DE336426C - Maschine zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Zelluloid oder aehnlichen Stoffen - Google Patents
Maschine zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Zelluloid oder aehnlichen StoffenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B29C—SHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
- B29C51/00—Shaping by thermoforming, i.e. shaping sheets or sheet like preforms after heating, e.g. shaping sheets in matched moulds or by deep-drawing; Apparatus therefor
- B29C51/08—Deep drawing or matched-mould forming, i.e. using mechanical means only
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Description
- 1Kaschine zum Herstellen von Hohlkörpern aus Zelluloid oder ähnlichen Stoffen. Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine zum Herstellen von Hohlkörpern aus Zelluloid oder ähnlichen Stoffen, und sie besteht darin, daß zwei Warmvorrichtungen und eine Preßform, die nebeneinanderliegen, und zwei Schwingarme je ein über diese Vorrichtungen ausschwingbares Stanzmesser nebst einem Widerlager für das Druckstück der Presse trägt. Diese einfache und sicher wirkende Einrichtung ermöglicht ein schnelles Arbeiten der Presse, also das Herstellen einer großen Anzahl von Hohlkörpern in kurzer Zeit. Hierbei werden alle Hohlkörper sauber am Rande beschnitten, wozu der Preß- und Formstempel mit einem sowohl senkrecht bewegbaren als auch drehbaren Messerhalter mit biegsamen Messern versehen ist, deren Schneiden auf einer kegelförmigen Ringfläche des Stempels ruhen und beim Herabbewegen des Messerhalters gegen und in den abzuschneidenden Rand des geformten Zelluloidstückes gedrückt werden, worauf der Halter mit den Messern gedreht und der zu entfernende Rand abgeschnitten wird.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes, und zwar ist Fig. = eine schematische Aufrißdarstellung der Maschine, Fig. 2 eine schematische Grundrißanordnung, Fig. 3 in vergrößertem Maßstabe die Einrichtung des Preß- und Formstempels, Fig. q. im Schnitt die Vorrichtung zum Ausstanzen der Werkstücke und zum Beheizen der Formplatten, und Fig. 5 bis 7 erläutern den Preßvorgang in drei Arbeitsstufen. In dem dargestellten Ausführungsbeispiele (vgl. Fig. 2) sind auf einem Kreissegment eine Preßform z und zwei Warmvorrichtungen 3, 3a angeordnet. Über diesem Segment schwingen die von Armen 5 getragenen Widerlager q., 4a in der Richtung der Pfeile hin und her.
- Die Preßform 2 besteht aus einer Platte mit einer der Umfangsgestalt der herzustellenden Gegenstände entsprechenden mittleren, nach unten erweiterten Öffnung 6. Die Form liegt im Maschinengestell fest. Auf ihre Oberfläche legt sich beim Pressen jeweils eines der Widerlager q., 4,a (Fig. x), die in der Mitte eine genau dem oberen Teil der Öffnung 6 entsprechende Öffnung 7 haben und ein einstellbares Stammesser 9 tragen, durch das die Werkstücke aus einem Stoffband o. dgl. ausgeschnitten werden.
- Das Ausschneiden der Werkstücke aus dem Stoffband erfolgt -auf den Warmköpfen 3 durch Niederdrücken einer Preßplatte 22, die zweckmäßig an der Unterseite mit einer Auflage z3 aus Zink versehen ist.
- Über der Form 2 ist der Form- und Preßstempel 24 gelagert, der in dem dargestellten Ausführungsbeispiele die Form einer Halbkugel mit einer geringen zylindrischen Verlängerung aufweist und zum Pressen bzw. Ziehen halbkugelförmiger Zelluloidbehälter dient. Der Stempel 24 ist an einer Spindel 25 befestigt (Fig. 3), auf der ein Messerhalter 26 drehbar und achsial verschiebbar ist. Der Messerhalter trägt Schneidemesser 27, die sich auf der kegelförmigen Ringfläche 28 an der oberen Fläche des Stempels führen. Eine Berührung zwischen den Messern und der Führungsfläche ist nur notwendig, wenn die Messer in Tätigkeit treten sollen. Für gewöhnlich werden sie durch eine Feder 29, die den Messerhalter 26 nach oben drückt, außer Berührung mit der Führungsfläche 28 gehalten. Am oberen Ende trägt der Messerhalter eine Reibrolle 3o, die von außen angetrieben werden kann, um den Messerhalter um die Spindel 25 zu drehen.
