DE2249657C3 - Projektionswaage - Google Patents

Projektionswaage

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DE2249657C3
DE2249657C3 DE19722249657 DE2249657A DE2249657C3 DE 2249657 C3 DE2249657 C3 DE 2249657C3 DE 19722249657 DE19722249657 DE 19722249657 DE 2249657 A DE2249657 A DE 2249657A DE 2249657 C3 DE2249657 C3 DE 2249657C3
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Josef 7460 Balingen Schwarz
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Bizerba SE and Co KG
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Bizerba Werke Wilhelm Kraut GmbH and KG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G23/00Auxiliary devices for weighing apparatus
    • G01G23/18Indicating devices, e.g. for remote indication; Recording devices; Scales, e.g. graduated
    • G01G23/32Indicating the weight by optical projection means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft eine Projektionswaage mit mehreren durch optische Mittel wahlweise auf eine Mattscheibe projizierbaren beweglichen Skalen, bei der zwei verschiedene, in festem Abstand hintereinander angeordnete Skalenebenen durch axial unverschiebliche Mittel auf ein und dieselbe Mattscheibe scharf projizierbar sind.
Zur Erhöhung der Anzahl von innerhalb einer vorgegebenen (lache unterbringbaren Skalen ist es bekannt (DE-PS 12 64 090), aus Teilstrichen und zugeordneter Zahlenbeschriftiing bestehende Skalen in festem Abstand in zwei verschiedenen Ebenen hintereinander deckungsgleich anzuordnen und ein axial, d. h. in Richtung der optischen Achse verschiebbares Objektiv vorzusehen, mit dem jeweils eine der hintereinanderliegenden Skalen auswählbar und auf die Mattscheibe schart abbildbarist.Esistfernerbekannt(DE-PS 12 72 015),zum Auswählender jeweiligen Skala an Stelle eines axial vcrsehiebliehen Objektivs eine planparallele, den gesamten
SS
60 Strahlengang beeinflussende Glasplatte oder eine Blende zu verwenden. Glasplatte oder Blende sind dabei beweglich angeordnet und können an entsprechender Stelle in den Strahlengang eingebracht werden. Bei diesen bekannten Projektionswaagen tritt der Nachteil auf, daß bei Verwendung eines axial verschiebbaren Objektivs oder durch das Zwischenschalten einer Glasplatte bzw. Ulende ein besonderer, präziser, störanfälliger Verstellmechanismus für Objektiv, Glasplatte oder Blende erforderlich ist. Bei der Projektion durch ein gemeinsames Objektiv müssen ferner aus Eichgründen die hinieieinander angeordneten Skalen extrem genau zueinander plaziert werden, was eine höchst komplizierte lcrtigiingstechnik erfordert.
Zur Vermeidung dieser Nachteile geht die Erfindung \on der Aufgabe aus, auf einfachere Weise als bisher die Anzahl der auf vorgegebenem Raum unterzubringenden Skalen zu erhöhen, und zwar ohne Verwendung beweglicher, den Strahlengang verändernder optischer Mittel.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß in der einen .Skalenebene lediglich die Teilstriche und in der anderen Skalenebene lediglich die den Teilstrichen zugeordnete Zahlenbeschriftung vorgesehen ist, daß beide Skalenebenen gleichzeitig auf der Mattscheibe scharf abbildbar sind und daß die Zahlenbeschriftung mit den Teilstrichen verschachtelt angeordnet ist.
Die nachstehende Beschreibung bevorzugter Auslühriingsloimen der Erfindung dient im Zusammenhang mit Zeichnung der weiteren Erläuterung. Es zeigt
V ig. I sehemaiisch in Drauf- und Seitenansicht den .Skalenträger einer an sich bekannten Projektionswaage.
t i g. 2 ähnlich 1 i g. I iicn .Vkaienirager einer Projektionswaagc gemäß der Erfindung,
F i g. i schematisch eine erste Auslührungsform eines Strahiengiings bei einer erfindungsgcmäßeti Waage und
Γ 1 i-'. 4 eine zweite Auslührungsform des Strahlenganges.
