DE544966C - Membran fuer Tonwiedergabevorrichtungen - Google Patents

Membran fuer Tonwiedergabevorrichtungen

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DE544966C
DE544966C DEC38866D DEC0038866D DE544966C DE 544966 C DE544966 C DE 544966C DE C38866 D DEC38866 D DE C38866D DE C0038866 D DEC0038866 D DE C0038866D DE 544966 C DE544966 C DE 544966C
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DEC38866D
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R7/00Diaphragms for electromechanical transducers; Cones

Description

  • Membran für Tonwiedergabevorrichtungen Die Erfindung betrifft eine Membran für Tonwiedergabevorrichtungen für Sprechmaschinenschalldosen, elektrische Lautsprecher o. dgl., und zwar handelt es sich um solche Membranen an sich bekannter Art, die aus einer inneren und einer äußeren Zone bestehen, die biegsam miteinander verbunden sind, wobei beide Zonen im Verhältnis zu der biegsamen Verbindung starr sind.
  • Zweck der Erfindung ist es, bei solcher Membran die innere Zone derart im Verhältnis zur äußeren bzw. zur Gesamtgröße der Membran zu bemessen, daß die natürliche Frequenz der inneren Membranzone mindestens eine Oktave und vorzugsweise bis zu etwa drei Oktaven über der natürlichen Frequenz der äußeren Zone liegt. Dadurch gelingt es, sowohl für hohe Schallfrequenzen als auch für niedrige, also über den ganzen wesentlich in Betracht kommenden Frequenzbereich, eine gute, reine Tonwiedergabe mit gutem, gleichmäßigem Tonvolumen zu erzielen. Erreicht wird dieses Ziel gemäß der Erfindung dadurch, daß der Durchmesser der inneren der beiden biegsam miteinander verbundenen und unabhängig voneinander in Schwingungen versetzbaren Zonen nicht oder nicht wesentlich größer ist als die Hälfte des Gesamtdurchniessers der Membran. Dabei kommt eine Überschreitung dieses Verhältnisses um ein ganz geringes Maß unter Umständen in Betracht, um zu gewährleisten, daß die natürliche Frequenz der inneren Membranzone bis zu etwa drei Oktaven über der natürlichen Frequenz der äußeren Zone liegt.
  • Bei bekannten Membranen der eingangs angegebenen Art mit biegsam miteinander ver'-bundener Innen- und Außenzone war auf die für die vorliegende Erfindung wesentlichen Verhältnisse ' keine Rücksicht genommen, und infolgedessen ergab sich bei diesen bekannten Membranen eine Verschiedenheit des Tonvolumens für verschiedene Frequenzen, gleichzeitig aber auch wesentlich stärkeres Nebengeräusch und namentlich beim Ab- spielen von Orchester- und Chorschallplatten Rasseln und verhältnismäßi- schnellere Ab-ZD nutzung der Schallplatten.
  • Andererseits sind bei bekannten Menibranen, die aus zwei Zonen von im wesentlichen gleichen Abmessungen bestehen, wie sie für die Zonen gemäß der Erfindung erforderlich sind, diese Zonen starr und unbiegsam miteinander verbunden bzw. starr zusammenhängend, derart, daß die gemäß vorliegender Erfindung erzielte Änderung und Besserung der Schwingungsfrequenz, welche darauf beruht, daß hier die beiden Zonen unabhängig voneinander schwingen können, dort nicht erreicht wird. Hierfür ist zu beachten, daß es für die vorliegende Erfindung darauf ankommt, eine Anordnung für die Membran zu schaffen, welche es ermöglicht, daß die beiden Zonen der Membran, die unabhängig voneinander schwingen können, Frequenzen aufweisen, die voneinander innerhalb des züi umfassenden Bereichs entfernt liegen, mit dem Ergebnis, daß jede Zone mit gutem Tonvolumen über seinen ganzen besonderen Teil des Gesamtbereichs anspyicht, während der dazwischenliegende Teil durch die Zusammenwirkun- beider Zonen gleichmäßig gelialten wird, von denen jede ein übermäßiges Tonvolumen verhindert, wenn die andere Zone mit ihrer natürlichen Frequenz anspricht. Natürlich muß dabei dafür Sorge getragen werden, daß der Abstand der Schallfrequenzen der beiden Zonen ein geeigneter ist, da dann, wenn sie zu weit voneinanderliegen, in der Mitte des Bereichs ein Abfall an Tonvolumen eintreten würde, wohingegen, wenn sie zu nahe aneinanderliegen würden, eine Spitze in der Mitte entstehen würde und ein zu früher Abfall an jedem Ende des Bereichs. Wie sowohl theoretische als auch praktische Untersuchungen ergeben haben, erfüllen die hier beanspruchten Abmessungen diese Anforderungen, und es wird dadurch eine Membran geschaffen, bei der die Gleichmäßigkeit des Tonvolumens über den ganzen Bereich und die Tonwiedergabe wesentlich besser ist als bei allen bisher bekannten Formen.
