DE338284C - Schaltanlage, besonders fuer Treppenbeleuchtung, und Schaltwerk zu ihrem Betrieb - Google Patents

Schaltanlage, besonders fuer Treppenbeleuchtung, und Schaltwerk zu ihrem Betrieb

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Publication number
DE338284C
DE338284C DE1919338284D DE338284DD DE338284C DE 338284 C DE338284 C DE 338284C DE 1919338284 D DE1919338284 D DE 1919338284D DE 338284D D DE338284D D DE 338284DD DE 338284 C DE338284 C DE 338284C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switchgear
lighting
switching
locking
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Expired
Application number
DE1919338284D
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English (en)
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Siemens Schuckertwerke AG
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Siemens Schuckertwerke AG
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
    • H01H43/10Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed
    • H01H43/103Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to a part rotating at substantially constant speed stopping automatically after one preselected time interval

Landscapes

  • Switch Cases, Indication, And Locking (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Bei den bekannten Schaltanlagen für Treppenbeleuchtung sind mehrere gewöhnlich als Druckknöpfe ausgebildete Schalter (Flurschalter) vorhanden, mit denen die Beleuchtungsanlage willkürlidh auf die Dauer einiger Minuten (Minutenbeleuchtung) eingeschaltet werden kann.
Dabei muß eine Einrichtung getroffen sein, die das Festhalten eines Druckknopfes
ίο in der Schließstellung verhindert oder unwirksam macht; denn andernfalls könnte den Absichten des Elektrizitätswerkes zuwider durch Festhalten· eines Druckknopfes die Beleuchtungsanlage dauernd eingeschaltet werden.
Die Erfindung bezweckt, dem Festhalten
der Druckknöpfe vorzubeugen, indem sie diese ordnungswidrige Benutzung der Druck-
* knöpfe unvorteilhaft macht. Sie kennzeichnet sich im. allgemeinen dadurch, daß die Flurschalter einen Schalter im Lichtstromkreis (Sperrschalter) oder je einen solchen Schalter in solcher Weise steuern, daß der Lichtstromkreis offen bleibt, solange ein Flurschalter nach seiner Betätigung an· der Rückkehr in seine Ruhelage gehindert wird.
Zur Ausführung der Erfindung kann man in jeden Flurschalter einen Sperr schalter einbauen und die Lidhtstromleitung der Reihe nach über sämtliche Sperrschalter führen. Zweckmäßiger ist es aber, nur einen Sperrschalter anzuwenden und ihn durch einen | Schaltmagneten im Stromkreis der Flurschalter zu steuern. Dabei kann der Sperrschalter mit seinem Schaltmagneten in einem eigenen Gehäuse untergebracht und so als Hilfsgerät der üblichen Schaltuhr beigegeben werden; dies hat den Vorteil, daß das Hilfsgerät nachträglich in vorhandene Anlagen eingebaut werden kann. Man kann aber zur Steuerung des Sperrschalters auch den Schaltmagneten der Schaltuhr verwenden; dann wird der Sperrschalter auch in die Schaltuhr eingebaut. Die einfachste Ausführung erhält man dabei, wenn man den ohnedies in der Schaltuhr vorhandenen Lichtschalter als Sperrschalter mitbenutzt.
Dies kann sehr einfach auf folgende Weise erreicht werden: Der Schalter wird so eingerichtet und mit dem Schaltmagneten verbunden, daß der bewegliche Schalterteil beim Hub des Schaltmagneten aus seiner Ruhelage, bei der der Schalter offen ist, über seine Schließlage hinweg in eine zweite Offenstellungbewegt wird, aus der er dann beim Kraftloswerden des Schaltmagneten in die Schließlage zurückkehrt, um hier durch das bekannte, nach einigen Minuten durch die Schaltuhr wieder auszulösende Gesperre festgehalten zu werden.
Die Zeichnung zeigt als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine solche Schaltvorrichtung in schematischer Darstellung. Fig. 1 gibt eine Vorderansicht der Vorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht des eigentlichen Schalters.
Das gabelförmige Schaltmesser 1 besteht aus. Isoliermaterial, ist an dem Schalthebel 2 befestigt und mit ihm um die feste Achse 3 in einer Ebene parallel zur Tragplatte 4 der Schaltvorrichtung schwenkbar. An das eine Ende des Hebels 2 ist der Tauchkern 5 des an
der Tragplatte 4 befestigten Schaltmagneten 6 angelenkt. Am anderen Arm greift eine an einem Stift 7 in der Tragplatte 4 befestigte Feder 8 an. Die Schalterkontakte 9 und 10 sitzen an Blattfedern 11 und 12; die Federn tragen an ihren vorderen, rechtwinklig abgebogenen Enden 13 und 14 auf Zapfen 15 und 16 leicht drehbare Rollen 17, 18. Die Federn werden von einem an der Tragplatte 4 befestigten Block 19 aus Isoliermaterial gehalten.
Die Zinken des Schaltmessers 1 bilden im Bereich der Rollen 17, 18 zwei Keile 20, 21, im Bereich der Kontakte 9, 10 zwei schwächere Keile 22, 23; die Keile wenden einander ihre Schneiden zu (Fig. 2). Der Schalthebel 2 kann sich mit einem Fortsatz 24 auf eine Sperrklinke 25 stützen, die um den Zapfen 26 an der Tragplatte 4 drehbar ist, für gewöhnlich an einem festen Anschlagstift 27 ein Widerlager findet und von der Schaltuhr durch einen Stift 28 an der Kurbel 29 einer von der Uhr gedrehten Achse 30 ausgelöst werden kann.
Die Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Die Zeichnung zeigt das Schaltmesser ι in seiner mittleren Stellung. Dabei sind die Rollen 17, 18 druckfrei, die Kontakte 9, 10 legen sich durch die Spannung der Federn gegeneinander, der Schalter ist geschlossen. Der Schalthebel 2 wird durch die Sperrklinke 25 in dieser Stellung gehalten. Nach Auslösung der Sperrklinke wird der Schalthebel durch die Feder 8 im Uhrzeigersinn gedreht und in die Ruhelage gezogen, die durch den festen Anschlag 31 bestimmt ist. Dabei drängt der Keil 20 die Rollen 17, 18 auseinander und öffnet damit den Schalter; der Keil 22 tritt als Funkenlöscher zwischen die Kontakte 9 und 10. Wird nun der Schaltmagnet 6 durch Betätigung eines Flurschalters erregt, so wird der Schalthebel aus seiner Ruhelage am Anschlag 31 über die gezeichnete Stellung hinweg in eine durch den Anschlag 32 bestimmte Lage gehoben, bei der die Rollen durch den Keil 21 auseinandergedrängt werden und der Keil 23 als Funkenlöscher zwischen die Schalterkontakte tritt.
Für diese Schaltvorrichtung ist der Betrieb des Schaltmagneten mit Arbeitsstrom voraus-
' gesetzt worden; dies ist aber nicht wesentlich,
ί es könnte hier wie bei anderen Ausführungen der Erfindung mit elektrischer Steuerung des Sperrschalters auch Ruhestrom angewendet
.: werden.

