DE683155C - Tischmuenzfernsprecher mit elektrischer Kassierung - Google Patents

Tischmuenzfernsprecher mit elektrischer Kassierung

Info

Publication number
DE683155C
DE683155C DET47455D DET0047455D DE683155C DE 683155 C DE683155 C DE 683155C DE T47455 D DET47455 D DE T47455D DE T0047455 D DET0047455 D DE T0047455D DE 683155 C DE683155 C DE 683155C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coin
lever
return
cashier
slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET47455D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Biniek
Heinrich Langner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co filed Critical Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Priority to DET47455D priority Critical patent/DE683155C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE683155C publication Critical patent/DE683155C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Tischmünzfernsprecher mit elektrischer Kassierung Gegenstand der Erfindung ist ein Münzfernsprecher, der auf Tischen, Wandkonsolen o. dgl. Aufstellung finden kann. Um das Kassiersystem mit dem Fernsprechapparat vereinigen zu können, hat man bereits flach und parallel zum Boden. laufende Münzkanäle angeordnet, in denen die flach einzulegende Münze durch einen von Hand zu bewegenden Schieber bewegt wird. Bei den bekannten Münzfernsprechern dieser Art wird das zunächst gesperrt gehaltene Mikrophon durch einen von der Münze bei ihrer Bewegung durch den Schieber betätigten Kontakt entsperrt. Auf diese Weise wird der Sprechgast gezwungen., bei Meldung des gerufenen Teilnehmers den Münzschieber zu betätigen und hierbei die Kassierung der eingelegten Münze zu bewirken. Bei einer Falschwahl durch den Sprechgast würde der Sprechstelleninhaber geschädigt werden, wenn der Sprechgast bei Meldung des nicht gewünschten Teilnehmers die Betätigung des Münzschiebers unterläßt, da auch die Falschverbindung im Amt gebührenpflichtig gezählt wird. Es sind Münzfernsprecher bekannt mit selbsttätiger Kassierung am Schluß des Gespräches und verzögerter Münzrückgabe. Bei diesen Münzfernsprechern wird der Lauf der Münze durch die Schwerkraft bestimmt. Der Münzfernsprecher selbst ist an einer Wand starr befestigt und kann durch den Sprechgast in seiner Lage nicht. verändert werden. Bei einem Tischmünzfernsprecher dagegen muß das sichere Arbeiten der Kassiereinrichtung auch bei einer Lageänderung des Apparates gewährleistet sein, die von dem Sprechgast beispielsweise in betrügerischer Absicht vorgenommen wird. Durch. diese zusätzliche Aufgabe wird bei Tischmünzfernsprechern das Kassierproblem gegenüber Wandmünzfernsprechern wesentlich erschwert. Die Erfindung ermöglicht in Tischmünzfernsprechern eine selbsttätige Kassierung am Schluß des Gespräches bei verzögerter Münzrückgabe dadurch, daß die Münze durch einen Schieber in eine Zwischenstellung befördert wird, aus der die Münze in den Kassier- oder Rückgabebehälter zwangsläufig in jeder Lage des Apparates durch Hebel weiterbefördert wird, die von einem von der Vermittlungsstelle -aus gesteuerten Magneten und einem von der;; Hörergabel gesteuerten und unter dem E' flu,ß einer Verzögerungseinrichtung stehen Hebelwerk beherrscht werden.
  • In den Abbildungen ist ein Ausführungs5"' Beispiel der Erfindung dargestellt. Die Abbildungen zeigen jedoch nur die für das Verständnis der Erfindung notwendigen Teile. Auf die Darstellung der zum Fernsprechapparat gehörenden Teile sowie des Gehäuses und der Kassette ist verzichtet.
  • Abb. i zeigt das parallel und flach zum Boden des Apparates verlaufende Münzkanalsystem im Schnitt.
  • Abb. 2 ist eine Ansicht von oben auf die Einlegeöffnung mit ' Münzschieber.
  • Abb.3 zeigt eine Ansicht des unteren Münzkanals nach Entfernung der Kappe und des Münzschiebers und Stellung des Hebelwerkes in der durch den Münzschieber bewirkten Lage.