Der in I i g. I in Drauf- und Seitenansicht dargestellte Skaleniräger I ist in .111 sich bekannter und daher nicht eigens dargestellter Weise mit einem beweglichen Waagenteil. /. IV einem schwingenden Wägchebel, verbunden und wird entsprechend der auf die Waage aufgebrachten Last um einen bestimmten Winkel in Richtung des l'leiles .1 verschwenkt. Auf dem aus durchsichtigem Material. /. B. Glas, bestehenden Skalenträger I befinden sich in übereinanderliegenden Reihen mehrere Skalen, z. B. Preisskalen, die jeweils aus Teilstrichen 2 und einer zugeordneten Zahlenbeschriftung 3 bestehen, wobei die einzelnen Zahlenwerte jeweils über dem zugehörigen Teilstrich stehen. Bei der Wägung ist es erforderlich, eine bestimmte Skalenreihe auszuwählen. Handelt es sich bei den Skalen um Preisskaleii, so sind sie jeweils auf einen bestimmton Grundpreis, das ist der Preis der Gewichtseinheit, bezogen. Die Auswahl einer bestimmten Skale geschieht in bekannter Weise dadurch, dall ein in Richtung des Pfeiles b, d. h. senkrecht /11 seiner optischen Achse, hin und her verschieblichcs Objektiv 4 so eingestellt wird, daß es die ausgewählte Skale auf einer Mattscheibe vergrößert abbildet. Wie aus der in Γ i g. 1 rechts gelegenen Seitenansicht hervorgehl, sind die Teilstriche 2 und die .Skalenbeschriftungen 5 der einzelnen .Skalenreihen auf ein und derselben Seile des Skalcnträgers I angeordnet. Da die einzelnen Zahlenwerte jeweils über den Teilstrichen lic-
gen, ist die Breite des von einer Skale eingenommenen len tatsächlich etwa so aus, wie in F i g. 2 dargestellt. Es Raumes relativ groß, so daß bei dem in F i g. 1 darge- gehört immer eine Zahl zu dem links daneben stehenstellten Fall insgesamt nur zwei Skalenreihen auf dem den Teilstrich. Durch die Projektion wird diese Zahl Träger 1 unterzubringen sind. aber auf der Mattscheibe oberhalb der zugehörigen
Der in F i g. 2 scheinatisch dargestellte, für eine erfin- 5 zan| abgebildet.
dungsgemäße Projektionswaage bestimmte Skalcnträ- Dle Objektive 10 und 11 sind, abgesehen von der
ger 5 entspricht in Aufbau und Funktion grundsätzlich Verschiebemöglichkeit in Richtung des Pfeiles d dem Skalenträger 1 in F i g. I. Der Skalenträger 5 wird {F \ g. 2), ortsfest eingestellt. Der Abstand des Skalenvon einem Wägemechanismus lastabhängig in Richtung trägers 5 von der Mattscheibe 9 und den Objektiven 10 des Pfeiles ? verschwenkt. Die Projektion der ausge- lo und 11 ist ebenfalls unveränderlich. Die Objektive 10 wählten Skalenreihe erfolgt durch ein in Richtung des und ,, haben ferner eine so|che Tiefenschärfe, daß sie Pfeiles d entsprechend eingestelltes, z. B. aus zwei Ein- sich gcnau auf eine Ebene des Skalenträgers 5 scharf zelobjektiven bestehe»des Objektivsystem 6. einstellen lassen, die gegenüberliegende Ebene dabei
Im Gegensatz zu Fig. I sind bei der erfindungsge- aber nicht abbilden.
