DE893352C - Verzoegerungseinrichtung fuer Tischmuenzfernsprecher - Google Patents

Verzoegerungseinrichtung fuer Tischmuenzfernsprecher

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DE893352C
DE893352C DEL10762A DEL0010762A DE893352C DE 893352 C DE893352 C DE 893352C DE L10762 A DEL10762 A DE L10762A DE L0010762 A DEL0010762 A DE L0010762A DE 893352 C DE893352 C DE 893352C
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DE
Germany
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coin
delay mechanism
angle lever
operated
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Expired
Application number
DEL10762A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Lauterer
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Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M17/00Prepayment of wireline communication systems, wireless communication systems or telephone systems
    • H04M17/02Coin-freed or check-freed systems, e.g. mobile- or card-operated phones, public telephones or booths
    • H04M17/026Constructional features

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

  • Verzögerungseinrichtung für Tischmünzfernsprecher Die Münzfernsprecher, die mit einer elektrischen Kassierung ausgestattet sind, benötigen ein Verzögerungswerk, um die Schaltvorgänge bei Gesprächsschluß, wie beispielsweise Auftrennung der Amtsschleife, Einleitung des Kassiervorganges bzw. Rückgabe der Münzen bei Nichtzustandekommen einer Verbindung, zu steuern. Diese aufgezählten Vorgänge können bei einem Wandapparat beispielsweise durch einen beschwerten Handapparat und einen entsprechenden Hub des Hakenumschalters verhältnismäßig einfach und leicht zur Beeinflussung des Verzögerungswerkes ausgenutzt werden.
  • Handelt es sich aber um einen Tischmünzfernsprecher, so stehen die bei einem Wandapparat aufgeführten Mittel und Möglichkeiten nicht zur Verfügung, weil bei einem Handapparat nur ein kleiner Weg des Gabelumschalters vorhanden ist. Es ist schon vorgeschlagen worden, das Verzögerungswerk eines Tischmünzfernsprechers durch die Kraft, die beim Einzahlungsvorgang durch Betätigung der Nocken aufgewendet wird, zu beeinflussen.
  • Um die Tischmünzfernsprecher ohne die Nocken, welche zur Kassierung der eingeworfenen Münzen dienen, ausstatten zu können und trotzdem das Verzögerungswerk durch die einzuwerfenden Münzen zu beeinflussen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Münze beim Niederdrücken an einer an einem Winkelhebel angebrachten Rolle vorbeigleitet und diese derart beeinflußt, daß der Winkelhebel, an dessen anderer Seite sich ein Zahnsegment befindet, sich um einen bestimmten Winkelbetrag dreht und über entsprechend angeordnete Übertragungsglieder das Verzögerungswerk beeinflußt. Voraussetzung für eine derartige Einrichtung ist jedoch, daß das Verzögerungswerk bereits mit einer eingeworfenen Münze voll aufgezogen worden ist, damit alle folgenden Funktionen in normalem Ablauf vonstatten gehen. Dies ist erforderlich, damit ein ,Teilnehmer, wenn er eine Münze eingeworfen hat, obgleich zwei Münzen für das Gespräch erforderlich sind, diese zurückerhalten kann, falls er nach Einwurf einer Münze das Gespräch nicht zu führen wünscht.
  • Die einzuwerfende Münze wird so weit in den Einwurfschlitz gedrückt, bis diese mit ihrer Mittellinie unter der mit der von ihr zu betätigenden Rolle liegt und nicht mehr in ihrem Weiterlauf behindert werden kann. Eine nachgezahlte zweite Münze fällt nm Münzeinwurnf bis an die Rolle b und erfordert nur ein leichtes Nachdrücken, bis ihre Mittellimite unter Kler Mittee der obenernwähnten Rolle liegt, so daß auch sie frei hinunterfallen kann, ohne daß eine zusätzliche Schaltfunktion auf den Winkelhebel und somit auf das Verzögerungswerk übertragen wird.
  • In der Abbildung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es soll die Wirkungsweise der Verzögerungseinrichtung an diesen Beispielen näher erläutert werden.
  • Bei Einwurf einer Münze a in den hierfür vorgesehenen Einwurfschlitz fällt diese bis auf die Rolle b. Die Rolle b ist auf einem Winkelhebel c angebracht, welcher auf der anderen Seite mit einem Zahnsegment d versehen ist.
  • Drückt man nun die Münze a in den Einwurfschlitz hinein, so weicht der Winkelhebel mit der Rolle b aus. Infolbgeidessen dreht das Z,ahnisegment d ein Ritzel e, das mit dem Zahnrad f verbunden ist. Das Zahnrad f ist im Eingriff mit einem weiteren Ritzel g, welches mittels Sperrklinke i mit dem Steigrad h verbunden ist, und es wird infolgedessen so lange durch den Winkelhebel c gedreht, bis die Klinke i in die Kerbe des Ritzels g eingefallen ist.
  • Beim Eindrücken der Münze bis in die tiefste Stellung wird dieselbe bis über ihre Mittellinie an der Rolle b vorbeigedrückt, so daß ein Hängenbleiben vermieden wird. Der Winkelhebel c bleibt infolge der Eingriffsstellung des Zahnsegmentes d in das Ritzel e in Arbeitsstellung stehen, da eine mehrmalige Betätigung bei erneutem Münzeinwurf nicht erforderlich ist. Die eingezahlte Münze a fällt, nachdem sie an der Rolle b vorbeigelaufen ist, in den Münzkanal h und findet am Haltewinkel Z ihren Anschlag. Wird nun eine zweite Münze eingeworfen und niedergedrückt, so wird diese nur unter leichtem Druck an der Rolle b bis über ihre Mittellinie- vorbeigleiten und dann frei in den Münzkanal einfallen.
  • In der oben dargestellten Stellung -verbleibt das Verzögerungswerk, bis die Klinke i bei der Schlußzeichengabe durch Auflegen des Sprechapparates, d. h. durch den Gabelumschalter, ausgelöst wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Einrichtung zum Aufzug eines Verzögerungswerkes für Tischmünzfernsprecher durch Einwurf einer Münze, dadurch gekennzeichnet, daß die Münze (a) beim Niederdrücken an einer an einem Winkelhebel (c) angebrachten Rolle (b) vorbeigleitet und diese derart beeinflußt, daß der Winkelhebel, an dessen anderer Seite sich ein Zahnsegment (d) befindet, sich um einen bestimmten Winkelbetrag dreht und über ' entsprechend angeordnete Übertragungsglieder das Verzögerungswerk beeinflußt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Münze so weit in den Einwurfschlitz eingedrückt wird, bis diese mit ihrer Mittellinie unter der Mitte der Rolle (b) liegt und nicht mehr an ihrem Weiterlauf behindert wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verzögerungswerk durch die zuerst eingeworfene Münze betätigt wird, so daß eine zweite nachgezahlte Münze keine zusätzlichen Schaltfunktionen auf den Winkelhebel zu übertragen hat.
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