024 C DE81024 C DE 81024C DE NDAT81024 D DENDAT81024 D DE NDAT81024D DE 81024D A DE81024D A DE 81024DA DE 81024 C DE81024 C DE 81024C
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Germany
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rail track
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D55/00Endless track vehicles
    • B62D55/08Endless track units; Parts thereof
    • B62D55/10Bogies; Frames

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbau.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. Oktober 1894 ab.
Die bisher gemachten Vorschläge, Fahrzeuge mit endlosen, während der Fahrt selbstthätig verlegten Schienen zu versehen, scheinen eine praktische Verwendung deshalb nicht gefunden zu haben, weil die getroffenen Beziehungen zwischen den Schienen und den Fahrzeugtheilen, namentlich den Rädern sich als ungeeignet erwiesen haben. Eine brauchbare Lösung dieser Aufgabe dürfte die nachstehend erläuterte Erfindung enthalten. Die beiden endlosen Schienenstränge, auf welchen die Räder des Fahrzeuges laufen, bestehen aus Gliederketten und werden während der Fahrt beständig von gezahnten Trommeln α α1 herumgeführt. Diese sind in geeigneter Weise oberhalb der Laufra'der b drehbar am Fahrzeug gelagert und werden sämmtlich oder nur theilweise von den Rädern durch Gestänge c umgedreht, wobei im letzteren Falle die nicht angekuppelten Führungstrommeln nur durch den Kettenzug mitgenommen werden. Jeder Schienenstrang besteht aus einer mittleren Gliederkette und zwei seitlich über dieser Kette liegenden Laufbahnen. Die Gliederkette ist aus einzelnen breiten Stegplatten d zusammengesetzt, welche durch gewöhnliche Kettenglieder dl mit einander verbunden sind. Auf jeder Stegplatte sitzt ein Paar Hülsen e, und durch die Hülsen aller zu einer endlosen Kette vereinigten Platten d, sowie durch zwischen die Hülsen gelegte Gummistücke f sind Drähte oder starke Schnüre g gezogen, so dafs jede Schienenkette zwischen zwei neben einander liegenden Laufbahnen eine Spurrille aufweist, in welcher Spurkränze b1 der Räder des Fahrzeuges laufen (Fig· 2). ,
Der vorbeschriebene endlose Schienenstrang wird unter den Laufra'dern b und auf den Zahntrommeln α α1 durch Leitrollenkreuze festgehalten, welche je von zwei unter bezw. über die beiden Laufbahnen ef fassenden Rollen h h, einer zwischen den Bahnen liegenden Rolle /21, einem Lagerkreuz h'2 für diese drei Rollen und einem Tragearm h3 für das Lagerkreuz gebildet werden (Fig. 1, 2 und 6). Die Lagerkreuze der Leitrollen neben den Laufrädern b sind verdrehbar an den Tragearmen befestigt, während die Lagerkreuze der Leitrollen neben den Führungstrommeln verschiebbar zu den Tragarmen eingerichtet sind. Der Tragarm /?3 des vorderen Leitrollenkreuzes läfst sich sowohl in der horizontalen als auch in der verticalen Ebene verdrehen, damit der betreifende Schienenstrang in eine zu befahrende Curve hineingelegt und ferner um so viel zurückgezogen werden kann, dafs der beim Vorwärtsfahren dicht am Hinterrad anliegende Schienenstrang etwas von diesem nach hinten zu abgerückt und rückwärts gefahren werden kann.
Hierzu wird für jeden Schienenstrang das vordere Leitrollenkreuz hochgeklappt, der obere Lauf des Stranges aus den Leittrommeln a a1 herausgehoben, der Strang etwas von dem Hinterrad nach hinten zu entfernt und dann wieder in die Verzahnung der Trommeln eingelassen. Das Herausheben des Schienenstranges aus den Zähnen der Trommeln, welche zwischen die Stegplatten d eingreifen, geschieht durch Hochschieben der Rollenkreuze h2.
Die Rollen h h h1 der Leitkreuze liegen für gewöhnlich nicht dicht an den Laufbahnen ef
an, damit die durch die Unebenheiten der Fahrstrafsen bedingten Schrägeinstellungen der Stegplatten d und das Fahren in Curven möglich sind.
Die vorbeschriebene Einrichtung gestattet auch, auf dem Wasser zu fahren, wenn die Stegplatten d zu gröfseren, mit Luft gefüllten Kasten <P umgebildet sind (Fig. 7).

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein endloser Schienenstrang für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei mit einander verbundene, eine Spurrinne bildende und durch gezahnte Trommeln (a) unter die Laufräder (b bl) gezogene endlose Laufbahnen (ef) durch Leitrollen (hhh1), welche von beweglichen Lagerkreuzen (h2 hs) getragen werden und an mehreren Stellen unter, über oder zwischen die beiden Laufbahnen fassen, in der Fahrrichtung erhalten bezw. in diese hineingeführt werden.
  2. 2. Eine Ausführungsform des im Anspruch i. gekennzeichneten Schienenstranges, bei welcher beide Laufbahnen aus Hülsen (e), welche auf an einander geketteten Stegplatten (d) oder Luftkasten 1) sitzen, aus elastischen Zwischencylindern (f) und durch diese Glieder und die Hülsen gezogenen Drähten oder Schnüren (g) zusammengesetzt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT81024D Active DE81024C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK84504C (da) * 1954-10-01 1958-03-03 Bofors Ab Larvefodsbåndplade med tværkam, navnlig til traktorer.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DK84504C (da) * 1954-10-01 1958-03-03 Bofors Ab Larvefodsbåndplade med tværkam, navnlig til traktorer.

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