DE220409C - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G11—INFORMATION STORAGE
- G11B—INFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
- G11B3/00—Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
- G11B3/02—Arrangements of heads
- G11B3/10—Arranging, supporting, or driving of heads or of transducers relatively to record carriers
- G11B3/34—Driving or guiding during transducing operation
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K13/00—Cones, diaphragms, or the like, for emitting or receiving sound in general
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04R—LOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
- H04R1/00—Details of transducers, loudspeakers or microphones
- H04R1/20—Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
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- Exhaust Silencers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung betrifft die zur Aufnahme und Wiedergabe von Schallwellen
aller Art dienenden Sprechmaschinen und besteht darin, den Tonarm künstlich zu verlängern
und mit regelbaren Öffnungen zu versehen, die den Zutritt der Außenluft zu den beiden Seiten der Membran und in den Tonarm
selbst gestatten. Bei geteilten Tonarmen hat man solche Verlängerungen schon angegeben,
bei diesen verschieben sich aber die einzelnen Teile ineinander und verändern die
Gesamtlänge, was hier im Interesse der Tonreinheit vermieden werden soll.
In den Figuren ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar
zeigen
Fig. ι und 2 die Gesamtanordnung des Tonarmes und der benachbarten Teile in Seitenansicht
und Schnitt nach Linie x-x.
Fig, 3, 4 und 5 zeigen die Schalldose im Querschnitt nach Linie y-y von Fig. 1 in Vorderansicht
und Seitenansicht.
Beim dargestellten Beispiel ist der Trag-
Beim dargestellten Beispiel ist der Trag-
■ arm 1 an dem Kasten der Maschine oder einer
sonst geeigneten Stützstelle mit seiner Fußplatte 2 befestigt. An seinem Oberende trägt
er ein T-förmiges Verbindungsstück 5, das mit seinem oberen Teil 6 in die den Schalltrichter 3
tragende Muffe 4 hineinragt, so daß alle diese Teile ineinander drehbar sind. Das mit dem
Zapfen 7 an dem Arm 1 drehbare Verbindungsstück 5 trägt an seinem Seitenteil 8 mit Hilfe
der Schraube 9 die Kammer 10, die mit einer inneren, quer verlaufenden Öffnung versehen
ist und durch das Zwischenstück 5 mit dem Tonarm in Verbindung steht. Eine Deckelplatte 11 schließt die Außenseite der Öffnung
in der Kammer 10 teilweise ab, und ein auf der Platte befindliches Ventil 12 vermag die in der
Deckelplatte gelegene Öffnung zu dem später genauer erörterten Zwecke zu regulieren. Das
Innere der Kammer 10 steht mit einem rohrartigen Teil, 13 in Verbindung, der, wie Fig. 1
und 2 zeigen, an einem Ende zweckmäßig spiralig zusammengewickelt ist, so daß die aneinanderliegenden
Windungen so wenig wie möglich Raum einnehmen. Das äußere Ende des Rohres 13 endigt schließlich in die Schalldose
14, die verschiedener Art sein kann und im dargestellten Beispiel aus einem am Ende
des Rohres 13 befestigten dünnen Körper 15 und einer Deckelplatte 16 besteht, an der
zwei Öffnungen 17 vorgesehen sind. Auf der Deckelplatte 16 ist eine Ventilscheibe 18 drehbar
befestigt, welche die Öffnungen 17 mehr oder weniger verschließen kann. Regelbare
Öffnungen an dieser Stelle sind an sich nicht neu, erlauben aber in Verbindung mit dem Ventil
11, 12 eine besonders feine Regulierung der
Membranempfindlichkeit.
Innerhalb der Dose liegen zwei hohle Gummiringe 19, die zwischen sich die Membran 20
halten. Der Träger der Nadel 23 ist ein Block 21, der auf dem gelenkig zu der Membran 20 und
der Dose 15 angeordneten Arm 22 befestigt ist, wobei in bekannter Weise die Nadel 23
selbst einstellbar und austauschbar ist. Die an und für sich bereits drehbare Muffe 4 trägt
ebenfalls drehbar ein knieförmiges Ansatzstück 24 für den Schalltrichter. Die Schalldose
15, das Rohr 13 und die Kammer 10 bilden eine zusammenhängende Leitung für
die Hindurchführung der Schallwellen, die von der Membran bis zu dem anderen Ende nach der
Außenluft zu abgeschlossen ist, mit Ausnahme der oben erwähnten Öffnungen. Die auf diesem
Zwischenstück vorgesehenen Öffnungen können, wenn dies gewünscht wird, ebenfalls gegen die
Außenluft abgeschlossen werden, für einzelne besondere Verwendungsfälle jedoch werden sie
zweckmäßig offen gehalten. Die von der Membran 20 ausgehenden Schallwellen pflanzen sich
durch das. Rohr 13 und seine Windungen fort und endigen schließlich in dem Innern des
Zwischenstückes 5, von dem sie in das Sprechrohr oder die Trompete hinausgehen. Auf dem
langen Wege durch das Rohr 13 und seine Windungen werden die Töne beträchtlich sanfter
gemacht und abgerundet und die für gewöhnlich bei Sprechmaschinen auftretenden kratzenden,
schnarrenden Nebengeräusche möglichst unterdrückt. Das die Zugangsöffnung zu dem
Zwischenstück . 5 kontrollierende Ventil 12 dient nun dazu, die Fülle des Tones zu regulieren.
