DE220136C - - Google Patents

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DE220136C
DE220136C DENDAT220136D DE220136DA DE220136C DE 220136 C DE220136 C DE 220136C DE NDAT220136 D DENDAT220136 D DE NDAT220136D DE 220136D A DE220136D A DE 220136DA DE 220136 C DE220136 C DE 220136C
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DE
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time
clockwork
lamps
armature
burning time
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04FTIME-INTERVAL MEASURING
    • G04F3/00Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork
    • G04F3/02Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms
    • G04F3/027Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals with driving mechanisms, e.g. dosimeters with clockwork with mechanical driving mechanisms using electrical contacts, e.g. for actuating electro-acoustic device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Predetermined Time Intervals (AREA)

Description

Öelös
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
V* 220136 -KLASSE 21c. GRUPPE
in KOPENHAGEN.
und den Aufzug eines Uhrwerkes bewirkt.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. März 1908 ab.
Es sind Zeitschalter bekannt, bei denen der Aufzugshebel des Laufwerkes bei Erregung eines Elektromagneten durch dessen Anker bewegt wird, nach Stromloswerden der Erregerspule aber unabhängig von dem Uhrwerke in seine Ruhelage zurückkehren kann. Bei diesen bekannten Zeitschaltern werden nun Anker und Aufzugshebel einerseits augenblicklich frei und in Ruhestellung versetzt, sobald dem
ίο Elektromagneten der Strom entzogen ist, andererseits werden sie wieder in Tätigkeit gesetzt, sobald und so oft der Erregerstromkreis des Magneten von neuem geschlossen wird. Das war wohl gegenüber der Wirkungsweise von Zeitschaltern älterer Bauart, bei denen erst nach der selbsttätigen Ausschaltung der Beleuchtung das Laufwerk durch seinen Aufzugshebel wieder in Gang gebracht werden konnte, ein Vorzug, da das Aufziehen des Uhrwerkes nun jederzeit, auch während der Dauer der vorher eingeschalteten Beleuchtung,
ä geschehen konnte, und es nicht mehr nötig war, erst das Erlöschen der elektrischen Lampen abzuwarten; allein da das erneute Einschalten jetzt auch in unnötig kurzen Zeitabständen erfolgen konnte, so bedingte, diese Anordnung eine wesentlich schnellere Abnutzung der hier in Betracht kommenden, besonders empfindlichen, beweglichen Teile des Zeitschalters.
Bei dem Gegenstande der Erfindung wird nun dieser Mangel der bekannten Zeitschalter beseitigt, und zwar dadurch, daß der Magnetanker in der Stromschlußstellung für den ersten (kleineren) Teil der Brennzeit der Lampen festgehalten wird, dessen Dauer man zwischen dem Zeitpunkte des Aufziehens des Gehwerkes und dem des Erlöschens der Lampen beliebig einstellen kann. Erst nach Ablauf dieses Zeitraumes werden der Anker und der Aufzugshebel frei und -kehren in ihre Ausgangsstellung zurück, so daß jetzt der Zeitschalter durch erneuten Druck auf einen Kontaktknopf bzw. durch Einschaltung des Erregerstromes für den Elektromagneten wieder in Bewegung gesetzt werden kann.
Infolge dieser Anordnung wird verhindert, daß unmittelbar nach Einschaltung der Lampen ein erneutes, an sich nutzloses Arbeiten der beweglichen Teile des Zeitschalters stattfinden kann, solange und so oft man auch auf einen Druckknopf drücken und dadurch den Erregerstrom des Elektromagneten schließen mag. Erst nach einiger Zeit, wenn der Anker aus seiner Schlußstellung freigegeben ist, sind die beweglichen Teile am Zeitschalter wieder in Tätigkeit zu setzen. Daß diese nach dem Einschalten des Laufwerkes regelmäßig eintretende Ruhepause für die beweglichen Teile des Zeitschalters eine ' Schonung bedeutet, unterliegt keinem Zweifel und muß als eine wesentliche Verbesserung der bisher bekannten Zeitschalter angesehen werden.
Auf der Zeichnung zeigen
Fig. ι und 2 den Zeitschalter in seiner Ruhestellung von vorn und von der Seite gesehen, Fig. 3 den Zeitschalter in seiner Arbeitsstellung von vorn gesehen,
Fig. 4 einen Schnitt nach Linie A-A der
Fig. i, ■ . j
Fig. 5 ein Schema der elektrischen Verbin- j düngen.
Der Zeitschalter ist auf einer Isolationsplatte X aufgebaut. Die Magnetspulen 1, über denen der Anker 3 schwingt, sind auf einem eisernen Gestell 2 angebracht. An einem Ende des Ankers 3 ist mittels eines Ansatzes 4 ein Arm 5 beweglich befestigt. Dieser ist an seinem freien Ende mit einem Führungszapfen 6 versehen, mit dem er an der festen Gestellschiene 7 auf und ab gleitet. Weiter ist an dem Arm 5 ein Zapfen 8 befestigt, der beim Aufwärtsgang des Armes einen das Uhrwerk 10 aufziehenden Arm 9 mitnimmt. Dieser sitzt j auf der Welle 13 (Fig. 4) und ist mit dem Arm 12 verbunden, an welchem die Triebfeder 11 (Fig. 2) angreift und durch eine Sperrung
bekannter Art das Uhrwerk 10 treibt. j
Auf der Welle 13 sind außerdem zwei verstellbare Scheiben 14 und 30 angebracht, die mit vorspringenden, nach außen abgeschrägten Kränzen 15 bzw. 29 versehen sind, deren jeder , einen Ausschnitt 16 enthält. Am Anker 3 ist durch Schrauben 17 o. dgl. ein federnder Arm 18 befestigt, der an seinem Ende mit einem umgebogenen Haken 19 versehen ist (Fig. i, 3 und 4) und durch die Scheibe 14 festgehalten werden kann. In gleicher Weise ist für die Scheibe 30 ein federnder Arm 27 mit einem umgebogenen Haken 28 vorgesehen, der als Verlängerung auf dem Kontakthebel 24 (Fig. 2) befestigt ist.
Zweckmäßig wird mit dem Anker ein Hilfsschalter 32 (Fig. 2 und 5) verbunden, der in bekannter Weise, wenn jener in Schlußstellung geht, gleichzeitig den Erregerstromkreis des Magneten für die Dauer der Arbeitsstellung unterbricht. Dieser Hilfsschalter wird mittels des Armes 31, der auf der Anker welle 22 fest angebracht ist, bei deren Drehung geschlossen bzw. geöffnet.
Die Wirkungsweise des Zeitschalters ist nun folgende:
Erste' Periode: Werden die Magnetspulen ι erregt und der Anker 3 angezogen, so wird durch den Arm 9 das Uhrwerk aufgezogen und in Gang gesetzt; gleichzeitig wird auch die Scheibe 14 gedreht, so daß die Teile in die in Fig. 3 dargestellte Lage gelangen, wobei der Haken 19 über den Kranz 15 springt und je nach der Einstellung der Scheibe 14 mehr oder weniger dicht vor den Ausschnitt 16 zu stehen kommt. Der Anker 3 nimmt durch einen Mitnehmer 21 (Fig. 2) den auf der Ankerwelle 22 drehbar angebrachten und durch eine Feder 23 in die Offenstellung bewegten Kontakthebel 24 mit, so daß dieser die Kontaktfedern 25, 26 verbindet und die Lampen einschaltet. Hierbei wird die Feder 27 (Fig. 2) des Kontakthebels 24 über den Kranz 29 der Scheibe 30 .(Fig. 4) gedrückt und bleibt mit Hilfe des Hakens 28 in dieser Stellung stehen. Endlich wird durch den auf der Ankerwelle 22 fest angebrachten Arm 31 der Hilfsschalter 32 nach links gedreht und somit der Magnetstromkreis unterbrochen.
Zweite Periode: Nachdem das Uhrwerk und die Scheibe 14 durch Wirkung der Feder 11 eine bestimmte Drehung ausgeführt haben, gleitet der Haken 19 durch den Ausschnitt 16 aus dem Kranze 15 heraus, so daß der Anker frei und durch die Feder 20 in seine ursprüngliche Stellung zurückgeführt wird. Hierbei wird der Hilfsschalter 32 durch den Arm 31 wieder geschlossen und somit der Stromdurchgang durch den Magneten von neuem möglich.
Nachdem die zweite Periode eingetreten ist, kann durch erneuten Druck auf einen Druckknopf eine vollständige Ergänzung der Brennzeit erfolgen, wobei sich die beschriebenen Vorgänge wiederholen und somit die erste Periode wieder beginn'-.
Wird die zweite Periode nicht durch erneuten Druck auf einen Knopf gestört, so tritt nach einer bestimmten Zeit (z. B. 3 Minuten) die dritte Periode ein.
Dritte Periode: Diese fängt an, sobald sich die Scheibe 30 (Fig. 2 und 4) so weit gedreht hat, daß sich der Haken 28 des federnden Armes 27 durch den Ausschnitt 16 des Kranzes 29 frei hindurchbewegen kann. Bei der Freigabe des Hakens 28 drehen sich der Arm 27 und der mit ihm verbundene Kontakthebel 24, durch die Feder 23 getrieben, nach rechts zurück. Der Kontakt zwischen den Federn 25 und 26 wird somit aufgehoben, die Lampen erlöschen und die Ruhelage (Fig. 1 und 2) des Zeitschalters ist wieder eingetreten.

