DE698693C - Fernsprechapparat, insbesondere Muenzfernsprecher, mit Sperrkontakten am Nummernschalter zur Verkehrsbegrenzung - Google Patents

Fernsprechapparat, insbesondere Muenzfernsprecher, mit Sperrkontakten am Nummernschalter zur Verkehrsbegrenzung

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DE698693C
DE698693C DE1938T0049983 DET0049983D DE698693C DE 698693 C DE698693 C DE 698693C DE 1938T0049983 DE1938T0049983 DE 1938T0049983 DE T0049983 D DET0049983 D DE T0049983D DE 698693 C DE698693 C DE 698693C
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DE
Germany
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telephone
lever
number switch
contacts
hook
Prior art date
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Expired
Application number
DE1938T0049983
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Arno Horn
Fritz Kendelbacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
Original Assignee
Telephon Apparat Fabrik E Zwietusch and Co
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Filing date
Publication date
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Publication of DE698693C publication Critical patent/DE698693C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Fernsprechapparat, insbesondere Münzfernsprecher, mit Sperrkontakten am Nummernschalter -zur Verkehrsbegrenzung Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung am Hörerhaken bzw. Gabelträger von Fernsprechapparaten, insbesondere Münzfernsprechern, bei denen .durch den Hörerhaken nicht nur die.üblichen Umschaltekontakte,.sondern noch weitere, von der Nummernscheibe zur Verkehrsbegrenzung gesteuerte Sperrkontakte und andere Einrichturi@gen, wie z. B. .die Geldrückgabeworrich-Mng bei Münzfernsprechern, beherrscht werden. Bei ;bekannten Fernsprechapparaten, bei denen der Hörerhaken unmittelbar die Rückstellung oder beim Aufziehen der .Nummernscheibe verstellten Sperrkontakte bewirkt, sind Betrugsmöglichkeiten gegeben, die .durch vorliegende Erfindung ausgeschlossen werden sollen. Es ist z. B.,denkbar, im aufgezogenen Zustand der Nummernscheibe den Hörerhaken kurzzeitig niederzudrücken, so daß die bereits verstellten Sperrkontakte der Nummernscheibe in die Ruhelage zurückkehren, ohne .eine gleichzeitige Auslösung,des bereits hergestellten Verbindungsweges herbeizuführen. Auf diese Weise können unbefugterweise gesperrte Verbindungen hergestellt wenden: Um diesen Mangel zu beheben, ist es bekannt, auf der Fingerscheibenwelle eine Scheibe mit einem Ausschnitt anzuordnen, in den in der Ruhelage der Fingerscheibe der vom Hörerhaken beherrschte, die Rückstellung der Sperrkontakte bewirkende Hebel einfallen kann. Damit durch gewaltsames Niederdrücken.__ des- Hörerhakens im,. _aufgezogenen Zustand des Nummernschalters keine Beschädigung der Nummernscheibe eintritt, ist der von dem Hörerhaken beherrschte Hebel als Blattfeder ausgebildet, so daß der Hörerhaken selbst unabhängig vom Nummernschalter frei bewegbar bleibt und das Umlegen der Hakenumschalterkontakte in jeder Stellung des Nummernschalters möglich ist. Der Sprechgast kann daher die Auslösung der bereits eingestellten Wähler bei aufgezogener Fingerscheibe herbeiführen und durch anschließende Wahl gesperrter Ziffern die verbotene Verbindung herstellen. Um dies zu verhindern, müssen die Sperrkontakte so geschaltet sein; daß sie in .ihrer Arbeitsstellung die Hakenumschalterkontakte überbrücken. Bei Anwendung einer derartigen Schaltweise in einem Münzfernsprecher mit Knopfkassierung, bei dem durch das. Niederdrücken des Hörers die Münzrückgabe ausgelöst wird; ergibt sich eine neue Betrugsmöglichkeit. Im aufgezogenen Zustand der Nummernscheibe ist zwar durch Niederdrücken des Hörerhakens die Rückstellung der Sperrkontakte verhindert, aber das eingeworfene Geld kann ohne gleichzeitige Auslösung der , Verbindung vom Sprechgast. zurückgenommen wenden.
