DE219161C - - Google Patents

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DE219161C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D22/00Shaping without cutting, by stamping, spinning, or deep-drawing
    • B21D22/20Deep-drawing
    • B21D22/22Deep-drawing with devices for holding the edge of the blanks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Shaping Metal By Deep-Drawing, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
1B1NTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 219161 -KLASSE 7c. GRUPPE
FREDRIKWATTNEINSTAVANGER5NoRw.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. September 1907 ab.
Bei gezogenen Blechbüchsen, welche zur Zusammenfalzung mit dem Deckel mit einem flach umgebördelten Rand versehen sind, ist es notwendig, daß die äußere Kante dieses Randes vor dem Falzen sauber beschnitten wird.
Bekannt ist es, beim Ziehen von Blechbüchsen ohne Bördelrand am Ende des Ziehvorganges den Rand der Zargenwandung mittels eines an der Patrize angebrachten Messers abzuschneiden. Ferner sind bekannt: Vorrichtungen zum Absetzen des Ringflansches an Blechbüchsenmänteln mit Ober- und Untergesenken aus mehreren sich ringförmig umfassenden und gegeneinander verschiebbaren Teilen, von denen die inneren Teile als Blechhalter während der Tätigkeit der äußeren Gesenkteile dienen, sowie Ziehpressen für Blechbüchsen, deren Ziehmatrizen von ringförmigen Messern umfaßt werden.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Vorrichtung zum gleichzeitigen Ziehen und Beschneiden von Blechbüchsen mit flach umgebördeltem Rand ist ebenfalls mit zwei ringförmigen, einander umfassenden Werkzeugen versehen, von denen das innere als Ziehmatrize, das äußere als Messer dient. Die Neuerung besteht darin, daß die Ziehmatrize nach Vollendung des Ziehvorganges den umgebördelten Rand des Werkstückes zwischen sich und einem gegenüberliegenden Schneidring festhält, worauf das die Ziehmatrize umgebende Messer sich weiter abwärts bewegt und hierbei den über dem Schneidring und der Matrize überstehenden Teil des Randes abschneidet. Gegenüber dem die Matrize umgebenden Messer kann ein entsprechendes ringförmiges, federnd nachgiebiges .Gegengesenk angeordnet sein, das während des Abschneidens den äußeren abzuschneidenden Randteil gegen das Messer andrückt und ihn in seiner Lage sichert.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel auf der Zeichnung veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 und 2 Schnitte durch die Ziehvorrichtung in zwei verschiedenen Stellungen, und zwar einmal in der Stellung, welche die einzelnen Teile der Ziehvorrichtung vor dem Beginn des Ziehens einnehmen, und dann in der Stellung, welche die Teile in dem Augenblick einnehmen, wo das Ziehen und Sauberschneiden vollendet ist.
Das Untergesenk besteht aus der vorzugsweise feststehenden Patrize 1, über welche die Büchse gezogen wird, und aus zwei an der Außenseite der Patrize 1 beweglich angeordneten Ringen 2 und 3, von welchen der äußere (2) durch die Führungsstangen 4 und das diese verbindende Querstück 5 von einer starken Feder 6 beeinflußt wird, während der andere (3) mit dem Ringe 2 derart in Verbindung steht, daß er eine kurze achsiale Bewegung relativ zu dem letzteren ausführen kann. Außerdem ist das Untergesenk mit einem feststehenden äußeren Ringmesser 7 &5 zum Ausschneiden der zu verarbeitenden Blechscheibe aus der Blechtafel versehen.
Das Obergesenk, besteht aus der Halteplatte 8, einem mit dem äußeren Messer 7 zusammenarbeitenden inneren ringförmigen
Messer 9 und der zwischen der Halteplatte 8 und dem ringförmigen inneren Messer 9 angeordneten Ziehmatrize 10, deren äußerer Durchmesser dem äußeren Durchmesser des Ringes 3 des Untergesenkes entspricht. Die Matrize 10 ist beweglich zur Platte 8 und kann ebenfalls zum ringförmigen inneren Messer 9 eine kleine Bewegung in achsialer Richtung ausführen. Für gewöhnlich wird sie aber durch starke Federn 11 in der in Fig. 1 gezeigten Lage gehalten.
Wenn eine Blechplatte auf das Untergesenk gebracht ist und das Obergesenk sodann nach unten geführt wird, wird zunächst das für die Büchse erforderliche Material zwischen dem äußeren Messer 7 und dem inneren Messer 9 ausgeschnitten. Während der fortgesetzten Bewegung des oberen Gesenkes nach unten hält die Platte 8 das Blech gegen die Patrize 1 angedrückt, während sich die Matrize 10 und das innere Messer 9 in der in Fig. 1 gezeigten gegenseitigen Lage nach unten bewegen und dabei die Büchse ziehen, indem sie die Ringe 2 und 3 des Untergesenkes niederdrücken, bis, wenn die Büchse die bestimmte Höhe erhalten hat, der Ring 3 auf einem festen Anschlag 12 auftrifft, wodurch die Bewegung des Ringes 3 und der Matrize 10 unterbrochen wird. Indem nun das innere Messer 9 und sein Gegengesenk 2 in derselben Richtung ein Stück weitergeführt werden (s. Fig. 2), was infolge der vorgenannten gegenseitigen achsialen Beweglichkeit der Ringe io, 9 und 3, 2 möglich ist, wird das über die Matrize und den ihr gegenüberliegenden Schneidring 3 hinausreichende Blech zwischen der äußeren Kante des Ringes 3 und der inneren Kante des inneren Messers 9 abgeschnitten,
so daß die nach außen stehende Kante der Büchse gleich sauber geschnitten ist.
Das gezeichnete Ausführungsbeispiel kann verschiedenartig geändert Werden; so steht z. B. nichts im Wege, Teile des Untergesenkes im Obergesenk bzw. umgekehrt anzubringen, d. h. das Sauberschneiden in entgegengesetzter Richtung erfolgen zu lassen, ohne daß hierbei · an der die Erfindung bildenden besonderen Ausgestaltung etwas geändert wird.
Die Vorteile dieser Ziehvorrichtung sind insofern erheblich, als durch dieselbe die An-Wendung einer besonderen Maschine für das Sauberschneiden der Bördelränder von gezogenen Hohlkörpern vermieden und daher erhebliche Zeitersparnis erzielt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zum gleichzeitigen Ziehen und Beschneiden von Blechbüchsen mit flach umgebördeltem Rand, dadurch gekennzeichnet, daß die Ziehmatrize (10) nach Vollendung des Ziehvorganges den Rand zwischen sich und einem gegenüberliegenden Schneidring (3) festhält, worauf das die Ziehmatrize umgebende Messer (9) sich weiter abwärts bewegt und hierbei den über dem Schneidring und der Matrize überstehenden Teil· des Randes abschneidet.
2. Vorrichtung nach Anspruch^ 1, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber dem die Ziehmatrize umgebenden inneren Messer (9) ein entsprechendes ringförmiges, federnd nachgiebiges Gegengesenk (2) angeordnet ist, das während des Abschneidens den äußeren abzuschneidenden Randteil gegen das Messer (9) andrückt und ihn in seiner Lage sichert.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE219161C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212480B (de) * 1962-05-05 1966-03-17 Carl Hirschfeldt Verbundwerkzeug
FR2077275A1 (de) * 1970-01-22 1971-10-22 Hamac Hansella Gmbh

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212480B (de) * 1962-05-05 1966-03-17 Carl Hirschfeldt Verbundwerkzeug
FR2077275A1 (de) * 1970-01-22 1971-10-22 Hamac Hansella Gmbh

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