Claims (5)

! Patent-Ansprüche:
1. Schaltanlage, besonders für Treppenbeleuchtung, mit mehreren Flurschaltern zur willkürlichen, kurzdauernden Einschaltung der Beleuchtung, dadurch gekennzeichnet, daß die Flurschalter einen oder je einen Sperrschalter im Lichtstromkreis derart steuern, daß der Lichtstromkreis offen bleibt, solange ein Flurschalter nach seiner Betätigung an der Rückkehr in seine Ruhelage gehindert wird.
2. Schaltanlage nach Anspruch 1 mit einem elektrisch gesteuerten Sperrschalter,. dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrschalter mit seinem Schaltmagneten in einem besonderen Gehäuse untergebracht
ist- ~~.
3. Schaltwerk zum Betrieb der Schalt-
anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrschalter in der Schaltuhr untergebracht und von dem Schaltmagneten der- Schaltuhr bewegt wird.
4. Schaltwerk nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lichtschalter der Schaltuhr als Sperrschalter mitbenutzt wird.
5. Schaltwerk nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein gabelförmiges Schaltmesser (1) aus Isoliermaterial in seinen beiden Endlagen durch Einwirkung seiner keilförmigen Zinken (20, 21) auf Rollen (17, 18) an den Schalterfedern (ii, 12) die bei der Mittellage des Schaltmessers einander berührenden Schalterkontakte (9, 10) voneinander entfernt, wobei Teile (22/ 23) des Schaltmessers als Funkenlöscher zwischen die Schalterkontakte treten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
gebrückt in
DE1919338284D 1919-10-03 1919-10-03 Schaltanlage, besonders fuer Treppenbeleuchtung, und Schaltwerk zu ihrem Betrieb Expired DE338284C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE338284T 1919-10-03

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DE338284C true DE338284C (de) 1921-06-15

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DE1919338284D Expired DE338284C (de) 1919-10-03 1919-10-03 Schaltanlage, besonders fuer Treppenbeleuchtung, und Schaltwerk zu ihrem Betrieb

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