  • Nach der Erfindung wird in einfacher Weise eine unbefugte Benutzung der Fernsprechstelle .dadurch ausgeschlossen, .daß im aufgezogenen Zustand .des Nummernschalters eine Verstellung aller von dem Hörerhaken . beherrschten Apparatteile verhindert ist. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß im aufgezogenen Zustand des Nummernschalters der Hörerhalten von allen übrigen -Apparatteilen entkuppelt -ist, so @daß auch jegliche Beschädigung von Apparatteilen durch gewaltsames Niederdrücken .-des Hörerhakens ausgeschlossen ist.
  • In der Zeichnung sind nur die ' Apparatteile angedeutet, die für das Verständnis der Erfindung erforderlich sind. Der Hörerhaken z wird unter dem Einfluß der Feder 2_ nach Abheben des Hörers in die dargestellte Lage -um die Achse 3 geschwenkt, in der ex sich gegen den Anschlag 4 legt. Um die Achse 3 schwenkt ferner ein Hebel 5, der durch die Drehungsfeder 6 in Richtung .des-Pfeiles P, gedreht wird. Durch den Stift 7, der an ,dem Hebel 8 befestigt ist; .kann beire Niederdrücken des Hörerhakens i der Hebel 5 entgegen derPfeilrichtung P1 gedreht werden. Solange jedoch der Nummernschalter 9. auf= gezogen ist, ist Ader Stift 7 außer Eingriff mit dem Anschlag ro .des Hörerhakens i. Der Hebel 8 ist um die Achse i z drehbar gelagert und steht unter dem Einfluß der Feder 12, die bestrebt ist, ;den Hebel 8 in Richtung des Pfeiles P2 zubewegen. An dem Hebel 8 ist eine Blattfeder 13 befestigt, auf der ein um die Achse 14 schwenkbarer Hebel 15 gleitet. Dieser Hebel 15 legt sich mit seinem Stift 16 . gegen den Nocken 17 der Fingerscheibenwelle 18. Wird die Fingerscheibe 9 in Rieh-" tung des Pfeiles P, gegen den Fngerscheibenanschlag i9 gedreht, so kommt der Nocken 17 außer Eingriff mit dem Stift 16. Unter Wirkung der Feder 12 tritt eine Verschwenkung des Hebels 8 ein, @da der Hebel 15 sich frei bewegen kann, sobald der Nocken 17 von dem Stift 16 abgehoben ist. Die Blattfeder 13, die als nachgiebiges Glied zwischen die Hebel 8 und 15 geschaltet ist, soll eine Beschädigung des Hebelmechanismus verhin-.dern, die eintreten könnte;' wenn die aufgezogene@ Nummernscheibe erst nach Niederdrücken des Hörerhakens i zum Ablauf gebracht wird, da die Bewegung des Hebels 8 entgegen der Pfeilrichtung P2 unter #dem Einfluß des Hebels 15 durch den Stift 7 :gehemmt ist, der sich gegen die Vorderfläche des Hörerhakens i legt. Im aufgezogenen Zustand es Nummernschalters werden in üblicher Weise die Nummernschefhenablaufkontakte nsa durch den gleichfalls auf ,der Fingerscheibenwelle 18 befindlichen Nocken 2o umgelegt. Die Justierung des Nockens 2o ist dabei so getroffen, daß die Umschaltung der nsa-Kontakte erst erfolgt, nachdem die Verschwenkurig des Hebels 15 eingetreten ist: Der Nummernschalter soll in bekannter Weise mit einer Anzahl von -Schalträdern 2i ausgestattet sein, die nacheinander beim jedesmxligen Aufziehen der Fingerscheibe um .den .der gewählten Ziffer entsprechenden Betrag nacheinander verstellt werden. In .der Zeichnung ist nur ein derartiges Schaltrad 21 .dargestellt.