  • Abb@.4 zeigt die Münze in der Zwischenstellung und Stellung des Hebelwerkes bei abgenommenem Hörer in der Sprechstellung.
  • Abb.4ä zeigt eine Seitenansicht des mit der Hörergabel in Eingriff stehenden Teiles des Hebelwerkes bei der in Abb. 4 gezeigten Stellung.
  • Abb. 5 zeigt die Kassierstellung nach Einhängen des Hörers.
  • Abb. 5a zeigt eine Seitenansicht des mit der Hörergabel in Eingriff stehenden Teiles des Hebelwerkes bei der in Abb. 5 gezeigten Stellung.
  • Abb. 6 zeigt das Hebelwerk in der Rückgabestellung.
  • Abb.6a zeigt eine Seitenansicht des mit der Hörergabel in Eingriff stehenden Teiles des Hebelwerkes bei der in Abb. 6 gezeigten Stellung.
  • In Abb. r ist die vor der Herstellung einer Verbindung in die Einlegeöffnung71 zu legende Münze mit i bezeichnet. Durch den Schieber 3, an dem der Knopf 5 befestigt ist, wird beim Verschieben des Knopfes 5 in die in Abb. i punktiert gezeichnete Lage die Münze i auf den Zwischenboden 4 bis zu der Öffnung 6 im Zwischenboden 4 geschoben. Durch die Öffnung 6 fällt die Münze i in einen unter dem Einlegekanal go liegenden Steuerkana189. Die Münze wird dabei der weiteren Beeinflussung durch den Schieber 3 entzogen, der unter der Wirkung einer nicht gezeigten Rückzugsfeder in die Anfangslage zurückkehrt. Mit dem Schieber 3 ist starr verbunden ein Stift 8, der bei der Bewegung des Schiebers mit dem Hebel? in Eingriff kommt und den Hebel 7 um die Achse 72 entgegen der Feder 73 in die in Abb. 3 dargestellte Lage verschwenkt. Sobald der Schieber 3 unter der Wirkung der nicht ge-_ -eigten Rückzugsfeder in die Anfangslage zu-:ckkehrt, wird der Hebel 7 durch die Feder z rgedreht. Der Hebel 7 besitzt an seinem 7 @'de einen Ansatz 74, der durch einen chlitz 75 des Bodenbleches 76 hindurchgreift und beim Zurück schwenken die Münze i auf dem Bodenblech 76 in die in Abb. 4 gezeigte Zwischenstellung schiebt. Bei der durch den Hebel 7 veranlaßten Bewegung der Münze i wird oder Hebel 9 durch In-Eingriff-Kommen der Münze mit dem an dem Hebel 9 befestigten Stift 15 entgegen der Wirkung der Feder i o in die in Abb-. 4 gezeigte Lage verschwenkt. Durch den Arm 16 des Hebels 9 wird die Münze i gehindert, durch die Öffnung 48 des Bodenbleches 76 in den Kassierbehälter zu fallen. Der Arm 16 des Hebels 9 steht mit einem Ansatzlappen 78 des Hebels i i in Eingriff, der um die Achse 79 drehbar ist und durch die Drehungsfeder 8o gegen den Arm 17 gedrückt wird. Sobald der Hebel 9 die in Abb.4 .dargestellte Lage einnimmt, vermag der Hebel i i sich in die in Abb. 4 dargestellte Lage zu bewegen, sofern der Hebel i i eine Gegenlage an der Münze i findet. Durch den Hebel r r werden. die Kontakte 13 und 21 gesteuert, die beide zum Impulskontakt parallel geschaltet sein sollen, so daß nur in der in Abb. 4 gezeigten Stellung des Hebels i i ungehindert Wahlimpulse zur Aussendung gelangen können. Wenn daher die Münze i nicht die vorgeschriebene Größe hat, so würde der Hebel i i entweder die Kontaktfedern 13 oder 21 . schließen, je nachdem, ob die Münze zu groß oder zu klein ist. In der in Abb.4 dargestellten Stellung kann der Sprechgast nach Abheben des Hörers de gewünschte Verbindung durch Wahl der entsprechenden Rufnummer herstellen. Nach Beendigung des Gespräches wird der Hörer aufgelegt, und dabei wird die Stange 3o der in die in Abbt 5 dargestellte Läge bewegt. Die Stange 30 steht in Eingriff mit einem Stift 29, der an dem Winkelhebel 