mäßen Ausführung gemäß F i g. 2 die Zahlenbeschrif- 15 F i g. 4 zeigt eine andere Ausführungsform der Erfintungen 7 und die Teilstriche 8 nicht auf derselben, son- ^„g. bei der zunächst wieder auf der einen Seite des dem auf einander gegenüberliegenden Seiten des Ska- Skaienirägers 5 die Zahlenbe.chriftung 7 und auf der lenträgers 5 angeordnet. Dabei liegen die Zahlenbe- anderen Seite die Teilstriche 8 angeordnet sind. Die schalungen nicht wie in F i g. 1 oberhalb Jcr (auf der Beschriftung 7 wie auch die Teilstriche 8 werden in dieanderen Seite des Skalenträgers 5 angeordneten) Teil- ao sem Fa|| von einer Lampe 15 über einen Kondensor 16 striche, sondern neben diesen und innerhalb des von beleuchtet und über ein einziges, in seinem Abstand geeiner einzelnen Skalenreihe eingenommenen Raumes. genüber der Mattscheibe 9 und den Skalenträger 5 un-Auf diese Weise lassen sich wesentlich mehr Skalen als veränderliches Hauptobjektiv 17 auf die Mattscheibe 9 bei Ausführung gemäß F i g. 1 auf dem Skalenträger 5 projiziert. Das Hauptobjektiv 17 bildet dabei auf Grund unterbringen, im Fall der F i g. 2 praktisch doppelt so a5 scjner Einstellung und seines Tiefenschärfebereiches Ieviele Skalen wie in F i g. 1. diglich die Teilstriche 8 scharf ab, während die zugehö-
Wie aus F i g. 3 hervorgeht, ist für die Projektion der rigc Zahlenbeschriftung 7 auf Grund ihrer unscharfen Teilstriche 8 auf eine Mattscheibe 9 ein erstes Objektiv Abbildung praktisch unsichtbar bleibt. Für die Scharf-10 vorgesehen, das auf die die Teilstriche 8 tragende abbildung der Zahlenbeschriftung 7 ist ein lediglich Seite oder Ebene des Skalenträgers 5 scharf eingestellt 3ejncn Tej| jes Strahlenganges erfassendes Hilf-.objekist. Der Abbildung der auf der anderen Seite des Trä tjv |8 vorgesehen. Das Hilfsobjektiv 18 läßt sich auch gers 5 vorgesehenen Zahlenbeschriflung 7 dient ein αυΓΓη e: 0 planparallele Glasplatte ersetzen, zweites Objektiv 11, das auf die jene- anderen Seite des Die Erfindung gestattet es, mehr Skalen auf vorgege-
Skalenträgers zugeordnete Ebene scharf eingestellt ist. benem Platz anzuordnen, und zwar mit dem Vorteil ge Zui Beleuchtung der Skalen tlicni cine Liuniqueiic 12, 35 genüber dem eingangs erwähnten Stand der Technik, deren Strahlen über Spiegel 13 und Kondensoren 14 daß die Abbildung der Skalen ausschließlich mit axial zum Skalenträger 5 hingelenkt werden. unverschieblichen optischen Mitteln erreicht wird. Es
In F i g. 2 und 3 ist angenommen, daß den Tcilstri- können also insoweit keine Abnutzungserscheinungen chen 8 jeder projizieren Skale eine Zahlenbeschrirtung auftreten, und die Projektion bleibt über lange Zeit hin-7 angeordnet ist, die auf den Skalenträger 5 jeweils 4O weg klar. In Wegfall gelangen selbstverständlieh auch oberhalb der Teilstriche 8 und somit innerhalb der be- komplizierte und störanfällige Einstellmechanismen, nachbarten, darüberliegenden, nicht scharf projezierten insbesondere auch für Blenden oder Glasplatten. Die Skalenrcihe untergebracht ist. In diesem Fall würde die Anzeigegenauigkeit hängt von der exakiien räumlichen in F i g. 2 unterste Skale keine Zahlenbcschriftung ent- Anordnung tier einzelnen Skalenreihen ab. Diese halten, weil dieser Skale die Zahlen innerhalb der dar- 45 Exaktheit ist dann, wenn die Teilstriche verschiedener