DE220447C - - Google Patents
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- DE220447C DE220447C DENDAT220447D DE220447DA DE220447C DE 220447 C DE220447 C DE 220447C DE NDAT220447 D DENDAT220447 D DE NDAT220447D DE 220447D A DE220447D A DE 220447DA DE 220447 C DE220447 C DE 220447C
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M17/00—Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
- H04M17/02—Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
- H04M17/026—Constructional features
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Computer Security & Cryptography (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Prepayment Telephone Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Ja 220447 KLASSE 21 a. GRUPPE
ROBERT BRUNO JENTZSCH in WIEN.
oder elektrischem Wege geschlossen wird.
Die Erfindung betrifft eine selbstkassierende Fernsprechstelle, bei welcher der im normalen
Zustand unterbrochene Sprechstromkreis auf mechanischem, oder elektrischem Wege geschlossen
wird und besteht darin, daß eine sichere Schließung des Mikrophonstromkreises durch
eine Kontaktklappe unter Vermittlung eines Kontaktklappenhalters bewirkt wird, der entweder
durch einen von der eingeworfenen Münze gestreiften zweiarmigen Hebel oder in bekannter
Weise durch einen vom rufenden Teilnehmer beeinflußten Elektromagneten ausgelöst
wird, während die Zurückführung des Kontaktklappenhalters in die Ruhelage durch einen beim Aufhängen des Fernhörers bewegten
Mitnehmer in gleichfalls bekannter Weise erfolgt.
Die Zeichnung veranschaulicht einen Fernsprechapparat
gemäß der Erfindung in Fig. 1 in Ruhestellung bei aufgehängter Hörmuschel
und in Fig. 2 in der Gebrauchsstellung bei abgehobener Hörmuschel und eingeworfenem
Geldstück.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem Münzkanal α, dessen Verlängerung c zur Kasse- führt. Seitlich vom Münzkanal ist ein Hebel d schwingend gelagert, dessen längerer Arm mit einem Stift β durch einen entsprechenden Schlitz in den Münzkanal α und somit in die Münzbahn hineinragt. Der andere Arm des Hebels d ist mit einem vorzugsweise als Stellschraube ausgebildeten Stift f versehen, dessen Spitze sich an einen um den Drehpunkt schwingenden Halter i anlegt. Das untere Ende des Halters i ist mit einer Nase i1 versehen, die eine Klappe k normal in gehobener Stellung hält. Diese Klappe k ist an das eine Ende der Mikrophonleitung angeschlossen. Unterhalb der Klappe k befindet sich ein Kontaktstück I, welches an das andere Ende der Mikrophonleitung angeschlossen ist. Wenn eine Münze ihren Weg durch den Münzkanal α nimmt, so trifft sie hierbei auf den Stift e des Hebels d und schwingt diesen ein wenig nach abwärts. Hierbei wirkt der Stift f derart auf den schwingenden Halter i, daß die Nase i1 zur Seite bewegt wird und das Niederfallen der Klappe k gestattet. Die Klappe k liegt jetzt, wie in Fig. 2 gezeigt, auf dem Kontaktstück I auf, und der Mikrophonstromkreis ist geschlossen, so daß das Telephon benutzt werden kann.
Der Apparat besteht im wesentlichen aus einem Münzkanal α, dessen Verlängerung c zur Kasse- führt. Seitlich vom Münzkanal ist ein Hebel d schwingend gelagert, dessen längerer Arm mit einem Stift β durch einen entsprechenden Schlitz in den Münzkanal α und somit in die Münzbahn hineinragt. Der andere Arm des Hebels d ist mit einem vorzugsweise als Stellschraube ausgebildeten Stift f versehen, dessen Spitze sich an einen um den Drehpunkt schwingenden Halter i anlegt. Das untere Ende des Halters i ist mit einer Nase i1 versehen, die eine Klappe k normal in gehobener Stellung hält. Diese Klappe k ist an das eine Ende der Mikrophonleitung angeschlossen. Unterhalb der Klappe k befindet sich ein Kontaktstück I, welches an das andere Ende der Mikrophonleitung angeschlossen ist. Wenn eine Münze ihren Weg durch den Münzkanal α nimmt, so trifft sie hierbei auf den Stift e des Hebels d und schwingt diesen ein wenig nach abwärts. Hierbei wirkt der Stift f derart auf den schwingenden Halter i, daß die Nase i1 zur Seite bewegt wird und das Niederfallen der Klappe k gestattet. Die Klappe k liegt jetzt, wie in Fig. 2 gezeigt, auf dem Kontaktstück I auf, und der Mikrophonstromkreis ist geschlossen, so daß das Telephon benutzt werden kann.
Um nach beendetem Gespräch die Klappe k wieder in die Stellung zu bringen, in welcher
sie den Mikrophonstromkreis unterbricht, ist eine Schieberstange m vorgesehen, welche in
der einen Richtung, beim Aufhängen der Hörmuschel, durch das Gewicht der letzteren, in der
anderen Richtung, beim Abheben der Hörmuschel, durch ihr Eigengewicht oder durch
eine Feder bewegt wird. An der Stange m ist ein schwingender Mitnehmer η angebracht, der
entweder durch eine Feder oder, wie beispielsweise gezeigt, durch Arm und Gegengewicht n1
gegen die Klappe k zu bewegt wird. Diese Bewegung
wird durch einen Stift 0 begrenzt, an den der Mitnehmern anschlägt, und zwar,
wie aus Fig. ι ersichtlich, in gehobener Stellung
mit einer breiteren Stelle, so daß er die Klappe k nicht erreichen kann. Wird die Hörmuschel abgehoben,
so bewegt sich die Stange m nebst dem Mitnehmer η nach abwärts, der schmälere
Teil des Mitnehmers kommt gegen den Stift ο zu liegen, wodurch ersterer mit seinem oberen
' Ende unter die Klappe k zu stehen kommt, wie in Fig. 2 gezeigt. Wird also nach beendetem
Gespräch die Hörmuschel wieder aufgehängt, so bewegt sich die Stange m mit dem
Mitnehmer η nach aufwärts, und letzterer hebt die Klappe k so weit an, bis diese wieder durch
die Nase i1 festgehalten wird.