  • In der Zeichnung sind einige Ausführungsformen des Erfinduligsgegenstandes veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eine Schalldose mit einer darin angebrachten Membran gemäß der Erfindung im Schnitt, Abb.:2 eine Draufsicht auf eine solche Membran und Abb. 3 einen Schnitt durch die Membran gemäß Abb. 2 in größerem Maßstabe. Die Abb. 4 und 5 7eigen besondere Querschnittsformen der Membran-. während Abb. 6 eine Membran aus zwei unabhängig voneinander hergestellten Zonen und Abb. 7 eine Abänderung der Membran gemäß Abb. 6 darstellen.
  • Zur Herstellung der Membran gemäß Jer t> 221 Erfindung benutzt man in an sich bekannter Weise vorzugsweise Aluminium oder Alliniiniumlegierungen, weil diese Stoffe geringes spezifisches Gewicht haben und zugleich genügend streckbar sind, um gut in geeignete Form zur Erreichung der angestrebten Wirkung gebracht züi werden. jedoch können auch andere geeignete Stoffe, wie Celluloid o. dgl., Verwendung finden.
  • Es hat sich gezeigt, daß man zweckmäßig Material verwendet, dessen Dicke zwischen o,ooi5 und 0,0035 des Gesamtdurchmessers der Membran liegt.
  • Die in Abb. , im Schnitt gezeigte Meinbran besitzt zwei vergleichsweise starre Zonen A und C, die miteinander durch einen U -förmigen elastischen Ring L verbunden sind. Die Membran wird gewöhnlich in einer Schalldose gemäß Abb, i angeordnet, wobei die Kante der Membran zwischen den bekannten Kautschukringen g in dem Schalldosenreifen J gehalten, aber nicht eingeklemmt wird. Der Mittelpunkt K der Meinbran ist mit dem Arm N des Nadelhalters in der üblichen Weise verbunden, und die Schallwellenimpulse wirken auf die Mitte der inneren Zone der Membran.
  • Der Arm N ist auf reibungslosen Kugellagern B angeordnet in solcher Weise, daß er keine elastische Eigenfrequenz besitzt, sondern lediglich alle Schallfrequenzschwingungen von der Nadelspitze 0 auf die Meinbranmitte K ohne merkbare Störung überträgt.
  • Die Mittelzone C der Membran wird in an sich bekannter Weise von einem stumpfen Kegel gebildet und dadurch halbstarr gemacht. Gemäß der Erfindung ist der Basisdurchmesser d dieser inneren Zone etwa gleich der Hälfte des Gesaintdurchmessers D der Membran. Die äußere Zone A ist ebenfalls vorzugsweise halbstarr und in der aus Abb. 3 ersichtlichen Weise gestaltet.
  • Die wirksame Gestalt der inneren Zone C kann in der Weise geändert werden, -wie dies in den Abb. 4 oder 5 gezeigt ist, wobei der elastischd Ring L so gestaltet ist, daß die Mittelzone C ohne unerwünschte Behinderung durch die Zone A schwingen kann.
  • Um eine starrere Mittelzone zu erhalten und die Biegung am Ring L zu erleichtern, kann man den Mittelteil C gesondert herstellen und ihn dann in die äußere Zone A einsetzen, wie dies in den Abb. 6 und 7 gezeigt ist, wobei der Mittelteil C durch Verkittung oder in anderer geeigneter Weise in dem Außenteil befestigt wird.
  • Die äußere Zone der Membran kann von anderer Dicke oder Härte sein oder aus anderem Material bestehen - als die innere Zone. Damit die Membran nicht durch Luft-und Feuchtigkeitseinflüsse geschädigt wird, ist es wünschenswert, sie auf einer oder beiden Seiten mit einem dünnen Häutchen aus elastischem Material zu bedecken oder zu überziehen, z. B. mit Kautschuk- oder einem Cellulosederivat, oder man kann die Meinbran mit irgendeinem geeigneten Metall elektroplattieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Membran für Tonwiedergabevorrichtungen, die aus einer inneren und einer äußeren Zone besteht, die miteinander biegsam verbunden sind und die beide im Verhältnis zu der biegsamen Verbindung starr sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser (d) der inneren der beiden biegsam miteinander verbunden( unabhängig voneinander in Schwingungen versetzbaren Zonen (A und C) nicht oder nicht wesentlich größer als die Hälfte des Gesamtdurchmessers (D) der Membran ist. :2. Membran nach -Anspruch i aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, dadurch gekennzeichnet, daß der Flächeninlialt der inneren Zone (C) annähernd ein Drittel des Flächeninhalts der äußeren Zone (A) oder weniger beträgt.
DEC38866D 1925-10-27 1926-10-20 Membran fuer Tonwiedergabevorrichtungen Expired DE544966C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB544966X 1925-10-27

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DE544966C true DE544966C (de) 1932-02-24

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ID=10471193

Family Applications (1)

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DEC38866D Expired DE544966C (de) 1925-10-27 1926-10-20 Membran fuer Tonwiedergabevorrichtungen

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