iiberliegenden Skale zugeordnet sind. Über der ober- Skalen auf verschiedenen Ebenen eines Skalenträgers sten Skale würde hingegen eine reine Reihe von Zahlen angeordnet sind, nur schwer zu erreichen. Bei der erfin-(ohne Teilstriche) stehen. Dies ist aber nur eine mögli- dungsgemäßen Ausbildung lassen sich hingegen sämtliche Ausrührungsform gemäß der Erfindung. Es ist auch cne Skalen mit ihren Teilstrichen auf einer einzigen eine Ausführungsform denkbar, bei der die den Teilstri- 50 Skalcnebene exakt anordnen und infolgedessen einfachen 8 zugeordneten Beschriftungen 7 jeweils inner- cner, z. ß. durch ein einziges, photograpltiisches Diapohalb des Bereiches ein und derselben Skalcnreihe lie- sj,jVi verwirklichen. Hingegen liegen diie an der Gegen. In diesem Fall müssen die gemäß F i g. j vorgese- niuiigkeit der Messung unmittelbar nicht beteiligten henen Objektive 10 und 11 zusätzlich zu den unter- Zahlenbeschriftungen in einer anderen optischen Ebeschiedlichen Scharfeinstellungen auf die verschiedenen 55 nC- w„bei es nicht darauf ankommt, daß sie mit den Skalenebenen noch so ausgerichtet werden, daß die mit zugehörigen Teilstrichen bei der Projektion genau in den Teilstrichen 8 verschachtelten Beschriftungen 7 auf Deckung gebracht werden, solange nur die Zuordnung der Mattscheibe 9 immer über die zugehörigen Teilstri- zwischen Beschriftung und Teilstrichen erkennbar ehe 8 projiziert weiden. In diesem Fall sehen die Ska- bleibt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Projektion.swaage mit mehrerLMi durch optische Mittel wahlweise auf eine Mattscheibe proji/ierba- s ren beweglichen Skalen, bei der zwei verschiedene, in festem Abstand hintereinander angeordnete Skalenebenen durch axial unverschiebliche Mittel auf ein und dieselbe Mattscheibe scharf projizierbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen Skalenebene lediglich die Teilstriche (8) und in der anderen Skalenebene lediglich die den Teilstrichen zugeordnete Zahlenbeschriftung (7) vorgesehen ist, daß beide Skalenebenen gleichzeitig auf der Mattscheibe scharf abbildbar sind und daß die Zahlenbeschriftung (7) mit den Teilstrichen (8) verschachtelt angeordnet ist.
2. Projektionswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Abbildung der Teilstriche (8) und der Zahlcnbeschriftung (7) je ein be- ao solideres Objektiv (10, 11) vorgesehen ist.
3. Projektionswaage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Projektion einer Skale ein den gesamten Strahlengang erlassendes und auf die eine Skalenebene scharf eingestelltes Hauptobjektiv (17) vorgesehen und diesem zusätzlich ein axial unverschiebliches, die andere Skalenebene scharf abbildendes Hilfsobjektiv (18) zugeordnet ist, das lediglich den Strahlengang für die Projektion entweder der Teilstriche (8) oder der Zahlenbeschriftung (7) erfaßt.
4. Projektionswaage nach Anspruch 3, dadurch ' gekennzeichnet, daß dem Hauptobjektiv (17) statt dem Hilfsobjektiv (18) eine die Scharfeinstellung vermittelnde, planparaüele Glasplatte zugeordnet ist.
5. Projektionswaage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilstriche (8) und die Zahlenbeschriftung (7) der Skalen je- auf verschiedenen Seiten eines gemeinsamen Skalen triigers (5) angeordnet sind.
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