DE218801C - - Google Patents

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DE218801C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/101Tyre casings enclosing a distinct core, e.g. foam

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft Radreifen für Kraftwagen, welche in bekannter Weise im wesentlichen aus Holzsegmenten zusammengesetzt und auf einer elastischen Unterlage gelagert sind.
Das Neue des vorliegenden, nach diesem Prinzip gebauten und den Gegenstand der Erfindung bildenden Radreifens besteht darin, daß die elastischen Puffer in Aussparungen der von einer staubdicht abschließenden Verkapselung umschlossenen Holzsegmente angeordnet sind, so daß letztere den von ihnen aufgenommenen Wagendruck auf die Radfelge möglichst gleichmäßig verteilen. Hierbei werden die unter dem Einflüsse desselben sich gegeneinander verschiebenden Uberblattungsschließkanten der Verkapselung zur Erzielung vollkommenster Abdichtung fest aneinandergedrückt. Dadurch wird in Verbindung mit der Radfelge ein nach außen rundum abgegeschlossenes und gegen Beschädigung, Eindringen von Schmutz usw. .geschütztes Ganzes gebildet.
Die Fig. 1 und 2 sowie 3 bis 6 veranschauliehen den Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsbeispielen.
Der Radreifen der Fig. 1 und 2 besteht aus einem Gerippe 1 aus Gayac- oder Franzosenholz , welches zugleich mit dem pufferartig wirkenden Teil 2 aus Vollgummi, Pneumatik, Leder, Federn o. dgl. durch die Felge 3 gehalten wird. Der Gummi 2 ist auf der Unterseite mit Einbuchtungen 4 versehen, damit er beim Einbauen in die Felge zusammengepreßt werden kann, und greift mit einem aufwärts vorspringenden Teil 5 in eine entsprechend gestaltete Ringnut 6 des Holzgerippes ein, um an letzterem in unverrückbarer Lage festgehalten zu werden. Die Laufseite des Holzgerippes ist zur Abdämpfung des Geräusches beim Fahren mit einem versenkt angeordneten Futter 7 ausgerüstet, über das ein gegen Abnutzung schützender Belag 8 aus widerstandsfähigem Material, wie Stahlblech, gelegt und mit dem Holzgerippe durch Schrauben 9 fest vereinigt ist. Innerhalb des einerseits durch das Holzgerippe 1, anderseits durch die Radfelge 3 und deren zu beiden Seiten zur Versteifung eingelegten Gleitringe 10 gebildeten Hohlraumes kann der in diesem liegende Vollgummi 2 sich beim Verschieben des Holzgerippes längs den Gleitflächen der Ringe 10 nach drei Richtungen hin ausdehnen. Die Gleitringe 10, welche aus Messing, Rotguß ο. dgl. bestehen, bieten zugleich einen festen Halt für die Felgenringe 12. Letztere begrenzen mit dem einwärts gerichteten Ende der Felge 3 und dem Holzgerippe 1 zwei weitere, symmetrisch zueinander angeordnete Hohlräume 13, innerhalb deren wiederum entsprechend gestaltete Gummiringe 14 eingelegt sind.
Um einerseits das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz in die Hohlräume zu verhindern, anderseits das Holzgerippe vor Beschädigungen zu schützen, ist letzteres vollständig von einem Stahlmantel 15 umgeben, dessen Schließkanten 16 diejenigen der Felgenringe 12 überblatten und auf diesen mit federndem Druck aufliegen.
Die auf diese Weise verteilten Gummieinlagen übertragen den auf das Holzgerippe ausgeübten Wagendruck gleichmäßig auf die ganze Radfelge und bewirken zugleich, daß die die Hohlräume 13 abschließenden Kanten 12,16 bei der Verschiebung des Gerippes fest aneinandergepreßt werden. Dadurch, daß letztere sich gegeneinander verschieben können, behindern sie die Federung des Reifens in keiner Weise.
Das Holzgerippe ist aus einzelnen Segmenten zusammengesetzt, welche zu beiden Seiten durch Laschen 17 mittels durchgehender Bolzen 18 untereinander fest vereinigt sind.
Die Befestigung des Radreifens an der Felge wird durch den punktiert angedeuteten Schraubenbolzen 19 mit Mutter 20 bewirkt.
Zwischen die Stirnkanten je zweier Holzsegmente ist noch ein Gummikeil 21 eingesetzt, der zur Erhöhung der Elastizität des Radreifens beiträgt.
Die Radreifen der Fig. 3 und 4 und 5 und 6 sind entsprechend den oben beschriebenen ein- . gerichtet und weisen nur kleine Abänderungen bezüglich der Form der eingelagerten Polster auf, die aus den Darstellungen ohne weiteres erkenntlich sind.
Für das Gerippe 1 kann auch jedes andere geeignete Material, wie Messing usw., Verwendung finden..

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    Aus Holzsegmenten zusammengesetzter und auf einer elastischen Unterlage gelagerter Radreifen für Fahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die Holzsegmente an den Seiten und an der unteren Auflagerfläche mit Aussparungen (13,6) versehen sind, in welchen Gummipolster (14, 5) eingreifen, wobei die Holzsegmente und die seitlichen Gummipolster durch einen staubdicht auf den Felgenkanten (12) geführten, federnden Blechmantel (15) abgeschlossen und gegen Verschmutzen geschützt sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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FR (1) FR396967A (de)

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FR396967A (fr) 1909-04-26

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