DE224603C - - Google Patents

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DE224603C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Ausdehnungskörper.
Bei Zentralwasserheizungen kann bekanntlich im Ruhezustande durch Frost ein Platzen der Rohre eintreten, wenn das in den Leitungen stehende Wasser nicht rechtzeitig abgelassen wird. Gemäß der Erfindung soll das Einfrieren des Wassers durch einen bei bestimmter niedriger Temperatur selbsttätig wirkenden Notablaß mit Sicherheit verhindert werden.
ίο Zu dem Zweck wird in die Rücklauf leitung an möglichst tiefer Stelle ein vom Wasser umspülter Ausdehnungskörper eingeschaltet, der von der Temperatur des Heizwassers beeinflußt wird und ein Gewicht festhält, welches bei einer bestimmten Temperatur des Wassers frei wird und herabfallend eine Glasscheibe zertrümmert, so daß das Leitungswasser frei abfließen kann. :
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung in einem senkfechten Schnitt veranschaulicht. Es ist hierbei von der bekannten Erscheinung Gebrauch gemacht worden , daß eine mit ihrem einen Ende befestigte, hinreichend lange Schraubenfeder, zumal wenn sie aus den bekannten Kompensationsstreifen besteht, bei Temperaturänderungen mit ihrem anderen freien Ende einen Kreisbogen um die Längsachse der Feder beschreibt. Wenn man das freie Ende in einen langen Schenkel auslaufen läßt, der in einer normal zur Federachse gerichteten Ebene liegt, so beschreibt das Schenkelende schon bei geringen Temperaturänderungen einen verhältnismäßig langen Weg.
In der Zeichnung ist ein die Feder umgebender schraubenförmiger Halter mit b bezeichnet. Er ist oben und unten in einem Gehäuse α befestigt und trägt die punktiert angedeutete Schraubenfeder c, die an ihrem oberen Ende befestigt ist. Die unterste oder letzte Windung c1, die voll ausgezogen dargestellt ist und sich um den horizontalen Teil b1 des Halters δ legt, geht in einen langen, nach oben gerichteten Schenkel e über, der sich vor eine Metallkugel d legt und diese am Herunterfallen hindert. Das Gehäuse α ist durch den Stutzen k an eine möglichst tiefe Stelle der Rücklaufleitung angeschlossen, aber immerhin so, daß das übliche Ablaßorgan noch ein wenig tiefer liegt. Der Boden des Gehäuses α wird durch die mittels des Ringes 0 gedichtet angepreßte, leicht zerbrechliche Scheibe i gebildet.
Der Schenkel e muß sich so an die letzte Federwindung c1 anschließen, daß er bei Abkühlung nach links, bei Erwärmung nach rechts schwingt. Sinkt also die Wassertemperatur unter eine bestimmte Grenze, so gibt der Schenkel β die Kugel d frei, die herabfällt und die Scheibe i zertrümmert. Bei steigender Temperatur bewegt sich der Schenkel e nach rechts, wobei er die Kugel d zurückschiebt oder sich durchbiegt. Zur Regulierung ist die schräge Unterlage f der Kugel mit einer Stellschraube g ausgerüstet. Die herausgefallene Kugel kann man nach Abnahme der Kappe h wieder an ihre Stelle bringen.
Es ist zweckmäßig, dafür Sorge zu tragen, daß die Kugel nach dem Ablassen des Wassers mechanisch am Fallen verhindert
wird. Man kann z. B. den Ring ο mit der Scheibe i als nach unten zu öffnendes Absperrorgan ausbilden, das statt des üblichen Ablasses benutzt wird und einen Haken m trägt, der sich beim öffnen der Absperrung von Hand vor die Kugel d schiebt.
Statt der Kugel d kann natürlich irgendein beliebiges Fallgewicht oder ein durch Federn o. dgl. betätigtes Schlagwerkzeug vorgesehen sein. Die Glasscheibe i kann durch eine Scheibe aus Porzellan o. dgl. oder überhaupt durch ein beliebiges zertrümmerbares Mittel zum Abschluß in der Leitung befindlichen öffnung ersetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Notablaß für Zentralwasserheizungen mit einem den Ablaß beeinflussenden Ausdehnungskörper, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausdehnungskörper (c) von der Temperatur des Leitungswassers beeinflußt wird und ein Gewicht (d) oder anderes Schlagwerkzeug festhält, welches bei einer bestimmten Temperatur des Leitungswassers frei wird und auf eine die Leitung absperrende, leicht zerbrechliche Scheibe (i) fällt, nach deren Zertrümmerung . das Leitungswasser frei abfließt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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