DE525056C - Elektrische Blinkvorrichtung mit verzoegerter Unterbrechung - Google Patents
Elektrische Blinkvorrichtung mit verzoegerter UnterbrechungInfo
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- DE525056C DE525056C DE1930525056D DE525056DD DE525056C DE 525056 C DE525056 C DE 525056C DE 1930525056 D DE1930525056 D DE 1930525056D DE 525056D D DE525056D D DE 525056DD DE 525056 C DE525056 C DE 525056C
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- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B5/00—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied
- G08B5/22—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
- G08B5/36—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources
- G08B5/38—Visible signalling systems, e.g. visible personal calling systems or remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources using flashing light
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- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Blinklichtvorrichtung mit verzögerter Unterbrechung,
beispielsweise nach der deutschen Patentschrift 455 096, und besteht in einer Einrichtung,
um den Blinkvorgang durch einen Stromstoß einzuleiten und nach einer bestimmten Zahl von Blinkzeichen zu beenden. Die Vorrichtung
nach der Erfindung besteht im wesentlichen aus einer gezahnten Scheibe, welche mittels
eines Klinkenwerkes von dem den Unterbrecher steuernden Anker gedreht wird und nach
Erreichung eines einstellbaren Drehwinkels die Ausrückung des Klinkenwerkes veranlaßt, worauf
sie in ihre Ausgangsstellung zurückläuft, und ferner aus einem Elektromagneten, welcher durch
eine fremde Stromquelle oder durch diejenige der Blinkvorrichtung erregt wird und dann die
Stromkreise der Blinkvorrichtung schließt und die Klinken mit der gezahnten Scheibe in Eingriff
bringt.
Die Zeichnung zeigt in Abb. 1 schematisch eine Ausführungsform der Vorrichtung nach der
Erfindung, bei welcher der Einfachheit halber die zum Verzögern der Unterbrechung dienenden,
z. B. aus der obengenannten Patentschrift bekannten Teile weggelassen sind. Die Arbeitsweise
der Vorrichtung ist folgende:
Der eigentliche Blinkapparat A hält in Ruhestellung seinen Blinkkontakt ^1 geschlossen, wobei
durch die Rückzugfeder f1 des Elektromagneten m der Anker ax abgehoben ist. Wenn
der Stromkreis der Spule S1 (Batterie, ι, δ2» 2>
^1, 3, 4, S1, 9, 10, Batterie) geschlossen ist, zieht der
Elektromagnet m seinen Anker Ci1 an und öffnet
am Ende des Anzugsweges den BlinkkontaktO1,
wodurch sowohl der Stromkreis der Lampen L (Batterie, 1, 2, O1, 3, 5, L, 10, Batterie) als auch
der Spule S1 unterbrochen wird. Vermöge der Federkraft fx geht der Anker ax in seine Ausgangsstellung
zurück, wobei der Kontakt S1 sich schließt und die Lampen wieder aufleuchten.
Damit wird wiederum der Elektromagnet m erregt, so daß das Blinken von neuem beginnt.
Der Auslöseschalter C, der durch Schließen des Schalters b2 zur Einleitung des Blinkvorganges
dient, besitzt eine Anzugsspule sä, die an eine fremde Stromquelle E angeschlossen ist
und durch Betätigung des Druckknopfes D stoßweise erregt wird. Dadurch wird der Anker a.,
angezogen (d. h. nach unten in Abb. 1) und der Kontakt b2 geschlossen, wodurch die Spule S1
des Elektromagneten m erregt wird und der Blinkapparat A mit dem Kontakt δ3 zu arbeiten
beginnt. Ferner wird die Haltespule s3 stromdurchfiossen
(Stromkreis: Batterie, 1, S2, 6, bs,
7, s3, 8, 10, Batterie), welche von sich aus den
Anker a2 in angezogener Stellung hält. Der
Schalter C kann auch statt durch die fremde Stromquelle E durch diejenige B der Blinkvorrichtung
erregt werden. Mit dem Anziehen des Ankers a.>
des Auslöseschalters C werden durch Senken des Nockens r die Vorschubklinke k-l
und die Sperrklinke k.2 mit der gezahnten Scheibe ζ in Eingriff gebracht. Wird der Ankere,
des Blinkapparates A angezogen, so bewegt er mittels einer auf den Arm h einwirkenden ein-
stellbaren Schraube tx den Arm h mit der Vorschubklinke
Ze1, welch letztere die gezahnte Scheibe ζ nach links dreht. Wenn der Anker U1
wieder in seine Ruhestellung zurückgeht, wird der Arm h mit der Vorschubklinke Ze1 durch die
Feder f4 bis zur Anschlagschraube tä zurückgezogen.
Die Sperrklinke Ze2 aber verhindert, daß auch die gezahnte Scheibe ζ mit zurückläuft.