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    τ. Zeitschalter für elektrische Treppenbeleuchtungen oder ähnliche Schalteinrichtungen, bei denen elektrische Stromkreise für kurze Zeit geschlossen werden und nach Ablauf dieser Zeit sich selbsttätig öffnen, derjenigen Art, bei der ein über Elektromagneten schwingender Anker die Umstellung eines Kontakthebels in die Stromschlußlage und den Aufzug eines Uhrwerkes bewirkt, welches Uhrwerk nach einer einstellbaren Zeit unabhängig von der Stellung des Elektromagnetankers die Zurückführung des Kontaktarmes in die Ausschaltlage her-
    beiführt, dadurch, gekennzeichnet, daß der Anker (3), nachdem er durch den Elektromagneten (1) in die den Stromschluß herbeiführende Lage umgestellt ist, durch eine auf der Uhrwerksachse (13) sitzende Scheibe (14) für den ersten (kleineren) Teil der Brennzeit der Lampen festgestellt, dann aber in die Anfangslage zurückgeführt wird, so daß bei mehrfacher Schließung des Erregerstromes für den Elektromagneten (1) unmittelbar nach Einschaltung der Lampen ein Arbeiten der beweglichen Teile des Zeitschalters verhindert, für den Hauptteil der Brennzeit aber ein wiederholtes Aufziehen des Uhrwerkes und Verlängern der Brennzeit der Lampen in an sich bekannter Weise ermöglicht wird.
  2. 2. Zeitschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Anker (3) für den ersten Teil der Brennzeit festhaltende Scheibe (14) auf der Uhrwerksachse (13) verstellbar ist, so daß unabhängig von der in bekannter Weise einstellbaren Brennzeit der Lampen auch diejenige Zeit, während welcher der Anker (3) festgestellt wird, einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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