28 befestigt ist, der um die Achse 81 drehbar ist und an dessen einem Schenkel die Zugfeder 27, angreift. Um die Achse 81 ist ein zweiter Winkelhebel 4.2 drehbar gelagert, an dessen einem Schenkel die Zugfeder 27 angreift. Da die Zugfedern 27 und 27" hintereinander liegen, ist in den Seitenansichten 4a, 5a und 6" immer nur eine Zugfeder erkennbar. In den Abb. 4, 5 und 6 sind die Zugfedern 27 und 27a weggelassen, um die Übersichtlichkeit nicht zu stören. Der Winkelhebel 42 ist mit der Kolbenstange 82 der Luftpumpe 44 drehbar i verbunden. Der Winkelhebel 42 besitzt an seinem freien Ende einen gabelförmigen Ausschnitt 83, durch :den der an dem Hebel 32 befestigte Stift 43 hindurchgreift. Der Steuerhebel 32 wird durch die festen Stifte 37, 39 und 84, 85 in Verbindung mit dem ari dem Hebel 32 befindlichen Ansatzlappen und der Steuerfeder 34 geführt. In der.-in Abb.4 dargestellten Lage steht der Ansatz 31 des Steuerhebels 32 in Eingriff mit dem Ansatz 33 des Winkelhebels 28. Wenn daher durch das Niederdrücken der Stange 30 beim Auflegen des Hörers der Winkelhebel 28 entgegen seiner Feder 27a vers-chwenkt wird, wird durch den Ansatz 33 der Hebel 32 verschoben. Die Bewegung,des Hebels 32 ist durch den in dem Schlitz 38 gleitenden Stift 39 und durch den an der Fläche 35 des Ansatzlappens 36 entlang gleitenden Stift 37 bestimmt. Sobald der Ansatzlappen 36 bis zu der Kante 4o an dem Stift vorbeigeschoben isst, tritt eine Verschweukung des Hebels 32 um den Stift 39 durch die Wirkung der Feder 34 ein, da jetzt der Angriffspunkt der Feder 34 sich oberhalb des Stiftes 39 befindet. Die Drehbewegung des Hebels 32 wird jetzt durch den festen Stift 84 begrenzt. Bei der Verschwenkung des Hebels 32 kommt der Ansatz 31 dieses Hebels außer Eingriff mit dem Ansatz 33 des Hebels 28. Bei der Aufwärtsbewegung des Hebels 32 war durch Vermittlung des Stiftes 33 der Winkelhebel 42 entgegen der Feder 27 verschwenkt worden. Sobald daher der Hebel 32 von dem Hebel28 entkuppelt ist, kann die Feder 27 den Winkelhebel 42 und damit den Steuerhebel 32 wieder zurückziehen. Diese Rückbewegung des Hebels 42 wird jedoch durch die Luftpumpe 44 verzögert. In Abb. 5 ist eine Stellung gezeigt, in der der Hebel 32 bereits einen Teil des Weges bei der Rückbewegung ausgeführt hat. Die Bewegungsbahn des Hebels 32 bei der Rückbewegung ist bestimmt durch die Stifte 37, 39 und 84 und die Gleitfläche 88 des Ansatzlappens 36. Der Hebel 32 besitzt an seinem freien Ende drei Steuernocken 5i, 62 und 45. Diese Steuernocken kommen nacheinander mit den Hilfshebeln 18 und 2o in Eingriff. Der Hilfshebel 18 und der Hilfshebel 20 sind um die Achse 92 drehbar und werden durch die Drehungsfedern. 93 und 94 gegen den Stift 95 gedreht. Bei der unter dem Einfluß der Feder 27 stattfindenden Rückbewegung des Hebels 32 kommt im ersten Teil der Bewegung der Nocken 62 mit dem Ansatz 52 des Hebels 18 in Einsgriff und verschwenkt diesen Hebel entgegen der Feder 94. Durch die an dem freien Ende des Hebels 18 befindliche Nase 17 war der Rückgabehebel 7 in der in Abb. 4 und 5 gezeigten Lage festgehalten worden. Durch das In-Eingriff-Kommen des Nockens 62 mit dem Nocken 52 wird diese Sperrung aufgehoben, so daß der Hebel 7 durch die Feder 73 die Münze i in den Rückgabekanal 55 schieben würde, wie in ,den 6 dargestellt, wenn der Arm 26 des Hebels 7 sich nicht gegen den an dem Anker 22 des Magneten 47 befestigten Hebel 25 #Jegen würde.