Dann gelangt der verbreiterte Teil des Mitnehmers η gegen den Stift 0, wodurch ersterer
zum Ausweichen gebracht wird und wieder in die in Fig. 1 gezeigte Stellung gelangt. Das
Anheben der Stange m durch die Hörmuschel kann in beliebiger Weise geschehen, z. B.
durch den gezeigten Hebel p. Die Münze ist in diesem Falle, nach Passieren des Anschlages e,
direkt durch den Kanal c in die Kasse abgefallen.
Diese einfache Einrichtung eignet sich besonders für den Anschluß an selbsttätige Fernsprechämter,
wo der Rufende die von ihm gewünschte Nummer am Telephon selbst einstellt. Da der Rufende jederzeit den von ihm
Gerufenen hören kann, braucht er die Münze erst einzuwerfen, wenn sich der Gerufene gemeldet
hat, und es kann deshalb die Münze gleich einkassiert werden.
Für gewöhnliche Zentralen mit Handbetrieb, wo die gewünschte Nummer erst einer Beamtin
mitgeteilt und dann abgewartet werden muß, ob der gewünschte Teilnehmer besetzt ist oder
sich meldet, ist es notwendig, vorzusehen, daß die eingeworfene Münze, falls die gewünschte
Verbindung nicht herstellbar ist, zurückgegeben wird. Zu diesem Zwecke ist im Apparat ein
zweiter schwingender, ungleicharmiger Hebel q vorgesehen, der bei aufgehängter Hörmuschel
die in Fig. 1 gezeigte Stellung einnimmt, in der sein unteres Ende ein wenig in den Münzkanal
hineinragt. Wird die Hörmuschel abgehoben, so trifft' bei der Abwärtsbewegung
der Stange m ein Anschlag m1 dieser Stange
auf das kürzere Ende des Hebels q und bringt diesen in die in Fig. 2 gezeigte Stellung, in welcher
er für die Münze eine Auflage bildet, nachdem diese den Stift e passiert hat. Andererseits
wird hier die Münze in einem im Münzkanal vorgesehenen Ausschnitt b durch die
Nase s eines Armes r gehalten, der mit dem Anker g eines Elektromagneten h verbunden
ist. Soll die Münze wegen nicht zustande gekommener Verbindung zurückgegeben werden,
so entsendet die Zentrale einen Strom, der den Elektromagneten h erregt und die Nase s zum
Ausweichen bringt, so daß die Münze bei b seitlich herausfallen kann. Bleibt das Relais
aber unerregt und wird nach beendetem Gespräch die Hörmuschel wieder aufgehängt, so
hebt sich mit der Stange m der Anschlag m1,
und der Hebel q wird durch das Gewicht der darauf ruhenden Münze nach abwärts in die
in Fig. ι gezeigte Stellung geschwungen, in welcher die Münze durch den Kanal c in die
Kasse gelangen kann. Um die eben genannte Bewegung des Hebels q sicherer zu machen,
kann die Stange m unterhalb des kürzeren Armes des Hebels q mit einem Anschlage,
analog dem Anschlage m1, versehen sein, der
bei der Aufwärtsbewegung der Stange m zwangläufig den längeren Arm des Hebels q in die in
Fig. ι gezeigte Stellung führt.
Soll der Apparat auch dazu dienen, beim Gerufenwerden von einer anderen Station aus
den Mikrophonstromkreis ohne Verwendung einer Münze zu schließen, so genügt es, das
schwingende Stück i entweder mit dem Anker g des Elektromagneten h direkt zu verbinden
oder aber es in solcher Stellung zum Anker g zu lagern, daß dieser, wenn der Elektromagnet
erregt wird, seine Bewegung dem Stück i vermittels eines an der Stange r angebrachten
Vorsprunges ζ derart mitteilt, daß dessen Nase i1
zur Seite geschwungen und die Klappe k zum Fallen gebracht wird. Durch den in seinem
mittleren Teil als Auge ausgebildeten Halter i
greift nämlich der Anker g des Relais h hindurch.
Um zu verhindern, daß vor dem Abheben der Hörmuschel eine Münze eingeworfen wird,
ist mit der Stange m oder mit dem Hörmuschelhebel f ein Schieber verbunden, der bei aufgehängter
Hörmuschel in bekannter Weise die Münzeneinwurföffnung verschließt und sie erst bei abgehobener Hörmuschel freigibt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Selbstkassierende Fernsprechstelle, bei welcher der Sprechstromkreis auf mechanischem oder elektrischem Wege geschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine sichere Schließung des Mikrophonstromkreises durch eine Kontaktklappe (k) unter Vermittlung eines Kontaktklappenhalters (i) bewirkt wird, der entweder durch einen von der eingeworfenen Münze gestreiften zweiarmigen Hebel (d) oder in bekannter Weise durch einen vom rufenden Teilnehmer beeinflußten Elektromagneten (h) ausgelöst wird, während die Zurückführung des Kontaktklappenhalters in die Ruhelage durch einen beim Aufhängen des Fernhörers bewegten Mitnehmer (n) in gleichfalls bekannter Weise erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220447C true DE220447C (de) |
Family
ID=481494
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220447D Active DE220447C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220447C (de) |
-
0
- DE DENDAT220447D patent/DE220447C/de active Active
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