- Über der Preßform ist außerdem noch ein Druckstück 31 gelagert, dessen innere Öffnung genau dem Umfang des Stempels angepaßt ist, so daß dieser ohne schädliche Reibung durch die Öffnung hindurchtxitt. .- -Das Druckstück 3= wird von einem im Maschinengestell 32 geführten Arm 33 getragen und durch eine Feder 3q. im Ruhezustande- in einer gewissen Höhe über der Form 2 gehalten.
- Die Wirkungsweise ist die folgende Zunächst befindet sich (s. Fig. 2) über dem Heizkopfe 3 die an dem einen Arm 5 gelagerte Formplatte q,. Die Form mit der darüberliegenden Zelluloidplatte wird in dieser Stellung angewärmt, und gleichzeitig senkt sich (s. Fig. q.) die Druckplatte 22 auf das Werkstück ig herab, so daß es durch das Stanzmesser g ausgeschnitten wird. Alsdann schwingt das Widerlager q. in der Richtung des Pfeiles x nach-links aus und gelangt über die Preßform 2. Gleichzeitig damit ist die Formplatte 4a über die Heizeinrichtung 3" gelangt, wird hier angewärmt und mit einem Zelluloidstück versehen. Während dieser Zeit erfolgt das Pressen des Werkstückes, welches bei diesem Vorgange über die Preßform 2 gelangt war.
- Zunächst liegt das Widerlager 4 (Fig. 5) auf der Preßform 2 und innerhalb des Stanznessers g in der Formplatte das Werkstück zg. Das Druckstück 3= senkt sich nunmehr mit dem Stempel 24 zusammen auf das Werkstück Lind drückt es auf den, inneren Rand des Widerlagers fest. Die Teile befinden .sich iunmehr in der Stellung der Fig. 6.
- Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Stempels 24 wird das Werkstück ig in die gewünschte Form gezogen, wobei der Rand des Materialstückes ig unter dem Druckstück 3= nach und nach weggezogen wird. Nachdem die Teile in die Stellung gelangt sind, die Fig. 7 zeigt, treten durch einen auf die Oberfläche 39 (Fig. 3) des Halters 26 ausgeübten Druck die Messer 27 mit der kegelförmigen Führungsfläche 28 des Stempelkopfes 24 in Berührung, die Schneiden schieben sich, -da die Messer biegsam sind, auf dieser Flächeradial nach außen und beschneiden den Rand 38 des Werkstückes ig (s. Fig. 7), wobei der Halter 26 gedreht wird. Als Schneidunterlage dient ein in der Innenwandung der Öffnung 6 der Preßform 2 eingelassener weicher Ring qo, z. B. aus Zink. Nunmehr wird das fertige Werkstück ausgeworfen, indem sich zunächst der Stempel 24 wieder nach oben bewegt, wobei das auf dem Stempel haftende Werkstück gegen die Kante 37 des Druckstücks 31 stößt und vom Stempel 2¢ abgestreift wird.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: x. Maschine zum Herstellen von Hohlkörpern aus Zelluloid oder ähnlichen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus zwei Wärmvorrichtungen (3, 3a) und einer Preßform (2), die nebeneinanderliegen, besteht, und daß zwei Schwingarme (5) je ein über diese Vorrichtungen (3, 2, 3a) ausschwingbares Stanzmesser (g) nebst Widerlager (4"42a) für das Druckstück (3x) der Presse tragen.
- 2. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß der Preß- und Formstempel (2q.) mit einem sowohl senkrecht bewegbaren als auch drehbaren Messerhalter (26) mit biegsamen Messern (27) versehen ist, deren Schneiden auf einer kegelförmigen Ringfläche (28) des Stempels ruhen und beim Herabbewegen des Messerhalters gegen und in den abzuschneidenden Rand des geformten Zelluloidstückes gedrückt werden, worauf der Halter mit den Messern gedreht und der zu entfernende Rand abgeschnitten wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE336426T | 1914-07-16 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE336426C true DE336426C (de) | 1921-05-02 |
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ID=6220350
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1914336426D Expired DE336426C (de) | 1914-07-16 | 1914-07-16 | Maschine zum Herstellen von Hohlkoerpern aus Zelluloid oder aehnlichen Stoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE336426C (de) |
-
1914
- 1914-07-16 DE DE1914336426D patent/DE336426C/de not_active Expired
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