  • Die Schaltung des Münzfernsprechers soll so beschaffen sein, daß der Magnet anzieht, sobald der Hörer eingehängt wird, und so lange angezogen bleibt, bis entweder im Amt die Wähler ausgelöst sind oder bis durch deal von dem Zählimpuls veranlaßten Schaltvorgang die zu dem Magneten führende Leitung unterbrochen wird. Bei gestörter Leitung würde daher der Magnet 47 nicht zum Anziehen kommen, und wenn in einem solchen Fall der Sprechgast den Hörer auflegt, wird das von ihm eingelegte Geld durch die auf den Hebel 18 ausgeübte Schaltbewegung sofort zurückgegeben. Im gewöhnlichen Betrieb dagegen ist bei In-Eingriff-Kommen des Nockens 62 mit dem Nocken 52 der Magnet 47 erregt, und die durch den Hebel 18 aufgehobene Sperrurig bleibt für den Hebel? wirkungslos, da der Hebel 7 durch den Hebel 25 gesperrt .gehalten wird. Bei der weiteren Bewegung des Steuerhebels 32 kommt der Nocken, 45 mit der Nase 46 des Hebels 2o in Eingriff und verschwenkt diesen in die in Abb: 5 dargestellte Lage entgegen der Feder 93. Die durch die Nase ig des Hebels 2o auf den Hebel g ausgeübte Sperrung wird aufgehoben. Wenn nun während der Zeit, in der der Nocken 45 an der Nase 46 des Hebels 2o vorbeigl.eitet, der Magnet 47 stromlos wird, kann der Hebel g durch die Wirkung der Feder io in die in Abb. 5 gezeigte Lage schwenken, so daß die Münze i durch die Öffnung 48 in den Kassierbehälter fällt.
  • Wenn die Verbindung nicht zustande gekommen war, erfolgt kein Abfall des Magneten 47 innerhalb der Zeit, in der der Nocken 45 sich an der Nase 46 des Hebels. 2o vorbeibewegt. Durch den Anker 22 wird daher der Hebel g in der in Abb. 4 gezeigten Lage festgehalten. Bei der weiteren Rückbewegung des Hebels 32 kommt der Nocken 51 mit dem Nocken 52 in Eingriff und veranlaßt wie V erschwenkung des Hebels 7, sobald der Magnet 47 stromlos geworden ist, was, wie bereits erläutert, nach der Auslösung der Wähler im Amt eintritt. Die Aufhebung der Sperrung des Hebels g durch den Hebel 23 in Verbindung mit dem Ansatz 24 1 beim Abfall des Ankers 22 bleibt auf den Hebel g ohne Wirkung, da der Hebel bereits wieder durch den Hebel2o gesperrt gehalten wird, weil sich der Ansatz ig wieder gegen den Ansatz 96 gelegt hat. Durch den Hebel 7 1 wird daher die Münze in den Rückgabekanal 55 geschoben, dessen Ausgabeöffnung sich seitlieh an dem Gehäuse des Münzfernsprechers befinden soll.