Je nach der Einstellung des Ventiles wird nämlich mehr oder weniger Luft von der
Außenseite in diesen Tonbildungsraum hereingelassen, die sich mit den eigentlichen, von der
Membran kommenden Schallwellen mischt, und der Erfolg ist, daß der Klang von dem Instrument
selbst nicht mehr so stärk ist. Die an der Schallbildungsdose 15 Vorgesehenen Löcher
17 auf der der Tonbildungskammer abgewendeten Seite der Membran können, wie schon erwähnt,
durch das Scheibenventil 18 reguliert werden, und das Schließen dieser Löcher hat
die Wirkung, zwischen dieser Vorderwand und der Membran eine gewissermaßen tote, die
Schwingungen der Membran und damit den Ton abdämpfende Kammer zu bilden. Beim Öffnen der Löcher 17 . dagegen werden die
Vibrationen mehr freigegeben, und es können zunächst die auf der ihnen zuliegenden Seite
von der Membran erzeugten Schallwellen ins Freie hinausgelangen, wobei jedoch diese'Schallwellen
verhältnismäßig wenig zu bedeuten haben, weil sie nicht verstärkt sind. Da aber ferner die Membran durch das Freigeben dieser
Kammer freier ausschwingen kann, vermehren sich gleichzeitig die von der Membran in die
Tonbildungskammer ausgesandten Schallwellen, . und diese werden in der Kammer in bekannter
Weise verstärkt, so daß also der Gesamteffekt auf eine bedeutende Verstärkung des Tones
hinausläuft.
Wie eingangs erwähnt, kann das Zwischenstück 5 auf dem Zapfen 7, ebenfalls das Zwischenstück.
5, die Muffe 4 und der Ansatz 24 des Tonarmes sich gegeneinander verdrehen, so daß also jede beliebige Einstellung des Tonarmes
mit der Trompete erfolgen kann. Gleichzeitig kann aber auch das an dem Zwischenstück
sitzende Rohr 13 wegen der doppelten Gelenkigkeit um Zapfen 7 und Muffe 4 jede
beliebige Einstellung um eine senkrechte Achse erhalten, und endlich kann das freie Ende des
Rohres 13 mit der Schalldose sich in seiner Höhe entsprechend den etwaigen Niveauunterschieden
der Sprechplatte beliebig einstellen infolge seiner natürlichen Elastizität, die durch
die mehrfache Spiralwindung beträchtlich vergrößert ist.
Die Erfindung ist nicht an die vorbeschriebene Konstruktion gebunden. So ist es z. B.
nicht nötig, ein an seinem Ende zu einer Spirale aufgewickeltes Rohr zu verwenden, sondern es
können auch dem gleichwertige Konstruktionen verwendet werden, wie z. B. schraubenartig
gewickelte Spiralen oder Schleifen oder sonstige Umwege, da der Zweck dieser Anordnung
lediglich eine beträchtliche Verlängerung des tonbildenden Kanales ist.
Das gleiche gilt für die Einzelheiten der Konstruktion der Schalldose 15 und der Tonkammer
10 und ebenso für die Öffnungen in denselben und den Regulierventilen dieser Öffnungen.
Ebenso kann natürlich die Erfindung benutzt werden an den Sprechmaschinen, bei welchen'
die Schalldose oder andere Teile auf mechanische Weise fortbewegt werden.
Claims (3)
1. Sprechmaschine mit einem Tonarm, dessen Tonkanal die wirksame Hebellänge
erheblich übersteigt, dadurch gekennzeichnet, daß der Tonkanal durch ein ungeteiltes,
zweckmäßig in Windungen oder Spiralen gelegtes Rohr gebildet wird.
2. Sprechmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Enden
des Tonkanales Kammern vorgesehen sind, welche durch einstellbare Ventile mit dem
Außenraum in Verbindung stehen und hierdurch die Regulierung der Tonfülle ermögliehen.
.
3. Sprechmaschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran
zwischen beiden Ventilkammern angeordnet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220409C true DE220409C (de) |
Family
ID=481459
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220409D Active DE220409C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220409C (de) |
-
0
- DE DENDAT220409D patent/DE220409C/de active Active
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