- Dieses Schaltrad 2i besitzt einen ,Ausschnitt 22; durch den der Sperrkontakt spk umgelegt wird, falls eine entsprechende Ziffer gewählt wurde. Das Schaltrad 2z wird durch das Klinkenrad 23 in Verbindung mit .der Klinke 24 in .der entsprechenden Lage festgehalten. Die Klinke 24 ist an ,dem Hebel 25 befestigt, der um,dieAchse26 schwenkt. Durch den Stift 27, der ,@ dem um die Achse 28 schwenkbaren Hebel 29 befestigt ist, kann die Klinke 24 angehoben werden, so ,daß das i Schaltrad 2i unter dem Einfluß einer nicht gezeigten Drehungsfeder in die Anfangslage zurückkehren kann. Das Verschwenken ,der Klinke 24 soll durch Einhängen des Hörerhakens i erfolgen. Zu diesem Zweck steht a der Hebel 29 durch den Stift 3o mit .dem Hebel 5 in Verbindung: An -dem Hebel 29 ist ferner ein Stift 31 befestigt, der auf die Umschaltekontakte HU einwirkt. Der Hebel 5 trägt ferner einen Ansatz-32, ,durch- den die i: m einer Zwischenstellung befindliche Münze 33 indem Kanal 34 festgehalten wird. Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende Beim Niederdrücken des Hörerhakens i sollen ,bei in Ruhe befindlicher Nummernsr,heibe die von den Schalträdern :2i verstellten Sperrkontakte spk in die Ruhelage zurückkehren, die Umschaltekontakte HIT umgelegt und der Weiterlauf der indem Münzkanal 34 befindlichen Münze 33 veranlaßt werden. Beim Niederdrücken des Hörerhakens entgegen der Feder ä wird durch den Ansatz io der Stift 7 mitgenommen, der durch den Schlitz 35 des Hebels 5 ragt und hierbei den Hebel 5 entgegen der Pfeilrichtung P, bewegt. Der indem Hebel 8 befestigte Stift 7 wird in seiner Bewegung nicht gehemmt, da der Hebel 8 einen Schlitz 36 besitzt, durch Iden .die Achse i i hindurchgesteckt ist. Durch den Hebel 5 wird bei seiner Bewegung entgegen der PfeilrichtungP1 der Stift 30 mitgenommen, so daß der Hebel 29 um die Achse 28 entgegen der Drehungsfeder 37 verschwenkt wird. Bei der Schwenkbewegung des Hebels 29 -wird durch den Stift 27 der Hebel 25 niedergedrückt, so daß die Klinke 24 außer Eingriff mit dem Klinkenrad 23 kommt. Durch den Stift 29 werden die Halzenumschältekontakte HU umgelegt.
  • Wird. dagegen versucht, im aufgezogenen Zustand der Fingerscheibe den Hörerhaken i niederzudrücken, so .ist dies auf die Kontakte HU, spk und die Münzrückgabe ohne Einfluß, da., wie bereits erläutert, der Stift 7 im aufgezogenen Zustand des Nummernschalters außer Eingriff mit dem Anschlag io des Hörerhakens i steht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Fernsprechapparat mit von dem Hörerhaken zurückstellbaren Sperrkontakten am Nummernschalter zur Verkehrsbegrenzung, insbesondere Münzfernsprecher mit Sperrkontakten am Nummernschalter und durch :den Hörerhaken ausgelöster Getdrückgabe, .dadurch gekennzeichnet, daß im aufgezogenen Zustand des Nummernschalters der Hörerhaken von allen übrigen Apparatteilen entkuppelt ist.
DE1938T0049983 1938-02-18 1938-02-18 Fernsprechapparat, insbesondere Muenzfernsprecher, mit Sperrkontakten am Nummernschalter zur Verkehrsbegrenzung Expired DE698693C (de)

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