  • Das Abfällen der Münze i in den Kassierbehälter könnte dadurch verhindert werden, daß während .des Verschwenkens des Hebels 9 in die in Abb. 5 gezeigte Lage der Apparat auf den Kopf gestellt wird. Um diese betrügerische Maßnahme unwirksam zu machen, ist an dem Arm 16 des Hebels 9 ein Ansatz 49 vorgesehen, der sich gegen die Abkröpfung 5o des Hebels 7 legt. Wenn ,daher durch den Steuerhebel 32 die Sperrung für den Hebel 7 aufgehoben wird; kann der Hebel 7 die Münze i nicht in den Rückgabebehälter schieben, da der Hebel 7 durch den Ansatz 49 festgehalten wird. Der Sprechgast muß, um den Apparat betriebsfähig zu machen, den Apparat wieder in seine natürliche Lage bringen, d. h. auf den Tisch stellen. Die Münze fällt dabei in den Kassierbehälter. Eine Verstellung des Hebels 9 in die den Weg der Münze in den Kassierbehälter sperrende Läge, wie in Abb.4 dargestellt, kann durch Vermittlung des Schiebers und einer zweiten eingelegten Münze auch nicht erreicht werden, da, selbst wenn bei auf den Kopf gestelltem Apparat eine Münze eingelegt und der Schieber verschoben wird, die zweite die Rückstellung des Hebels g bewirkende Münze nicht eher mit dem Stift 15 in Eingriff kommen kann, bis der Apparat in seine natürliche Lage zurückgebracht ist, da die zweite Münze erst dann in -den unteren Steuerkanal 89 fällt. Um zu verhindern, daß die Münze i auch nicht durch seitliches Verkanten oder Schütteln des Münzfernsprechers in den Rückgabekanal 55 fallen kann, ist -eine Blattfeder 57 vorgesehen, die die Bewegung der Münze hemmt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Tischmünzfernsprecher mit waagerecht verlaufendem Münzkanal, in dem die flach eingelegte Münze von dem Sprechgast durch einen Schieber bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur selbsttätigen Kassierung und Rückgabe der Münze die Münze (i) durch den Schieber (3) in eine Zwischenstellung (Steuerkanal 89) befördert wird, aus der die Münze in den Kassier- oder Rückgabebehälter zwangsläufig in jeder Lage des Apparates durch Hebel (Rückgabehebel ? und Kassierhebel 9) weiterbefördert wird, .die von einem von der Vermittlungsstelle aus ,gesteuerten Magneten (47) und einem von der Hörerhakengabel (30) gesteuerten und unter dem Einfluß einer Verzögerungseinri.chtung (44) stehenden Hebelwerk (28, 42, 32) beherrscht werden.
  2. 2. Tischmünzfernsprecher nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, däß ,die die Bewegung der Münze (i) aus der Zwischenstellung in den Kassier- öder Rückgabebehälter bestimmenden Hebel (7, g) durch den Schieber entgegen dem Druck von Federn (1o, 73) verschwenkt und durch mehrere von dem Magneten (47) und dem Hebelwerk (28, 42, 32) beherrschte Sperrvorrichtungen (23, 25, 2o, 18) gehalten werden.
  3. 3. Münzfernsprecher nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (32) mit der Verzögerungseinrichtung (44) gekoppelt ist und durch Niederdrücken der Hörergabel (30) entgegen einer Feder (27, 27u) durch entsprechend angeordnete Führungsstifte (37, 39, 84 85) in Verbindung mit einem Führungskörper (36) des Steuerhebels so geführt wird, daß eine Entkopplung mit der Hörergabel eintritt und der Steuerhebel eine durch die gespannte Feder (27) hervorgerufene, unter dem Einfluß der Verzögerungseinrichtung (44) verzögert ablaufende, durch die Führungsstifte (37, 39, 84) bestimmte Bewegung ausführt, bei der an dein Steuerhebel befindliche Steuernocken (51, 62, 45) zeitlich aufeinanderfolgende Bewegungen der die Hebel (7, 9) gesperrt haltenden Hilfshebel (18, 2o) veranlassen, die in Abhängigkeit von der Stellung des Ankers (22) des Magneten (47) die Kassierung oder Rückgabe bewirken.
  4. 4. Münzfernsprecher nach Anspruch. i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß .die durch den Schieber (3) bewegte Münze (i) in einen unter dem Einlegekanal (7i) verlaufenden Steuerkanal (89) fällt, in dem die Münze außer Eingriff mit dem Schieber kommt und durch die kraftgesteuerten Hebel (7, 9) in Abhängigkeit von dem Zustandekommen der Verbindung in den Kassier- oder Rückgabebehälter bewegt wird.