Mittels der Stellschraube t1 kann der Ausschlag
ίο und mittels der Schraube ίζ der Rückgang des
Armes h eingestellt werden, wodurch zu erreichen ist, daß mit einer Bewegung des Ankersrti
die Vorschubklinke Ze1 die gezahnte Scheibe ζ
um einen oder mehrere Zähne nach links dreht.
Auf der gezahnten Scheibe ζ sitzt ein fester Anschlagstift M1, welcher in der Ausgangsstellung
derselben an der Anschlagleiste I anliegt, aber im Verlauf des Blinkvorganges bei nicht
ganz einer Umdrehung der gezahnten Scheibe ζ
no an den vorstehenden Arm des Kontaktes b3
stößt und diesen öffnet, wodurch die Haltespule S3 des Auslöseschalters C stromlos wird.
Der Anker a2 wird durch die Feder fz hochgezogen, und der Kontakt b2 unterbricht den
Stromkreis der Lampen L und der Spule S1 des
Blinkapparates, wodurch der Blinkvorgang beendet ist. Gleichzeitig wird durch den Nocken?"
die. Vorschubklinke Ze1 und die Sperrklinke k„
ausgerückt, so daß die gezahnte Scheibe ζ vermittels der Feder f2 in ihre Ausgangsstellung
zurückgeht.
Die Zahl der Blinkzeichen eines Blinkvorganges kann verringert werden, indem man in
eines der auf der gezahnten Scheibe ζ vorhandenen Gewindelöcher 0 einen zweiten Anschlagstift
«2 einsetzt. Soll jedoch diese Zahl größer
sein, als einer Umdrehung der gezahnten Scheibe ζ entspricht, so kann eine zweite Scheibe vorgesehen
werden, die von der gezahnten Scheibe ζ durch Zahnradübersetzung mit geringerer
Geschwindigkeit gedreht wird und sowohl die
Gewindelöcher 0 als auch die Anschlagstifte n:
und «2 trägt.
Gleichachsig und verdrehbar auf der gezahnten Scheibe ζ kann (Abb. 2) eine Walze w befestigt
werden, die einen Nocken u besitzt, mittels dessen zu einem bestimmten Zeitpunkt des
Blinkvorganges ein Kontakt δ4 geschlossen oder
geöffnet und damit eine beliebige Vorrichtung in oder außer Betrieb gesetzt wird. .
Soll durch die Vorrichtung nach der Erfindung außer dem Blinkzeichen während des Blinkvorganges
noch durch Dauerstrom ein optisches oder akustisches Signal gegeben werden, beispielsweise
durch das Läutwerk /, so kann dieses, wie in Abb. 1 punktiert angegeben, angeschlossen
werden. Die Blinklampen L können, ohne die übrigen Teile zu verändern, sämtlich
oder teilweise durch akustische Signalvorrichtungen, z. B. Hörner, ersetzt werden.
Claims (4)
1. Elektrische Blinkvorrichtung mit verzögerter Unterbrechung, dadurch gekennzeichnet,
daß durch einen Einschalt-Elektromagneten (^2), der bei Erregung durch eine
fremde Stromquelle oder durch die zur Blinkvorrichtung gehörende die Blinkvorrichtung
in Tätigkeit setzt, ein Klinkwerk (Ze1, Ze2) mit einer gezahnten Scheibe (z) in
Eingriff kommt und diese unter der Einwirkung eines den Blinkkontakt (S1) steuernden
Elektromagnetankers (K1) schrittweise
dreht, bis nach Erreichung eines einstellbaren Drehwinkels der Stromkreis für den Einschaltmagneten und für das Blinksignal
unterbrochen, das Klinkwerk ausgerückt und die gezahnte Scheibe in die Ruhestellung zurückgeführt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit der gezahnten
Scheibe (z) einstellbar verbundenen Anschlag (u, Abb. 2), durch welchen zu einer vorher
bestimmten Zeit während des Blinkvorganges ein Kontakt (b4) geschlossen oder geöffnet
und damit eine beliebige Vorrichtung in oder außer Betrieb gesetzt wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine optische oder akustische
Signalvorrichtung (/), welche durch Dauerstrom während des Blinkvorganges betätigt
wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch
gekennzeichnet, daß die Blinklampen (I) teilweise oder ganz durch akustische Signal-Vorrichtungen
ersetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BKIiUN. OEI)IIIJCKl' IN DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE525056T | 1930-04-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE525056C true DE525056C (de) | 1931-05-19 |
Family
ID=6552478
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930525056D Expired DE525056C (de) | 1930-04-05 | 1930-04-05 | Elektrische Blinkvorrichtung mit verzoegerter Unterbrechung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE525056C (de) |
-
1930
- 1930-04-05 DE DE1930525056D patent/DE525056C/de not_active Expired
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