  5. 5. Münzfernsprecher nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kassierung der Münze (i) bestimmende Hebel (9) durch die Münze in die die Kassierung sperrende Stellung gebracht wird und bei dieser Bewegung den Münzfühlhebel (i i) zur Prüfung auf Vorhandensein einer Münze in der Zwischenstellung freigibt.
  6. 6. Münzfernsprecher nach Anspruch r bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kassierhebel (9) in der Kassierstellung die Bewegung des Rückgabehebels (7) in die Rückgabestellung so lange sperrt, bis durch eine zweite von dem Schieber (3) bewegte und durch freien Fäll in den Steuerkanal (89) gelangte Münze die Rückstellung des Kassierhebels bewirkt wird.
  7. 7. Münzfernsprecher nach Anspruch r bis G, dadurch gekenn±eichnet, daß die Münze durch eine den Weg in den Rückgabebehälter sperrende Feder (57) so lange in der Zwischenstellung festgehalten wird, bis durch den Rückgabehebel (7) entgegen der Feder (57) die Münze in den Rückgabekanal (55) geschoben wird.
DET47455D 1936-09-12 1936-09-12 Tischmuenzfernsprecher mit elektrischer Kassierung Expired DE683155C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET47455D DE683155C (de) 1936-09-12 1936-09-12 Tischmuenzfernsprecher mit elektrischer Kassierung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET47455D DE683155C (de) 1936-09-12 1936-09-12 Tischmuenzfernsprecher mit elektrischer Kassierung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE683155C true DE683155C (de) 1939-10-31

Family

ID=7562615

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET47455D Expired DE683155C (de) 1936-09-12 1936-09-12 Tischmuenzfernsprecher mit elektrischer Kassierung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE683155C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE683155C (de) Tischmuenzfernsprecher mit elektrischer Kassierung
DE616827C (de)
DE690404C (de) Kassiereinrichtung fuer Tischmuenzfernsprecher
DE448617C (de) Rueckfrageeinrichtung fuer Fernsprechstellen
DE2360888C3 (de) Tischmünzfernsprecher mit Münzkassier- bzw. Münzrückgabeeinrichtung
DE698013C (de) d Rueckgabe der Muenzen
DE683583C (de) Kassiereinrichtung fuer Muenzfernsprecher, insbesondere Tischmuenzfernsprecher
DE704610C (de) Mitlaeufereinrichtung in Selbstanschlussfernsprechanlagen
AT148650B (de) Münzfernsprecher für verschiedenwertige Gespräche.
DE636001C (de) Selbstanschlusstischfernsprechapparat mit einer Muenzkassiereinrichtung
DE655342C (de) Muenzfernsprecher fuer verschiedenwertige Gespraeche
DE566954C (de) Einrichtung fuer Muenzkassierstellen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE665795C (de) Muenzfernsprecher mit verzoegerter Muenzrueckgabe und selbsttaetiger Kassierung
DE565906C (de) Muenzfernsprecher
DE640588C (de) Nummernschalter fuer Selbstanschlussfernsprechstellen mit Sperrvorrichtung
DE618430C (de) Nummernschalter zur Sperrung bestimmter Anrufnummern
DE562414C (de) Muenzfernsprecher
DE429695C (de) Muenzfernsprecher mit schwenkbarem Muenzkanal
DE548345C (de) Hakenumschalter fuer an Selbstanschluss-Vermittlungsstellen angeschlossene Sprechstellen mit beschraenkter Verkehrsberechtigung
DE268867C (de)
DE686461C (de) Anordnung zur Registrierung von Zeichen, die mittels der Nummernscheibe oder aehnlicher Zeichengeber von selbsttaetigen Fernsprechanlagen gegeben werden
DE699090C (de) Muenzfernsprecher mit einer Einrichtung zur Gebuehrenabstufung in Selbstanschluss-Fernsprechanlagen
DE723814C (de) Schaltungsanordnung in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, fuer durch zwei aufeinanderfolgende Stromstossreihen in zwei Bewegungsrichtungen einstellbare Waehler, insbesondere Hebdrehwaehler
DE698693C (de) Fernsprechapparat, insbesondere Muenzfernsprecher, mit Sperrkontakten am Nummernschalter zur Verkehrsbegrenzung
DE702244C (de) Muenzfernsprecher